Diagramme & Statistiken E-Mobilität

Zahlen, Daten und Fakten zur aktuellen DAT Studienlage im Überblick

Dossier E-Mobilität

Hintergründe und Analysen: die Veröffentlichungen der DAT 


Pro & Contra E-Auto

Was sind die Kaufgründe für Elektroautos? Und was spricht dagegen?

2025 war das Jahr des Regierungs­wechsels in Deutschland. Elektro­mobilität ist zwar Teil des Koalitions­vertrages, aber von Seiten der Politik kamen kaum bis keine Impulse für End­verbraucher

Ferner führte die wirtschaftlich angespannte Situation vieler Menschen dazu, dass die Nachfrage nach rein batterie­elektrischen Pkw bei Privat­personen verhalten blieb. Das Thema E-Mobilität war aber in den Medien und gesell­schaft­lichen Diskussionen omnipräsent.

PRO

Privates Laden rückt in den Mittelpunkt

Kann zu Hause laden“ war der wichtigste Kaufgrund für ein E-Auto – knapp jede zweite Privatperson (45%), die sich 2025 ein neues E-Auto zulegte, führte dieses Argument ins Feld.

Die Lust auf neue Technologie (39%) und der Umweltgedanke vor dem Hintergrund der CO2-Einsparungen (38%) folgten danach. Jeder dritte (33%) bestätigen: „Ja, das E-Auto passt zu meinem Mobilitätsbedarf“.

[Datenstand des Artikels: Januar 2026 | Quelle: DAT Report 2026 - Kurzbericht - E11]

CONTRA

PKW-Halter: Erst einmal abwarten

76% der privaten Pkw-Halter gaben im Zuge des DAT Reports 2026 an, sie werden ihr aktuelles Auto weiterfahren, um die technologischen oder politischen Entwicklungen bei der E-Mobilität oder den Antriebs­arten abzuwarten.

Für fast ebenso viele steht fest (72%): „Solange ich zu Hause nicht laden kann, kommt ein E-Auto für mich nicht infrage.

Skepsis ebenfalls bei den Kosten, fragt man private Pkw-Halter, die nicht innerhalb der nächsten zwei Jahre umsteigen wollen: 72% dieser Gruppe sind sich unsicher bezüglich des Wieder­verkaufs­werts der BEV, nahezu fast so viele (70%) der privaten Pkw-Halter glauben, dass Reparaturen bei E-Autos sehr teuer sein könnten. Regelrecht Angst macht sich breit, mit dem E-Auto liegen zu bleiben (67%) oder dass es zu einem plötzlichen Batterie­brand kommt.

[Datenstand des Artikels: Januar 2026 | Quelle: DAT Report 2026 - Kurzbericht - A2 / Kurzbericht - E3]

Neuwagenkauf geplant? Es soll ein Elektrischer werden – sagt erstmals die Mehrheit!

Beobachtet man aktuell die Vorlieben privater Pkw-Kaufplaner, die sich einen Neuwagen zulegen möchten, so liegen erstmals E-Autos in der Käufergunst vorne.

34% würden sich für ein neues E-Auto entscheiden, für Verbrenner dagegen ganz knapp weniger (33%). Konkret: 25% für einen neuen Benziner, nur 8% für einen Diesel-Neuwagen. Plug-In-Hybride (PHEV) rangieren mit 24% fast gleichauf mit Benzinern.

Weiterlesen: Anstehender Autokauf – E-Auto oder Verbrenner?

[Datenstand des Artikels: Mai 2025 | Quelle: DAT Barometer

E-Auto zulegen oder nicht: Was beeinflusst die konkrete Kaufentscheidung?

Den meisten Auto-Kaufplanern fehlen derzeit bezahlbare Elektro­fahr­zeuge auf dem Neuwagen-Markt. Das sagen zwei von drei Personen, die am Autokauf interessiert sind.

Neben dem Anschaffungspreis entscheidet auch die Lade­infra­struktur über den Kauf: Man möchte zuhause laden können. Ebenso werden vergünstigte und einheitliche Strompreise gefordert.

Gebrauchte Elektroautos kaufen? Hier stellen wir eine deutliche Trendumkehr im Vergleich zu den Vorjahren fest. Denn 70% sagen Ja zum Neuwagenkauf eines E-Autos.

Die Bereitschaft, ein E-Auto als junger Gebrauchter bzw. Jahreswagen (oder jünger als zwölf Monate) zu kaufen, fällt dagegen von 51% im Vorjahr auf nur noch 37%. Bei gebrauchten Stromern, die älter als zwölf Monate sind, fällt die Kurve ebenfalls von 13% auf 9%.

Gründe für die Erwägung eines Neukaufs? Möglicherweise interessante neue Modelle oder die Reichweite.

Welche Reichweite sollte ein E-Auto mindestens haben? Hier kommen wir auf einen Durchschnittswert von 433 Kilometer, die Pkw-Kaufplaner von ihrem neuen E-Auto erwarten.

Weiterlesen: Einschätzung von Kaufplanern zur E-Mobilität

[Datenstand des Artikels: Mai 2025 | Quelle: DAT Barometer]

Verbrenner-Kauf fest geplant: Warum eigentlich kein E-Auto?

Welches sind die Gründe, die unter Verbrenner-Pkw-Kaufplanern Bedenken gegenüber der Elektromobilität auslösen? Unter 16 Aspekten, die zur Wahl standen, sind das die Top 3:

  1. zu geringe Reichweite (47%)
  2. lange Ladezeiten (44%)
  3. hohe Anschaffungskosten (43%)

Top-Nennungen fallen unter die Bereiche Akku, Laden und Kosten.

[Datenstand des Artikels: Mai 2025 | Quelle: DAT Barometer]

Wie schätzen Pkw-Halter insgesamt die Lage zu E-Autos ein?

Elektromobilität ist eine Antriebs­technik, die man „er-fahren“ muss. Die Ergebnisse des DAT Reports 2025 zeigen, dass sich die Sicht auf die E-Mobilität zum Positiven verändert, sobald man Erfahrung damit gemacht hat. Für den DAT Report 2025 wur­den deshalb  unter den Pkw-Haltern erstmals Teilgruppen betrachtet, die bereits selbst ein E-Auto gefahren sind.

Die Unterschiede zum Durchschnitt sind bemerkenswert, weil sich dadurch viele der vorherigen Bedenken abschwächen. Knapp die Hälfte der E-Erfahrenen sieht E-Auto als perfektes Alltagsauto. Das spricht dafür, dass man den Men­schen niederschwellige Angebote machen muss, Elektromobilität – idea­ler­weise über einen längeren Zeitraum – zu erleben. Natürlich gibt es weiterhin Heraus­for­de­rungen rund um die Ladeinfrastruktur, aber die Sichtweise auf Elektro­mobilität ändert sich spürbar. Und auch der Preis ist ein Faktor: Drei Viertel der E-Auto-Erfahrenen (76%) waren davon überzeugt, dass BEV in der Anschaffung zu teuer seien.

[Datenstand des Artikels: April 2025 | Quellen: DAT Report 2025 - Kurzbericht - E2 | Elektromobilität: Zuspruch wächst mit mehr Erfahrung]

Geringes Interesse: Mehrheit der Pkw-Halter zögert immer noch bei E-Mobilität

  • Weiterhin geringes Interesse an batterie­elek­tri­schen Fahrzeugen: Pkw-Halter beschäftigen sich trotz der teils deutlichen Preis­senkungen der Auto­hersteller nicht nennenswert stärker mit Thema E-Mobilität
  • Ökologische Aspekte fallen wenig ins Gewicht: Fast 60 % haben kein schlechtes Gewissen beim Kauf eines Verbrenners
  • E-Auto-Skepsis: Entsorgung von Batterie bzw. Akku wird kritisch gesehen. Befürchtung von Endverbrauchern, bei der E-Auto-Entsorgung nochmals zur Kasse gebeten zu werden

 

Weiterlesen: Was hat es mit dem geringen Interesse an E-Autos auf sich?

[Datenstand: September 2024 | Quelle: DAT Barometer]

Gebrauchte Elektroautos: bei Privatpersonen beliebter als BEV-Neuwagen

Aber: Im Vergleich zu Verbrennern sprechen hohe Anschaffungskosten bei vielen derzeit noch gegen einen Kauf

Mehr gebrauchte E-Autos verkauft als private BEV-Neuwagen

Trend von 2024 setzt sich auch 2025 fort

Der Weg zum E-Auto führt über den Gebrauchtwagenmarkt. Die Endverbraucher haben im Jahr 2024 mehr gebrauchte als neue BEV erworben. Die Zahlen des DAT Barometers Februar 2025 zeigen das deutlich: 137.000 neue BEV und 173.000 gebrauchte BEV wurden im Jahr 2024 von Privatpersonen erworben. Die Anschaffungspreise spielen hier mit Sicherheit eine entscheidende Rolle. Und die Technik der gebrauchten E-Autos von heute ist besser als die der gebrauchten Elektroautos von gestern.

Weiterlesen: Mehr BEV-Gebrauchtwagen als BEV-Neuwagen

[Datenstand des Artikels: Februar 2025 | Quelle: DAT Barometer]

Die Zahlen bezogen auf das erste Quartal 2025 zeigen: Registriert wurden deutlich weniger BEV Neuzulassungen als BEV Besitzumschreibungen. Wer technologisch interessante (und nicht veraltete) E-Fahrzeuge sucht, findet auf dem E-Auto-Gebrauchtmarkt ein preislich atttraktives Angebot – zu erschwinglichen Preisen.

Weiterlesen: Gefragte gebrauchte E-Autos

[Datenstand des Artikels: April 2025 | Quelle: DAT Barometer]
 

Update 2026: Wer bereits E-Auto gefahren ist, kauft viel eher ein gebrauchtes BEV

Neue Zahlen unter Privat­personen, die im Rahmen des DAT Reports 2026 erhoben wurden, zeigen: Wer bereits ein E-Auto gefahren ist, greift eher bei einem gebrauchten BEV zu. Da liegt der Anteil bei 37%. Ansonsten könnten sich nur 13% aller Gebraucht­wagen­käufer sich vorstellen, eine gebrauchtes E-Auto zu kaufen.

[Datenstand des Artikels: Januar 2026 | Quelle: DAT Report 2026 - Kurzbericht - E14]

Anschaffungskosten, Reichweiten-Angst oder lange Ladezeiten?

Aus welchen Gründen genau lehnen private Gebrauchtwagenkäufer ein gebrauchtes E-Autos ab?

Kommt für potenzielle Gebrauchtwagenkäufer in Deutschland ein gebrauchtes E-Auto infrage? Für knapp die Hälfte der Gebraucht­wagen­käufer sind die hohen Anschaffungs­kosten der Haupt­grund, sich gegen ein gebrauchtes Elektroauto zu ent­scheiden. Aber wie ist es um die begrenzte Reichweite, die langen Ladezeiten, unzureichende Infrastruktur und den Unsicher­heits­fak­tor Antriebsbatterie bestellt?

Weiterlesen: Interesse an gebrauchten E-Autos

[Datenstand des Artikels: Januar 2025 | Quelle: DAT Report 2025 - Kurzbericht - E14/ E15]

Angebotspreise für gebrauchte E-Fahrzeuge liegen deutlich über den tatsächlichen Verkaufspreisen

Zu beobachten im Frühjahr 2025: Die Anzahl der Händler-Inserate an gebrauchten BEV steigt stetig, vor allem bei jungen Fahrzeugen und bei Leasing-Rückläufern, während die Angebotspreise dieser gebrauchten E-Fahrzeuge weiter nach unten gehen. Ein klas­si­scher Fall von Angebot und Nachfrage. 

Folgende Zahlen veranschaulichen dies: Autohändler benötigen 2025 bislang im Schnitt 110 Tage, um ein gebrauchtes BEV zu verkaufen. In dieser Zeit – während der jeder Stand­tag den Händler zwischen 25 und 30 Euro kostet – werden die Gebrauchten durch­schnitt­lich um 2.500 Euro abgepreist. Tatsächlich verkauft werden die gebrauch­ten Elektroautos zu einem nochmals niedrigeren Preis: Aktuell sind es weitere 500 Euro, um die der Preis reduziert wird, wenn das Inserat aus den Online-Fahrzeug-Börsen heraus­ge­nommen wird.

Weiterlesen: E-Autos auf dem Gebrauchtwagenmarkt

[Datenstand des Artikels: April 2025 | Quelle: Gebrauchtwagenmarkt im März 2025]

Werkstattbesuch mit E-Auto? Wird teuer – das glaubt zumindest jeder Zweite

Ebenfalls höhere Kosten bei Versicherungen befürchtet

Gut ein Drittel der Pkw-Halter (unabhängig davon, ob sie ein E-Auto besitzen oder nicht) schätzt, dass Werkstatt­besuche mit einem BEV seltener als bei einem Verbrenner werden. 30 % der Halter schätzen den Werk­statt­aufenthalt kürzer ein. Und dennoch glaubt mehr als die Hälfte (51%), dass Werkstatt­besuche mit E-Autos teurer werden. Stehen Unfall­re­para­turen an, so meinen gar 58%, dass eine höhere Rechnung droht.

Konkret nach den Kfz-Versicherungen für E-Autos gefragt, denken 54%, dass diese zukünf­tig deutlich teurer werden. Grund für die höhere Ver­sicherungs­prämie für Elektro­autos: Endverbraucher haben durchaus Angst, dass sie bei der Entsorgung eines BEV noch mal zur Kasse gebeten werden. Die Mehr­heit der Pkw-Halter (62%) befürchtet, dass sie für die Entsorgung von E-Autos, etwa nach einem Unfall oder ab einem gewissen Alter, wenn die Ver­schrot­tung ansteht, zahlen muss.

Details: Pkw-Halter und erwartete Kosten bei Werkstattbesuch und Kfz-Versicherung

[Datenstand des Artikels: Oktober 2024 | Quelle: DAT Barometer]

Restwerte von E-Autos: Nach 3 Jahren nur noch knapp die Hälfte wert

E-Autos verlieren schneller an Wert als Verbrenner / Wertverlust in Euro nach wie vor sehr groß

Neupreise von Elektroautos liegen in der Regel über denen von Verbrennern. Die Analyse der Verkaufs­daten, die vom Fahrzeug­handel an die DAT übermittelt werden, verdeutlicht: Gebrauchte E-Autos verlieren prozentual stärker an Wert als gebrauchte Verbrenner. Und die Schere zwischen Verbrennern und E-Autos geht weiter auseinander.

Die Analyse der drei Jahre alten Gebraucht­wagen zeigt, dass die drei Jahre alten Benziner, die vom Handel an Endverbraucher verkauft wurden, im März 2025 noch 64% ihres ehemaligen Neupreises erzielten. Gebrauchte dreijährige Diesel kamen knapp darunter auf 62,7%. Drei Jahre alte E-Autos erzielen weiter weniger, nämlich noch 51,5% ihres ehemaligen Neupreises. Dadurch liegen diese Pkw nun noch weiter unterhalb der Benziner.

Details: Wertentwicklung von dreijährigen Pkw

[Datenstand des Artikels: April 2025 | Quelle: DAT Barometer | Quelle 2: Restwerte Renault Zoe als Gebrauchtwagen]

E-Mobilität: Alles, was Sie wissen müssen

Marktanalysen, Prognosen, Praxis-Wissen

✓ Repräsentative Studien, Marktanalysen und aktuelle Fakten zu den Akteuren im deutschen E-Auto-Markt

✓ Wertvolles Know-how aus der Praxis unseres Training-Partners Promotor: Video-Tutorials & Webinare zum erfolgreichen Verkaufen von E-Autos

✓ Infos über den passgenauen Einsatz von DAT Software-Produkten

❯❯❯ Gratis in Ihrem E-Mail-Postfach einmal im Monat

Newsletter abonnieren & informiert bleiben