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DAT Newshttps://www.dat.de/news-feed/atom.xml2020-07-10T13:54:46+00:00https://www.dat.denews-904.atom/Der Gebrauchtwagenmarkt im Juni 2020-2020-07-09T15:49:42+00:002020-07-09T15:54:36+00:00Kein „Firesale“, keiner hat die Preise deutlich heruntergeschraubt, sondern der Handel hat sich größtenteils ruhig verhalten und seine Fahrzeuge mit Bedacht verkauft.Im Monat Juni 638.463 Besitzumschreibungen. Das sind 16,3 Prozent mehr als im Vormonat und immerhin 14,1 Prozent mehr als noch im Juni 2019. Kumuliert wechselten im ersten Halbjahr 3.200.767 Gebrauchtwagen den Besitzer, das sind 11,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Aus Sicht des Handels stellt sich die Situation folgendermaßen dar: Die Bestände sind weiterhin hoch, aber es ist kein großer Systemschaden entstanden. Das bedeutet: Kein „Firesale“, keiner hat die Preise deutlich heruntergeschraubt, sondern der Handel hat sich größtenteils ruhig verhalten und seine Fahrzeuge mit Bedacht verkauft. Viele haben die Situation so genutzt, dass sie ihre Gebrauchtwagen als passende Alternative zu den schwerer oder auch nicht verfügbaren Neuwagen angeboten haben. Ist das ein Quantum Hoffnung für den Markt? Was die Senkung der Mehrwertsteuer betrifft, so wird sich zeigen, ob diese auch für entsprechende Belebung auf dem GW-Markt sorgen wird. Wesentlich dramatischer ist ja, dass im Neuwagenbereich teilweise 19% Nachlass auf die Fahrzeuge angepriesen wird. Das kann die Gebrauchtwagen deutlich unter Druck setzen. Zumal ein Neuwagenleasing oder eine von der Herstellerbank gestützte Finanzierung mit kleinen Raten den Kauf eines Gebrauchtwagens deutlich weniger attraktiv erscheinen lässt. „Attraktivität“ ist auch das Stichwort für elektrifizierte Fahrzeuge: Die deutlich gesteigerten Prämien führen bereits im Handel zu teilweise absurden Leasingangeboten und schüren die Gefahr von hohen Verlusten beim Weiterverkauf dieser Pkw in zwei bis drei Jahren. Denn eins ist klar: Die stark rabattierten Neuwagen werden einen Einfluss auf das allgemeine Wertniveau von dieser Fahrzeuggattung haben.  Und es könnte eine „Gefahr“ für die klassischen Verbrenner geben – auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt. Die elektrifizierten Fahrzeuge (vor allem PHEVs) sind ja dann so attraktiv, dass sich Menschen, die ein solche Antriebsart weder brauchen noch korrekt laden können, dann trotzdem dafür entscheiden, um den Kostenvorteil zu haben. Als Fazit bleibt zu sagen: Wir hatten noch nie so viel Bewegung auf dem Markt. Wir stehen an einem Punkt, an dem eigentlich ein technologischer Wandel erzwungen werden muss (Stichwort „CO2-Emissionen“), gleichzeitig hält uns die Ungewissheit über die weltweite Pandemie und deren Auswirkungen z.B. auf die Kaufkraft in Atem. Hinzu kommen die Quersubventionen durch Prämien und Leasingraten. Als Händler gilt es, alle Faktoren mit Bedacht einzubeziehen, um auf Veränderungen angemessen reagieren zu können. https://www.dat.denews-903.atom/So geht „Zukunftswerkstatt 4.0“-2020-07-09T11:49:01+00:002020-07-09T17:41:26+00:00Das bundesweite Engagement der DAT im Bereich der Aus- und Weiterbildung wird um einen weiteren Baustein erweitert.Beim Notartermin am 09. Juli 2020 (v.l.n.r.): Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer Ausland, Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer Inland und Sprecher der Geschäftsleitung, Prof. Dr. Stefan Reindl, Studiendekan und Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA), Dr. Benedikt Maier, Mitglied der IfA-Institutsleitung und Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt 4.0, Prof. Dr. Andreas Frey, Rektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU)   Zukunftswerkstatt 4.0 zeigt Innovationen und Technologien der Zukunft mit einem Innovationsschaufenster, Testlabor und Schulungszentrum.  DAT, IfA und HfWU bilden ein zukunftsweisendes Konsortium und gründen mit der „Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0“ eine eigenständige Gesellschaft. Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen der Automobilwirtschaft werden ihre innovativen Leistungsangebote in der Zukunftswerkstatt präsentieren. Eröffnung im Januar 2021 in Esslingen bei Stuttgart   Ostfildern (9. Juli 2020) – Das bundesweite Engagement der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) im Bereich der Aus- und Weiterbildung wird um einen weiteren Baustein erweitert: Gemeinsam mit dem Institut für Automobilwirtschaft (IfA) und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) wurde heute das Forschungsprojekt „Zukunftswerkstatt 4.0“ an den Start gebracht. Zur Umsetzung des Geschäftsbetriebs der Zukunftswerkstatt 4.0 haben die drei Partner eine eigenständige Gesellschaft unter dem Namen „Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0 mbH“ gegründet. Anhand der Gesellschafterkonstellation erfährt die neu gegründete Institution eine hohe Sichtbarkeit innerhalb der Branche und integriert nicht zuletzt Kompetenzen aus automobiler Forschung und Lehre. Motiviert ist das Konsortium durch den unaufhaltsamen und dynamischen Transformationsprozess in der Branche, der das Kfz-Gewerbe vor vielfältige Herausforderungen stellt. Basis des Projektes bildet der Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg, der durch die Landesregierung Baden-Württemberg ins Leben gerufen wurde. Das dadurch initiierte Projekt hat den Ausschlag dafür gegeben, dass aktuell auf rund 450 Quadratmetern die „Zukunftswerkstatt 4.0“ in Esslingen bei Stuttgart entsteht. Entlang der Customer Journeys im Sales und Aftersales können sich Unternehmen des Kfz-Gewerbes über innovative Technologien informieren und zugleich praxisnah erproben. Zusätzlich stehen Seminarräume für vielfältige Nutzungskonzepte zur Verfügung. Technologie- und Systemanbieter oder Start-ups werden zudem ihre spezifischen Lösungen in der Zukunftswerkstatt 4.0 präsentieren. Selbstverständlich sind auch etablierte Automobilzulieferer und -hersteller mit an Bord. Die Fertigstellung und Eröffnung der Zukunftswerkstatt 4.0 ist für Januar 2021 geplant. Ab 2021 übernimmt dann die „Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0“, die sich aus DAT, IfA und HfWU rekrutiert, den Geschäftsbetrieb. „Die Gesellschafterkonstellation ist ein Glücksfall für die Ausgründung des an die HfWU vergebenen Forschungsprojektes“, so HfWU Rektor Prof. Dr. Andreas Frey. Jens Nietzschmann, Sprecher der Geschäftsführung der DAT, bezieht sich insbesondere auf die Notwendigkeit einer solchen Plattform zur Unterstützung des Kfz-Gewerbes und ergänzt: Wir haben unsere Kunden bei der systemgestützten Optimierung ihrer Prozesse bereits unterstützt, bevor die Begrifflichkeit ‚Digitalisierung‘ in aller Munde war. Und auch als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft, die wir seit langer Zeit auch sind, drängt sich ein Engagement wie dieses geradewegs auf. Als DAT werden wir nicht nur unsere Branchenexpertise einbringen, sondern auch die Rolle des Multiplikators und Bindeglieds bezüglich der Branche übernehmen“. IfA-Chef Prof. Dr. Stefan Reindl freut sich über den gelungenen Brückenschlag zwischen Forschung, Lehre und Branchenpraxis und betont: „Um mit der hohen Transformationsgeschwindigkeit Schritt zu halten, sind gerade unternehmensübergreifende Ansätze und Plattformen wie die Zukunftswerkstatt 4.0 erforderlich.“ „Die Zukunftswerkstatt 4.0 nimmt deswegen die Rolle eines Innovationsschaufensters, Schulungszentrums sowie eines Testlabors für das gesamte Kfz-Gewerbe ein“, so Reindl weiter. In der Zukunftswerkstatt 4.0 verschmilzt idealerweise Theorie mit praxistauglichen Lösungsansätzen. Zahlreiche Institutionen und Unternehmen unterschiedlicher Wertschöpfungsstufen, aber auch branchenaffine Anbieter haben neben etablierten Automobilherstellern und -zulieferern bereits ihr Engagement zugesagt. Dr. Benedikt Maier, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt 4.0: „Die angebotenen Nutzungskonzepte reichen von unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsprogrammen über Produkttrainings für ausgewählte Anwendungsfälle bis hin zur Nutzung als Testlabor oder als Veranstaltungsplattform.“ Die Zukunftswerkstatt 4.0 freut sich auf weitere Partner, die ihre Technologien präsentieren und/oder das Lab individuell nutzen sowie die Transformation konstruktiv mitgestalten möchten. https://www.dat.denews-887.atom/PTI-Service-Portal der DAT für die Marken Honda, Mazda und Opel -2020-06-29T16:05:34+00:002020-06-29T16:07:33+00:00 Online-Portal der DAT bietet Prüfingenieuren Daten zur weiterentwickelten Hauptuntersuchung Relevante, fahrzeugspezifische Daten ab Erstzulassung 20. Mai 2018 per VIN-Abfrage abrufbar Honda, Mazda und Opel vertrauen auf PTI-Service-Portal der DAT Neben AU-Daten bietet die DAT damit einen weiteren Baustein für die HU   Ostfildern (29. Juni 2020) – Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) hat für die weiterentwickelte Hauptuntersuchung ein europaweit nutzbares Online-Portal entwickelt. Damit können Fahrzeughersteller den Prüfingenieuren alle für die technische Überwachung erforderlichen, fahrzeugspezifischen Daten zur Verfügung stellen. Für sämtliche ab dem 20. Mai 2018 erstmals in der Europäischen Union zugelassenen Personenkraftwagen ist die Bereitstellung dieser Daten für die Durchführung der Hauptuntersuchung (PTI) vorgeschrieben. Die Marken Honda, Mazda und Opel haben sich dabei für die Lösung der DAT entschieden. Werden Fahrzeuge dieser Fabrikate für eine Hauptuntersuchung vorgestellt, stehen allen Anwendern in den Mitgliedsstaaten der EU die entsprechenden Daten in ihrer Sprache zur Verfügung. Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung und Freischaltung. Um das Fahrzeug zu identifizieren, muss die Fahrgestellnummer (VIN) eingegeben werden. Daraufhin erhält der Prüfingenieur die relevanten technischen Angaben zur Prüfung der Systeme. Markus König, Leiter Produktlinie Costing Applications und Verantwortlicher für das PTI-Service-Portal: „Mit dem PTI-Service-Portal bietet die DAT für den fahrzeugspezifischen Datenabruf im Rahmen der Hauptuntersuchung eine maßgeschneiderte Lösung zur Erfüllung der europäischen Gesetzesanforderungen an. Die Anwendung wurde individuell und in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Herstellern und deren Systemen entwickelt. Zusätzlich zu den AU-Daten erweitert die DAT damit ihr Portfolio um einen weiteren Baustein für die zügige Durchführung der Hauptuntersuchung – und das europaweit.“ Zum Hintergrund: Die Europäische Union betreibt seit Jahren ein Programm, mit welchem die Anzahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2050 bei nahezu Null liegen soll. Ein Baustein dieses Konzepts ist die qualitative Verbesserung der Periodical Technical Inspection (PTI). Bereits in den vergangenen Jahren wurde europaweit die Modernisierung der Bremsenprüfung sowie der Prüfung der Scheinwerfereinstellung vorangetrieben. Zudem verfügen moderne Automobile, je nach Ausstattungsumfang, über eine Vielzahl sicherheitsrelevanter, elektronischer Systeme. Auch diese müssen im Rahmen einer Hauptuntersuchung überprüft werden. Da moderne Fahrzeuge ab Werk einen hohen Individualisierungsgrad aufweisen, ist es für den Prüfingenieur kaum möglich, den vollständigen Ausstattungsumfang jedes individuellen Fahrzeugs sofort zu erkennen. Mit der Durchführungsverordnung (EU) 2019/621, die im April 2019 veröffentlicht wurde, hat die Europäische Union hier für Abhilfe gesorgt. Für alle ab 20. Mai 2018 zugelassenen Personenwagen müssen die Hersteller fahrzeugspezifische Daten für Behörden und Prüfer bereitstellen. Dabei ist genau geregelt, wann und in welcher Form die Daten zur Verfügung gestellt werden müssen. Grundlage ist in jedem Fall eine Online-Lösung, welche die Daten in allen 24 Amtssprachen der Europäischen Union ausgibt. An diesem Punkt setzt die DAT mit ihrer maßgeschneiderten Lösung an, indem sie den Herstellern ein Online-Redaktionssystem anbietet. Ein schnelles, effektives Arbeiten mit den für den Nutzer notwendigen Daten ist dadurch gewährleistet. Alle weiteren Informationen finden Sie hier: https://www.dat.de/pti/ https://www.dat.denews-886.atom/JETZT ONLINE: SilverDAT 3 Juni-Update-2020-06-25T10:00:00+00:002020-06-25T15:37:04+00:00Hagelschaden perfekt kalkulieren & weitere Neuheiten!https://www.dat.denews-884.atom/DAT-Barometer im Juni beleuchtet die Situation im Autohandel-2020-06-23T13:09:58+00:002020-06-23T13:40:48+00:00Mehr Fahrzeuge im "Risikobestand", mehr Forderungen nach Nachlässen von Interessenten, klare Forderung nach Zulassung im Autohandel. Diskussion um Kaufprämie wurde zur Hängepartie Mehr Nachlassforderungen von Kunden Schwierige Beschaffungssituation bei individuell konfigurierbaren Neuwagen Entlassungen wegen Corona bei unter 20% der Händler Forderung des Handels nach Pkw-Zulassung ohne Zutun einer Behörde Gestiegener Risikobestand von Gebrauchtwagen beim Handel (90 Tage oder länger) Automobilmarkt bleibt bei Neuzulassungen und Besitzumschreibungen weiter deutlich hinter dem vergangenen Jahr   Ostfildern (23. Juni 2020) – Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) hat ihr monatliches DAT-Barometer veröffentlicht. Schwerpunktthema im Mai sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Automobilhandel. Hier die Ergebnisse im Überblick: Diskussion um Kaufprämie wurde zur Hängepartie: Trotz des regen Kundenzulaufs und Beratungsbedarfs zögerten wegen der Diskussionen um eine Kaufprämie 57% der Kauf-Interessenten beim Handel bis Ende Mai ihren geplanten Autokauf hinaus.   Händler wurden häufiger mit Nachlassforderungen konfrontiert: 67% der Händler bestätigten, dass seitens privater Interessenten vermehrt Nachlässe gefordert wurden. Ein Viertel der Autohändler registrierten keine gestiegene Zahl an Nachlassforderungen.   Probleme bei der Beschaffung individuell konfigurierbarer Neuwagen: 59% der Händler gaben an, Schwierigkeiten bei der Beschaffung individuell konfigurierbarer Neufahrzeuge und auch beim Zukauf von Werksdienstwagen zu haben. Immerhin werden über die Hälfte aller privat erworbenen Neuwagen laut DAT-Report erst nach der Bestellung gebaut. Je nach Marke liegen die Anteile deutlich höher. Die stockende Versorgung des Handels mit Werksdienstwagen liegt darin begründet, dass Mitarbeiter von Automobilherstellern und Importeuren ihre Fahrzeuge nicht im gewohnten Turnus erneuern konnten, weil in den Zeiten des Lockdowns keine oder nur sehr wenige Fahrzeug produziert wurden. Diese Fahrzeuge fehlten in der Weitervermarktung.   Wenig Entlassungen wegen Corona: Trotz der für den Autohandel schwierigen Situation gab es wenige Entlassungen wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Aufgrund der vielfach im Automobilhandel realisierten Kurzarbeit mussten nur 16% der Händler Mitarbeiter entlassen. 78% konnten ihre Mannschaft vollzählig über die Monate des Lockdowns bringen.   Geschäftsaussichten für 2. Halbjahr verhalten optimistisch: 6% der Händler sehen die Aussichten auf das zweite Halbjahr wieder deutlich besser, 34% etwas besser.  Damit sind 40% der Händler positiv eingestellt, 27% glauben, es bleibe auf dem aktuellen Niveau. Allerdings sehen immerhin 20% und damit jeder Fünfte das zweite Halbjahr deutlich rückläufig. An einen leichten Rückgang glauben 12%.   Forderung nach Pkw-Zulassung in den Autohäusern: 85% der Händler würden es begrüßen, die Zulassung von Fahrzeugen ohne Zutun einer Behörde/Zulassungsstelle vornehmen zu können. Besonders die Situation während und nach dem Lockdown hat bewirkt, dass sich die große Mehrheit des Handels eine Veränderung des Zulassungswesens wünscht. Immerhin 59% gaben zu Protokoll, dass zum Zeitpunkt der Befragung im Juni die Situation an den Zulassungsstellen den Prozess der Fahrzeugzulassung in erheblichem Maße beeinflusst hat, 30% sehen eine Behinderung in geringem Maße. Nur 9% gaben an, der Zulassungsprozess laufe wie bisher.   Gebrauchtwagen-Risikobestand beim Handel gewachsen: Bezogen auf die Gesamtmenge aller Gebrauchtwagen im Bestand eines Händlers stehen einige Fahrzeuge deutlich länger, als dies betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Aktuell stehen im Schnitt 38% aller Gebrauchtwagen beim Handel länger als 90 Tage – sie zählen damit zum sogenannten Risikobestand. Diese Zahl ist von 29% im November 2019 somit deutlich angestiegen. Die durchschnittliche Standzeit aller Gebrauchtfahrzeuge ist insgesamt ebenfalls angestiegen und liegt bei aktuell 104 Tage für Diesel- und bei 103 Tagen für Benzin-Pkw. Die monatliche Analyse der Gebrauchtwagen-Standzeiten wurde im März und April 2020 wegen des Lockdowns ausgesetzt.   Gebrauchtfahrzeugwerte nur leicht gesunken: Die Analyse der Wertentwicklung für dreijährige Gebrauchtwagen wurde im März und April 2020 wegen des Lockdowns ausgesetzt. Die im Mai 2020 verkauften Pkw erzielten noch einen Wert von 55,4% (Benzin-Gebrauchtwagen) bzw. 51,3% (Diesel-Gebrauchtwagen). Somit kann nicht von einer außergewöhnlichen Abwertung von Fahrzeugen gesprochen werden.   Neuzulassungen und Besitzumschreibungen weiter deutlich unter Vorjahresniveau: Nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) sind die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Lockdown-Monat April im Mai um 39,1% auf 168.148 Einheiten gestiegen. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wechselten mit 549.050 Fahrzeugen ebenfalls deutlich mehr Pkw den Besitzer als im Vormonat (+55,8%). Die Zahlen insgesamt liegen aber noch deutlich hinter den Vorjahreswerten: bezogen auf den Monat Mai 2019 -49,5% bei Neuwagen, -13,7% bei Gebrauchtwagen; bezogen auf den Zeitraum Januar bis Mai 2019 -35,0% bei Neuwagen, -16,1% bei Gebrauchtwagen. Es bleibt offen, ob dieses Delta im Laufe der kommenden Monate ausgeglichen werden kann.   Jürgen Karpinski, Präsident Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK): „Der Automobilhandel steht vor einem extrem herausfordernden zweiten Halbjahr. Erst hat das Warten auf die dann doch nicht beschlossene Kaufprämie auch für schadstoffarme Verbrenner für Zurückhaltung gesorgt. Und jetzt zögern viele Kunden den Autokauf hinaus, um die ab 1. Juli sinkende Mehrwertsteuer mitzunehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Kfz-Zulassungsstellen teilweise auch jetzt noch gar nicht oder lediglich eingeschränkt verfügbar sind. Jedes Fahrzeug, das beim Handel steht und nicht zugelassen werden kann, bindet Kapital, das für die Händler aktuell besonders wichtig für das wirtschaftliche Überleben ist. Diese Erfahrung zeigt uns ganz klar: Wir brauchen jetzt sehr schnell die Online-Zulassung im Autohaus. Technisch dürfte das kein Problem sein, es gibt jedoch noch rechtliche Fragen zu klären. Denn auf Dauer dürfen wir uns nicht derartig von einer schwerfälligen Bürokratie abhängig machen. Dieses Verhalten ist nicht mehr zeitgemäß.“   --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirt¬schaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.   --- Über das aktuelle DAT-Barometer Das DAT-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Für die Befragung des Handels (Juni 2020) wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 657 Online-Interviews (CAWI) über TeleResearch durchgeführt (Feldzeit: 2. bis 14.06.2020). Die Gewichtung der Daten erfolgte nach Innungsmitgliedschaft, Händlertyp und Marke. https://www.dat.denews-830.atom/JETZT BUCHEN: SilverDAT 3 Webinare-2020-06-22T10:00:00+00:002020-06-22T09:31:21+00:00Webinar buchen und innerhalb kurzer Zeit zum SilverDAT 3-Profi werden!https://www.dat.denews-882.atom/Der Gebrauchtwagenmarkt im Mai 2020-2020-06-10T12:51:20+00:002020-07-09T15:54:47+00:00Erste Zeichen der Erholung bei den Stückzahlen, aber düstere Vorzeichen für gebrauchte Elektrofahrzeuge.Der Mai zeigt erste Spuren der Erholung – auf weiter niedrigem Niveau. Ausgedrückt in KBA-Zahlen bedeutet dies: 549.050 Besitzumschreibungen sind 55,8 Prozent mehr als im April, aber immer noch 13,7 Prozent unter dem Mai 2019. Kumuliert wechselten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2020 2.562.304 Gebrauchtwagen den Besitzer. Auch das weiterhin ein Minus, in diesem Fall von 16,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Ereignisse überschlagen sich in diesen Tagen. Die nun beschlossene Kaufprämie hat mit Sicherheit in der Branche für eine Überraschung gesorgt. Sie ist allerdings hinter den Erwartungen mit ihrem sehr fokussierten Blick auf elektrifizierte Fahrzeuge (und da sprechen wir nicht nur von BEVs, sondern auch von PHEVs und FCEVs) zurückgeblieben. Eine Förderung umweltfreundlicher reiner Verbrennerfahrzeuge blieb aus. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hat die neue Prämie deutliche Auswirkungen auf das Wertniveau von gebrauchten elektrifizierten Fahrzeugen. Wenn für ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug mit einem ehemaligen Listenneupreis von etwas über 20.000 Euro nun eine Prämie und ein Bonus in Höhe von über 9.000 Euro mitgenommen werden kann, bleibt das nicht ohne Folgen für den Gebrauchten, der neben diesem Fahrzeug steht. Kann man den Entscheidungen der Politik etwas Positives abgewinnen? Nun ja. Die Förderung betrifft nur einen Teil der Fahrzeuge, d.h. sie beeinflusst die Restwerte der klassischen Verbrenner nicht. Zum Abschluss noch zwei Anmerkungen: 1) Ein Abrutschen der Werte während des Lockdowns und darüber hinaus blieb bisher aus. Die Fahrzeuge wurden weder verschenkt noch nennenswert abgepreist. Der Handel war allerdings deutlich gebremst durch das Abwarten der Interessenten bezüglich einer Kaufprämie. Wenn dennoch Fahrzeuge verkauft wurden, dann auf einem ordentlichen Preisniveau. Vor allem junge Gebrauchtfahrzeuge konnten sich hier als Alternative zu nicht lieferbaren Neuwagen positionieren. 2) Die Absenkung der Mehrwertsteuer für einen Zeitraum von sechs Monaten sorgt für viel, nein: sehr viel Arbeit. Offen bleibt die Frage, inwieweit sich das auf das tatsächliche Preisniveau aller Fahrzeuge auswirkt.https://www.dat.denews-881.atom/Über 25 Jahre Schnittstellenpartnerschaft mit CDK-2020-06-10T12:38:18+00:002020-06-10T12:40:20+00:00Im Portfolio von CDK sind diverse Dealer Management Systeme für zahlreiche Hersteller und deren Handelsorganisationen. Dank der Anbindung an SilverDAT können die Nutzer von der Datenqualität der DAT profitieren. Seit über 25 Jahren ist CDK Global bereits als Schnittstellenpartner der DAT tätig. Im Portfolio von CDK sind diverse Dealer Management Systeme für zahlreiche Hersteller und deren Handelsorganisationen, darunter neben Daimler, Opel / PSA, Ford oder Renault auch zunehmend Marken der Volkswagen-Gruppe. Konkret wird die Zusammenarbeit mit den Daten der DAT in der Werkstatt-Auftragseröffnung und der Bearbeitung von Werkstattaufträgen. Ferner spielen die Daten der DAT bei der Gebrauchtwagenerfassung für Angebot oder Hereinnahme sowie in der GW-Bestandsabwertung eine wichtige Rolle. Kern einer funktionierenden Schnittstellenpartnerschaft ist der elegante Datenaustausch für die eigenständige Bearbeitung im Werkstatt- bzw. Fahrzeughandelsbereich sowie die Anpassung beider Partner an innovative Markttrends. Als aktuell wichtigste Herausforderungen – neben Corona – für die gemeinsamen Kunden in Handel und Werkstatt ist der grundlegende Strukturwandel im Hinblick auf sich verändernde Geschäftsmodelle, darunter z.B. die Bestrebungen im Bereich Direktvertrieb von Neuwagen oder die veränderte Rolle des Handels im Kundenkontakt – etwa bei Auto-Abos. https://www.dat.denews-880.atom/Mehrwertsteuersenkung in SilverDAT II einstellen-2020-06-10T11:59:43+00:002020-06-23T09:10:37+00:00Die Nutzer unserer Offline-Lösung müssen am 1. Juli manuell den Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16% heruntersetzen. So funktioniert das.Ab dem 1. Juli 2020 gilt sechs Monate lang der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent. Mit Auslieferung der DVD für den Juli ist das dann automatisch hinterlegt. Aber: Bis Sie diese per Post erhalten, müssen Sie für wenige Tage in der aktuellen Version den Mehrwertsteuersatz manuell anpassen.   Für den Bereich "Fahrzeug-Instandsetzung" funktioniert das folgendermaßen: Klicken Sie über das Menü „Verwalten“ auf „Einstellungen…“ . In der Maske „SDII:FI - Optionen“ gelangen Sie auf den Reiter „Systemeinstellungen“. Diesen bitte anklicken und dort dann den Haken „Mehrwertsteuer von DVD“ herausnehmen, manuell den Wert auf 16% anpassen und die Maske mit „OK“ verlassen. PDF-Anleitung: Hier finden Sie die Erläuterung mit den entsprechenden Screenshots aus SilverDAT II.   Für den Bereich "Gebrauchtfahrzeug-System" gilt: Gehen Sie über den Bereich „Einstellungen“ auf „Systemweite Einstellungen…“ . Dort dann den Haken „Mehrwertsteuersatz von DVD/CD“ herausnehmen, manuell den Wert auf 16% anpassen und die Maske mit „OK“ verlassen. PDF-Anleitung: Hier finden Sie die Erläuterung mit den entsprechenden Screenshots aus SilverDAT II. Das wars. Mit Lieferung der nächsten DVDs ist automatisch bis Ende des Jahres der Mehrwertsteuersatz auf 16% eingestellt. Wer bereits SilverDAT 3 nutzt, muss keine manuellen Einstellungen vornehmen. Da stellen wir ab dem 1. Juli den neuen Mehrwertsteuersatz automatisch bereit. https://www.dat.denews-872.atom/DAT-Barometer im Mai zeigt Auswirkungen auf Pkw-Halter-2020-05-27T08:24:10+00:002020-06-23T13:34:45+00:00Weniger Fahrleistung, verschobene Werkstatttermine, Sorgen um die persönliche Zukunft - die Lage ist angespannt. Fast drei Viertel der Pkw-Halter hatten im März und April Arbeiten an ihrem Fahrzeug geplant 23% davon haben Arbeiten v.a. wegen Infektionsangst verschoben, 77% ließen diese durchführen Treue zur Werkstatt auch während des Corona-Lockdowns bei fast 90% Kilometerfahrleistung im April 25% unter Normalwert ÖPNV kaum genutzt Corona beflügelt Überlegungen, ein weiteren Pkw anzuschaffen Zwei Drittel sehen in Corona eine große Bedrohung   Ostfildern (27. Mai 2020) – Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) analysiert im aktuellen DAT-Barometer unterschiedliche Verhaltensweisen der Endverbraucher in Zeiten von Corona, darunter das Werkstattgeschäft, die Kilometerfahrleistung oder die Einschätzung der aktuellen Situation. Basis ist eine repräsentative Befragung der Pkw-Halter durch die GfK. Hier gehts zu allen Grafiken. Die Ergebnisse im Überblick lauten Fast drei Viertel der PkwHalter hatten Arbeiten am Pkw geplant: Bei 71% aller Befragten standen in den Monaten März und April Arbeiten am eigenen Pkw an oder waren geplant, darunter Wartungsarbeiten / Inspektion (z.B. Ölwechsel, kleine oder große Inspektion etc.), Verschleißreparaturen oder Reparaturen aufgrund einer Fehlermeldung (z.B. Bremsen, Auspuff, Fehlermeldung der Motorelektronik etc.), Karosseriearbeiten, Lackarbeiten oder Glasreparaturen (z.B. aufgrund von Unfall, Parkrempler, Steinschlag etc.), eine Hauptuntersuchung oder der (saisonale) Reifen/ Räderwechsel.   23% haben geplante Arbeiten verschoben: Die große Mehrheit derer, die Arbeiten am Pkw geplant hatten, ließ diese auch durchführen (77%), allerdings haben immerhin 23% aller Befragten die Arbeiten verschoben. Dieser Umsatz fehlt den Werkstätten. Hauptgrund war die Angst vor Infektion, gefolgt von finanziellen Gründen und der zurückgegangenen Nutzung.   Werkstatttreue hoch: Wer sein Fahrzeug in eine Werkstatt brachte, der blieb seiner Werkstatt auch in CoronaZeiten treu. 86% gaben an, die Werkstatt nicht gewechselt zu haben. Dies deckt sich mit den Erhebungen aus dem DAT-Report, wonach in den letzten Jahren stets über 80% aller Pkw-Halter in Deutschland ihrer Werkstatt treu geblieben sind.   Kilometerfahrleistung um 25% abgenommen: Während der Monate März und April sind die PkwHalter in Deutschland weniger gefahren als in einem üblichen, durchschnittlichen Monat. Für April 2020 konnte ein Rückgang von einem Viertel festgestellt werden. Nur 35% gaben ab, im April eine identische Anzahl an Kilometern zurückgelegt zu haben. Bei 56% waren es deutlich weniger als üblich.   ÖPNV kaum genutzt: Wer ein Fahrzeug besitzt, der nutzt in CoronaZeiten nochmals weniger den öffentlichen Personennahverkehr.  Der Aussage „Ich nutze in der aktuellen Situation deutlich weniger den ÖPNV“ und/oder „Ich habe in der Vergangenheit den ÖPNV nicht genutzt und auch in Zukunft nicht“ stimmten 77% der PkwHalter zu. Bezogen auf die Wohnortgröße lag mit 80% die Quote bei Pkw-Haltern, die in einer Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern wohnen, am höchsten.   Anschaffung eines weiteren Pkw: 12% der PkwHalter spielen mit dem Gedanken, wegen der Ansteckungsgefahr ein weiteres Fahrzeug anzuschaffen. Sie bestätigten die Aussage „Wir überlegen uns für unseren Haushalt ein weiteres Auto anzuschaffen, damit auch mein Partner oder möglichst viele Personen im Haushalt ‚kontaktlos mobil‘ sein können.“ Eine sehr hohe Zustimmung kommt von Pkw-Haltern, die in einem Mehrpersonenhaushalt mit Kindern leben. Dort lag die Quote bei 24%. Übertroffen wurde sie nur noch von der Haltergruppe im Alter von 30 bis 39 Jahre (29% Zustimmung).   Empfindung zur CoronaLage insgesamt angespannt: 64% der PkwHalter und damit deutlich knapp zwei Drittel aller Befragten sieht eine eine sehr große bis große Bedrohung durch Corona in Deutschland. Große bis sehr große Sorgen um die persönliche Zukunft machen sich 49% der Befragten.   Automarkt auf historischem Tief: Nach Informationen des KraftfahrtBundesamtes (KBA) gingen Neuzulassungen und Besitzumschreibungen drastisch nach unten. Im April wurden nur 120.840 Pkw neu zugelassen, das sind 61% weniger als im April 2019. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wechselten nur 352.519 Einheiten den Besitzer, auch das ein sehr starker Rückgang von 44% gegenüber dem Vorjahresmonat. Zusammengefasst wurden in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 822.202 Pkw neu zugelassen, was einem Rückgang von 31% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht. Der Gebrauchtwagenmarkt erreichte 2020 kumuliert 2.013.254 Einheiten, ein Rückgang von 17%.   Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister des Kfz-Handwerks: „Die Bekanntgabe des Lockdown Mitte März für den Autohandel hat auch das Service-Geschäft negativ beeinflusst, obwohl die Kfz-Werkstätten davon nicht betroffen waren. Viele Kunden waren verunsichert, weil zunächst nicht klar war, was in den Autohäusern und Werkstätten möglich war und was nicht. Hinzu kommt, dass aufgrund der in vielen Wirtschaftszweigen verordneten Kurzarbeit sowie der wachsenden Angst um den Arbeitsplatz so manche private Investition zunächst auf den Prüfstand gestellt wurde. Dazu gehörten offensichtlich auch verschiebbare Arbeiten am Auto. Nicht zuletzt gingen die Fahrleistungen vieler Fahrzeuge aufgrund der Verlagerung von Arbeit ins Homeoffice drastisch zurück. Kunden haben Werkstattaufträge storniert oder verschoben, auch die Räderwechsel-Saison, die meist um Ostern herum beginnt, hat unter der Verunsicherung gelitten. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die monatlich gemessene Quote der Werkstattauslastung im April um 18 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres gelegen hat. Ich gehe aber davon aus, dass mit den nach und nach vollzogenen Lockerungen in der Corona-Krise sowie den Aussichten, auch wieder zumindest mit dem Auto hier in Deutschland oder dem benachbarten Ausland Urlaub machen zu können, die Kunden ihren Fahrzeugen wieder mehr Aufmerksamkeit widmen und zum Beispiel den Urlaubscheck am Auto durchführen lassen.“ https://www.dat.denews-866.atom/Der Gebrauchtwagenmarkt im April 2020-2020-05-12T08:17:09+00:002020-06-10T12:56:12+00:00Wovor sich der Kunde am wenigsten sorgen muss, ist, dass beim Handel Ansteckungsgefahr durch Corona droht. Anders scheint es mit dem Rabatt-Virus zu sein.Die Zahlen des KBA vom April haben gezeigt, wie schwer der Automobilmarkt von der Corona-Pandemie getroffen wurde. Nur 120.840 Pkw wurden neu zugelassen, das sind 61(!) Prozent weniger als noch im April 2019. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wurden 352.519 Besitzumschreibungen registriert. Das sind 24% weniger als im ohnehin schon sehr schwachen März und 44% weniger als im April 2019. Kumuliert wurden in den ersten vier Monaten des Jahres 2.013.254 Gebrauchtwagenverkäufe registriert, das sind 17 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Den Corona-Virus scheint man in Deutschland im Griff zu haben. Aber wie sieht es mit dem Rabatt-Virus aus? Wir wissen noch nicht, wie sich die Kaufkraft in Deutschland entwickelt, aber wir wissen, dass das Herbeirufen einer Rabattschlacht – wie es verschiedentlich im Zusammenhang mit Corona zu lesen war – niemandem etwas bringt (außer vielleicht denjenigen, die Klickzahlen erzeugen möchten). Nach dem großflächigen Shutdown fährt der Markt nun langsam wieder hoch. Autokaufplaner, die in den letzten Wochen ein Fahrzeug erwerben wollten oder auch mussten, werden jetzt von unterschiedlichen Seiten verunsichert. Kommt noch eine Kaufprämie? Kommt eine Abwrackprämie? Kommen weitere Nachlässe? Kann man alles miteinander kombinieren? Es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis der Markt wieder auf ein Normalmaß hochfährt. Fatal ist: Die Entscheidung über eine mögliche Prämie wird erst im Juni getroffen und tritt dann womöglich zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft. Dadurch bleibt der gesamte Markt gelähmt. Wer nun im Handel dringend Liquidität benötigt, wird bestimmt einen Teil seiner Fahrzeuge mit etwas höheren Nachlässen verkaufen. Und ja, es werden Leasingrückläufer, die – auch möglicherweise bedingt durch Vertragsverlängerungen – mit hohen Laufleistungen normalerweise ins Ausland abgeflossen wären, nun im Markt bleiben müssen. Da können die Werte stärker als sonst nachgeben. Einfach gesprochen: Wir wissen seit vielen Jahren, dass der Automobilmarkt in Deutschland nur dann gut funktioniert, wenn auch die Märkte um Deutschland herum gut funktionieren. Dies sollte man bei aller Evaluation unserer Situation hierzulande im Blick behalten. Wovor sich der Kunde am wenigsten sorgen muss, ist, dass beim Handel Ansteckungsgefahr droht. Denn die Händler haben vor Ort umfangreiche Hygienekonzepte umgesetzt, Online-Kompetenzen auf- und ausgebaut sowie alles getan, um eine sichere Fahrzeugübergabe beim Kauf oder nach dem Werkstattbesuch zu ermöglichen. Die einzige Ansteckungsgefahr ist momentan also die mit dem Rabatt-Virus.https://www.dat.denews-857.atom/DAT-Barometer analysiert Firmenfuhrparks im Corona-Lockdown-2020-04-23T09:35:00+00:002020-05-27T08:32:37+00:00Die Ergebnisse zeigen eine Spanne von „katastrophale Lage“ bis „alles läuft normal derzeit“. Dramatische Situation durch geschlossene Zulassungsstellen und Autohäuser Leasingverträge der Pkw werden z.T. verlängert, eigene Poolfahrzeuge oder Mietwagen als Interimslösung Marktanalyse im ersten Corona-Monat Antriebsarten im Fuhrpark und deren Nutzung   Ostfildern (23. April 2020) – Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat ihr monatliches DAT-Barometer publiziert. Schwerpunktthema ist diesmal die Situation in den Fuhrparks. Basis ist eine Befragung von Fuhrparkleitern und die Auswertung von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA). Alle Grafiken und Texte haben wir in diesem PDF und auf der Webseite https://barometer.dat.de/ hinterlegt.  Hier die Ergebnisse im Überblick:   Marktzahlen im März drastisch zurückgegangen: Durch den Lockdown und die damit verbundene gesetzliche Anordnung, den Automobilhandel zu unterbinden, konnten kaum Pkw gehandelt oder zugelassen werden. Das galt für neue und gebrauchte Fahrzeuge gleichermaßen. Im März 2020 wurden somit nur noch 215.119 Pkw neu in Deutschland zugelassen, 10% weniger als im Vormonat und 38% weniger als im März 2019. Ähnlich waren die Zahlen auf dem Gebrauchtwagenmarkt: Mit 462.576 Besitzumschreibungen lagen die Zahlen 18% unter dem Vormonat und 26% unter dem März 2019. Die für den Autohandel sehr starken Monate März und April blieben somit nahezu aus.   Gewerbliche Neuzulassungen machen zwei Drittel aller Neuzulassungen aus: Mit Ausnahme des Abwrack-Jahrs 2009 liegen die gewerblichen Neuzulassungen in der Regel deutlich über den privaten – meist im Verhältnis 2/3 zu 1/3. Dies war auch im ersten Quartal 2020 der Fall. Betrachtet man alle in Deutschland zugelassenen Pkw zum Stichtag 1. Januar 2020, so machen von 47 Mio. Fahrzeugen alle gewerblichen Halter nur 11% aus. Die große Mehrheit bewegt das Automobil als Privatperson.   Auswirkungen geschlossener Zulassungsstellen und Autohäuser: Der Lockdown hat für Fuhrparkleiter starke negative Effekte auf die Zulassung und Abholung/Übergabe bereits bestellter Fahrzeuge. Als Alternative würden 76% der Fuhrparkleiter Vertragsverlängerungen bestehender Fahrzeuge annehmen, 19% nicht. Als weitere Alternative nutzen 62% der Befragten eigene Poolfahrzeuge oder Pkw von Autovermietern (46%). Carsharing-Angebote sehen nur 5% als Alternative für den Erhalt der Mobilität. In der Befragung der Fuhrparkleiter konnten diese von ihren Erfahrungen mit den Zulassungsstellen berichten. Diese reichen von „katastrophale Lage“ bis „alles läuft normal derzeit“. Kritisch ist es aus Sicht eines Fuhrparkleiters, „wenn Altfahrzeuge nicht zurückgegeben können, da es z.B. keine Übernachtungsmöglichkeiten für den Dienstwagenfahrer gibt und teilweise Ausgangssperren in den Regionen verhängt wurden“.   Dieselanteil bei 80%: Bei den Pkw in Firmenfuhrparks herrscht nach wie vor mit 80% ein sehr hoher Dieselanteil. Benziner kommen auf 16%. Im Vergleich zum Vorjahr konnten diese um vier Prozentpunkte zulegen. Alternative Antriebe blieben bei einem Anteil von vier Prozent.   Plug-In-Hybride klar vor rein batterieelektrischen Pkw: Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten sind in Firmenfuhrparks erst in geringen Stückzahlen vertreten. Die größte Gruppe bilden mit 49% die Plug-In-Hybride. 37% entfallen auf rein batterieelektrische Pkw. Die anderen alternativen Antriebsformen – Hybride ohne Plug-In, Gasantriebe und auch 48-Volt-Mildhybride (die eigentlich gar keine richtige alternative Antriebsart darstellen, da sie keinen einzigen Kilometer rein elektrisch fahren können) – liegen im einstelligen Bereich.   Atypische Nutzung von Plug-In-Hybriden: Den Fuhrparkleitern wurde folgende Frage gestellt: „Glauben Sie, dass Plug-In-Hybride ausschließlich als Verbrenner gefahren d.h. nicht extern an einer Ladesäule und/oder zuhause aufgeladen werden?“ 47% und damit knapp die Hälfte der Fuhrparkleiter kann sich das vorstellen. Eigenen Angaben zufolge könnte etwa die Hälfte der Fuhrparkleiter (48%) über Tankkarten/entsprechende Software kontrollieren, ob Plug-In Hybride tatsächlich extern geladen oder als Verbrenner bewegt werden.   Steuerliche Vorteile als Haupt-Anschaffungsgrund für Pkw mit alternativen Antriebsarten: 56% der Fuhrparkleiter gaben an, dass Pkw mit alternativen Antrieben vor allem wegen der steuerlichen Rahmenbedingungen in Erwägung gezogen werden. Auch in der Initiative der Dienstwagenberechtigten selbst sehen über 50% einen Grund. In ähnlich hohem Maße würde aber auch die Verbesserung der eigenen CO2-Bilanz als Anlass für die Beschaffung herangezogen. Die Fördermöglichkeiten über die BAFA sehen immerhin 32% als Beschaffungskriterium.   Kommentar Axel Schäfer, Geschäftsführer Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.: „In der aktuellen Ausnahmesituation ist es wichtiger denn je, dass das Fuhrparkmanagement handlungsfähig ist, die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge muss gewährleistet bleiben. Genauso wichtig ist es, Planungen kurzfristig an Veränderungen anzupassen. Kann ein neu geordertes und notwendiges Fahrzeug nicht oder nicht sicher geliefert werden, dann kann es Sinn machen Leasingverträge zu verlängern, Poolfahrzeuge vorübergehend fest zuzuordnen oder auf Mietfahrzeuge auszuweichen. Allerdings sollte das so flexibel gestaltet sein, dass man seine Handlungsoptionen nicht unnötig beschneidet und ohne großen Aufwand in den Normalbetrieb schalten kann. Überraschend ist die Stagnation bei den alternativen Antrieben. Vor allem, da mit fast 50% Anteil die Plug-In-Hybride zu Buche schlagen, die leider eher eine Mogelpackung sind – sie werden überwiegend falsch genutzt. Die Erfahrung zeigt leider, dass Plug-In-Hybride so den Anforderungen an umweltschonendere Alternativen nicht gerecht werden und zusätzlich Investitionen in vollelektrische oder Erdgasfahrzeuge kanibalisieren. Der Umweltbonus und steuerliche Vorteile haben offensichtlich auch eingefleischte Nicht-Elektro-Nutzer dazu motiviert, zumindest die Vergünstigungen mitzunehmen und das Aufladekabel im Schrank zu lassen. Unternehmen müssen nach Nutzungsart entscheiden und sowohl ökologische wie auch betriebswirtschaftliche Kriterien berücksichtigen. Da in den Unternehmen die Langstrecke dominiert, ist der nach wie vor hohe Anteil an Dieselfahrzeugen nachvollziehbar und – wie Schadstoff-Messungen in der stark verkehrseingeschränkten Corona-Zeit offengelegt haben – auch nicht so umweltschädlicher wie ein Narrativ uns weismachen wollte.“     Kommentar Reinhard Ott, Bundesverband der Autovermieter Deutschlands e.V.: „Die Buchungszahlen bei den Autovermietungen sind gerade nahezu in sich zusammengebrochen, da die sonst üblichen Touristen-Buchungen bei null liegen, Messen und andere Veranstaltungen ausfallen und insgesamt die Menschen weniger mit Pkw und Nutzfahrzeugen unterwegs sind. Auch bei längerfristigen Reservierungen gibt es viele Stornierungen. Umsatzeinbrüche in Höhe von 50% sind keine Seltenheit, teilweise liegen die Rückgänge bei bis zu 80%. Es gibt Vermieter, die nicht mehr wissen, wo sie die Fahrzeuge abstellen sollen. Normalerweise sind 80% aller Mietwagen permanent unterwegs. Nun liegt die Auslastung der Flotte bei unter 50% und manchmal noch weit tiefer. Die Kosten für den Betrieb der Unternehmen vor allem im Bereich der Fuhrparkkosten, der Unterhaltung von Gebäuden und Grundstücken und der Beschäftigung von Personal zur Betreuung von Kunden und zur Unterhaltung der Flotten laufen weitgehend ungemindert weiter auf. Unsere Unternehmen melden massive Umsatzeinbrüche. Eine Welle von Aufgaben und Insolvenzen vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen ist zu befürchten. Die Gegenbewegung privater Mieten wegen des Corona-Virus (der ÖPNV ist ausgedünnt, Ängste vor Ansteckung in Bussen und Bahnen, mehr Sicherheit im Mietwagen) kann das Minus nicht auffangen. Unsere Autovermieter weisen gleichzeitig darauf hin, dass das gewerbliche und das private Mieten eines Fahrzeuges für den Fluss von Gütern und Bewegungen von Personen (z.B. medizinisches Personal) von erheblicher und in der Krise steigender Bedeutung sind.“   --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirt-schaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.   --- Über das aktuelle DAT-Barometer Das DAT-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Fuhrparkleiterbefragung: Im Auftrag der DAT wurden 173 Interviews über TeleResearch durchgeführt (Feldzeit: 1.4.–14.04.2020). Da keine amtlichen Daten zur Anzahl und Struktur der Betriebe mit Fuhrparks vorliegen, handelt es sich um eine Trendstudie. Befragt wurden Fuhrparkleiter aus Industrie, Gewerbe, Handel und öffentlichem Dienst, die mindestens zwei Kriterien erfüllen: 1.) zuständig für das Fuhrparkmanagement, 2.) beteiligt oder zuständig bei der Auswahl und Steuerung etwaiger Fuhrparkmanagement-Dienstleister, 3.) beteiligt an der Frage der Pkw-Finanzierung. https://www.dat.denews-854.atom/DAT sieht deutlichen Lockdown-Effekt auf den Gebrauchtfahrzeugmarkt-2020-04-14T10:19:01+00:002020-06-10T12:40:50+00:00Jeder Tag, an dem ein gebrauchtes oder neues Fahrzeug steht, verursacht Kosten, auf die der Händler in der aktuellen Situation nicht angemessen reagieren kann. Hohe Belastungen für den Automobilhandel aufgrund des Stillstandes Lockdown-Effekt pro Tag messbar Änderung des Käuferverhaltens nach dem Wiederhochfahren des Marktes denkbar DAT sagt Unterstützungsleistung zur Stichtagsbewertung der Fahrzeugbestände zu   Ostfildern (14. April 2020) – Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) sieht bei der Entwicklung der Standtage und der damit verbundenen Kosten für den Handel einen deutlichen Lockdown-Effekt. Aufgrund der Tatsache, dass seit dem 18. März de facto kein Handel mit Gebraucht- und Neufahrzeugen stattfindet, steigen die Standtage im Durchschnitt um die Zeitspanne, die der Lockdown anhält. Ein erster wichtiger Schritt im Zuge der Lockerungsmaßnahmen muss daher neben dem Wiedereröffnen des physischen Automobilhandels vor allem die Öffnung aller Zulassungsstellen sein, um den „Zulassungsstau“ zu beheben: „Wenn bereits neue Pkw in sechsstelligen Stückzahlen produziert und große Teile davon vom Handel vorfinanziert wurden, dann wäre das in höchstem Maße fahrlässig, diese herumstehenden Fahrzeuge nicht endlich zum Verkehr zuzulassen. Es ist den Zulassungsstellen zuzumuten, die hierfür notwendigen Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen“, gibt Jens Nietzschmann zu bedenken. Die Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt sind ebenfalls deutlich spürbar: „Bis heute, 14. April, steht der Handel inklusive der Wochenenden bereits 28 Tage still. Das bedeutet: Wenn ein Händler beispielsweise 300 Fahrzeug im Bestand hat und seit 18. März 2020 per Gesetz keinen Vor-Ort-Handel mehr betreiben durfte, sieht er sich bis heute mit 235.200 Euro Kosten konfrontiert, ohne entsprechend agieren zu können“, erklärt Jens Nietzschmann, Sprecher der DAT-Geschäftsführung. Die Kosten für jedes Fahrzeug pro Tag liegen bei durchschnittlich 28 Euro. Jeder Tag des Lockdowns kostet den Handel bares Geld, da neben dem durchschnittlichen Wertverlust durch das steigende Fahrzeugalter unter anderem auch die Finanzierungskosten der Fahrzeuge weiterlaufen. Kosten wie das Beseitigen der Standschäden oder die Mietkosten für die Lagerflächen fallen ebenfalls an. Je nach Fahrzeugart oder Marke können die Kosten pro Fahrzeug und Tag auch deutlich höher liegen. „Zahlreiche Hersteller und Importeure haben zwar bereits Unterstützungsleistungen in die Wege geleitet, aber die mit jedem Tag des andauernden Lockdown zunehmenden Kosten des Gebrauchtfahrzeugbestandes werden dadurch wohl nicht aufgefangen werden können“, beurteilt Jens Nietzschmann die Lage. Die DAT geht davon aus, dass sich nach dem Ende des Lockdowns auch Veränderungen im Konsumentenverhalten einstellen können. Jens Nietzschmann: „Wie üblich beobachten wir den Markt sehr genau, und sollten sich etwa Preise nach unten entwickeln, werden wir die Gebrauchtfahrzeugwerte für den Ein- und Verkauf entsprechend anpassen. Wir rechnen damit dass, je nach Kaufkraft im Land, kleinere Fahrzeuge oder auch ältere und somit günstigere Gebrauchtwagen wieder stärker in den Fokus der Interessenten rücken werden.“ Davon wäre auch die Vermarktung junger Gebrauchtwagen betroffen: Der Gebrauchtwagenhandel ist immer auch ein grenzüberschreitendes Geschäft. Viele Fahrzeuge, die entweder der Markt in Deutschland nicht aufnehmen kann, oder die im Ausland sehr begehrt sind, fanden bislang jenseits der deutschen Grenzen ihre Käufer. Dieser Effekt war zuletzt bei Euro-5-Diesel-Fahrzeugen deutlich zu beobachten. Im Unterschied dazu sind von der Corona-Krise auch die Nachbarmärkte betroffen, und wann diese sich wieder erholen, ist ebenso fraglich wie in Deutschland. „Je nachdem, wie sich der Markt entwickelt, ist es für jeden Händler, aber auch die Hersteller/Importeure und deren Banken zielführend, zu jeder Zeit die Entwicklung ihres, in den Fahrzeugen gebundenen Kapitals zu kennen. Eine regelmäßige Bewertung der kompletten Fahrzeugbestände wird daher an Bedeutung gewinnen – wie damals bei der Finanzkrise vor gut 10 Jahren. Als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft sehen wir uns in der Verantwortung, der Branche die hierzu notwendigen Unterstützungsleistungen zu bieten“, betont Jens Nietzschmann abschließend.   --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirt-schaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. https://www.dat.denews-843.atom/Geschäftsbetrieb bei der DAT in Zeiten der Corona-Pandemie-2020-04-08T13:39:00+00:002020-06-10T12:40:35+00:00Statement der DAT-Geschäftsführung zum Krisenmanagement und zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sowie der Verfügbarkeit der DAT-Systeme für Kunden auch unter erschwerten Bedingungen.https://www.dat.denews-852.atom/Der Gebrauchtwagenmarkt im März 2020-2020-04-08T12:39:31+00:002020-05-12T09:30:13+00:00Normalerweise ist der März der Monat, in dem der Automarkt an Fahrt aufnimmt. Aber was ist schon normal in diesen Zeiten.Der Automobilmarkt steht still (Stand April 2020). Die Produktion ruht weitestgehend, die meisten Zulassungsstellen sind aktuell geschlossen. Eine beispiellose Situation, in der sich die Automobilbranche momentan befindet. 462.576 Gebrauchtwagen wechselten laut KBA im März 2020 den Besitzer, das sind 18,1% weniger als im Februar und 25,8% weniger als im März 2019. Normalerweise ist der März der Monat, in dem der Automarkt an Fahrt aufnimmt. Durch die Corona-Pandemie kommt er im ersten Quartal auf 1.660.735 Einheiten. Auch das sind deutlich weniger als im Vergleichszeitraum 2019 (-6,8%). Kann man in solchen Zeiten zuverlässige und seriöse Prognosen für den Gebrauchtwagenmarkt wagen? Eher nicht. Verschiedene Szenarien sind denkbar, verlässlich ist zum aktuellen Zeitpunkt keine. Auf der einen Seite ist der Mobilitätsbedarf temporär heruntergegangen, andererseits scheint sich bei denen, die mobil sein müssen, ihre Mobilität von öffentlichen Verkehrsmitteln auf den (eigenen) Pkw zu verlagern. Wird Carsharing unter Hygienegesichtspunkten weiterhin eine Rolle für den Endverbraucher spielen? Hat die Krise Einfluss auf das Kaufverhalten? Diese und weitere Fragen haben Einfluss auf das Wertverhalten der Neu- und Gebrauchtwagen: Im Pkw-Bestand gibt es ein hohes Volumen an klassischen Segmenten wie Kompakt- und Kleinwagen. Sollte die Kaufkraft sinken, könnten Menschen eher diese Pkw statt höherpreisige SUV kaufen. Aufgrund der möglicherweise angespannteren finanziellen Situation der Endverbraucher könnten auch günstigere und damit oft ältere Fahrzeuge stärker in den Fokus rücken als beispielsweise Jahreswagen oder Werksdienstwagen. Werden somit Gebrauchtwagen häufiger als Alternative zum Neuwagen gesehen? Sind alle Hersteller gleichermaßen betroffen? Hier stellt sich die Frage, wie sich die Hersteller nach einem Wiederhochfahren des Marktes positionieren (z.B. über Incentives). Was passiert mit den oftmals doch noch hochpreisigen Leasingrückläufern, die in hohen Volumen am Markt sind? Diese sind in der Regel nach drei Jahren mit gut der Hälfte des ehemaligen Listenneupreises auch als Gebrauchte bisher sehr gefragt gewesen. Sie stellen aber im Anschaffungspreis für den Gebrauchtwagenkäufer immer noch eine hohe Investition dar. In die Kategorie der jüngeren Fahrzeuge fallen die Vermietrückläufer. Aktuell ist kaum Bedarf an Vermietfahrzeugen. Daher de-fleeten die Autovermieter ihre Fahrzeuge früher als sonst. Was passiert mit diesen? Wie sieht es in den Bereichen der leichten Nutzfahrzeuge bei gesteigerten Lieferservices aus? Da scheint eine rege Bewegung vorzuherrschen. Gibt es kurzfristige Trends – z.B. Einbruch der E-Mobilität und alternative Antriebe? Diese sind meist teurer. Was passiert mit den CO2-Grenzwerten? Werden diese für 2020 ausgesetzt, um die Wirtschaft schneller anzukurbeln? Den oben genannten Fragen und vielen weiteren gehen wir aktuell schon nach. Auch wenn die finalen Erkenntnisse noch einige Zeit auf sich warten lassen, geben erste Indikatoren schon einen Ausblick auf die intensive und herausfordernde Zeit, die wir alle noch vor uns haben.https://www.dat.denews-848.atom/DAT-Barometer analysiert Fahrzeugsegmente-2020-03-26T12:30:56+00:002020-04-23T11:35:16+00:00Ein DAT-Barometer in Zeiten von Corona zu erstellen ist eine Herausforderung. Thematisch betrachten wir die Fahrzeugsegmente, zeitlich den Monat Februar und damit den letzten noch weitestgehend normalen Automobilmonat vor dem Einschnitt durch die Covid-19-Pandemie.  Neuwagenmarkt im Februar schwach, Gebrauchtwagen stabil Skepsis bei der Betrachtung der alternativen Antriebe geboten Hoher Anteil an gewerblichen Zulassungen DAT-Segmentierung der SUV/Geländewagen nach Größe Werte gebrauchter Diesel/Benziner verlaufen parallel   Ostfildern (26. März 2020) – Die Corona-Krise hat Deutschland und somit auch die Automobilbranche erreicht. Die Konsequenzen daraus sind heute noch nicht abzusehen. Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) arbeitet daran, diese Entwicklung in ihrem monatlichen DAT-Barometer zu beobachten, zu analysieren und mit Zahlen zu begleiten. Im aktuellen DAT-Barometer steht allerdings der Monat Februar im Fokus und damit der letzte Monat vor der Corona-Krise. Thematisch wird hierbei ein Blick auf die Fahrzeugsegmente, darunter insbesondere das SUV- und Kompaktklassen-Segment, geworfen. Zudem stehen die Entwicklung der Neuzulassungen und Besitzumschreibungen sowie die Wertentwicklung der Fahrzeuge im Mittelpunkt der Analyse.   Hier die Ergebnisse im Überblick: •           Neuzulassungen insgesamt im Minus, Elektro- und Plug-In-Pkw gestiegen: 486.243 Neuzulassungen zählte das KBA in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020, 239.943 waren es im Februar. Damit liegen die Zahlen im Februar -11% unter dem Februar 2019 und kumuliert mit -9% deutlich unter dem Vorjahreszeitraum. Betrachtet man ausschließlich die reinen Elektro-Pkw und Plug-In-Hybride, so verzeichneten diese einen Anstieg. Im Januar und Februar wurden 15.646 neue Elektro-Pkw und 16.993 Plug-In-Hybride zugelassen. Gemessen an allen Neuzulassungen haben beide Antriebsarten damit einen Anteil von 6,7%. •           Gebrauchtwagenmarkt stabil, Elektro- und Plug-In-Pkw noch auf geringem Niveau: In der Summe liegt der Gebrauchtwagenmarkt am Ende der ersten beiden Monate des Jahres 2020 mit 1.198.159 Einheiten 3,4% im Plus. Von allen Besitzumschreibungen wechselten 2.323 reine batterieelektrische Gebrauchtwagen und 2.357 Plug-In-Pkw den Besitzer / die Besitzerin. Der Marktanteil dieser beiden Antriebsarten liegt damit kumuliert bei 0,4 %. •           Kompaktklasse im Februar am gefragtesten: Nach der KBA-Segmentierung standen bei den Neuzulassungen vor allem Pkw der Kompaktklasse hoch im Kurs der Interessenten. Mit 20,8% lagen sie vor den SUV (20,6%) und den Kleinwagen (14,8%). Addiert man die SUV und Geländewagen (10,1%), machen diese mit 30,7% Marktanteil fast ein Drittel aller Neuzulassungen aus. •           Auffällig hohe Zahl alternativer Antriebe bei oberer Mittelklasse: Die 48-Volt-Technologie / Mildhybrid-Technologie setzt sich in unterschiedlichen Pkw-Segmenten durch und dient der Effizienzsteigerung beim Kraftstoffverbrauch. Je nach Hersteller wird diese Antriebsform auch „48 Volt Mildhybrid-System“ genannt. Es unterstützt den Verbrennungsmotor, ist aber nicht mit einem reinen batterieelektrischen Antrieb gleichzusetzen, denn ein Fahrzeug mit einem Mildhybrid-Antrieb ist nicht in der Lage, rein elektrisch zu fahren. Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotor, die über diese Technologie verfügen, werden in der KBA-Statistik anstatt zu den klassischen Antriebsarten zu den alternativen Antrieben gezählt. Am deutlichsten wird das aktuell bei der oberen Mittelklasse. Dort machen die alternativen Antriebe 59% aller neu zugelassenen Pkw aus. Aber auch die Oberklasse mit 47% Anteil alternativer Antriebe und die Mittelklasse mit 25% alternativen Antrieben zeigt, dass die Betrachtung der Antriebsart mit der notwendigen Sorgfalt vorgenommen werden muss. Ein klassisches Diesel-Segment bleiben die Reisemobile, ein klassisches Benziner-Segment die Minis, wobei auch hier mittlerweile 15% aller Pkw dieses Segments mit alternativen Antriebsarten zugelassen wurden. •           Gewerbliche Zulassungen bei 67%: Über zwei Drittel der Neuzulassungen im Februar waren gewerbliche Zulassungen. Darunter fallen Fahrzeuge, die auf Unternehmen, den Kfz-Handel, Autobauer und Vermieter zugelassen wurden. Bezogen auf die Fahrzeugsegmente wurden besonders viele Pkw im Bereich der Oberklasse (86%), oberen Mittelklasse (82%) und Mittelklasse (82%) gewerblich zugelassen. Auch bei den Minis konnten im Februar 70% gewerbliche Zulassungen verzeichnet werden. SUV lagen mit nur 57% gewerblichen Zulassungen ähnlich wie Kleinwagen (60% gewerbliche Zulassungen) deutlich höher in der Gunst der privaten Käufer als andere Segmente. Das Segment der Wohnmobile erzielte einen Privatanteil von 74%. •           SUV-Segmentierung der DAT: Die KBA-Unterscheidung zwischen SUV und Geländewagen führt zunehmend zu Diskussionen. Die große Modellvielfalt, die Antriebstechnik (nicht jeder SUV verfügt über einen Allradantrieb) und nur bedingte Geländetauglichkeit stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die unterschiedliche Größe dieser Fahrzeuge. Die DAT hat deshalb sämtliche Modelle analysiert und eine neue Unterteilung in kleine SUV/Geländewagen (z.B. die aktuellen Modelle Opel Crossland X, Hyundai Kona etc.), Kompakt-SUV (z.B. die aktuellen Modelle BMW X1, Audi Q2 etc.), mittlere SUV/Geländewagen (z.B. die aktuellen Modelle Mercedes-Benz GLC, Opel Grandland X etc.) und große SUV/Geländewagen (z.B. die aktuellen Modelle Audi E-Tron, Ford Edge etc.) vorgenommen. Das zeigt einerseits die Komplexität dieses Segments, sie subsumiert aber auch alle bisher als Geländewagen bezeichneten Pkw in diese Klassifikation. Demnach gehören 10% aller im Februar neu in diesen Fahrzeugklassen zugelassenen (insgesamt wurden laut KBA 49.330 SUV und 24.135 Geländewagen neu zugelassen) zu den großen SUV/Geländewagen. Den weitaus größeren Anteil nehmen mit 40% die mittleren SUV/Geländewagen ein. Auf kleine und Kompakt-SUV/Geländewagen entfallen 50%. •           Wertenwicklung der Gebrauchtwagen leicht gesunken: Die Werte der dreijährigen Gebrauchtwagen haben sich bereits Ende des Jahres 2019 stabilisiert. Zu Beginn des Jahres 2020 erzielten gebrauchte Benziner 56,3% des ehemaligen Listenneupreises, Diesel 52,1%. Damit sanken beide Fahrzeuggruppen jeweils um 0,1 Prozentpunkte zum Januar. •           Kompaktklasse besser als der Durchschnitt: In der Kompaktklasse herrscht seit jeher ein hoher Anteil an Benzinern. Daher weisen die dreijährigen Benzin-Gebrauchtwagen mit aktuell 57,3% des ehemaligen Listenneupreises einen deutlich höheren Wert auf, als der Durchschnitt. Bei den vergleichbaren Diesel-Gebrauchtwagen dieses Segments liegt der Fahrzeugwert bei 51,9% und damit etwas unter dem Durchschnitt.   Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: „In der öffentlichen Diskussion werden aktuell sämtliche Überlegungen über die voraussichtlich gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der massiven Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus nachrangig behandelt. Dennoch kann sich kein verantwortlich denkender Mensch der Frage verschließen, wie es wohl nach der Lockerung der staatlichen Maßnahmen in seinem persönlichen Umfeld und an seinem Arbeitsplatz weitergeht. Gerade vor dem Hintergrund der aktuell noch vorherrschenden Unklarheiten über die weitere Entwicklung der Pandemie sind auch von den Unternehmen in der automobilen Wirtschaft rasche und schmerzliche Entscheidungen zu treffen, um die Folgen der Deutschlandquarantäne zu überleben. Es ist allerdings auch keine Frage, dass dies - trotz diverser staatlicher Hilfen - nicht allen Unternehmen in unserer Branche ohne Blessuren oder auch größeren Schäden gelingen wird. Allen wünsche ich auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen bei der DAT gutes Gelingen, Standhaftigkeit und das immer notwendige Quäntchen Glück bei der Bewältigung der Krise. Vor allem aber beste Gesundheit und persönliches Wohlergehen.“   --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirt-schaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.   --- Über das aktuelle DAT-Barometer Das DAT-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Die Gebrauchtfahrzeugwerte entstammen dem Produkt „SilverDAT“, das Automobilbetrieben u.a. zur professionellen Wertermittlung von der DAT zur Verfügung gestellt wird. Die SUV-Segmentierung der DAT beruht auf Faktoren wie Länge, Radstand, Höhe etc. https://www.dat.denews-842.atom/DAT beteiligt sich am Telematik-Start-up High Mobility-2020-03-12T09:49:27+00:002020-04-14T10:48:54+00:00DAT wird Gesellschafter der High-Mobility GmbH, einem Telematik-Spezialisten für die rechtssichere und markenübergreifende Verarbeitung von Telematik-Daten.https://www.dat.denews-841.atom/Der GW-Markt im Februar 2020-2020-03-09T16:04:55+00:002020-04-08T12:45:03+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt ist von positiven Vorzeichen geprägt. Januar und Februar liegen in der Summe 3,4 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2019.Der Februar war zumindest auf dem Gebrauchtwagenmarkt von positiven Vorzeichen geprägt. Insgesamt wechselten laut KBA 565.020 Fahrzeuge aus Vorbesitz den Halter, das sind zwar 10,8 Prozent weniger als noch im Januar, aber immerhin 1,3 Prozent mehr als noch im Februar vor einem Jahr. Addiert man die Besitzumschreibungen der ersten beiden Monate dieses Jahres, kommt man auf 1.198.159 Einheiten. Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2019. Für alle Akteure auf dem Automarkt steht das Jahr 2020 im Zeichen der Elektrifizierung. Wir bei der DAT sehen besonders die Restwerte für Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge noch stabil im Vergleich zu den klassischen Verbrennern, einfach weil das Volumen dieser Fahrzeuge noch überschaubar ist. Künftig wird sich das aber ändern. Stärkere Förderprämien für Neuwagen und die 0,5-Prozent-Regelung werden dazu führen, dass vermehrt Plug-in-Hybride gekauft/zugelassen werden, selbst wenn diese nicht in das Fahrprofil passen, sondern der Halter aufgrund seiner Jahresfahrleistung eher ein Dieselfahrer wäre. Interessant wäre an dieser Stelle eine Auswertung, wie viele Ladekabel noch originalverpackt bei der Weitervermarktung auf dem GW-Markt im Kofferraum liegen werden. Damit die Automobilhersteller die Grenzwerte einhalten, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem ersten Schritt die Mitarbeiterflotte elektrifizieren, d.h. es werden im Anschluss viele junge PHEV und BEV in den Markt kommen, die im schlechtesten Fall an den Bedürfnissen vorbei zugelassen wurden und anschließend auf potenzielle Gebrauchtwagen-Käufer warten. Da auch gebrauchte Elektrofahrzeuge immer im Wettbewerb mit klassischen Verbrennern stehen, müssen ggf. weitere Preisanpassungen vorgenommen werden, um deren Attraktivität zu steigern. Eine dieser Incentives ist, dass der so genannte Umweltbonus nun auch auf junge gebrauchte Elektrifizierte erweitert wurde. Förderfähige Autos müssen nach dem 4. November 2019 oder später zugelassen worden sein und dürfen zum Zeitpunkt des Antrags auf Förderung maximal 12 Monate alt und maximal 15.000 Kilometer gelaufen sein. Bestätigen muss dies übrigens ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (z.B. der DAT). Zudem darf dieses Fahrzeug nachweislich noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung in einem anderen EU-Staat gefördert worden sein. Weitere Punkte sind ein Netto-Listenpreis des Basismodells in Deutschland von maximal 65.000 Euro – und: Der junge Gebrauchte muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.https://www.dat.denews-840.atom/DAT-Report-Sonderauswertung zu Autokäuferinnen -2020-03-08T00:01:00+00:002020-03-18T09:32:36+00:00Die DAT hat die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2020 tiefer analysiert und dabei den Fokus auf die Frauen gelegt. Die Mehrheit der Frauen verbindet mit dem Auto positive Aspekte Hohes Verkehrsaufkommen wird kritisch gesehen Weniger als ein Viertel der Frauen kann sich Car-Sharing als Alternative vorstellen Top Pkw-Kaufkriterien der Neuwagenkäuferinnen: Zuverlässigkeit, Preis, Design Alternative Antriebsarten werden eher zurückhaltend in Erwägung gezogen   Die Deutsche Automobil Treuhand hat die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2020 tiefer analysiert. Hierbei wurde der Fokus auf die Frauen gelegt. Im Speziellen wurde ermittelt, wie die Einstellung der Neuwagenkäuferinnen und der Pkw-Halterinnen  zum Auto bzw. der automobilen Mobilität ist. Fünf zentrale Ergebnisse sind: Positive Sicht aufs Auto überwiegt: Die Mehrheit der Frauen, egal ob sie im letzten Jahr einen Neuwagen gekauft haben oder es sich um Pkw-Halterinnen handelt, verbindet mit dem Auto positive Aspekte. 79 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 53 Prozent der Pkw-Halterinnen erfreut der Anblick ihres Autos. Noch höher ist der Anteil der Frauen, die Spaß am Autofahren haben (86 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 79 Prozent der Pkw-Halterinnen). Daneben sind aber auch rationelle Gründe bedeutend: 90 bzw. 85 Prozent der Frauen sagen, sie fühlen sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt. Kritik am hohen Verkehrsaufkommen: Dem gegenüber stehen auch kritische Punkte bzgl. Auto und Mobilität: 76 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 79 Prozent der Pkw-Halterinnen finden das Verkehrsaufkommen zu hoch, da es immer mehr Staus gibt. 29 bzw. 41 Prozent lassen das Auto stehen, wann immer es geht. Und 35 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 57 Prozent der Pkw-Halterinnen sind davon überzeugt, dass sich individuelle Mobilität mehr in Richtung Öffentlicher Nahverkehr/Car-Sharing verändern muss. Akzeptanz von Car-Sharing gering: Car-Sharing als Mobilitätslösung ist in der öffentlichen Diskussion präsent, allerdings ist die Akzeptanz bei den Autokäuferinnen mäßig. Die Frage, ob ein Car-Sharing-Konzept eine Alternative zum eigenen Auto wäre, bejahen 22 Prozent der Neuwagenkäuferinnen (Männer 13 Prozent). Im Umkehrschluss heißt das: Für 78 Prozent der Frauen ist Car-Sharing keine Alternative zum eigenen Pkw. Fragt man nach den Gründen für die Ablehnung, geben 57 Prozent der Neuwagenkäuferinnen an, dass sie ihr Auto nicht mit anderen teilen wollen. 47 Prozent bemängeln die fehlende Flexibilität bei Car-Sharing, und am dritthäufigsten wird von 35 Prozent der Neuwagenkäuferinnen der zu hohe Aufwand als Grund dagegen genannt. Zuverlässigkeit an Platz 1 als Kaufkriterium: Jeder Neuwagenkäufer geht im Pkw-Kaufentscheidungsprozess nach bestimmten Kriterien und Gewichtungen vor. Die für den DAT-Report befragten Neuwagenkäufer wurden gebeten, 19 vorgegebene Kriterien zwischen „sehr wichtig (1)“, „wichtig (2)“, „weniger wichtig (3)“ bis „unwichtig (4)“ einzuordnen. Die Neuwagenkäuferinnen stufen dabei die Zuverlässigkeit mit einer Durchschnittsnote von 1,21 als wichtigstes Kriterium ein, gefolgt von Anschaffungspreis (1,44) und Aussehen/Design (1,55). Obwohl das Thema Umweltverträglichkeit insbesondere im Jahr 2019 in der öffentlichen Diskussion sehr präsent war, folgt es im Ranking erst im unteren Drittel. Auffällig dabei: Das Kriterium wird bei den Neuwagenkäuferinnen mit einer Durchschnittsnote von 1,95 bewertet, während es bei den männlichen Neuwagenkäufern nur auf 2,17 kommt. Ausgabebereitschaft für kraftstoffsparende Fahrzeuge hoch: Für ein Auto mit niedrigem Kraftstoffverbrauch würden 67 Prozent der Neuwagenkäuferinnen mehr Geld auszugeben. Ein Wagen der weniger CO2 Emissionen aufweist, ist für 57 Prozent ein Grund tiefer in die Tasche zu greifen. Doch wenn es um alternative Antriebsarten geht, sind die Frauen eher zurückhaltend. Die Frage, ob im Kaufprozess ein alternatives Antriebskonzept in Betracht gezogen wurde, bejahten dies nur 25 Prozent der Neuwagenkäuferinnen, bei den Männern waren es 38 Prozent. Uta Heller, Projektleiterin DAT-Report: „Das letzte Jahr hat den Automobilisten viel abverlangt. Der Deutschen ‚liebstes Kind‘ stand und steht am Pranger. Spaß am Autofahren, ein oftmals emotionaler Bezug zum eigenen Pkw oder die Notwendigkeit des eigenen Autos treffen auf drohende Fahrverbote, ‚Fridays for Future‘ und das ökologische Gewissen. Dies spiegelt sich in der Ergebnissen im DAT-Report deutlich wider.“ --- Anmerkung zu den Neuwagenkäuferinnen: Es handelt sich um Fahrzeuge, die auf Endverbraucherinnen zugelassen wurden. Kaufzeitpunkt war im Zeitraum März bis Juni 2019. Die ebenfalls befragten Pkw-Halterinnen hatten ihr eigenes Fahrzeug zum Zeitpunkt der Befragung etwa fünf Jahre im Besitz. --- Über den DAT-Report Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 46 Jahren. Er ist damit seit den 1970er Jahren die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Der DAT-Report gilt als Standardwerk der Automobilbranche und wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2020 umfasst 84 Seiten und 135 Grafiken. Seit Ende Februar wird der neue DAT-Report 2020 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter report.dat.de Für den DAT-Report 2020 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 4.032 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.599 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews), davon waren 427 Neuwagenkäuferinnen. Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2019 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2019. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.433 Pkw- Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post), davon waren 517 weiblich. Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2019. --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. https://www.dat.denews-838.atom/DAT-Barometer zeigt Automobilmarkt aus Käufersicht-2020-02-27T08:25:53+00:002020-03-13T14:14:01+00:00Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat ihr neues DAT-Barometer veröffentlicht. Gebrauchtwagen zum Jahresbeginn stark nachgefragt „Lust auf neuen Pkw“, „wirtschaftlicherer“ und „zuverlässigerer“ Pkw waren die Top3-Kaufgründe für einen Neuwagen Einfluss des PkwEnergielabels nur für ein Drittel der Käufer maßgeblich Elektrofahrzeuge konnten im Vergleich zum Vorjahresmonat zulegen Gebrauchtfahrzeugwerte haben sich zum Jahresende stabilisiert Gebrauchte DieselPkw verkauften sich im Januar schneller als Benziner   Das DAT-Barometer ist eine konsequente Fortführung des bisherigen monatlichen DAT Diesel-Barometers, allerdings werden alle Antriebsarten in den Fokus genommen und aus unterschiedlichen Richtungen beleuchtet. Zusätzlich werden weitere Branchenthemen auf Basis valider Daten vorgestellt. Der Diesel als Antriebsart wird im neuen Barometer weiterhin eine Rolle spielen. Hier die Ergebnisse im Überblick: Gebrauchtwagen stark nachgefragt: Der Automobilmarkt war zu Beginn des Jahres 2020 vor allem durch eine starke Nachfrage nach Gebrauchtwagen geprägt. Mit 419.321 Benzin- und 198.217 Diesel-Pkw wurden die Ergebnisse des Vorjahresmonats deutlich übertroffen (+5,3%). Der Neuwagenmarkt lag dagegen für beide Antriebsarten (126.806 Benziner, 80.257 Diesel) 7,3% unter den Zahlen des Vorjahresmonats. Elektrofahrzeuge konnten zulegen: Mit insgesamt 7.492 (+61,2%) neu zugelassenen und 1.257 (+57,5%) gebrauchten Elektrofahrzeugen im Januar 2020 stieg die Nachfrage nach dieser Antriebsart deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf Basis der letzten vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichten Zahlen lag der Anteil der privaten neu zugelassenen Elektrofahrzeuge bei 38,5% (aktuellster Stand ist das Autojahr 2018; FZ 14). „Lust auf neues Auto“ war Kaufgrund bei 33% aller Neuwagenkäufer: Auf Basis der repräsentativen Erhebungen für den DAT-Report wurden die Gründe für den Autokauf abgefragt und die Unterschiede zwischen Neu- und Gebrauchtwagenkäufer ermittelt. Die Top-3-Gründe für private Neuwagenkäufer waren: „Lust auf neues Auto“, „wirtschaftlicherer Pkw“ und „zuverlässigerer Pkw“. Bei den Gebrauchtwagenkäufer waren es diese Gründe in anderer Reihenfolge: Zuverlässigerer Pkw stand an Platz 1, gefolgt von der Lust auf einen neuen Pkw. Platz 3 war der wirtschaftlichere Pkw. Beide Käufergruppen hatten zu etwa gleichen Teilen auch den „Spontankauf“ und eine neue familiäre Situation als Kaufgrund angegeben. Weiter hoher Anteil an Fahrzeugersatz-Kauf: 75% aller Gebrauchtwagenkäufer und 85% aller privaten Neuwagenkäufer haben durch den aktuellen Autokauf ein bestehendes Fahrzeug ersetzt. Beim Autokauf selbst nutzten 83% aller Autokäufer das Internet zur Recherche, 17% kauften das Fahrzeug ohne Zuhilfenahme des Internets. Markentreue und Haushaltsnettoeinkommen sind deutliche Unterschiede bei Gebraucht- und Neuwagenkäufern: In ihrer Selbsteinschätzung bestätigten 33% aller Gebraucht- und 20% aller privaten Neuwagenkäufer, sie seien generell keiner Automobilmarke fest verbunden. Absolut markentreu und damit nur einer einzigen Marke verbunden, das bestätigten nur 20% der Gebraucht- und immerhin 29% der Neuwagenkäufer. Der Rest wechselt zwischen zwei bis drei Marken. Beim Haushaltsnettoeinkommen lagen die Gebrauchtwagenkäufer mit monatlich 3.275 Euro deutlich unter den Neuwagenkäuferhaushalten, die über monatlich 4.491 Euro verfügten. Pkw-Energieeffizienzlabel hat nur geringen Einfluss auf die Kaufentscheidung: Die für den Neuwagen verpflichtende Auszeichnung mit dem sog. Pkw-Label, das eine Skala mit farbigen Pfeilen zeigt, die für die CO2-Effizienzklassen stehen, hatte nur für 33% aller privaten Neuwagenkäufer einen maßgeblichen Einfluss auf den Autokauf. 38% meinten, es hätte gar keinen Einfluss gehabt, für 29% immerhin noch einen geringfügigen. Wertentwicklung von gebrauchten Diesel- und Benzin-Pkw stabilisiert sich zum Jahresende: Mit jeweils 56,5% vom ehemaligen Listenneupreis hat sich in den Monaten November und Dezember des letzten Jahres der Wert von dreijährigen Benzin-Pkw stabilisiert. Bei den vergleichbaren Diesel-Gebrauchtwagen blieb dieser im gleichen Zeitraum bei 51,8%. Der gesamte Jahresverlauf war von parallel verlaufenden Wertentwicklungen geprägt. Standzeiten von gebrauchten Diesel-Pkw erstmals leicht unter denen von Benzinern: Mit 89 Tagen verkauften sich gebrauchte Diesel-Pkw beim Handel erstmals etwas schneller als Benziner, die eine durchschnittliche Standzeit von 90 Tagen im Januar aufwiesen. Zuletzt war eine solche Entwicklung im Mai 2016 zu beobachten. Dr. Martin Endlein, Leiter DAT-Unternehmenskommunikation und verantwortlich für das DAT-Barometer: „Um über den Automobilmarkt Auskunft geben zu können, braucht man belastbare Fakten. Diese stehen in unserem jährlichen DAT-Report und unserem monatlichen DAT-Barometer. Speziell bei Letzterem haben wir uns zum Ziel gesetzt, unterschiedliche Antriebsarten und Akteure zu beleuchten, und dabei weiterhin auch die Entwicklung beim Diesel im Auge zu behalten. Daher haben wir den Namen auf ‚DAT-Barometer geändert‘. Zum Diesel ist zu beobachten: Im Gesamtjahresvergleich von 2018 auf 2019 haben Diesel-Gebrauchtwagen erstmals wieder ein leichtes Plus von 0,5% verzeichnen können. Und: Die Diesel-Standtage beim Handel liegen erstmals seit Mai 2016 (!) leicht unter denen der Benziner. Bei der Nachfrage nach alternativen Antrieben gilt für neue wie gebrauchte Fahrzeuge: Es sind im Januar 2020 zwar Steigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat spürbar, aber es handelt sich insgesamt noch um kleine Stückzahlen im Vergleich zum Rest des Marktes. Und: Bei den Hybriden gilt es klar zu differenzieren, um welchen Hybrid es sich handelt. So zählt z.B. ein aktueller Pkw der oberen Mittelklasse mit 3,0-Liter-Dieselaggregat wegen der darin verbauten Mild-Hybrid-Technologie statistisch gar nicht mehr zu Verbrennungsmotoren, sondern zu Hybridfahrzeugen, obwohl er keinen Meter rein elektrisch fahren kann. Die Themen bleiben also komplex, daher ist es umso wichtiger, über valide Daten zu verfügen.“ --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. --- Über das aktuelle DAT Barometer Das DAT-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primar- und sekundarspezifischen Daten des Automarkts. Für die Themen aus dem DAT-Report 2020 wurde eine repräsentative Befragung durch die GfK von insgesamt 4.032 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten durchgeführt. Für die hier aufgeführten Grafiken wurden 2.599 Personen befragt (Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum Marz bis Juni 2019 stattgefunden haben). Der Befragungszeitraum war von Juli bis Oktober 2019 (face-to-face). Weitere Informationen auf report.dat.de und barometer.dat.de. https://www.dat.denews-831.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Januar 2020-2020-02-06T12:31:10+00:002020-03-09T16:18:47+00:00Mit 633.139 Besitzumschreibungen registrierte das KBA 26,6 Prozent mehr als im Dezember 2019.Der Januar 2020 hat aus Sicht des Gebrauchtwagenmarktes positiv abgeschlossen. Mit 633.139 Besitzumschreibungen registrierte das KBA 26,6 Prozent mehr als im Dezember 2019 und 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Januar profitiert oftmals von Kaufentscheidungen, die noch im alten Jahr getroffen und dann Anfang des neuen Jahres realisiert werden. Die Lage der Feiertage rund um Weihnachten spielt ebenfalls eine Rolle. Die Großwetterlage im Jahr 2020 steht zunächst unter etwas besseren Vorzeichen als noch im Januar 2019. Immerhin wurde der Brexit beschlossen – auch wenn die Umsetzung und die damit verbundenen Verhandlungen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit noch ausstehen. Die internationale Politik scheint u.a. durch das Abwenden des Impeachments in den USA ebenfalls wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen, allerdings stehen durch die Ausbreitung des Corona-Virus‘ neue Herausforderungen an. Dies wird den Automobilbau aufgrund der komplexen und international vernetzten Produktionsketten allerdings stärker treffen als den Gebrauchtwagenmarkt in den einzelnen Ländern. Eines der momentan noch unklaren Themen hierzulande ist das weitere Vorgehen bei der Förderung von elektrisch betriebenen neuen Fahrzeugen (Tageszulassungen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen sind nach BAFA-Informationen zum aktuellen Stand nicht förderfähig), die mit zeitlicher Verzögerung auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen. Grundsätzlich ist zu überlegen, wie sich deren Werte entwickeln, wenn durch die 0,5-Prozent-Regelung für Dienstwagenberechtigte das Volumen weiter gepusht wird. Die DAT hat diesbezüglich ihre Prognosewerte um bis zu drei Prozent vom Listenneupreis angepasst. Bleiben wir aber beim Gebrauchtwagenmarkt: Speziell für die im Jahr 2019 verkauften Elektro-Gebrauchtwagen lohnt es sich, an dieser Stelle kurz Bilanz zu ziehen. Das KBA hat im Jahr 2019 11.376 Besitzumschreibungen für gebrauchte Elektrofahrzeuge registriert. Bezogen auf die rund 7,2 Mio. Einheiten aller Gebrauchtwagen ist dies noch eine überschaubare Menge. Und: Im Gesamtbestand aller Pkw in Deutschland (zum Stichtag 1.1.2019) befanden sich unter den 47 Mio. Pkw insgesamt 83.175 batteriebetriebene Fahrzeuge. Abschließend ist erwähnenswert, dass erstmals seit der Diskussion um den Diesel 0,5 Prozent mehr Diesel-Gebrauchtwagen (in Zahlen bedeutet das: 11.370 Diesel-Gebrauchtwagen) verkauft wurden als noch im Vorjahr. Insgesamt wechselten 2.281.410 gebrauchte Dieselfahrzeuge 2019 den Besitzer.https://www.dat.denews-827.atom/DAT-Report 2020 - Die Highlights-2020-01-23T14:30:00+00:002020-03-09T09:10:16+00:00Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) präsentiert in Berlin die Ergebnisse des DAT-Reports 2020.Heute stellt die Deutsche Automobil Treuhand GmbH den DAT-Report 2020 vor. Die jährliche Studie erscheint seit 46 Jahren und basiert auf einer repräsentativen Befragung von Endverbrauchern zu ihrem Verhalten zu Autokauf und Werkstattbesuch. Der DAT-Report behandelt zudem aktuelle Fragen rund um die Beziehung zum eigenen Automobil, zu Car-Sharing, Auto-Abos und Elektromobilität. Hier die Ergebnisse im Überblick.   1 Automobile Ausgangslage 1 | Positive Einstellungen zum Automobil überwiegen: 80% der privaten Neuwagenkäufer bestätigten, dass sie sich freuen, wenn sie ihr Auto sehen. Über 90% hatten Spaß am Autofahren und fühlten sich in ihrer Mobilität ohne Automobil eingeschränkt. 40% gaben an, sie fahren Auto auch nur zum Spaß. Diese sehr positiven Einstellungen zum Auto basieren auf einer repräsentativen Befragung privater Neuwagenkäufer. Wer 2019 einen Gebrauchtwagen gekauft hat, der sieht dies ähnlich, allerdings mit etwas geringeren Prozentwerten. Bei der Befragung des durchschnittlichen Pkw-Halters/Autofahrers in Deutschland sieht es folgendermaßen aus. Dieser besitzt sein Fahrzeug im Schnitt seit etwas über fünf Jahren und nur etwa jeder Zweite freut sich, wenn er sein Fahrzeug sieht. Knapp jeder Fünfte fährt Auto nur zum Spaß, aber fast 80% bestätigten, dass ihnen Autofahren Spaß mache. 84% gaben an, dass sie sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt fühlen. Erstmals abgefragt wurde auch, wie die aktuelle Verkehrssituation auf Deutschlands Straßen beurteilt wird: 80% der Pkw-Halter beklagten ein hohes Verkehrsaufkommen und immer mehr Staus. 2 | Erhöhte Ausgabebereitschaft für emissionsärmere Pkw gestiegen: Den Pkw-Käufern wurde die Frage gestellt, ob sie bereit wären, mehr Geld für einen Pkw auszugeben, wenn dieser weniger Kraftstoff verbraucht. Das Ergebnis war: 68% (2018: 55%) der Neu- und 58% (2018: 48%) der Gebrauchtwagenkäufer sprachen sich dafür aus. Bei der gleichen Frage, diesmal mit dem Fokus auf CO₂-Emissionen, bestätigten 53% (45%) der Neu- und 39% (36%) der Gebrauchtwagenkäufer eine höhere Ausgabebereitschaft. 3 | Akzeptanz von Car-Sharing als Alternative zum eigenen Pkw noch überschaubar: Auch wenn die Anzahl der Car-Sharing-Fahrzeuge inzwischen gewachsen und das Thema in den Medien präsent ist, so bleibt die Akzeptanz zumindest bei den Autokäufern trotz leicht gestiegener Werte überschaubar. Im Jahr 2015 konnten sich erst 9% der Neuwagenkäufer ein Car-Sharing-Fahrzeug als Alternative zum eigenen Auto vorstellen. Im Autojahr 2019 ist dieser Wert auf 16% gestiegen. Bei den Gebrauchtwagenkäufern konnten sich 2015 bereits 14% und aktuell 18% die Nutzung des Car-Sharings als Alternative zum eigenen Pkw vorstellen. 4 | Assistenzsysteme werden positiv gesehen: Trotz aller Komplexität wird die Vielzahl der Assistenzsysteme von Endverbrauchern als positiv gewertet. 90% der Neuwagenkäufer und 77% der Pkw-Halter sahen darin eine Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit. Fast ebenso viele meinten, Assistenzsysteme machen das Autofahren leichter bzw. angenehmer. Kritisch sahen 59% der Neuwagenkäufer und 74% der Pkw-Halter die Gefahr höherer Reparaturkosten im Schadensfall.   2 Autokauf 1 | Bedeutung der Probefahrt stark gestiegen: Als Informationsquelle hat die Probefahrt deutlich im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Sie steht bei Gebrauchtwagenkäufern an zweiter und bei Neuwagenkäufern an dritter Stelle der „Offline-Informationsquellen“. 86% aller Gebrauchtwagen- und 78% der Neuwagenkäufer haben vor dem Kauf eine Probefahrt durchgeführt. 15% bzw. 16% der Autokäufer wären sogar bereit, für eine Probefahrt zu bezahlen, wenn dieser Betrag später beim Kauf verrechnet wird. 2 | Handel schneidet bei Autokäufern gut ab: 81% der Gebrauchtwagenkäufer, die beim Markenhandel gekauft haben, und auch 81% der Neuwagenkäufer bestätigten, dass sie mit „Herz“ und Leidenschaft beim Autokauf beraten wurden. Allerdings haben nur 30% der Gebraucht- und 45% der Neuwagenkäufer wieder beim gleichen Händler gekauft. 3 | Hohe Investitionsbereitschaft beim Autokauf: Der Durchschnittspreis für einen Gebrauchtwagen lag 2019 bei 12.470 Euro. Das ist der höchste Preis seit dieser Erhebung. Beim Markenhandel wurden 16.470 Euro bezahlt, auf dem Privatmarkt 8.530 Euro. Für einen Neuwagen wurden 2019 33.580 Euro investiert – auch dies ein Höchstwert. Es handelt sich hierbei um einen Durchschnitt der tatsächlich bezahlten Preise und nicht um Listenpreise der Hersteller. 4 | Anteil an Privatleasing deutlich gestiegen: Insgesamt 22% aller privat erworbenen Neuwagen wurden 2019 geleast. Das ist eine Steigerung um acht Prozentpunkte gegenüber 2018. Addiert man alle geleasten und finanzierten Fahrzeuge, wurden 77% aller Neuwagen entweder geleast oder finanziert, nur 23% wurden ohne Finanzierung erworben. 5 | Stärkere Internetnutzung beim Autokauf: Über 80% der Autokäufer haben zu Informationszwecken das Internet genutzt. Neuwagenkäufer suchten vor allem auf den Webseiten der Automobilhersteller und den dort integrierten Neuwagenkonfiguratoren nach Informationen. Die Neuwagenportale, die im Vorjahr noch auf Platz 1 waren, sind auf den dritten Platz gerutscht. Insgesamt 10% aller von Privatpersonen erworbenen Neuwagen wurden über ein solches Portal gekauft. Gebrauchtwagenkäufer informierten sich vor allem auf den gängigen Online-Plattformen, knapp unter 20% aller Gebrauchtwagen wurden wie letztes Jahr allerdings ohne Zuhilfenahme des Internets gekauft.   EXKURS „Alternative Antriebe“ Im Sonderkapitel zu alternativen Antrieben wird neben den tatsächlichen Verkaufszahlen auch die Sicht der Endverbraucher zu E-Autos und Hybridfahrzeugen analysiert. Ein Thema ist das Wissen über alternative Antriebe, das insgesamt noch überschaubar ist. Die meiste Kenntnis liegt demnach bei den Neuwagenkäufern über das reine E-Auto vor (12% gaben an, sich schon intensiv damit beschäftigt zu haben; Gebrauchtwagenkäufer: 6%), was eine Durchschnittsnote von 2,6 bzw. 2,8 ergibt. Am hinteren Ende der Skala rangiert (Note 3,5 bzw. 3,7) der Wasserstoffantrieb. Erst 5% der Neuwagen- und 3% der Gebrauchtwagenkäufer haben sich intensiv damit auseinandergesetzt.   3 Werkstatt 1 | Hoher Anspruch an den Zustand des Pkw bleibt: 92% der Pkw-Halter meinten, ihr Fahrzeug müsse immer in einwandfreiem technischen Zustand sein; 78% bestätigten, sie würden anstehende Reparaturen oder Wartungsarbeiten nicht aufschieben, und auch bei der Pflege gaben 40% an, sie würden kleinere Roststellen und Kratzer sofort beseitigen lassen. 2 | Kommunikationsbedarf mit der Werkstatt leicht gesunken: Vor einer anstehenden großen Inspektion präferierten 2019 nur 57% (2018: 60%) eine ausführliche Dialogannahme. Hierbei werden die anstehenden Arbeiten persönlich mit dem Serviceberater/ Mechaniker besprochen. 41% (2018: 38%) gaben nur schnell den Schlüssel ab und reduzierten die Kommunikation auf maximal ein kurzes Gespräch inklusive Unterschrift unter den Werkstattauftrag. 3 | Informationsbedarf zu Reparaturkosten und Werkstätten gestiegen: Vor anstehenden Reparaturen ließen 74% (2018: 71%) der Pkw-Halter einen Kostenvoranschlag machen. Bei der Wahl einer Werkstatt hielten 36% eine positive Internetbewertung für wichtig (2018: 31%). Insgesamt haben vor einem anstehenden Werkstattbesuch wie im Vorjahr nur 15% im Internet nach Informationen gesucht. 4 | Günstigerer Versicherungstarif durch Preisgabe von Telematikdaten: 38% der Befragten würden Informationen über das eigene Fahrverhalten preisgeben, um einen günstigeren Versicherungstarif zu erhalten. 45% lehnten das ab, 17% waren sich unschlüssig. Die große Mehrheit der Pkw-Halter hat eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen (67%), 25% eine Teilkasko. 5 | Freiheit der Werkstattwahl leicht gesunken: Nur noch 54% der Pkw-Halter (2018: 56%) können im Schadenfall ihre Werkstatt frei wählen. 35% (2018: 34%) der Pkw-Halter mit einer Vollkaskoversicherung unterliegen der so genannten Schadenssteuerung, d.h. die Versicherung bestimmt, in welchem ihrer Partnerbetriebe der Schaden repariert wird. 11% wussten es zum Zeitpunkt der Befragung nicht.   Über den DAT-Report Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 46 Jahren. Er gilt seit den 1970er Jahren als verlässliche, neutrale Quelle und gibt exakte, repräsentative Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Diese umfangreiche und in Deutschland einzigartige Studie gilt seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2020 betrachtet das Autojahr 2019. Er umfasst 84 Seiten, 131 Grafiken und wird am 23. Januar 2020 in Berlin als Start in das neue Automobiljahr vor rund 250 Gästen aus Politik und Wirtschaft präsentiert. Ab dem 28. Februar wird der neue DAT-Report der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter dat.de/report Für den DAT-Report 2020 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 4.032 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.599 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2019 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2019. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.433 Autofahrer/Pkw-Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2019. Via Twitter (@datgmbh) werden u.a. regelmäßig Zahlen aus dem DAT-Report unter #datreport publiziert. Einmal im Monat erscheint der kostenfreie Newsletter u.a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report, dem DAT-Barometer oder zu Sonderthemen. Anmeldung unter dat.de/newsletter Hier können Sie den DAT-Report 2020 bestellen. Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.https://www.dat.denews-828.atom/DAT-Report 2020 - Die Präsentation-2020-01-23T14:29:00+00:002020-01-27T09:17:04+00:00Vor gut 220 geladenen Gästen präsentierte die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) heute in Berlin den neuen DAT-Report 2020.Bei der Fülle an Themen fiel es schwer, eine Kernaussage zu formulieren. In Verbindung mit den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Neuzulassungs- und den nahezu identischen Gebrauchtwagenzahlen zeigte sich, welche Bedeutung die individuelle Mobilität für die Menschen in Deutschland weiterhin hat. Wo sich die Käufer informiert haben, warum sie gekauft haben und welche Preise bezahlt wurden, erfuhren die Gäste in Berlin ebenso wie die Sicht auf Car-Sharing, Auto-Abos und Elektromobilität. DAT-Geschäftsführer Jens Nietzschmann begrüßte die Gäste in Namen der DAT und führte durch die Veranstaltung. Dr. Martin Endlein, Leiter der Unternehmenskommunikation, stellte mit Uta Heller, Projektleiterin Marktforschung (DAT-Report und DAT-Barometer), die Ergebnisse des DAT-Reports 2020 im Detail vor. Mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen ergänzten hochkarätige Gäste die Präsentation. Prof. Dr. Willi Diez, Initiator und Gründungsdirektor des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, hielt einen Impulsvortrag zu Entwicklungen in der Autobranche. Thomas Peckruhn, Vizepräsident des Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbes (ZDK), Sprecher des deutschen Fabrikatshandels und Inhaber des Autohauses Liebe, diskutierte mit den Machern des DAT-Reports über den Fahrzeughandel. Stefan Vorbeck, Mitglied des ZDK-Vorstandes, Sprecher der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten und Geschäftsführer des Automobilbetriebes „Auto-Vorbeck“, legte bei der Podiumsdiskussion über das Werkstattkapitel des DAT-Reports die Sicht des Automobilservice dar. Peter Börner, Präsident Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Mitglied des ZDK-Vorstandes zog nach der Vorstellung der Ergebnisse des DAT-Reports in seinem Schlusswort ein Resümee. Auf der linken Seite finden Sie Bilder von der Präsentation des DAT-Reports 2020 zum Download. Fotos: © Jens Jeske https://www.dat.denews-826.atom/Jetzt DAT Expert Partner werden-2020-01-20T12:18:00+00:002020-02-27T08:57:43+00:00Unverzichtbares Wissen & exklusive Software: Ihr Start bei der ältesten Sachverständigenorganisation der Welthttps://www.dat.denews-824.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Dezember 2019-2020-01-07T12:18:11+00:002020-02-06T15:20:32+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt hat eine Punktlandung hingelegt und liegt fast genau auf Vorjahresniveau.Der Gebrauchtwagenmarkt hat eine Punktlandung hingelegt. Mit exakt 3.026 Einheiten mehr als im Vorjahr wechselten im Gebrauchtwagenjahr 2019 7.195.437 Fahrzeuge den Besitzer. Damit liegt der Markt rechnerisch mit 0% Veränderung auf Vorjahresniveau. Alleine im Dezember 2019 konnten knapp 500.000 Einheiten abgesetzt werden (499.968), das sind gegenüber November 14,8 Prozent weniger, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 6,2 Prozent. Nach einigen Jahren, die von der Dieselkrise bestimmt wurden, hat sich dieses Thema 2019 deutlich abgeflacht. Viele Diesel mit alten Abgasnormen sind inzwischen in ausländische Märkte verkauft worden. Der hiesige Handel findet hauptsächlich mit modernen Euro-6-Dieseln statt, die aktuell nicht von Fahrverboten bedroht sind. Dies zeigt sich sowohl bei stabileren Restwerten als auch bei einer geringeren Anzahl an Standtagen. Die Standtage sind wieder auf das Niveau von 2016 gefallen. Gebrauchte Diesel-Pkw aller Abgasnormen standen im Dezember 89 Tage und gebrauchte Benziner 84 Tage. Früher oder später wird die aktuelle CO2-Thematik zu der Frage nicht nur nach klassischem Verbrenner oder elektrifiziertem Antrieb führen. Es wird auch eine Abwägung zwischen den unterschiedlichen Verbrennern geben. Nach dem Abflauen der emotional geführten Diskussion der vergangenen Jahre könnte nach einer sachlichen Neubewertung dem Diesel zukünftig wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Sowohl mit seinen gegenüber dem Benziner geringeren CO2-Emissionen punktet der Diesel als auch mit geringerem Verbrauch und niedrigeren Kraftstoffkosten. So wird der Diesel für alle eine Alternative sein, deren Fahrprofile oder mangelnde örtliche Infrastruktur weiterhin nicht zu elektrifizierten Antrieben passen. Beim Ausblick auf das Jahr 2020 sehen wir, dass zahlreiche Veränderungen und Einflüsse das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft prägen. Getrieben werden diese unter anderen von politischen Rahmenbedingungen. Das bedeutet: Die Hersteller pushen gemeinsam mit der Regierung die alternativen Antriebe, um diese Ziele zu erreichen. Begleitet wird dies durch steigende Prämien für elektrifizierte Fahrzeuge, die wiederum einen Einfluss auf das Preisniveau von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen haben. Problematisch hierbei ist, dass für Gebrauchtwagen, die älter als acht Monate sind, derzeit noch keine monetären Anreize geplant sind. Das heißt, die Käufer müssen durch die reinen Produkteigenschaften vom Kauf überzeigt werden. Umrahmt wird dieses Szenario von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Wirtschaftskraft in Deutschland, befeuert durch die unklare Lage rund um den Brexit und die amerikanische Handelspolitik speziell gegenüber China.