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Aktuell

DAT-Report 2017

Die ersten Highlights! Zahlen und Fakten für Kfz-Handel und Werkstatt

DAT-Report 2017

 

  • Präsentation der Vorabversion in Berlin am 18.1.2017
  • Überarbeitete Inhalte mit zahlreichen neuen Themen
  • Sonderkapitel zum Einfluss der Abgasthematik, E-Prämie, Pkw-Label und Kenntnis der Autokäufer zu alternativen Antrieben
  • Erhältlich ist der DAT-Report 2017 ab Mitte Februar 2017

 

Ostfildern/Berlin (18. Januar 2017) – Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) präsentiert am 18. Januar 2017 in Berlin vor rund 250 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien die Highlights aus dem aktuellen DAT-Report 2017.

 

Neue Inhalte

-      Themen rund um die Entscheider beim Autokauf (wie viel Prozent der Käufer entscheiden selbst oder mit anderen), um Emotionen (ist Autokauf Stress oder Erlebnis), Gründe für den Autokauf (Änderung der familiären Situation, Spontankauf etc.) und generelle Aussagen zum Automobil (Bedeutung des Automobils, macht Autofahren Spaß, kennt der Autokäufer die technischen Funktionen seines Pkw etc.).

-      Themen rund um Abgas, Elektroprämie, alternative Antriebe und Pkw-Label sowie deren Einfluss auf den Autokauf.

-      Verkauf des eigenen Automobils (z. B. Wie lange dauert der Verkauf des eigenen Pkw?).

-      Zufriedenheit mit der Werkstatt und Gründe für die Werkstattwahl (z. B. hat der Kunde freie Werkstattwahl beim Schadenfall? Was ist den Kunden generell wichtig bei der Wahl der Werkstatt?), Art der Kommunikation mit der Werkstatt (Interesse an ausführlicher Dialogannahme oder nur den Schlüssel abgeben), Bedeutung z. B. der Reifenmarke oder der Marke des Motoröls.

 

Hier eine Auswahl der ersten Highlights. Weitere Themen werden in Kürze publiziert:

Themen rund um den Autokauf

1.   Welche Emotionen sind mit dem Autokauf verbunden? Für 57 % der Neuwagen- und 39 % der Gebrauchtwagenkäufer macht der Autokauf Spaß und stellt ein Erlebnis dar. Lediglich für 8 % ist der Neuwagenkauf ein notwendiges Übel, stressig und mit Anstrengungen verbunden. Gebrauchtwagenkäufer sehen das zu 21 % so. Über 90 % aller Autokäufer sehen sich ohne Automobil deutlich in ihrer Mobilität eingeschränkt, das gilt auch für diejenigen, die in Großstädten mit über 500.000 Einwohnern leben (weitere Infos im DAT-Report auf S. 7ff.).

2.   Hohe Investitionsbereitschaft beim Autokauf: Durchschnittlich 11.430 Euro wurden in einen Gebrauchtwagen investiert (Vorjahr: 10.620 Euro), 29.650 Euro in einen Neuwagen (Vorjahr: 28.590 Euro). Besonders bei den Neuwagen sind aufpreispflichtige Extras wie Metallic-Lackierung oder Leichtmetallfelgen deutlich gestiegen. Erstmals wurden auch Merkmale zur Connectivity (u.a. Internet, Bluetooth oder Smartphone-Spiegelung) abgefragt (weitere Infos im DAT-Report auf S. 10).

3.   Internet und Autokauf: 74 % aller Neuwagenkäufer nutzten für den Autokauf das Internet zur Informationsbeschaffung, das sind acht Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 16 % aller von Privatpersonen gekauften Neuwagen wurden über ein sog. Neuwagenportal im Internet gekauft, das ist eine Steigerung zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte. Wegen des Internets haben 20 % aller Käufer die Marke gewechselt, 21 % haben sich aufgrund der Internetangebote statt eines Gebrauchtwagens einen Neuwagen gekauft. Die Internetnutzung aller Gebrauchtwagenkäufer lag mit insgesamt 74 % ebenfalls sehr hoch. Wegen der Angebote im Internet haben 31 % die Marke gewechselt, 14 % den zunächst präferierten Händler (weitere Infos im DAT-Report auf S. 21 und 35).

 

Aktuelle politische Themen

1)   Kraftstoffverbrauch: Bei über einem Drittel der Autokäufer stimmten nach eigenen Angaben die Verbrauchsangaben (42 % der Neuwagen- und 35 % der Gebrauchtwagenkäufer) der Hersteller und Importeure. Rund ein Drittel wusste es nicht bzw. interessierte sich nicht dafür, und knapp 30 % aller Autokäufer gaben an, dass die Verbrauchswerte der Hersteller und Importeure nicht mit den tatsächlichen Verbrauchswerten übereinstimmen. Die Abweichungen lagen bei den Neuwagenkäufern im Schnitt bei 0,8 Litern, bei den Gebrauchtwagenkäufern bei 0,9 Litern. Gefragt, ob sie verärgert darüber seien, gaben 90 % der Neuwagen- und 87 % der Gebrauchtwagenkäufer an, es sei im Toleranzbereich oder sie hätten ohnehin mit Abweichungen gerechnet (weitere Infos im DAT-Report auf S. 8).

2)   Einfluss der Diskussionen um manipulierte Abgaswerte: 15 % der Neuwagenkäufer und 10 % der Gebrauchtwagenkäufer gaben an, dass die Diskussionen um manipulierte Abgaswerte ihre Kaufentscheidung beeinflusst hätten. Von diesen Teilgruppen haben 35 % der Neuwagen- und 40 % der Gebrauchtwagenkäufer aufgrund dieser Thematik die Marke gewechselt. 30 % bzw. 23 % haben sich deswegen für eine andere Motorisierung entschieden (weitere Infos im DAT-Report auf S. 48).

3)   Zukunft des Diesels: Knapp die Hälfte aller Autokäufer (46 % der Neuwagen-, 47 % der Gebrauchtwagenkäufer) glaubt weiterhin an den Diesel als Antriebsform der Zukunft. Nur 28 % der Neuwagen- und 24 % der Gebrauchtwagenkäufer denken, dass der Diesel an Bedeutung verlieren wird. Zu ähnlichen Anteilen wussten es die Käufer nicht oder wollten sich nicht dazu äußern (weitere Infos im DAT-Report auf S. 49).

 
Themen zur Werkstatt

1)   Gründe für die Werkstattwahl: Erstmals wurde im DAT-Report gefragt, warum sich ein Werkstattkunde für seine Werkstatt entschieden hat bzw. was ihm wichtig ist. An erster Stelle stand die Freundlichkeit des Personals, danach die gute Lage, die gute Betreuung, Beratung und die Qualität der durchgeführten Arbeiten. Die Nähe zum Wohnort, langjährige Bekanntschaft / Vertrauen und das Know-how des Personals folgten auf den weiteren Plätzen. Erst danach kam das „gute Preis-Leistungs-Verhältnis“ (weitere Infos im DAT-Report auf S. 73).

2)   Buchungsbereitschaft übers Internet: Von allen für den DAT-Report 2017 befragten Pkw-Haltern gaben 28 % an, sie würden über das Internet verbindlich einen Kundendienst buchen, 22 % eine Reparatur. Bei Pkw-Haltern in Großstädten über 500.000 Einwohnern lagen die Anteile bei 37 % für den Kundendienst und bei 30 % für den Reparaturauftrag. Wer das Internet für die Suche nach Informationen für einen anstehenden Werkstattaufenthalt nutzt, der surfte zu 35 % auf sogenannten Werkstattportalen (weitere Infos im DAT-Report auf S. 71).

3)   Kommunikationsbedarf in der Werkstatt: 62 % der Werkstattkunden bevorzugen vor einer anstehenden großen Inspektion eine ausführliche Dialogannahme, 35 % wollen nur kurz den Schlüssel abgeben und dann die Werkstatt ihre Arbeit machen lassen. Bei den Frauen lag dieser Wert mit 41 % deutlich über dem Durchschnitt (weitere Infos im DAT-Report auf S. 69).

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Hinweise für die Redaktionen

Über den DAT-Report

Der DAT-Report erscheint seit 1974 und ist seitdem die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Er gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird.

Der aktuelle DAT-Report 2017 umfasst 84 Seiten und wird am 18. Januar 2017 in Berlin als Start in das neue Automobiljahr 2017 vor rund 250 Gästen präsentiert. Ab dem 12. Februar 2017 wird der DAT-Report kostenfrei an SilverDAT-Kunden, Innungsbetriebe des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und Medienvertreter in gedruckter Form oder als PDF-Datei versendet. Für weitere Interessenten ist die Studie kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten sind unter www.dat.de/report zusammengestellt.

Der DAT-Report 2017 wurde erneut optisch und inhaltlich weiter überarbeitet und mit neuen Info-Grafiken versehen. Die „DAT-Praxis-Tipps“ fassen komplexe Themen kurz mit Handlungsableitungen für Automobilbetriebe, Werkstätten oder Sachverständige zusammen.

Für den DAT-Report 2017 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.867 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten durchgeführt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.596 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2016 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum war Juli bis Oktober 2016. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.271 Autofahrer / Pkw-Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2016.

Via Twitter (www.twitter.com/datgroup) werden u.a. regelmäßig Zahlen aus dem Report unter dem Hashtag #datreport publiziert. Einmal im Monat erscheint ferner der kostenfreie SilverDAT-Newsletter u.a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report oder Sonderthemen und Rückblenden über mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Anmeldung unter www.dat.de/newsletter

 

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Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das gemäß ihrem Auftrag umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, aufbereitet und der Branche insbesondere über das System SilverDAT® kostengünstig und flächendeckend zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen allen Akteuren der Automobilbranche und wird seit über 85 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Aufgrund dieser Struktur hat die DAT einen einzigartigen Status sowie einen besonderen Auftrag innerhalb der Automobilbranche.

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Verfügbarkeit der Applikationen Auf Grund anstehender Updatearbeiten stehen die DAT-Applikationen am Samstag 29.04. von 18 Uhr bis ca. 21 Uhr nicht zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis.
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