News

DAT News/news-feed/2019-08-23T14:33:36+00:00https://www.dat.denews-760.atom SilverDAT 3 steht für unsere Kunden bereit-2019-08-21T11:15:00+00:002019-08-22T09:59:25+00:00Erfahren Sie jetzt wie einfach eine Umstellung ist und nehmen mit uns Kontakt auf.

 

 

 

https://www.dat.denews-756.atomAcht Fakten zum Neuwagenkauf im Internet-2019-08-08T08:54:08+00:002019-08-08T13:27:05+00:00Die DAT hat die Daten des DAT-Reports 2019 gesondert zum Thema „Neuwagenkauf im Internet" analysiert.

1. Internet im Neuwagenkaufprozess nicht mehr wegzudenken

2. Einer von zehn Neuwagen wird im Internet gekauft

3. Hohe Zufriedenheit mit den Anbietern

4. Internetkäufer schätzen kurze Lieferzeiten

5. Internetkäufer bei Händler- und Marken-/Modellwahl flexibler

6. Internetkäufer bevorzugen Importeure

7. Positive Emotionen beim Autokauf überwiegen

8. Soziodemografie der Internetkäufer

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat die Daten des DAT-Reports 2019 gesondert zum Thema ?Neuwagenkauf im Internet" analysiert. Schwerpunkt waren dabei Pkw-Käufer, die ihren Neuwagen 2018 über ein Neuwagenportal gefunden und dann erworben haben (im folgenden Text als ?Internetkäufer" bezeichnet).

Die Ergebnisse im Überblick:

1) Internet im Neuwagenkaufprozess für Verbraucher nicht mehr wegzudenken: Das Internet ist in Deutschland nahezu flächendeckend zugänglich: 99% der Neuwagenkäufer gaben an, Zugang zum Internet zu haben. Im Rahmen des Kaufprozesses nutzten 81% der Neuwagenkäufer das Internet für die Informationssuche zu Angeboten, Modellen oder Preisen. Mehr als die Hälfte davon (56%) besuchte dabei auch Seiten sogenannter Neuwagenportale.

2) Einer von zehn Neuwagen wird im Internet gekauft: Von den Verbrauchern, die Neuwagenportale im Kaufprozess nutzten, wurde gut ein Viertel dort auch fündig. Das heißt, sie entdeckten ihren neuen Pkw, wurden dann an einen Vertragshändler vermittelt und kauften dort den Neuwagen. Auf alle Neuwagenkäufer umgerechnet, kauften somit 12% ihren Pkw im Internet.

3) Hohe Zufriedenheit mit den Anbietern: Die generell im Neuwagenkauf hohe Zufriedenheit mit den Händlern wurde von den Internetkäufern noch übertroffen. Auf die Frage ?Wie zufrieden waren/sind Sie insgesamt mit dem Händler, bei dem Sie Ihren Wagen gekauft haben?", antworteten 37% mit ?außerordentlich zufrieden" und weitere 51% mit ?sehr zufrieden". Bei allen Neuwagenkäufern lagen die Werte bei 28% und 56%.

4) Internetkäufer setzen andere Prioritäten: Die Pkw-Käufer wurden für den DAT-Report gebeten, 19 Kaufkriterien ? von Anschaffungspreis bis Umweltfreundlichkeit ? mit Werten von 1 (sehr wichtig) bis 4 (unwichtig) einzuordnen. Die daraus ermittelten Durchschnittswerte brachten ?Zuverlässigkeit" sowohl bei allen Neuwagenkäufern als auch den Internetkäufern an die oberste Stelle (1,18 bzw. 1,28). Auf den nachfolgenden Rängen unterschieden sich die zwei Zielgruppen jedoch deutlich: Während generell bei den Neuwagenkäufern ?Aussehen/Design" (1,50) und ?Anschaffungspreis" (1,54) folgten, waren es bei den Internetkäufern erst ?Anschaffungspreis" (1,44) und dann ?Kraftstoffverbrauch" (1,55). Interessant ist, dass das Kriterium ?kurze Lieferzeiten" im Schnitt Platz 10 (1,93) erreichte. Die Internetkäufer legten deutlich mehr Wert darauf und verorteten es auf Platz 7 (1,70). Umgekehrt war die ?Nähe des Händlers" (2,22) weit abgeschlagen auf dem 16. von 19. Rängen. Unter allen Neuwagenkäufern erreichte dieses Kriterium Platz 8 (1,88).

5) Internetkäufer bei Händler- und Marken-/Modellwahl flexibler: Das Internet war für 54% der Internetkäufer ursächlich dafür, Händler im weiteren Umfeld zu kontaktieren. 80% kauften den Wagen dann schließlich bei einem anderen Händler als geplant. Unter allen Neuwagenkäufern lagen diese Werte nur bei 31% bzw. 23%. Auch bei der Marken- und Modellauswahl waren Internetkäufer offener und ließen sich von guten Angeboten leiten. Für eine andere Marke als ursprünglich geplant, entschieden sich 34% der Internetkäufer (der Durchschnittswert aller Neuwagenkäufer lag bei 20%) für ein anderes Modell 31% (19% betrug der Wert bei allen Neuwagenkäufern). Generell schätzten sich Internetkäufer aber auch deutlich weniger markenverbunden ein: Während ein Drittel der Neuwagenkäufer sich selbst als markentreu bezeichnete, waren es bei den Internetkäufern mit 24% deutlich weniger. Weitere 55% gaben an, zwischen zwei oder drei Marken zu wechseln (bei allen Neuwagenkäufern lag der Wert bei exakt 50%) und 21% gaben an, ihnen sei die Marke generell egal, denn es stünden in der Entscheidungsfindung Funktionalität oder Preis vor der Marke.

6) Internetkäufer greifen gerne zu Modellen von Importeuren: Während 2018 die Fahrzeugmarken der Importeure auf dem Neuwagenmarkt einen Anteil von etwas über 40% erreichten, kamen sie unter den Internetkäufer auf über 50%. Deutsche Premiummarken erreichen dagegen in dieser Zielgruppe nur 10%, bei allen Neuwagenkäufern war es gut ein Viertel. Dieser Sachverhalt spiegelt sich auch in den Neuwagenpreisen wider: Während Internetkäufer im Schnitt für ihren Neuwagen 26.870 Euro ausgaben, investierten alle Neuwagenkäufer durchschnittlich 31.130 Euro.

7) Positive Emotionen beim Online-Autokauf überwiegen: Die große Mehrheit der Internetkäufer stufte den Pkw-Kauf, gefragt nach emotionalen Faktoren, positiv ein. 53% bestätigten hierzu folgende Aussage: ?Ein Autokauf ist für mich ein Erlebnis und macht mir Spaß. Ich informiere mich gerne (auch ausgiebig, über einen längeren Zeitraum) über Fahrzeuge und Angebote." Bezogen auf alle Neuwagenkäufer bestätigten nur 44% dieser Aussage. Weitere 37% der Internetkäufer schätzten den Kauf neutral ein ? also weder negativ noch positiv (Gesamt 46%).

8) Soziodemografie der Internetkäufer: Internetkäufer unterscheiden sich in Bezug auf soziodemografische Merkmale nur wenig von den klassischen Neuwagenkäufern. Das Alter liegt mit 43,4 Jahren nur gering unter dem Durchschnitt (45,1Jahre). Identisch ist die Geschlechterverteilung: 66% Männer stehen 34% Frauen gegenüber. Das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit 4.232 Euro bei den Internetkäufern allerdings rund 700 Euro darunter.

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: ?Einerseits bieten die Neuwagenplattformen im Internet für besonders preissensible Käufergruppen eine Lösung, andererseits ist deren Reichweite auch begrenzt, da dort sehr häufig nur bereits verfügbare Fahrzeuge oder solche mit Ausstattungsoptionen ?von der Stange? zu haben sind. Unabhängig davon bereiten Best-Preis-Plattformen dem Automobilhandel naturgemäß Schmerzen, zumindest jenem Teil, der sich nicht an der Rabattschleuderei beteiligt. Leider verbergen sich hinter den Top-Preisen nämlich nicht nur Autovermieter mit hohen Einkaufsrabatten oder Hersteller bzw. Importeure, die nur die nächste KBA-Statistik im Blick haben. Händler, die quasi Wholesale betreiben und deshalb beim Angebot von Neufahrzeugen über Plattformen fast vollständig auf ihre Margen verzichten, entziehen ihren Kollegen die notwendigen Deckungsbeiträge gleich mit. Nun bin ich nicht so naiv zu glauben, dass dem Problem mit Solidarität beizukommen wäre. Die Branche sollte sich aus meiner Sicht aber mal vor Augen halten, was dem Fahrzeughandel insgesamt droht, wenn Google sich ernsthaft für den Fahrzeughandel in Deutschland interessieren würde. Davor muss man keine Angst haben, aber noch ein paar weitere Neufahrzeugplattformen sind dafür ganz bestimmt auch keine Lösung. Eher ein Grund dafür, dass die Krake aus Silicon Valley schließlich aktiv wird. Aus meiner Sicht müssten zwei Dinge geschehen: Erstens die Schaffung einer fabrikatsübergreifenden Handelsplattform, vielleicht unter der Ägide des ZDK, und zweitens eine strikte Preisdisziplin bei den Angeboten. Bei letzterem rede ich nicht von Sozialismus, sondern lediglich davon, dass zumindest Handelsmargen erzielbar sein müssen, die den Aufwand zur Vermarktung des komplexen Produktes ?Auto? und die notwendigen Mittel für Investitionen in die Zukunft abdecken. Hierbei gehören selbstverständlich die Hersteller und Importeure mit ins Boot."

 

Über den DAT-Report

Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 45 Jahren. Er ist seit den 1970er Jahren die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Der DAT-Report gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2019 umfasst 84 Seiten und 131 Grafiken. Seit dem 26. Februar wird der neue DAT-Report 2019 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter report.dat.de

Für den DAT-Report 2019 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.943 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.628 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2018 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2018. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.315 Autofahrerinnen und Autofahrer / Pkw-Halterinnen und -Halter befragt (Befragung durch

Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2018. Auf Social Media Plattformen wie Instagram (@dat_gmbh) oder Twitter (@datgroup) werden u. a. regelmäßig Zahlen aus dem DAT-Report publiziert. Unter report.dat.de finden sich spezielle Grafiken und zusätzliche Informationen.

 

 

https://www.dat.denews-754.atomRestwertprognose-2019-08-07T13:35:02+00:002019-08-20T12:23:42+00:00
https://www.dat.denews-752.atomGebrauchtwagenmarkt im Juli 2019-2019-08-06T07:41:53+00:002019-08-06T15:59:27+00:00Bei den Besitzumschreibungen registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt 660.262 Einheiten, das sind 18 Prozent mehr als im Vormonat und 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Nach einem schwachen Automarkt im Juni zeigt sich der Juli von seiner Sonnenseite: Neu- und Gebrauchtwagenmarkt erreichten deutliche Zuwächse. Besonders bei den Besitzumschreibungen registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt 660.262 Einheiten, das sind 18 Prozent mehr als im Vormonat und 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Kumuliert konnten somit in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 4.272.960 Gebrauchtwagen verkauft werden, das sind 0,3 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Gebrauchtwagenmarkt ist damit wieder auf Kurs.

In der Betrachtung der einzelnen Fahrzeugsegmente in Bezug auf die Gebrauchtfahrzeugwerte stechen zwei Segmente besonders heraus: die Minicars und die Kompaktklasse. Bei den drei Jahre alten Minicars konnten seit Mitte des Jahres deutlich höhere Preise durchgesetzt werden. Die Händlerverkaufspreise über alle Marken und Kraftstoffarten liegen aktuell bei durchschnittlich 58,4 Prozent des ehemaligen Listenneupreises und damit sogar über dem Wert zu Jahresbeginn. Auch die Fahrzeuge der Kompaktklasse verzeichneten erst sehr stabile, nun sogar leicht steigende Händlerverkaufspreise. Sie erreichen aktuell 55,6 Prozent des ehemaligen Listenneupreises. Beide Segmente sind insgesamt in Deutschland sehr beliebt. Zum Stichtag 1.1.2019 befanden sich 3,3 Mio. Minis im Pkw-Bestand und 12 Mio. Fahrzeuge, die der Kompaktklasse zugeordnet werden können.

Auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt sehr gefragt sind auch SUVs und Kleinwagen. Beide liegen bei der Betrachtung der Gebrauchtfahrzeugwerte für dreijährige Pkw mit zuletzt 57,2 Prozent des Listenneupreises gleichauf. Beide Segmente unterscheiden sich allerdings deutlich z.B. nach Antriebsarten und Jahreslaufleistung. Vergleicht man dennoch die dreijährigen Diesel-Gebrauchtwagen beider Segmente, liegen die SUV mit 56,1 Prozent klar vor den Kleinwagen (54,1 Prozent), betrachtet man nur die Benziner, erzielen die Kleinwagen 58,4 Prozent, die SUV 57,8 Prozent.

Insgesamt konnte der Handel, das wurde im aktuellen DAT Diesel-Barometer festgestellt, die Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen weiter senken. Waren es im Januar noch 102 Tage, sind diese kontinuierlich auf aktuell 91 Tage gesunken. Benziner erreichen im Bundesdurchschnitt 82 Tage.

https://www.dat.denews-758.atomDrei Tipps für die Anwendung von SilverDAT 3-2019-08-01T00:00:00+00:002019-08-12T12:09:51+00:00

Börsenversand aus der Gebrauchtwagenbewertung

Wer ein Fahrzeug mit der SilverDAT 3 bewertet, kann dieses nach einem Ankauf in den Bestand übernehmen. Von dort sind es dann nur noch wenige Klicks bis zur Live-Schaltung in den führenden Börsen wie mobile.de oder autoscout24. Dafür benötigen Anwender der SilverDAT 3 nur eine Kundennummer bei den von ihnen gebuchten Börsen. Diese Daten gibt der Anwender einmalig über die Schaltfläche Verwaltung / die Auswahl Administration/ die Bewertung Stammdaten und dort über die Kachel Börsen / Börsendefinition ein. Die Auswahl ist selbsterklärend. Nach der Übernahme eines angekauften Fahrzeugs in den Bestand kann der Anwender Bilder des Gebrauchtwagens hochladen und den Verkaufspreis festlegen. Dann steht die Funktion zur Live-Schaltung in den ausgewählten Börsen zur Verfügung.

 

Kostenvoranschläge an die Versicherung übertragen

Ein Großteil aller Unfallschäden wird über Versicherungen abgerechnet. In SilverDAT 3 ist daher die Funktion zum Versand der Kostenvoranschläge direkt an eine Versicherung integriert. Der Silver-DAT-Anwender muss zur Nutzung dieser Funktion bei der Auftragseröffnung lediglich auf der ersten Seite die Auswahl Versicherungsfall ?Ja? markieren, wodurch sich die Eingabefelder ?Versicherung & Kennzeichenabfrage? öffnen. Beim anschließenden Ausfüllen dieser Felder wird die zuständige Versicherung automatisch abgefragt. Nach dem Erstellen der Schadenskalkulation kann der Anwender den Kostenvoranschlag direkt über das cloudbasierte Modul myclaim an die Versicherung übertragen.

 

Von der Bewertung zur Kalkulation wechseln

Grundsätzlich deckt SilverDAT 3 die Bereiche Fahrzeugbewertung und Reparaturkostenkalkulation ab. Manchmal ist es erforderlich, dass der Anwender zwischen den einzelnen Bereichen wechselt. So ist es oftmals erforderlich nach der Kalkulation der Instandsetzungskosten eines Fahrzeugs dessen Restwert zu ermitteln. Dafür bietet die SilverDAT 3  in der Zeile über der aktiven Kalkulation oder Bewertung eine Schaltfläche zum Übergang in den anderen Bereich an. Dabei nutzt die SilverDAT 3 alle schon eingegebenen Daten. Der Anwender muss diese nur um die zusätzlich erforderlichen Eingaben ergänzen. So sind die Angaben von Kilometerstand und Erstzulassung für die Wertermittlung erforderlich, aber nicht für die Reparaturkostenkalkulation.

https://www.dat.denews-751.atomDiesel-Barometer Juli 2019-2019-07-30T11:49:20+00:002019-07-30T13:11:49+00:00DAT Diesel-Barometer analysiert Pkw-Markt und den Bestand im Detail

  • Deutlicher Rückgang bei neuen und gebrauchten Pkw ? bei Diesel- und Benzinfahrzeugen gleichermaßen
  • Euro-6-Diesel bleiben beliebteste Gebrauchtwagen
  •  Im gesamten Pkw-Bestand machen Diesel-Pkw knapp ein Drittel aus
  • Je älter Fahrzeuge sind, desto häufiger sind es Benziner
  • Über die Hälfte aller Benziner gehören zur Emissionsgruppe Euro 1-4
  • Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen sinken auf 91 Tage
  • Diesel-Gebrauchtfahrzeugwerte leicht zurückgegangen

 

Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) hat für das aktuelle DAT Diesel-Barometer® den Pkw-Bestand in Deutschland untersucht und weitere Datenbanken ausgewertet. Hier die Ergebnisse im Überblick:

  • Nachfragerückgang bei Diesel- und Benzin-Pkw: Nach einem starken Mai gab es im Juni einen sehr deutlichen Nachfragerückgang bei Benzin- und Diesel-Pkw. Dies gilt für neue und gebrauchte Pkw gleichermaßen. Aufgrund der starken Vormonate liegen die Diesel-Neuwagen allerdings noch kumuliert im Plus, d.h. im ersten Halbjahr 2019 wurden 3% mehr neue Diesel-Pkw zugelassen als im gleichen Zeitraum 2018. Bei den Diesel-Gebrauchtwagen gab es im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 2%. Neue Benziner waren im ersten Halbjahr 2019 mit rund 5% deutlicher weniger gefragt als gebrauchte Benziner (-0,5%).
     
  • Weiterhin Euro-6-Dieselgebrauchtwagen gefragt: Von allen Dieselgebrauchtwagen wurden nach KBA-Informationen im Juni erneut 39% mit Euro-6-Abgasnorm gehandelt. Wie im Vormonat Mai entfielen 27% auf Euro-5-Fahrzeuge und 34% auf Gebrauchte mit Euro-4-Abgasnorm oder niedriger.
     
  • Im Pkw-Bestand sind Dieselfahrzeuge in der Unterzahl: Etwa ein Drittel aller zum Stichtag 1.1.2019 in Deutschland zugelassenen Pkw hatten einen Dieselmotor. In Zahlen sind dies 15,153 Mio. Einheiten im Vergleich zu 31,031 Benzinern. Die alternativen Antriebsarten liegen mit knapp unter 1 Mio. Einheiten noch deutlich darunter. 
     
  • Ältere Fahrzeuge sind vor allem Benziner: Betrachtet man das Fahrzeugalter aller Pkw, ergeben sich deutliche Verschiebungen in Richtung der Benziner: Bei jungen Fahrzeugen bis unter 5 Jahre verteilen sich Benziner und Diesel in einem Verhältnis von etwa 60 zu 40, bei den Fahrzeugen, die älter als 20 Jahre sind, beträgt der Anteil der Benziner dagegen 90%.
     
  • 51% der Benziner sind Emissionsgruppe Euro 1-4: Der Pkw-Gesamtbestand zum 1.1.2019 lässt sich in drei Emissionsgruppen einteilen: Euro 6, Euro 5 und Euro 1-4. Bei den Diesel-Pkw, die insgesamt 15,153 Mio. Einheiten ausmachen, zeigt sich ein deutlich anderes Bild als bei Benzinern (inkl. alternativer Antriebsarten) und bei Pressemitteilung allen Pkw. Etwa zu je einem Drittel sind beim Diesel die drei Emissionsgruppen vertreten, während bei den Benzinern etwas mehr als die Hälfte zu den Emissionsklassen 1-4 gerechnet werden. Die Euro-6-Benziner liegen knapp vor den Euro-5-Benzinern, ein umgekehrtes Verhältnis zeigt sich, wenn man den gesamten Bestand und damit alle Antriebsarten analysiert. Dort liegen die Euro-6- knapp vor den Euro-5-Motoren.
     
  • Weitere Entspannung bei den Standtagen: Im Juni sanken die die Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen weiter und erreichten bundesweit durchschnittlich 91 Tage. Seit Jahresbeginn hat sich die Situation damit weiter entspannt. BenzinGebrauchtwagen stehen aktuell 82 Tage.
     
  • Gebrauchtfahrzeugwerte weiter leicht rückläufig: Aktuell werden dreijährige Diesel-Gebrauchtwagen mit 52,4% des ehemaligen Listenneupreises gehandelt, vergleichbare Benziner liegen bei 57,0%. Die Werte sind somit weiter rückläufig, verlaufen aber in einem erwarteten Korridor.

---

Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

Über das aktuelle DAT Diesel-Barometer®

Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär-/sekundärspezifischen Automarkt-Daten. Monatlich werden hierzu umfangreiche Auswertungen vorgenommen, darunter aus Datenbanken der DAT, des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) und weiteren Quellen aus dem Themengebiet ?Diesel?.

https://www.dat.denews-742.atomGebrauchtwagenmarkt im Juni 2019-2019-07-05T15:10:00+00:002019-08-06T16:00:23+00:00Mit 559.719 Besitzumschreibungen liegt der Juni 12 Prozent unter dem Vormonat. Kumuliert liegen die Zahlen 0.6 Prozent unter Vorjahr.

Die erste Hälfte des Jahres 2019 ist vorbei, und die Zahlen auf dem Automobilmarkt zeigen nach fünf Monaten Wachstum nun im Juni einen Knick: 559.719 Einheiten bedeuten 12 Prozent weniger als im Vormonat und 9,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Unter 600.000 Einheiten im Juni hatten wir zuletzt im Jahr 2014. Der Gebrauchtwagenmarkt liegt demnach kumuliert mit 3.612.698 Einheiten 0,6 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die Konjunktur in Deutschland ist zwar weiterhin robust, aber die privaten Automobilkäufer haben sich sowohl auf dem Neu- als auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt stark zurückgehalten.

Insgesamt ? so zeigen es die Zahlen, die für das DAT Diesel-Barometer erhoben wurden ? scheint immerhin die Diesel-Diskussion an Schärfe verloren zu haben. Die Vermarktung von Diesel-Gebrauchtwagen über andere Kanäle ist im Vergleich zu den vorigen Befragungen leicht angestiegen: 64 Prozent der Händler gaben an, ihre Diesel-Gebrauchtwagen über Auktionen, andere Händler oder weitere sog. B2B-Kanäle zu vermarkten. 42 Prozent der Händler bestätigten, sie würden häufiger von Händlern aus dem Ausland kontaktiert, die Diesel-Pkw abkaufen. Dieser Anteil ist von vormals 32 Prozent (Nov. 2018) auf jetzt 42 Prozent angestiegen. Diese Prozesse haben sich offensichtlich eingespielt und helfen, die Bestände der Händler zu bereinigen. Dies zeigt sich auch an den Standtagen: Im Mai dauerte es bei Diesel-Gebrauchtwagen bundesweit durchschnittlich 95 Tage vom Ankauf bis zum Verkauf. Die Kosten pro Diesel-Pkw und Tag liegen aktuell bei 27 Euro.

Ebenfalls etwas entspannter ist das Thema rund um die Euro-5-Diesel. Derzeit sind 19 Prozent des aktuellen Diesel-Gebrauchtwagenbestandes beim Handel noch mit Euro-5-Motoren ausgestattet. Von allen Diesel-Pkw, die noch in Finanzierungs- oder Leasingverträgen sind und nach deren Ablauf wieder zum Handel zurückkommen, erwarten die Händler etwa einen Anteil mit Euro-5-Motoren von 18 Prozent. Auch dies ist ein leichter Rückgang gegenüber November 2018 (Bestand: 22 Prozent, erwartete Rückläufer: 23 Prozent).

Im Zuge der letzten Monate scheint auch die Diesel-Skepsis beim Handel zurückgegangen zu sein. Die Aussage ?Ich glaube, dass die Bedeutung des Dieselmotors im Vergleich zum Benzinmotor in Zukunft abnehmen wird? bestätigten im Mai 2017 noch 63 Prozent der Händler. Bei der Befragung im April 2018 lag dieser Wert noch bei 57 Prozent, aktuell bei 36 Prozent.

https://www.dat.denews-739.atomDAT und GTÜ bauen Kooperation aus-2019-07-01T08:29:27+00:002019-07-11T07:22:06+00:00Langfristig wird die Zusammenarbeit zu einer Stärkung der DAT Expert-Partner und der GTÜ-Partner führen.
  • Einbindung der GTÜ in den Abwicklungsprozess der Fahrzeugbewertungsaufträge
  • Zusammenarbeit bei IT-Entwicklungen
  • Integration der DAT-Systeme in die Prozesse der GTÜ-Sachverständigen
  • Erhöhung der Zahl der DAT Expert-Partner und der GTÜ-Partner

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) und die Gesellschaft für Technische Überwachung mbH (GTÜ) wollen in den nächsten Jahren ihre Zusammenarbeit deutlich intensivieren. Die Entscheidung der Gesellschafter der GTÜ, die GTÜ von einer Überwachungsorganisation weiter zu einer umfassenden Fullservice-Sachverständigenorganisation zu entwickeln, korrespondiert mit der Entscheidung der DAT, sich in Zukunft stärker auf das Kerngeschäft als spezialisierter Datenlieferant im Automotive-Bereich und als IT-Dienstleister zu konzentrieren.

In einem ersten Schritt wird die GTÜ in den Abwicklungsprozess der Fahrzeugbewertungsaufträge, die heute über die rund 255 Kfz-Sachverständigenbüros der DAT Expert-Partner bearbeitet werden, eingebunden. Der Großteil der DAT Expert-Partner ist schon heute als Vertragspartner der GTÜ tätig, was den Aufbau der Zusammenarbeit deutlich erleichtern wird.

Leiter der Expert-Partner-Organisation der DAT, Norbert Zimmermann: ?Wir legen Wert darauf, dass die Qualifikation der Sachverständigen, die mit der Auftragsbearbeitung befasst werden, unverändert hoch bleibt. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund unserer Planungen wichtig, das Volumen der Sachverständigendienstleistungen deutlich auszubauen.? GTÜ-Geschäftsführerin Dimitra Theocharidou-Sohns ergänzt: ?Die DAT ist eine in der Automobilwirtschaft einzigartig verankerte Organisation. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Vertragspartnern der GTÜ wird den Marktzugang zu Leasinggesellschaften, Automobilherstellern und weiteren Auftraggebern mit Sicherheit erleichtern.?

Die DAT betont, dass das neue Kapitel der Zusammenarbeit zwischen DAT und GTÜ nicht dazu führt, dass bisherige DAT Expert-Partner, die nicht Vertragspartner der GTÜ sind, in dem System der Auftragsbearbeitung nicht mehr beteiligt sind. Entscheidend ist der Status als DAT Expert-Partner.

Langfristig wird die Zusammenarbeit zu einer Stärkung der DAT Expert-Partner und der GTÜ-Partner führen. Parallel dazu soll die Anzahl an Partnern beider Organisationen erhöht werden.

Die Zusammenarbeit wird sich auch auf IT-Entwicklungen beziehen und auf eine stärkere Einbindung der DAT-Produkte in den Prozess der Bearbeitung nichthoheitlicher Aufträge in der Sachverständigenorganisation GTÜ.

In den nächsten Wochen werden die Fachabteilungen beider Unternehmen Einzelheiten erarbeiten.

 

Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

Derzeit verfügt die Sachverständigenorganisation der DAT über ein bundesweites Netz von ca. 550 meist öffentlich bestellten und vereidigten Kfz-Sachverständigen. Diese arbeiten mit einer speziellen Version von SilverDAT, um u.a. Fahrzeuge zu identifizieren, Wertermittlungen durchzuführen, Wiederbeschaffungswerte zu errechnen, Schäden bzw. Reparaturen zu kalkulieren und Schätzurkunden zu erstellen.

Über die GTÜ

Die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung mbH) ist die größte amtlich anerkannte Kfz-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kraftfahrzeugsachverständiger in Deutschland. Mehr als 2.500 selbständige und hauptberuflich tätige Kfz-Sachverständige und deren qualifizierte Mitarbeiter stehen an über 11.000 Prüfstützpunkten in Werkstätten und Autohäusern sowie an eigenen Prüfstellen der GTÜ-Vertragspartner zur Verfügung.

Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes tätig. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Hauptuntersuchung (HU) für Personenkraftwagen, Zweiräder, Nutzfahrzeuge und Anhänger sowie Sicherheitsprüfungen (SP) für Nutzfahrzeuge und Kraftomnibusse. Außerdem erstellen sie Gutachten nach § 21 StVZO (?Vollgutachten?) und § 19.2 StVZO (?Einzelabnahmen?).

https://www.dat.denews-736.atomDiesel-Barometer Juni 2019-2019-06-27T07:01:00+00:002019-07-30T11:59:02+00:00Die Situation zeigt im Bundesdurchschnitt eine weitere Entspannung auf dem Diesel-Markt.

 

? Anzahl der Händler, die aufgrund der Diesel-Problematik Rückstellungen für drohende Verluste gebildet haben, ist von 59% auf 47% zurückgegangen

? Anzahl der Händler, die keine Diesel mehr in Zahlung nehmen, ist von 18% auf 13% zurückgegangen

? Knapp jeder fünfte Diesel im Händlerbestand ist noch ein Euro-5-Diesel, von allen Finanz- und Leasingrückläufern mit Dieselmotor erwarten die Händler noch 18% Euro-5-Fahrzeuge

? Beratungsbedarf weiter auf hohem Niveau, aber deutlich weniger als vor einem Jahr

? Vermarktung von Diesel-Gebrauchtwagen über andere Kanäle angestiegen

? Nachfrage nach alternativen Antrieben nicht gestiegen

? Dienstwagenanfragen beim Handel wegen der ?0,5%-Regelung? noch gering

? Leichte Entspannung bei den Standtagen von Diesel-Gebrauchtwagen

? Diesel-Gebrauchtfahrzeugwerte wieder leicht gesunken

Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) hat für das aktuelle DAT Diesel-Barometer® eine Befragung beim Automobilhandel durchgeführt und weitere Datenbanken ausgewertet. Die Situation zeigt im Bundesdurchschnitt eine weitere Entspannung auf dem Diesel-Markt. Hier die Ergebnisse im Überblick:

  • Hohe Nachfrage nach Diesel-Gebrauchtwagen im Mai: Der Mai war seit Jahresbeginn der stärkste Diesel-Monat auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) haben 207.605 Diesel-Pkw den Besitzer gewechselt. Insgesamt wurden mehr Diesel-Gebrauchtwagen aller Emissionsklassen gehandelt als in den Vormonaten dieses Jahres. Im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres liegen die Diesel-Besitzumschreibungen kumuliert allerdings aktuell 0,7% unter dem Vorjahreswert.
     
  • Vor allem Euro-6-Dieselgebrauchtwagen gefragt: Von allen Dieselgebrauchtwagen wurden nach KBA-Informationen im Mai 39% mit Euro-6-Abgasnorm gehandelt. 27% entfielen auf Euro-5-Fahrzeuge und 34% auf Gebrauchte mit Euro-4-Abgasnorm oder niedriger.
     
  • Anteil der Händler, die Rückstellungen wegen der Diesel-Problematik bilden, geht zurück: 47% der von der DAT befragten Händler bilden aufgrund der Diesel-Problematik Rückstellungen für drohende Verluste. Bei der letzten Händlerbefragung im November 2018 lag dieser Anteil noch bei 59%.
     
  • 13% der Händler nehmen aktuell keine Diesel-Gebrauchtwagen in Zahlung: 13% statt vormals (Nov. 2018) 18% der befragten Händler gaben an, derzeit keine Diesel-Gebrauchtwagen in Zahlung zu nehmen. Das ist ein Rückgang um fünf Prozentpunkte.
     
  • Anteil an Euro-5-Dieseln im Händlerangebot und bei Fahrzeugen im Vorlauf leicht zurückgegangen: Derzeit sind 19% des aktuellen Diesel-Gebrauchtwagenbestandes beim Handel noch mit Euro-5-Motoren ausgestattet. Von allen Diesel-Pkw, die noch in Finanzierungs- oder Leasingverträgen sind und nach deren Ablauf wieder zum Handel zurückkommen, erwarten die Händler etwa einen Anteil mit Euro-5-Motoren von 18%. Auch dies ist ein leichter Rückgang gegenüber November 2018 (Bestand: 22%, erwartete Rückläufer: 23%).
     
  • Beratungsbedarf der Kunden wieder zurückgegangen: Während im Mai 2017 noch 80% der Händler angaben, sie hätten aufgrund der Nachfragen der Kunden höhere Beratungsleistung in den Kundengesprächen, erreichte dieser Wert im April 2018 einen Höhepunkt mit 95%. Seitdem sank er um 10 Prozentpunkte auf 85%.
     
  • Vermarktung von Diesel-Gebrauchtwagen über andere Kanäle leicht angestiegen: 64% der Händler gaben an, ihre Diesel-Gebrauchtwagen über Auktionen, andere Händler oder weitere sog. B2B-Kanäle zu vermarkten (Nov. 2018: 61%). 42% der Händler bestätigten, sie würden häufiger von Händlern aus dem Ausland kontaktiert, die Diesel-Pkw abkaufen. Dieser Anteil ist von vormals 32% (Nov. 2018) auf jetzt 42% angestiegen.
     
  • Nachfrage nach alternativen Antriebsarten nicht weiter gestiegen: Auf die Frage, ob seit Bekanntwerden der geplanten Fahrverbote und dem derzeit präsenten Thema 'Diesel' die Nachfrage nach Pkw mit alternativen Antrieben zugenommen habe, antworteten in den Befragungen von April und November 2018 sowie aktuell im Juni 2019 jeweils 43% der Händler mit ?ja?. Der niedrigste Wert mit 31% wurde im Juli 2017 erreicht, der höchste mit 53% im November 2017.
     
  • Jeder fünfte Händler berichtet von vermehrten Anfragen wegen der ?0,5%-Regel? für Dienstwagenfahrer: Für Dienstwagenberechtigte existiert ein vergünstigter Steuersatz von 0,5% des Bruttolistenpreises für Pkw, die eine rein elektrische Mindestreichweite von 40 km oder einen Ausstoß von max. 50 Gr. CO2/km nach WLTP erreichen. Der Automobilhandel ist für diese Personengruppe, aber auch für die Fuhrparkleiter in den Unternehmen ein wichtiger Ansprechpartner. Die Anfragen wegen dieser Vergünstigung für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben liegen aktuell noch auf einem niedrigen Niveau: Nur 19% der Händler berichteten aktuell von vermehrten Anfragen bezüglich solcher Fahrzeuge.
     
  • Leichte Entspannung bei den Standtagen: Im Mai lagen die Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen bei bundesweit durchschnittlich 95 Tagen. Seit Januar 2019 sanken die Standzeiten damit um 7 Tage. Deutlich schneller verkaufen sich Benzin-Gebrauchtwagen. Sie werden nach 82 Tagen verkauft, im Januar dieses Jahres waren es noch 92 Tage. Die Kosten pro Diesel-Pkw und Tag liegen aktuell bei 27 Euro.
     
  • Gebrauchtfahrzeugwerte wieder leicht rückläufig: Aktuell werden dreijährige Diesel-Gebrauchtwagen mit 52,5% des ehemaligen Listenneupreises gehandelt, vergleichbare Benziner liegen bei 57,1%.
     
  • Diesel-Skepsis beim Handel ist zurückgegangen: Die Aussage ?Ich glaube, dass die Bedeutung des Dieselmotors im Vergleich zum Benzinmotor in Zukunft abnehmen wird? bestätigten im Mai 2017 noch 63% der Händler. Bei der Befragung im April 2018 lag dieser Wert noch bei 57%. Aktuell gaben dies noch 36% der Händler zu Protokoll.

 

Marcus Stein, Geschäftsführer Autohaus Staiger GmbH, Stuttgart: ?Die gesamte Situation rund um den Diesel hat sich bei uns sehr entspannt. Beispielsweise herrscht keine Hysterie mehr um Euro-6-Diesel oder Abgasnormen. Auch außerhalb der Ballungszentren ist die Vermarktung von z.B. Euro-5-Dieseln kein Thema.

Im Vergleich zum Vorjahr verkaufen wir diese Pkw insgesamt zu etwas niedrigeren Preisen, aber kaufen sie auch etwas günstiger an. Im Endverbrauchergeschäft gab es aufgrund der starken Nachfrage nach Benzinern ein paar Verschiebungen zu Lasten der Dieselverkäufe, aber das passt für uns.

Absolut stabil dagegen ist das Flottengeschäft geblieben. Da hatten wir gar keine Einbußen oder Rückgänge. Insgesamt können wir für unseren Betrieb auf ein wirklich entspanntes erstes Halbjahr zurückblicken.?

 

---

 

Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

 

Über das aktuelle DAT Diesel-Barometer®

Das DAT Diesel-Barometer® ist eine Momentaufnahme aus primär-/sekundärspezifischen Automarkt-Daten. Für die Befragung des Handels wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 490 Online-Interviews (CAWI) über TeleResearch durchgeführt (Feldzeit: 03.06. bis 18.06.2019). Die Gewichtung der Daten erfolgte nach Innungsmitgliedschaft, Händlertyp und Marke.

https://www.dat.denews-728.atomGebrauchtwagenmarkt im Mai 2019-2019-06-05T08:54:22+00:002019-07-08T16:48:46+00:00Der Automobilmarkt hat im Mai ein starkes Wachstum hingelegt. Neu- und Gebraucht- wagenabsatz sind gestiegen.

Neu- und Gebrauchtwagenzahlen sind im Mai 2019 jeweils im Vergleich zu Vormonat und Vorjahresmonat gestiegen, und auch kumuliert konnten in den ersten fünf Monaten mehr Fahrzeuge abgesetzt werden als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Für den Gebrauchtwagenmarkt bedeutet dies: Mit 636.222 Besitzumschreibungen im Mai liegt der Markt nach KBA-Informationen 0,3 Prozent über dem Vormonat und 3,8 Prozent über dem Vorjahresmonat. Kumuliert konnten von Januar bis Mai 3.052.979 Gebrauchtwagen verkauft werden, das sind 1,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018.

Auffällig für den Gesamtmarkt sind zwei Themen: Erstens, der Privatanteil ist bei den Neuzulassungen um 4,5 Prozent gestiegen und erreicht nun 37,1 Prozent. Zweitens ist die Nachfrage nach dieselbetriebenen Pkw wieder gewachsen, sie erreicht aktuell 33,3 Prozent aller Neuzulassungen. Die Zahlen für den Gebrauchtwagenmarkt lagen zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht vor. Die höhere Nachfrage nach Diesel-Pkw deckt sich mit den Erhebungen des aktuellen DAT Diesel-Barometers, bei dem ebenfalls eine gestiegene Akzeptanz des Diesels ermittelt wurde. Interessant in diesem Zusammenhang ist folgende Zahl: 17 Prozent aller privaten Autokaufplaner gaben zu Protokoll, dass sie sich beim nächsten Autokauf für einen Pkw mit Dieselantrieb entscheiden werden. Auch wenn diese Zahl, die eine Absichtserklärung darstellt, niedrig erscheint, so muss beachtet werden, dass 2015 ? und damit vor der Diesel-Krise ? nur 23 Prozent aller Diesel-Neuzulassungen laut KBA auf private Käufer entfielen. Der Löwenanteil war und ist nach wie vor gewerblich. Zudem gilt: Dieselfahrer legen 20.280 Kilometer pro Jahr zurück, Benzinfahrer nur 12.170 Kilometer. Insofern ist die Entscheidung für oder gegen einen Diesel sehr stark vom individuellen Mobilitätsverhalten abhängig. Bei den Dieselfahrern liegt erwartungsgemäß die Akzeptanz des Dieselantriebs mit 42 Prozent wesentlich höher als beim Durchschnitt. Bei beiden Zielgruppen steigt damit der Zuspruch zum Diesel seit März 2018 kontinuierlich an.

Die Situation beim Handel scheint sich leicht zu entspannen ? zumindest sind die Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen wieder unter die 100-Tage-Grenze im Bundesdurchschnitt auf 97 gefallen. Zudem sind die Gebrauchtfahrzeugwerte für dreijährige Diesel-Pkw nicht gesunken, sondern auf dem Vormonatsniveau (52,8 Prozent des ehemaligen Listenneupreises) geblieben.

https://www.dat.denews-723.atomDiesel-Barometer Mai 2019-2019-05-28T11:00:00+00:002019-07-30T11:49:20+00:00DAT Diesel-Barometer zeigt steigenden Zuspruch zum Diesel bei Endverbrauchern.

 

 

 

 

 

Nachfrage nach Dieselneuwagen über dem Vorjahr

Zuspruch zum Diesel als Antriebsart insgesamt gestiegen

Diskussion um den Diesel beeinflusst 41 Prozent der Autokäufer

40 Prozent würden sich finanziell an einer technischen Nachrüstung beteiligen

Wasserstoff schlägt Elektroantrieb, falls es künftig keine reinen Verbrenner mehr gäbe

Kraftstoffpreise deutlich über dem Vorjahr

Leichte Entspannung bei den Standtagen im Automobilhandel

Gebrauchtfahrzeugwerte verharren auf Vormonatsniveau

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat für das aktuelle DAT Diesel-Barometer® eine umfangreiche Befragung bei privaten Autokaufplanern durchführen lassen. Zusätzlich wurden Datenbanken zu Gebrauchtfahrzeugwerten, Standzeiten und Kraftstoffpreisen ausgewertet. Hier die Ergebnisse im Überblick:

  1. Die Nachfrage nach Dieselneuwagen über Vorjahresniveau: Von Januar bis April 2019 wurden 395.171 Diesel-Pkw neu zugelassen. Das sind 6.391 Einheiten mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gebrauchtwagenmarkt wechselten im selben Zeitraum 756.442 Einheiten den Besitzer. Das sind 2,3 Prozent bzw. 17.500 Einheiten weniger als im Vorjahreszeitraum.
  2. Bei den Autokaufplanern ist der Zuspruch zum Diesel wieder angestiegen: Aktuell würden 17 Prozent aller privaten Autokaufplaner einen Diesel erwerben. Auch wenn diese Zahl niedrig erscheint, so muss beachtet werden, dass 2015 ? und damit vor der Diesel-Krise ? nur 23 Prozent aller Diesel-Neuzulassungen auf private Käufer entfielen. Der Löwenanteil war und ist nach wie vor gewerblich. Zudem gilt: Dieselfahrer legen 20.280 Kilometer pro Jahr zurück, Benzinfahrer nur 12.170 Kilometer. Insofern ist die Entscheidung für oder gegen einen Diesel sehr stark vom individuellen Mobilitätsverhalten abhängig. Bei den Dieselfahrern liegt erwartungsgemäß die Akzeptanz des Dieselantriebs mit 42 Prozent wesentlich höher als beim Durchschnitt. Bei beiden Zielgruppen steigt damit der Zuspruch zum Diesel seit März 2018 kontinuierlich an.
  3. Diskussion um den Diesel beeinflusst Autokaufverhalten: Die seit über drei Jahren anhaltende Diskussion um den Diesel spiegelt sich im Verhalten der Autokäufer deutlich wider. 41 Prozent bejahten die Frage, ob der geplante Autokauf wegen der Dieselthematik verschoben wurde. 53 Prozent zeigten sich dagegen unbeeindruckt. Wer seinen Fahrzeugkauf verschoben hat, nannte als Hauptgrund vor allem die drohenden Fahrverbote. Dieses Verhalten war im März 2018 weniger ausgeprägt. Damals hatte die Diskussion für 61 Prozent keine Auswirkung auf den Autokauf, 33 Prozent verschoben ihn.
  4. Finanzielle Beteiligung an einer technischen Nachrüstung würden 40 Prozent in Erwägung ziehen: Auf die Frage ?Ich wäre bereit, mich an einer technischen Nachrüstung meines aktuellen Diesels finanziell zu beteiligen? antworteten 40 Prozent der Befragten mit ?Ja?. Hauptgrund war der Werterhalt des eigenen Pkw, dicht gefolgt von den Fahrverboten oder um das liebgewonnene Auto zu behalten. Dieses Verhalten hat sich innerhalb des letzten Jahres nicht verändert.
  5. Endverbraucher würden Wasserstoff-Pkw den Elektroautos vorziehen: Den Endverbrauchern wurde folgende Frage gestellt: ?Angenommen, es gäbe in naher Zukunft nur noch die unten aufgeführten Antriebstechnologien. Für welche würden Sie sich am ehesten entscheiden??. Das Ergebnis zeigt, dass die Autokaufplaner in hohem Maße zu Hybridfahrzeugen tendieren würden ? vor allem zu denjenigen ohne Plug-In, die mit 37% den höchsten Zuspruch erhalten. Plug-In-Hybride kamen mit 24 Prozent auf den zweiten Rang. An letzter Stelle steht das reine Elektrofahrzeug, das mit 18% noch hinter den Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb liegt (21 Prozent). Wasserstofffahrzeuge sind Stand heute nur in sehr geringen Stückzahlen auf dem Markt, und auch die flächendeckende Lademöglichkeit ist derzeit nicht gewährleistet. Die in jüngster Zeit aufgekommene Diskussion um die Rohstoffe, die für die Erzeugung von Batterien der aktuellen Generation notwendig sind, scheinen die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen aktuell weiter zu beeinflussen.
  6. Standzeiten von Dieselgebrauchtwagen erstmals in diesem Jahr unter 100 Tagen: Gebrauchte Diesel-Pkw verweilen im Bestand der Händler 97 Tage, bis sie verkauft werden. Bei Benzinern ist die Situation mit 85 Tagen ebenfalls auf dem niedrigsten Stand in diesem Jahr. Betrachtet man das Delta zwischen den beiden Kurven seit Jahresbeginn, so beträgt der Unterschied zwischen beiden Antriebsarten im Schnitt 10 Tage, während im Vorjahr die Abstände deutlich größer zugunsten der Benziner waren.
  7. Gebrauchtfahrzeugwerte sind im April nicht gesunken: Erstmals in diesem Jahr sind die Gebrauchtfahrzeugwerte von dreijährigen Diesel- und Benzin-Pkw nicht gesunken, sondern auf dem Niveau des Vormonats verblieben. Für Diesel-Pkw wurden im April im Bundesdurchschnitt 52,8 Prozent des Listenneupreises erzielt, für Benziner 57,3 Prozent. Bei den weiterhin sehr gefragten Benzingebrauchtwagen konnte ein solches Verhalten bereits mehrfach in der Vergangenheit beobachtet werden. Bei Dieselgebrauchtwagen ist dies seit der Einführung des DAT Diesel-Barometers noch nicht zu beobachten gewesen.

Kommentar Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: ?Die Diskussion um den Diesel ist ein Stück weit der Diskussion um Messstationen gewichen. Gleichermaßen kommen statt NOx nun wieder Feinstaub und CO2-Emissionen auf den Prüfstand ? alles Aspekte, die den Diesel aus der Schusslinie nehmen. Die Elektromobilität scheint allerdings nicht das Allheilmittel zu sein ? denn es ist schon einigermaßen kurios, dass in der Absichtserklärung der Verbraucher Hybrid und Wasserstoff deutlich gefragter sind als batteriebetriebene Fahrzeuge. Wer weiterhin mit ?urbaner Arroganz?  individuelle Mobilität abschaffen will, vergisst die Mehrheit der Menschen auf dem Land, die nicht ohne Diesel bezahlbar zur Arbeit kommen.?

Über das aktuelle DAT Diesel-Barometer

Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär-/sekundärspezifischen Automarkt-Daten. Für die Verbraucherbefragung (Mai 2019) wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 1.024 Online-Interviews (CAWI) über die GfK im Zeitraum 07. bis 11.05.2019 durchgeführt. Die Datengewichtung erfolgte nach Fahrzeugbestand (Marke u. Motorart).

Weitere Informationen finden Sie hier: https://dieselbarometer.dat.de/

https://www.dat.denews-708.atomGebrauchtwagenmarkt im April 2019-2019-05-09T09:48:00+00:002019-06-05T09:02:29+00:00Auf dem Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich die Frühjahrsbelebung in den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA).

Laut KBA konnten im April 634.147 Gebrauchtwagen verkauft werden, das sind 1,7 Prozent über dem Vormonat März und immerhin 2,4 Prozent mehr als im April 2018. Das erste Drittel des Autojahres 2019 schließt somit mit einem ganz leichten Plus von 0,5 Prozent ab, denn kumuliert wurden von Januar bis April 2.416.757 Besitzumschreibungen beim KBA registriert.

Wir beobachten seit 2009 stets leicht ansteigende Gebrauchtwagenpreise (aktuell 11.780 Euro), d.h. die Investitionen, die ein Käufer in sein Fahrzeug tätigt, wächst. Gleichzeit wurden auch immer mehr Gebrauchtwagen finanziert ? Kredite sind (noch) günstig und individuelle Mobilität weiterhin sehr gefragt.

Der Bereich der Gebrauchtwagenfinanzierung wurde im DAT-Report 2019 von mehreren Seiten betrachtet. 1) Es wurde global gefragt, ob der Gebrauchte ganz oder teilweise durch einen Kredit finanziert wurde. 2) Die Käufer wurden gefragt, wie hoch ? gemessen am gesamten Kaufpreis - der Geldbetrag war, der finanziert wurde. 3) Im DAT-Report wurde erhoben, ob eine Finanzierung, wenn sie denn erfolgt ist, über den Händler und dessen angeschlossene Bank getätigt wurde. 4) Hat sich der Kunde über die generellen Modalitäten der Finanzierung im Internet informiert?

Von allen 2018 erworbenen Gebrauchtwagen wurden 45 Prozent ganz oder teilweise finanziert. Ein Prozent wurde geleast, und 54 Prozent haben auf eine Finanzierung verzichtet. Bei diesen Zahlen muss man beachten, dass darin auch all diejenigen Käufer enthalten sind, die ihren Pkw auf dem Privatmarkt erworben haben. Von allen Gebrauchtwagen, die beim Markenhandel gekauft wurden, waren 49 Prozent finanziert.

Wenn man den Durchschnittspreis eines Gebrauchtwagens betrachtet (und diesen in seine Bestandteile aufgliedert, so lagen 36 Prozent des Kaufpreises ?auf der hohen Kante?, konnten also durch Barreserven gestemmt werden. 38 Prozent wurden finanziert. Der Restbetrag wurde durch den Verkauf des Vorwagens oder über Geschenke beglichen.

Die Durchdringungsquote des Automobilhandels bei Finanzierungen lag im Schnitt über alle Marken bei 61 Prozent. Die Informationssuche nach Finanzierungen im Internet liegt im Durchschnitt bei nur 21 Prozent.

Sollte sich auch in diesem Jahr wenig an der Zinspolitik ändern, wird sich ein weiter steigendes Finanzierungsniveau bei Gebrauchtwagenkäufern beobachten lassen.

 

https://www.dat.denews-701.atomDiesel-Barometer April 2019-2019-04-24T08:32:48+00:002019-05-28T09:05:45+00:00So ist die Situation in den Fuhrparks rund um den Diesel.

? Dritter Monat in Folge mit höheren Diesel-Neuzulassungen als im Vorjahr

? Mindestens acht von zehn Pkw im Fuhrpark mit Diesel-Motor

? 84% der Fuhrparkleiter haben Bestellungen von Diesel-Pkw nicht reduziert

? 49% der Fuhrparkleiter planen mittelfristig Anschaffung von Pkw mit alternativen Antrieben

? ?0,5-%-Regel? führt bei über einem Drittel der Fuhrparkleiter zu vermehrten Anfragen nach Pkw mit alternativen Antrieben

? Fahrzeugwerte von gebrauchten Diesel-Pkw auf niedrigem Niveau stabil

? Standtage von gebrauchten Diesel-Pkw beim Autohandel bei 100 Tage

 

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat für das aktuelle DAT Diesel-Barometer neben den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA), eigenen Datenbanken auch die Ergebnisse einer Umfrage bei Fuhrparkleitern ausgewertet. Hier die Zahlen der Trendstudie im Überblick:

 

? Diesel-Neuzulassungen weiter über Vorjahr: Im dritten Monat in Folge liegen die Diesel-Neuzulassungen über dem Vorjahr. Im 1. Quartal 2019 wurden 291.092 Diesel-Pkw zugelassen, das sind 2,6% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Diesel-Gebrauchtwagen waren seit Jahresbeginn etwas weniger gefragt als noch im Vorjahr. Insgesamt wechselten 555.032 Diesel-Pkw den Besitzer, das sind 4,7% weniger als im Vorjahreszeitraum.

 

? Acht von zehn Pkw in Fuhrparks fahren mit Diesel: Der Anteil an Diesel-Pkw ist weiter sehr hoch. 84% fahren mit Diesel, 11% davon mit einem Euro-5-Motor. Vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei 58%. Der Halter eines Diesel-Pkw fährt laut DAT-Report 2019 im Schnitt 20.280 Kilometer pro Jahr, der Halter eines Benziners 12.170 Kilometer.

 

? Kaum Besserung bei Einkaufskonditionen für neue Diesel-Pkw: Nur 15% der Fuhrparkleiter sehen in den letzten sechs Monaten eine Verbesserung, gut die Hälfte schätzt die Situation gleichbleibend ein. Gut ein Viertel der Fuhrparkleiter gaben sogar an, dass sich die Einkaufskonditionen für neue Diesel-Pkw verschlechtert hätten. Gründe hierfür können u.a. die Lieferzeiten sein, bei denen es zu Verzögerungen wegen der WLTP-Messungen kam und kommt.

 

? Bestellungen für neue Diesel-Pkw werden nicht reduziert: 84% aller befragten Fuhrparkleiter gab ab, die Bestellungen von Diesel-Pkw generell nicht reduziert zu haben. Bei den dienstwagenberechtigten Mitarbeitern eines Unternehmens, die sich ihren Pkw selbst aussuchen dürfen (sog. User-Chooser) sehen 70% der Fuhrparkleiter ebenfalls keinen Rückgang der Bestellungen.

 

? Knapp die Hälfte der Fuhrparkleiter plant mittelfristig alternative Antriebe in der Pkw-Flotte: 49% der Fuhrparkleiter beabsichtigen, mittelfristig vermehrt alternative Antriebe in die Pkw-Flotte zu nehmen. Darunter fallen Pkw mit Gas-, Elektro-, Hybrid und Wasserstoffantrieb.

 

? Rund die Hälfte der Fuhrparkleiter würde Elektroautos wegen Verbesserung der CO2-Bilanz in Erwägung ziehen: Der Hauptgrund für die Anschaffung von E-Autos im Fuhrpark wären politische und steuerliche Rahmenbedingungen. Dies gaben 61% der Fuhrparkleiter bei der Befragung zu Protokoll. 53% begründet die Anschaffung mit der Verbesserung der CO2-Bilanz. Immerhin 10% der Fuhrparkleiter gaben an, die Anschaffung von E-Autos gar nicht in Erwägung zu ziehen.

 

? Vermehrte Anfragen wegen der ?0,5-Prozent-Regelung?: 37% der Fuhrparkleiter bekamen von ihren Dienstwagenberechtigten vermehrt Anfragen zu Pkw mit alternativen Antrieben wegen des vergünstigten Steuersatzes von 0,5% des Bruttolistenpreises. Voraussetzungen sind, dass der Pkw eine rein elektrische Mindestreichweite von 40 km oder einen Ausstoß von max. 50 gr. CO2/km nach WLTP hat. Aus diesen Anfragen resultierten aber nur bei 45% der Fuhrparkleiter auch tatsächliche Bestellungen von Fahrzeugen.

 

? Wertentwicklung von Diesel-Gebrauchtwagen weiter auf niedrigem Niveau stabil: Im März konnten bundesweit und über alle Marken, Modelle und Segmente für dreijährige Diesel-Pkw noch 52,8% des ehemaligen Listenneupreises erzielt werden. Vergleichbare Benziner kamen auf 57,3%.

 

? Standzeiten von Diesel-Gebrauchtwagen bei 100 Tagen: Die Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen sind im dritten Monat in Folge je einen Tag gefallen und liegen nun bei 100 Tagen. Vergleichbare Benziner stehen 88 Tage, bevor sie verkauft werden.

 

Statement zum aktuellen DAT-Diesel Barometer von Axel Schäfer, Geschäftsführer Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.: ?Das Ergebnis überrascht wenig. Für große Flotten mit Vielfahrern und regelmäßig längeren Fahrtstrecken ist der Diesel nach wie vor die effizienteste Antriebsart. Ein Diesel mit Euro 6d temp ist bei dieser Einsatzart wirtschaftlich und auch aus Umweltgesichtspunkten sinnvoll. In den Flotten sind die Fahrzeuge meist jünger, da sie im Schnitt nur rund 3,5 Jahre gefahren werden. In den großen Firmenflotten sind meist kaum noch Pkw-Modelle der Generation Euro 5 anzutreffen, über 90 Prozent inzwischen bei Euro 6.

Der Fuhrparkverband unterstützt die Bemühungen zu einem Mobilitätswandel. Er befürwortet die Entwicklung zu einer verbesserten und umweltfreundlichen Mobilität. Natürlich müssen wir in Deutschland versuchen die insgesamt gesteckten Klimaziele zu erreichen. Wir glauben, dass die Entscheider in Unternehmen eher bereit sind mehr und mehr auch in alternative Antriebe zu investieren, sobald ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Angebot seitens der Hersteller für die verschiedenen Einsatzarten besteht.?

 

---

 

Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

 

---

Über das aktuelle DAT Diesel-Barometer

Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Für den Schwerpunkt Fuhrparkleiterbefragung wurden im Auftrag der DAT 164 Online-Interviews über TeleResearch durchgeführt (Feldzeit: 28.3. bis 11.04.2019). Da keine amtlichen Daten zur Anzahl und Struktur der Betriebe mit Fuhrparks vorliegen, handelt es sich um eine Trendstudie. Befragt wurden Fuhrparkleiter aus Industrie, Gewerbe, Handel und öffentlichem Dienst, die mind. zwei Kriterien erfüllen: 1.) zuständig für das Fuhrparkmanagement, 2.) beteiligt oder zuständig bei der Auswahl und Steuerung etwaiger Fuhrparkmanagement-Dienstleister, 3.) beteiligt an der Frage der Pkw-Finanzierung.

https://www.dat.denews-694.atomDAT steigert Marktabdeckung der VIN-Abfrage auf 99,8 Prozent-2019-04-18T09:22:00+00:002019-08-22T08:30:27+00:00Abfrage der Fahrgestellnummer nun auch für Marken Iveco Transporter, Cupra und Alpine möglich.


? Identifikation der Serien- und Sonderausstattung

? Hohe Präzision senkt Fehlerrate bei digitalen Prozessen

? In SilverDAT 3-Anwendungen integriert

 

Bereits seit Mitte der 2000er Jahre bietet die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ihren SilverDAT-Anwendern die Abfrage der 17-stelligen Fahrgestellnummer / ?VIN-Abfrage? zur eindeutigen Identifikation eines Fahrzeugs an. Dieses Wissen ist die Basis für jede professionelle Fahrzeugbewertung und Reparaturkostenkalkulation.
Mit der Aufnahme der Fahrzeugmarken Iveco Transporter, Cupra und Alpine hat die VIN-Abfrage der DAT die neue Bestmarke von 99,8 Prozent Marktabdeckung erreicht. Damit kann ein SilverDAT-Anwender zu nahezu allen Fahrzeugen, zu denen Fahrgestellnummern existieren, die Information abrufen, wie das Fahrzeug gebaut wurde.
Mit der VIN-Abfrage wird unter anderem der Hersteller, die Baureihe, die Karosserieform, die Motorisierung und vor allem die exakte Ausstattung ab Werk ermittelt. Damit gestalten Händler und Werkstätten ihre digitalen Prozesse der Fahrzeugbewertung und Reparaturkostenkalkulation sehr schlank.


Dr. Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer Produkte, erklärt: ?Die Qualität der VIN-Abfrage hat bei der DAT höchste Priorität. Eine erfolgreiche VIN-Abfrage und deren Ergebnis ist in der digitalen Prozesswelt unserer Kunden ein entscheidendes Kriterium für die effiziente und schnelle Bearbeitung eines Geschäftsvorfalles. Eine Vielzahl von Spezialisten in Ostfildern pflegen die Daten der Hersteller in unsere IT-Systeme ein, damit auch Informationen junger Fahrzeuge abrufbar sind. Das gilt aktuell für die Transporter von Iveco und die Pkw der Marken Cupra und Alpine.?


Grundsätzlich deckt der Datenbestand der DAT alle Fahrzeuge ab, deren Fabrikat zu den DAT-Gesellschaftern VDA und VDIK gehören. Eine Besonderheit hierbei sind Fahrzeuge, die ursprünglich nicht für den deutschen Markt gebaut wurde. Diese so genannten Re-Importe enthalten bei ihren Ausstattungsmerkmalen oft Abweichungen von der deutschen Spezifikation. Bei Fahrzeugen, die für außereuropäische Märkte wie z.B. USA gefertigt wurden und damit technisch oft abweichenden Spezifikationen aufweisen, erhält der Anwender einen entsprechenden Hinweis.


Bei der Fahrzeugbewertung erspart die VIN-Abfrage gegenüber der manuellen Methode die zeitaufwändige Erfassung z.B. der immer umfangreicher verbauten Fahrerassistenzsysteme. Der Händler kann so viel schneller einen Preis für ein anzukaufendes oder zu verkaufendes Fahrzeug ermitteln. Mittels einer Checkliste überprüft der Fahrzeugbewerter nur die Vollständigkeit der Ausstattung direkt am Auto. Selbst unscheinbare, aber wertvolle Ausstattungsdetails finden so Eingang in die Bewertung. Nur Zustand, Laufleistung und Zulassungsdaten erfasst der Händler manuell. Binnen weniger Minuten kann er mit der SilverDAT einen realistischen Marktpreis für das jeweilige Fahrzeug ermitteln.


Bei der Reparaturkostenkalkulation profitiert die Werkstatt dank der VIN-Abfrage ebenfalls vom schnellen Zugang zu den Ausstattungsdaten. So werden die Ausstattungen des Fahrzeugs bei der Kalkulation der Reparaturkosten automatisch berücksichtigt. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Präzision. So kann die Werkstatt von Anfang an die richtigen Teile in ihre Kalkulation einfließen lassen, was insbesondere bei der Teilebestellung eine wesentliche Rolle spielt.
Die VIN-Abfrage der DAT ist exklusiv für SilverDAT-Anwender verfügbar. Auf Wunsch können sie sich hierfür freischalten lassen. Die Abrechnung jeder einzelnen Abfrage erfolgt dann automatisch.

 

Fotos können Sie unter Angabe der jeweiligen Quelle hier herunterladen:
Alpine (Quelle: Renault)
Cupra (Quelle: Seat)
Iveco New Daily (Quelle: Iveco)


---
Über die DAT
Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.
Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

 

https://www.dat.denews-698.atomUnfallschaden Mercedes-Benz C 180D-2019-04-09T13:59:50+00:002019-04-11T09:15:09+00:00Ergebnis der Reparaturkostenkalkulation nach Inaugenscheinnahme durch einen Sachverständigen.

Die Schadenaufnahmen an der C-Klasse, die wir letzten Monat im Newsletter gezeigt hatte, waren ein C180 Kompressor aus dem Jahr 2008. Zu sehen ist ein Frontschaden (die Fotos, die ein Endverbraucher mit seinem Smartphone gemacht hat, finden Sie hier).

Die Rückmeldungen der Sachverständigen und Werkstätten lagen zwischen dem Minimalwert von 3.991 Euro und dem Maximalwert von 6.139,94 Euro.

Die Vielzahl der Hinweise unserer Leser lassen sich auf folgende fünf Punkte reduzieren:

  1. Fotoqualität: Unterbelichtung der Aufnahmen und Blendungen, selbst nach Bearbeitung mit einem Foto-Bearbeitungsprogramm keine brauchbare Qualität.
  2. Objektauswahl: Detail-Aufnahmen können nicht richtig zur Fahrzeugpartie zugeordnet werden.
  3. Verdeckte Beschädigungen: Erkennbar nur nach Demontage des vorderen Stoßfängers.
  4. Fehlen relevanter Fahrzeugdaten: Die VIN / Fahrgestellnummer fehlt.
  5. Regionale Faktoren: Unterschiedliche Stundenlöhne  führen zu deutlichen Preisunterschieden.

Das Kalkulationsergebnis des Sachverständigen, der diesen Fall bearbeitet hat, kommt auf 6.526,38.

Das Gutachten kann hier heruntergeladen werden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die zahlreichen Rückmeldungen und kritischen Anmerkungen.

https://www.dat.denews-696.atomGebrauchtwagenmarkt im März 2019-2019-04-08T09:37:00+00:002019-05-09T11:59:41+00:00Mit 623.749 Besitzumschreibungen im März steigerte sich der Automobilmarkt zum Februar um fast 12 Prozent.

Der Automobilmarkt nimmt saisonbedingt an Fahrt auf. Im März wechselten laut KBA 623.749 Gebrauchtwagen den Besitzer, das entspricht einem Wachstum von 11,8 Prozent gegenüber Februar. Im Vergleich zum März 2018 entwickelte sich der Gebrauchtwagenmarkt etwas schwächer (Minus 2,7 Prozent). Im ersten Quartal des Jahres 2019 wurden insgesamt 1.782.610 Gebrauchtwagen gehandelt, das ist nahezu exakt der Wert des Vorjahresquartals (Plus 0,1 Prozent über dem Vorjahr).

Aktuell wird neben dem Diesel auch viel über Elektromobilität gesprochen. Interessant hierbei ist der Steuervorteil für Dienstwagenfahrer und wie deren Neuwagen später auf dem Gebrauchtwagenmarkt angenommen werden. In diesem Zusammenhang relevant ist, dass die festgelegten 0,5 Prozent Steuervorteil für Elektrofahrzeuge auch bei Entfernungskilometern gelten: Bei einer durchschnittlichen Wegstrecke von 33 km zum Arbeitsort führt das zu einer Berechnung von 33 km x 0,03 Prozent des Listenpreises (als die zu versteuernde Pauschale für die Entfernung). Dies addiert man mit dem einen Prozent. Daraus ergeben sich 1,99 Prozent des Listenneupreises. Bei einem Fahrzeugneupreis von 50.000 Euro bedeutet dies eine zu versteuernde Summe von 995 Euro.

Mit der jetzt eingeführten 0,5-Prozent-Regelung reduziert sich dieser Betrag auf nur noch 497,50 Euro. Bei einem Steuersatz von ca. 50 Prozent auf jeden mehr verdienten Euro liegen die monatlichen Ersparnisse bei ca. 250 Euro, was im Jahr ca. 3.000 Euro macht. Das sind auf drei Jahre gesehen etwa 9.000 Euro Ersparnis. Somit werden etwa die Plug-in-Hybridfahrzeuge mit einer nach WLTP gemessenen elektrischen Reichweite von über 40 Kilometern oder einem CO2-Ausstoß von weniger als 50 g/km auf dem Neuwagenmarkt hochinteressant für eine Vielzahl an Dienstwagenberechtigten. Wir gehen davon aus, dass künftig diese Hybridfahrzeuge in höheren Stückzahlen auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen werden. Für solche Gebrauchtwageninteressenten, die dann eine Möglichkeit haben, bei sich zu Hause den Pkw zu laden und nicht so hohe Laufleistungen pro Jahr erzeugen, werden dies sehr attraktive Gebrauchtwagen werden.

Wir gehen aktuell davon aus, dass sich eine Trendwende abzeichnen wird, bei der vor allem neue Plug-in-Fahrzeuge stärker als bisher in den Markt kommen und diese dann zeitversetzt auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt erscheinen werden. Dieses wird sicherlich auch die Benzinfahrzeuge mittelfristig unter Druck setzen, weil der Wettbewerb in allen Segmenten zunimmt.

https://www.dat.denews-693.atomSieben Fakten zur Fahrzeugpflege-2019-04-01T06:54:33+00:002019-07-01T08:53:17+00:00Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat aus dem aktuellen DAT-Report 2019 Fakten zum Thema Autopflege analysiert.

? 59 Prozent aller Pkw-Halter waschen ihr Fahrzeug mindestens einmal im Monat
? Bei Haltern deutscher Premiummarken und Vielfahrern spielt die Fahrzeugpflege eine größere Rolle
? Waschanlage bei Pkw-Pflege klar favorisiert; nur jeder Fünfte wäscht von Hand
? Durchschnittsausgaben für Autowäsche bei 11 Euro
? Für 57 Prozent der Pkw-Halter ist ein gepflegtes Fahrzeug auch ein Wohlfühlfaktor
? Knapp die Hälfte aller Pkw-Halter hat Freude an der Pflege ihres Fahrzeugs
? Mehrheit der Pkw-Halter sieht regelmäßige Wartung und Pflege als werterhaltend

 

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat aus dem aktuellen DAT-Report 2019 Fakten zum Thema Autopflege analysiert. Hierbei wurden die Angaben aller repräsentativ befragten Pkw-Halter betrachtet. Ermittelt wurde, welchen Stellenwert das Thema für sie und ihr Fahrzeug einnimmt und wie mit der Pflege umgegangen wird.

Hier die Ergebnisse im Überblick: 
 

  1. 59 Prozent aller Pkw-Halter waschen ihr Fahrzeug mindestens einmal im Monat. Mehr als die Hälfte aller Pkw-Halter in Deutschland reinigt ihr Fahrzeug ? egal ob in der Waschstraße oder durch Selbstpflege z.B. in der Waschbox ? mindestens einmal pro Monat. Dies gilt für männliche und weibliche Pkw-Halter gleichermaßen. Zwölf Prozent aller Befragten reinigen ihr Fahrzeug alle sechs Monate oder seltener, drei Prozent gaben an, ihren Pkw wöchentlich zu waschen.
     

  2. Bei Haltern deutscher Premiummarken und Vielfahrern spielt die Fahrzeugpflege eine größere Rolle: In der Betrachtung nach Fabrikatsgruppen zeigt sich, dass deutlich mehr Halter deutscher Premiummarken (69 Prozent) ihr Auto mindestens einmal pro Monat in die Waschstraße steuern oder beim Waschen selbst Hand anlegen als der Durchschnitt. Halter von Importfabrikaten erledigen das zu 55 Prozent. Wer mit seinem Wagen 30.000 Kilometer und mehr pro Jahr fährt, legt ebenfalls mehr Wert auf Fahrzeugpflege: 72 Prozent dieser Vielfahrer waschen ihren Pkw mindestens einmal pro Monat, Wenigfahrer mit unter 10.000 Kilometern Jahresfahrleistung erledigen dies nur zu 56 Prozent.
     

  3. Die Waschanlage ist bei der Pkw-Pflege klar favorisiert: 77 Prozent der Pkw-Halter lassen ihr Automobil in der Waschanlage waschen. Selbstpflege, also Waschen von Hand z.B. in einer Waschbox, bevorzugen dagegen nur 22 Prozent. Identisch ist hier erneut die prozentuale Verteilung unter männlichen und weiblichen Pkw-Haltern, Unterschiede gibt es dagegen nach Pkw-Alter und nach Jahresfahrleistung: Pkw-Halter mit Fahrzeugen, die 10 Jahre und älter sind, waschen mit 29 Prozent deutlich häufiger von Hand. Nur 15 Prozent aller Vielfahrer (mit 30.000 Kilometern pro Jahr und mehr) nehmen sich Zeit für eine Handwäsche, bei den Wenigfahrern liegt dieser Anteil bei 25 Prozent.
     

  4. Durchschnittsausgaben für Autowäsche bei 11 Euro: Bei den Ausgaben für eine Autowäsche lassen sich die Pkw-Halter in drei nahezu gleichgroße Gruppen einteilen: 32 Prozent geben für die Autowäsche weniger als 10 Euro aus, 29 Prozent ist diese exakt 10 bis 11 Euro wert, und 33 Prozent investieren in die Pflege 11 Euro und mehr. Hier wird nicht unterschieden, ob es sich um die Fahrzeugwäsche in einer Waschanlage oder einer Waschbox handelt.
     

  5. Wohlfühlfaktor gepflegtes Automobil: Für 57 Prozent der Pkw-Halter muss das eigene Fahrzeug innen wie außen gepflegt aussehen, da diese sich beim Fahren ansonsten nicht wohlfühlen. Je neuer der Pkw ist, umso höher steigt dieser Wert: 66 Prozent der Pkw-Halter von maximal 2 Jahre alten Fahrzeugen stimmen dieser Aussage zu. Unterschiede gibt es zudem bei Frauen und Männern: Während für 61 Prozent der Männer ein gepflegtes Fahrzeug ein Muss ist, liegt dieser Anteil bei Frauen nur bei 49 Prozent.
     

  6. Freude an der Pkw-Marke heißt auch Freude an der Pkw-Pflege: 42 Prozent der Pkw-Halter pflegen ihr Auto gerne beziehungsweise die Pflege bereitet ihnen sogar Freude. Von 100 Männern stimmen 47 dieser Aussage zu, von 100 Frauen allerdings nur 33. Wer sich selbst als markentreu bezeichnet, hat ebenfalls deutlich mehr Freude, sein Fahrzeug zu pflegen (51 Prozent bestätigen das), als diejenigen, denen die Pkw-Marke egal ist. Von dieser Teilgruppe hat nur jeder Dritte Lust darauf, das eigene Fahrzeug zu pflegen.
     

  7. Wartung und Pflege erhöhen Wiederverkaufswert: 83 Prozent aller Pkw-Halter sind überzeugt, dass regelmäßige Wartung und Pflege den Wiederverkaufswert eines Automobils erhöhen. Die für den DAT-Report befragten Pkw-Halter hatten zum Zeitpunkt der Befragung ihr Fahrzeug im Schnitt 4,5 Jahre in ihrem Besitz. Etwas prägnanter stellt sich das bei den für den DAT-Report befragten Pkw-Käufern dar. Deren Kaufprozess lag zum Zeitpunkt der Befragung maximal ein halbes Jahr zurück. 89 Prozent der Gebrauchtwagen- und 95 Prozent der Neuwagenkäufer sind davon überzeugt, dass Wartung und Pflege zum Pkw-Werterhalt beiträgt.
     

Bildmaterial (Quelle: DAT) in hoher Auflösung kann am Ende dieser Meldung heruntergeladen werden.

---

Über den DAT-Report

Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 45 Jahren. Er ist seit den 1970er Jahren die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Der DAT-Report gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2019 umfasst 84 Seiten und 131 Grafiken. Seit dem 26. Februar wird der neue DAT-Report 2019 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter report.dat.de

Für den DAT-Report 2019 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.943 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.628 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2018 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2018. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.315 Autofahrerinnen und Autofahrer / Pkw-Halterinnen und -Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2018. Via Twitter (twitter.com/datgroup) werden u. a. regelmäßig Zahlen aus dem DAT-Report unter #datreport publiziert. Unter report.dat.de finden sich spezielle Grafiken und zusätzliche Informationen. Einmal im Monat erscheint ferner das DAT Diesel-Barometer® unter dieselbarometer.dat.de und der kostenfreie SilverDAT-Newsletter u.a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report oder Sonderthemen und Rückblenden über mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Anmeldung unter www.dat.de/newsletter.

---

Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

https://www.dat.denews-689.atomDiesel-Barometer März 2019-2019-03-22T08:00:00+00:002019-04-24T09:18:32+00:00DAT Diesel-Barometer zeigt Situation im Pkw-Markt und -Bestand


? Pkw-Markt liegt über Vorjahr, neue Diesel legen zu
? Pkw-Bestand im 25-Jahres-Vergleich zeigt starken Zuwachs des Diesels
? Zum 1.1.2019 haben Diesel-Pkw im Bestand erstmals leicht abgenommen 
? Pkw-Bestand wird mit steigendem Anteil moderner Fahrzeuge immer sauberer
? Große Unterschiede zwischen Bestand privater und gewerblicher Nutzer
? Weiterhin hohe Standtage, Wertverlauf auf stabilem Niveau

 

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat für ihre monatliche Publikation ?DAT Diesel-Barometer®? die aktuellen Bestands- und Zulassungszahlen ausgewertet. Demnach hat sich der Automarkt in den ersten beiden Monaten des Jahres saisonüblich entwickelt. Ungeachtet der Diesel-Diskussion sind die Diesel-Neuzulassungen zu Lasten der Benziner leicht gestiegen. Zugleich haben die Diesel-Besitzumschreibungen etwas nachgegeben. Im Bestand ging der Anteil der Diesel-Pkw zum Stichtag 1.1.2019 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent zurück. Doch im Langzeitvergleich zeigt sich, dass der Dieselanteil im Bestand vor 25 Jahren bei 14 Prozent lag und sich bis heute mit einem Anteil von 32 Prozent mehr als verdoppelt hat. Auch der deutsche Automarkt ist zu gut einem Drittel vom Diesel-Pkw geprägt.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

  1. Pkw-Markt entwickelt sich saisontypisch: Im Februar hat sich der Automarkt in Deutschland in der üblichen Form mit einem Rückgang gegenüber dem Januar entwickelt. Der Gesamtmarkt liegt allerdings etwas über dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorjahresmonat haben die Neuzulassungen der Diesel leicht zu- und die der Benziner leicht abgenommen. Bei den Besitzumschreibungen war es genau umgekehrt. Die gebrauchten Benziner haben im Vergleich mit dem Vorjahresmonat leicht zugelegt und die Diesel bei den Besitzumschreibungen abgenommen.
     
  2. Pkw-Bestand im 25-Jahres-Vergleich: Mitte 1995 waren in Deutschland 40.404.294 Pkw zugelassen. Davon waren 86 Prozent Benziner und nur 14 Prozent Diesel. Zum 1.1.2019 war der Bestand um 16,56 Prozent auf 47.095.784 Pkw angewachsen. Davon waren 66 Prozent Benziner, 32 Prozent Diesel, und 2 Prozent waren mit alternativen Antrieben ausgestattet.
     
  3. Zum 1.1.2019 hat der Diesel-Pkw-Bestand gegenüber dem Vorjahr leicht abgenommen: Ein Vergleich der Bestandszahlen der vergangenen fünf Jahre nach Antriebsarten zeigt eine spannende Entwicklung. So stieg die Anzahl der Diesel-Pkw bis 1.1.2018 mit 15,225 Mio. Stück auf ein Allzeithoch. Zum 1.1.2019 sank der Bestand der Pkw-Diesel um 71.932 Fahrzeuge auf 15,153 Mio. Stück.
     
  4. Pkw-Bestand wird immer sauberer: Während der vergangenen Jahre ist der Pkw-Bestand in Deutschland deutlich sauberer geworden, wie ein Vergleich der Bestandszahlen verdeutlicht. Waren zum Beispiel am 1.1.2015 noch fast 14 Mio. Euro-1- bis Euro-3-Pkw zugelassen, so hat sich diese Anzahl bis zum 1.1.2019 auf 8,6 Mio. deutlich reduziert. Zeitgleich hat sich die Anzahl der Euro-6-Fahrzeuge von gut einer Mio. Pkw am 1.1.2015 auf fast 12,4 Mio. Pkw am 1.1.2019 erhöht.
     
  5. Große Unterschiede zwischen privaten und gewerblichen Nutzern: Elf von 100 Pkw in Deutschland sind auf gewerbliche Halter zugelassen. Demnach sind 89 Prozent aller Pkw auf private Halter zugelassen. Die beiden Haltergruppen könnten unterschiedlicher kaum sein. So nutzen die gewerblichen Halter ihre Fahrzeuge im Durchschnitt nur drei Jahre, wählen zu 35 Prozent Benziner und zu 61 Prozent Diesel. Dazu kommen bei den gewerblichen Nutzern 4 Prozent Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Bei den privaten Haltern sieht es völlig anders aus. So nutzen private Halter ihr Fahrzeug im Durchschnitt 7 Jahre, fahren zu 69 Prozent Benziner und nur zu 29 Prozent Diesel. Nur 2 Prozent der Pkw privater Halter sind mit alternativen Antrieben ausgestattet.
     
  6. Standtage auf Vorjahresniveau: Die Standtage von Gebrauchtwagen liegen mit 101 Tagen bei Diesel- und 89 Tagen bei den Benzin-Pkw weiterhin sehr hoch. Gegenüber dem Vorjahresmonat haben sich die Standtage kaum verändert.
     
  7. Restwerte entwickeln sich auf niedrigem Niveau weiter: Für den Vergleich der Restwerte beobachtet die DAT dreijährige Fahrzeuge aller Segmente. Jeweils zum Jahreswechsel werden diese Fahrzeuge um neue dreijährige Fahrzeuge ausgewechselt. Die Werte entwickeln sich bundesweit derzeit normal, wobei sich Diesel-Pkw im Februar bei einem Wert von 52,9 Prozent bis zu fünf Prozentpunkte unter denen der Benzin-Pkw (57,4 Prozent) eingependelt haben. Außerdem kann es regional und je nach Fabrikat zu starken Preisschwankungen kommen.
https://www.dat.denews-677.atomSieben Fakten zu Frauen und (Auto)Werkstatt-2019-03-08T00:01:00+00:002019-04-01T08:22:08+00:00Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2019 im Bereich Werkstatt tiefer analysiert. Hierbei wurde der Fokus auf die Autofahrerinnen gelegt und ermittelt, welche Themen ihnen beim Automobil und bei einem Werkstattbesuch wichtig sind.

1. Individuelle Mobilität ist Frauen wichtig, Sie haben Spaß am Autofahren
2. Frauen legen Wert auf technisch und optisch guten Zustand ihres Pkw
3. Störungen am Fahrzeug werden selten selbst behoben
4. Die Werkstatttreue von Frauen ist sehr hoch
5. Im Falle eines Unfalles ist die Werkstatt wichtigster Ansprechpartner
6. Erklärungen in der Werkstatt wie z. B. bei der Dialogannahme ist Frauen wichtig
7. Grund für die Wahl einer Werkstatt ist nach der geographischen Lage vor allem das freundliche Personal


Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2019 im Bereich Werkstatt tiefer analysiert. Hierbei wurde der Fokus auf die Autofahrerinnen gelegt und ermittelt, welche Themen ihnen beim Automobil und bei einem Werkstattbesuch wichtig sind.


Hier die Ergebnisse im Überblick:

1. Frauen haben Spaß am Autofahren und wollen aufs Auto nicht verzichten: 81% der Pkw-Halterinnen bestätigten, dass Autofahren Spaß mache. 89% aller Frauen fühlen sich ohne ihr Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt.

2. Das Auto muss in gutem Zustand sein ? technisch wie optisch: 86% der Frauen legen großen Wert darauf, dass ihr Auto im einwandfreien technischen Zustand ist. 49% pflegen ihr Auto innen und außen, damit sie sich beim Fahren wohl fühlen. 82% aller Frauen bestätigten, dass regelmäßige Wartung und Pflege den Wiederverkaufswert erhöht und dem Werterhalt dient.

3. Fehler finden und Störungen beheben ist für Frauen eher selten ein Thema: Ein Drittel der befragten Frauen (34%) bestätigte, die technischen Funktionen ihres Autos genau zu kennen, doch selten (nur von 16% der Frauen) wird bei Störungen der Fehler selbst gesucht und / oder zu beheben versucht.

4. Frauen sind ihrer Werkstatt treu: 80% der befragten Pkw-Halterinnen bestätigten, dass sie Wartungs- und Reparaturarbeiten immer in derselben Werkstatt durchführen lassen. 35% legen Wert darauf, immer vom gleichen Werkstatt-Service-Mitarbeiter betreut zu werden.

5. Die Werkstatt ist für Frauen bei Unfällen wichtigster Ansprechpartner: Sollte im Fall eines Unfalles die Pkw-Halterin die Geschädigte sein, so ist für 64% die eigene Werkstatt die erste Anlaufstelle. Einen neutralen Kfz-Sachverständigen kontaktieren 26% der befragten Frauen. Weitere 23% wenden sich an die gegnerische Versicherung, einen Anwalt kontaktieren nur 18%.
Pressemitteilung

6. Kommunikation in der Werkstatt ist wichtig: Bei einem anstehenden Werkstatttermin für eine große Inspektion wählen 53% der Frauen für die Erteilung des Werkstattauftrages die ausführliche Dialog-/Direktannahme, um gemeinsam mit einem Serviceberater die notwenigen Reparaturen am Auto zu besprechen. 44% entscheiden sich für nur ein kurzes Gespräch zur Schlüsselübergabe.

7. Freundlichkeit des Personals entscheidet über die Werkstattwahl: Nach der geographischen Lage, die für 51% der Frauen ausschlaggebend ist, steht der Faktor Mensch ganz klar im Mittelpunkt. Denn: Die Freundlichkeit des Personals und die gute Betreuung sind mit 44% und 43% die wichtigsten Gründe für die Wahl ihres Kfz-Betriebs.

Uta Heller, Projektmanagerin Marktforschung der DAT: ?Das Klischee des gespaltenen Verhältnisses zwischen Frau und Auto ist schon lange nicht mehr zeitgemäß. Das Auto bedeutet für die Frauen weit mehr als ein Fortbewegungsmittel. Sie haben Spaß am Autofahren und fühlen sich ohne ihr Auto in der Mobilität eingeschränkt. Ein Klischee jedoch bedienen die Frauen weiterhin: Sie möchten kommunizieren - auch bezüglich der Belange ihres Autos. So kann freundliche und wertschätzende Betreuung und Beratung auch zu einer hohen Markentreue bei Autohäusern und Werkstätten führen.?

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer, ergänzt: ?Nach meiner Erfahrung im privaten Umfeld sind Frauen eher skeptisch, ob die von der Werkstatt erbrachte Leistung das investierte Geld wert ist. Dies deckt sich auch mit den Zahlen des DAT-Reports, wonach das ?Preis-Leistungsverhältnis? in einer Werkstatt als Auswahlkriterium von Frauen wichtiger erachtet wird als vom Durchschnitt. Daher spielt die offene, wertschätzende und nicht allzu technische Kommunikation eine besonders wichtige Rolle.?

https://www.dat.denews-682.atomGebrauchtwagenmarkt im Februar 2019-2019-03-07T23:59:00+00:002019-04-05T13:30:43+00:00Die Vorzeichen für den Automarkt im Februar waren mit 557.733 Besitzumschreibungen gut. Beim Diesel entspannt sich die Situation etwas.

Die Vorzeichen für den Automarkt im Februar waren gut. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) registrierte 557.733 Besitzumschreibungen, das sind zwar 7,2 Prozent weniger als im Januar 2019, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar immerhin ein Zuwachs von 2,3 Prozent. Kumuliert wechselten in den ersten beiden Monaten 1.158.861 Gebrauchtwagen ihren Besitzer, was insgesamt ebenfalls ein Plus von 1,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum ausmacht. Das Jahr ist noch zu jung, um von einer Trendwende auf dem Diesel-Markt zu sprechen, zumal die exakte Aufschlüsselung des KBA nach Antriebsarten auf dem Gebrauchtwagenmarkt noch nicht vorliegt. Aber: Bei den Neuzulassungen zieht der Flottenmarkt wieder an und sorgt für mehr Diesel-Neuwagen auf den Straßen. Immerhin wuchs im Februar der Anteil der gewerblichen Zulassungen um +5,3 Prozent auf 64,7 Prozent aller neu zugelassenen Pkw.

Damit befindet sich der Markt insgesamt in einer leichten Belebungsphase. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei auch den günstigen und älteren Gebrauchtwagen, denn nach Analysen des aktuellen DAT-Reports wurden 49 Prozent aller Gebrauchtwagen im Jahr 2018 in einer Preisklasse bis unter 10.000 Euro erworben. Unter 5.000 Euro waren es sogar 17 Prozent aller Besitzumschreibungen. Das bedeutet, es gibt in Deutschland weiterhin auch einen Markt für günstige Fahrzeuge. Hier spielen auch die Euro-1-4-Diesel-Pkw eine wichtige Rolle. Immerhin über 933 Tausend solcher Pkw wurden 2017 gehandelt, 2018 waren es noch über 816 Tausend Einheiten.

Dieser Trend wird begünstigt durch die weiter angespannte Wohnsituation. Wer in einem Ballungszentrum Arbeit, aber keine Wohnung gefunden hat, ist auf einen Wohnort außerhalb und damit in der Regel auf ein Automobil angewiesen. Nach Informationen des Statistischen Bundesamtes leben bereits seit rund zehn Jahren 69 Prozent der Menschen in Deutschland in Städten unter 100.000 Einwohnern leben, 41 Prozent sogar in Städten unter 20.000 Einwohnern.

Was in diesen Tagen in Genf an neuen Elektromobilen gezeigt wird, ist für diejenigen, die pro Jahr rund 20.000 Kilometer zurücklegen (das ist laut DAT-Report die durchschnittliche Jahresfahrleistung eines Diesel-Pkw-Halters), noch keine Alternative. Selbst wer, wie ein durchschnittlicher Fahrer eines Benzin-Pkw, nur 12.170 Kilometer pro Jahr zurücklegt und in einer Mietwohnung ohne Lademöglichkeit für ein E-Auto wohnt, tut sich schwer mit dem Umstieg. Daher ist die Entscheidung für oder gegen einen Diesel ? und auch die Entscheidung, den eigenen ?alten? Diesel-Pkw zu behalten ? in sehr hohem Maße vom eigenen Fahrverhalten und vom Wohnort abhängig.

https://www.dat.denews-674.atomBei Rädern und Reifen zählt oft nur die Optik-2019-02-25T15:20:52+00:002019-03-08T08:40:06+00:00Zur Reifenwechselsaison präsentiert die DAT einige Fakten aus dem DAT-Report 2019 zum Verbraucherverhalten rund um Räder und Reifen.

 

 

 

 

 

  • Hoher Anteil aller Fahrzeuge im Bestand ist mit Leichtmetallrädern ausgestattet
  • Autofahrer wissen häufig nicht, wann ein Reifenwechsel erforderlich ist
  • Die Marke des Reifens spielt für den größten Teil der Autofahrer keine Rolle
  • Werkstätten sind erfolgreich mit Radwechseln und Radeinlagerungen
  • Beim Reifenkauf vertrauen die Kunden stark auf Reifenfachhandel und -fachbetriebe

Zu den Rädern und Reifen ihres Autos haben die Autofahrer häufig ein nachlässiges Verhältnis. Zwar sind sieben von zehn Autos im Bestand mit Leichtmetallrädern ausgerüstet, doch die Fahrer kennen sich mit Rädern und Reifen in vielen Fällen nicht aus. Alleine 55 Prozent der Autobesitzer wissen nicht, wann die Reifen erneuert werden müssen. Dabei ist ihnen weder bekannt, nach wie vielen Jahren Einsatz die Reifen erneuert werden müssen, noch bei welcher Mindestprofilstärke die Reifen gewechselt werden. Daher wundert es nicht, dass für 57 Prozent aller Automobilisten beim Kauf neuer Reifen deren Marke auch gar keine, wenig oder mittelmäßige Bedeutung hat. Eine genauere Analyse lässt allerdings Unterschiede bei einzelnen Nutzergruppen eines Autos erkennen. So hat die Reifenmarke für die Hälfte der männlichen Reifenkäufer eine starke bis sehr starke Bedeutung. Das gleiche Bild ergibt sich bei Vielfahrern, die jährlich mehr als 30.000 km zurücklegen. Auch für sie hat die Reifenmarke zu 50 Prozent eine starke bis sehr starke Bedeutung.

Während der vergangenen Jahre haben Autohäuser und Werkstätten ihren Marktanteil bei der Durchführung von Reifenmontagearbeiten auf 50 Prozent ausbauen können. 22 Prozent aller saisonalen Radwechsel wurden 2018 in einer Markenwerkstatt durchgeführt und 28 Prozent in einer markenunabhängigen Werkstatt. Weitere 12 Prozent der saisonalen Radwechsel führten die Reifenfachhändler und ?fachbetriebe aus. 37 Prozent der Fahrzeugbesitzer wechselten die Räder in Eigenregie. Besonders mit dem Angebot der Rädereinlagerung konnten die Betriebe punkten. Immerhin 58 Prozent derjenigen Autofahrer, die ihre Räder in einer Werkstatt wechseln ließen, entschieden sich für die Reifeneinlagerung vor Ort.

Bei den Kauforten für die Reifen kristallisierte sich in den vergangenen Jahren eine stabile Marktaufteilung heraus. Auch 2018 waren mit einem Marktanteil von 35 Prozent Reifenfachhandel und ?fachbetriebe führend. Markenwerkstätten, freie Werkstätten und Online-Händler sicherten sich jeweils gut 20 Prozent Marktanteil. Weitere 10 Prozent Marktanteil hielten die Systemwerkstätten. Dabei gibt es hier längst Kombinationen, bei denen die Onlinekäufer sich ihre Räder oder Reifen im Internet aussuchen und diese dann zur Montage an eine Werkstatt vor Ort geschickt werden.

?Wie in vielen Bereichen des Service hat die Elektronik in Form von Reifendruck-kontrollsystemen (RDKS), die seit 2014 bei Neuwagen verbindlich vorgeschrieben sind, das Handling je nach eingesetztem System etwas komplexer gemacht. Dazu kommt die Montage der Ultra High Performance Reifen (UHP) und Run Flat Tires (RFT), welche nur ausgebildete Monteure auf zertifizierten Maschinen vornehmen dürfen. Für die Serviceberater und Reifenverkäufer ist es eine Herausforderung, die Kunden zu einem Thema bestmöglich zu beraten, welches die Autofahrer zu einem Großteil nicht interessiert. Reifen sind und bleiben ein sicherheitsrelevantes Bauteil an jedem Auto, und zugleich trägt der saisonale Radwechsel zur Erhöhung der Kontaktfrequenz bei?, sagt Bernd Reich, Referent Unternehmenskommunikation der DAT.

https://www.dat.denews-673.atomDAT Diesel-Barometer Februar-2019-02-21T11:35:00+00:002019-03-22T08:27:09+00:00Licht und Schatten auf dem Dieselmarkt

 

 

 

 

 

  •  Diesel-Neuzulassungen leicht gestiegen, WLTP-Lieferschwierigkeiten scheinen überwunden
  •  Diesel-Gebrauchtwagenmarkt insgesamt im Minus, nur Euro-6-Diesel im Plus
  •  Alternative Antriebe weiterhin noch wenig gefragt
  •  Dauer der Ladezeiten rückt in den Fokus der Autokäufer
  •  Standtage von Diesel- und Benzingebrauchtwagen saisonal bedingt hoch
  •  Fahrzeugwerte von Diesel- und Benzingebrauchtwagen stabil

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat für ihre monatliche Publikation ?DAT Diesel-Barometer®? eine Vielzahl von Datenbankauswertungen vorgenommen. Demnach ist der Automarkt unter gemischten Vorzeichen gestartet. Während der Diesel-Neuwagenmarkt gegenüber dem Vorjahresmonat leicht ins Plus gedreht ist, konnte der Gebrauchtwagenmarkt nur bei den Euro-6-Diesel-Pkw Zuwächse verzeichnen. Hier die Ergebnisse im Überblick:

1) Diesel-Neuwagenmarkt erholt sich: Die WLTP-Lieferschwierigkeiten scheinen überwunden, daher konnten zahlreiche Neuzulassungen getätigt werden. In Zahlen bedeutet dies 91.623 neue Diesel-Pkw, das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Flottenmarkt mit einem nach wie vor hohen Bedarf an Diesel-Pkw hat an diesen Zahlen einen erheblichen Anteil.

2) Diesel-Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich uneinheitlich: Die Nachfrage nach gebrauchten Euro-6-Diesel-Pkw liegt mit 65.422 Einheiten 7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Direkt danach kommen die älteren Euro-1-4-Diesel, von denen im Januar 64.409 Stück verkauft wurden. Das sind allerdings 13 Prozent weniger als im Januar 2018. Der Rückgang bei den Euro-5-Dieseln liegt bei 26 Prozent, in Zahlen sind das 48.976 Einheiten. Das bedeutet insgesamt ein Rückgang von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

3) Alternative Antriebe weiter im einstelligen Bereich: Die Autokäufer in Deutschland zeigen insgesamt noch wenig Interesse an alternativen Antrieben. Während immerhin 24 Prozent der Neuwagen- und 12 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer eine solche Antriebsart beim Kauf in Erwägung gezogen hatten, wurde im Moment der Entscheidung dann ein Benziner oder Diesel gekauft. Laut KBA wurden 2018 unter allen Neuzulassungen 5,3 Prozent mit alternativen Antrieben getätigt. Hierbei muss beachtet werden, dass die Mehrheit dieser Fahrzeuge (71,6 Prozent) als Hybrid gerechnet wird. Zu diesen zählen allerdings auch zahlreiche Pkw, die nur wegen des Mild-Hybrid-Antriebs oder ihres 48-Volt-Bordnetzes zu den Hybridfahrzeugen gerechnet werden und keinen Meter elektrisch fahren können. Unter allen Besitzumschreibungen 2018 waren nur 1,9 Prozent der Pkw mit alternativen Antrieben. Hier bilden die Fahrzeuge mit Flüssiggasantrieb die größte Gruppe (52,7 Prozent), Hybride machen 33,3 Prozent aus. Von allen im Januar 2019 neu zugelassenen Pkw betrug der Anteil an alternativen Antrieben 7,9%, bei den Gebrauchtwagen 2,2%. Rein elektrisch fuhren 1,8% aller Neuzulassungen und 0,1% aller Besitzumschreibungen.
Pressemitteilung

4) Dauer der Ladezeiten rückt an dritte Position der Kauf-Hinderungsgründe: Eine Analyse der Gründe gegen ein Elektroauto hat ergeben, dass für Neuwagenkäufer nach der Reichweite und den Anschaffungskosten von E-Autos nicht mehr die Infrastruktur, sondern die Dauer der Ladezeiten steht. Gebrauchtwagenkäufer, die eher preissensibel sind, sehen in den Anschaffungskosten den Haupt-Hinderungsgrund, gefolgt von der Reichweite und der Dauer der Ladezeiten. Bei der Befragung vor einem Jahr lag die Ladeinfrastruktur bei Neu- und Gebrauchtwagenkäufern auf dem dritten Platz der Gründe gegen die Anschaffung eines Elektroautos.

5) Noch niedrige Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten: Auf die Frage, ?Haben Sie eine Lademöglichkeit (Stromanschluss/ Ladestation) für ein Elektrofahrzeug bei Ihnen vor Ort??, bestätigten dies 44 Prozent der Neu- und 35 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer. Von diesen Personen hat etwa jeder Fünfte eine Lademöglichkeit bei seiner Arbeitsstätte, knapp jeder Dritte könnte eine öffentliche Ladestation anfahren.

6) Standtage der Diesel-Gebrauchtwagen beim Handel weiter hoch: 102 Tage steht ein gebrauchter Diesel-Pkw beim Handel, bevor er verkauft wird. Gebrauchte Benziner stehen aktuell 92 Tage.

7) Werte von gebrauchten Diesel-Pkw auf niedrigem Niveau stabil: Zum Jahresende gab es bei den Gebrauchtfahrzeugwerten kaum Bewegung. Drei Jahre alte Benziner verharrten bei 57% des ehemaligen Listenneupreises, drei Jahre alte Diesel bei 52,1%. Zum Jahreswechsel wurden ?neue? dreijährige Gebrauchtwagen analysiert, die im Januar etwas unter dem Vorjahresmonat gestartet sind: Dreijährige Benziner erzielten auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen Wert von 57,5% des ehemaligen Listenneupreises, vergleichbare Diesel kamen auf 53,1%.

Kommentar Martin Weiss, Leiter DAT-Fahrzeugwerte: ?Der Diesel liegt bei Zulassungszahlen und Fahrzeugwerten aktuell auf einem stabilen Niveau, ohne ? und das muss man in diesen Zeiten betonen ? weiter abgesackt zu sein. Die gesamte Diskussion hat sich vom Diesel als Antriebsart mehr und mehr auf die Messung von Abgasen und die Sinnhaftigkeit von Grenzwerten verlagert. Hinzu kommt eine leichte Entspannung bei Fahrverboten. Punktuell scheinen diese erstmal vom Tisch zu sein, nachdem es zuletzt einige Urteile hierzu gab. Dennoch gilt: Obwohl der Diesel aus der direkten Schusslinie kommt, bleibt er weiterhin unter Beobachtung. Denn für einen großen Teil ist er nach wie vor die effizienteste Art, Auto zu fahren. Vor allem für die meisten Flotten, und dieser Markt hat zu Jahresbeginn stark angezogen, führt aktuell kein Weg daran vorbei. Benziner sind für hohe Jahresfahrleistungen oftmals zu unwirtschaftlich, alternative Antriebsarten passen nicht in das Nutzerprofil. Dem ?dieselgetriebenen? Flottenkunden gegenüber steht aber der Privatkunde, welcher weiterhin verunsichert ist. Im Neuwagenmarkt sieht man dessen verhaltene Zulassungen bei den Dieseln, bei den privaten Gebrauchtwagenkäufern wird dieser Effekt sogar noch stärker, da hier eine größere Anzahl bereits existierender und vormals gewerblicher Diesel nun auf Abnehmer wartet. Es bleibt ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, welches direkte Auswirkungen auf das Preisniveau hat.?
 

https://www.dat.denews-660.atomGebrauchtwagenmarkt im Januar 2019-2019-02-06T17:40:55+00:002019-03-08T08:41:17+00:00Mit 601.128 Besitzumschreibungen im Januar liegt der GW-Markt gegenüber dem schwachen Dezember 27,7 Prozent deutlich im Plus, gegenüber dem Vorjahresmonat mit leichtem Plus von 0,4 Prozent.

Das Autojahr 2019 ist gestartet -  und hat, ohne zu euphorisch zu werden, im Januar ein paar positive Zeichen gesetzt: Wie es scheint, zieht der gewerbliche Markt wieder an, denn die Diesel-Neuzulassungen sind laut KBA angestiegen und erreichten 34,5 Prozent. Auch der Gebrauchtwagenmarkt startete mit einer Punktlandung ins neue Jahr: 601.128 Besitzumschreibungen sind gegenüber dem schwachen Dezember 27,7 Prozent mehr Einheiten und gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 0,4 Prozent.

Der Neuwagenmarkt konnte ebenfalls gut ins Jahr starten. Die 265.702 Neuzulassungen bedeutet einen leichten Rückgang zum Januar 2018 beträgt nur 1,4 Prozent. 66,8 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge entfielen auf gewerbliche, 33,1 auf private Halter.

Eine wichtige Erkenntnis, die wir aus dem DAT-Report gewonnen haben: Private Autokäufer brauchen den Handel weiterhin als wichtige Anlaufstelle während der Informationsphase. Dies gilt für Neu- und Gebrauchtwagenkäufer gleichermaßen, und die Bedeutung des Handels als Informationsquelle ist im Jahr 2018 sogar noch gestiegen. Dies mag mit den vielen unklaren Informationen rund um den Diesel zusammenhängen. Aus dem DAT Diesel-Barometer wurde zurückgemeldet, dass der Beratungsbedarf der Endverbraucher sehr hoch war.

Wichtig bleibt im neue Jahr die Reaktionsfähigkeit des Handels: Denn sobald der Fahrzeugkauf konkreter wurde, standen beim Gebrauchtwagenkäufer nur 1,2 unterschiedliche Modelle in der engeren Auswahl. Konkret heißt das: Autokäufer sind kurz vor dem Kaufentscheid bereits sehr fokussiert auf ihr Wunschmodell. Hier gilt es für den Handel, schnell und professionell die Leads zu bearbeiten, um den Interessenten für sich zu gewinnen. Immerhin haben 23 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer während der Internetrecherche den Händler gewechselt.

Aufmerksam muss man als Händler auch immer sein, wenn Fahrzeuge der eigenen Marke angefragt werden. Denn: Wer beim Markenhändler einen Gebrauchtwagen kauft, kauft kaum Fremdmarken. Nur sieben Prozent betrug der Fremdmarkenanteil 2018 ? oder umgekehrt: 93 Prozent haben einen Gebrauchtwagen einer Marke erworben, für die der Händler auch einen Neuwagenvertrag hat. Kurios daran ist: Im Vorfeld gaben 58 Prozent zu Protokoll, es sei ihnen egal, welche Marke der Händler vertritt. Daran sieht man die Diskrepanz zwischen Kundeneinschätzung und Kundenhandeln.  Umso wichtiger ist es, jeden Kunden mit seinen Mobilitätsbedürfnissen ernst zu nehmen.

https://www.dat.denews-631.atomHighlights aus dem DAT-Report 2019 -2019-01-18T13:33:05+00:002019-04-24T09:18:46+00:00So tickt der Autokäufer

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat am 17. Januar 2019 und damit so früh wie nie zuvor in der 45-jährigen Geschichte des DAT-Reports die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2019 präsentiert. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung von knapp 4.000 Endverbrauchern und betrachtet den Autokauf (Neu- und Gebrauchtwagen) und das Werkstattverhalten in Deutschland. Erstmals beleuchtet ein spezielles Kapitel den privaten Verkauf des eigenen Fahrzeugs, ein Exkurs behandelt die Situation der Elektromobilität und die damit verbundenen Fragen zur Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten oder der Anbringung einer eigenen Ladestation. Das Kapitel rund um Reparaturen ist um zahlreiche Spezialthemen bei Ölwechsel oder Unfallreparaturen erweitert worden.

Hier die Auswahl der Ergebnisse, hier können Sie den DAT-Report 2019 bestellen.

A) Allgemeine Themen rund ums Automobil

1) Kein Verzicht aufs Automobil: Über 90 Prozent aller Autokäufer (94 Prozent der Neu- und 93 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer) fühlen sich ohne Automobil in ihrer Mobilität eingeschränkt. In ähnlicher Größenordnung wird bestätigt, dass Autofahren Spaß macht und dass der eigene Wagen stets in einwandfreiem technischen Zustand sein müsse. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 8 (Grafik A2).

2) Absichtserklärung zu Auto im Abonnement: 11 Prozent der Gebrauchtwagen- und 20 Prozent der Neuwagenkäufer könnten sich vorstellen, ein Auto im Abo zu nutzen, d. h. eine Mobilitätslösung ohne Anzahlung oder Schlussrate, sondern zu einem monatlichen Fixpreis (i. d. R. exklusive Tankkosten). 75 Prozent der Gebraucht- und 68 Prozent der Neuwagenkäufer lehnen das ab, die übrigen 14 bzw. 12 Prozent sind unentschlossen. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 9 (Grafik A4).

3) Frauen entscheiden häufiger alleine beim Autokauf als Männer: Gefragt nach der Entscheidungsfindung (alleine oder gemeinsam mit anderen) beim Autokauf zeigt sich, dass sowohl beim Neuwagen-, als auch beim Gebrauchtwagenkauf etwas mehr Frauen alleine als Männer entscheiden. Beim Neuwagenkauf sind es 49 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer, beim Gebrauchtwagenkauf 53 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer. Höhere Kaufsummen werden in der Regel eher gemeinsam entschieden. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 10 (Grafik A5).

B) Themen rund um den Autokauf und den Verkauf des eigenen Pkw

1) Bedeutung des Autohändlers als Informationsquelle gestiegen: Vom Beginn der Informationssuche bis zum tatsächlichen Kauf vergehen im Schnitt 26 Tage beim Gebraucht- und 33 Tage beim Neuwagenkauf. Während dieser Phase unternimmt der Autokäufer intensive Online- und Offline-Recherchen. Auffällig: Die Bedeutung des Händlers als Informationsquelle ist gestiegen und besonders für Neuwagenkäufer wieder an die erste Stelle der ?Offline-Quellen? gerückt. Im Zuge der zahlreichen Initiativen rund um den Diesel und die damit verbundenen Prämien ist der Kontakt vor Ort beim Handel stärker in den Fokus gerückt. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf den Seiten 16 und 38 (Grafiken P3 und P36).

2) Hohe Investitionsbereitschaft in den Autokauf: Im Autojahr 2018 wurden beim Gebrauchtwagenkauf im Schnitt 11.780 Euro investiert, beim Neuwagenkauf waren es 31.130 Euro. Die Preise variieren deutlich je nach Marke oder Käufergruppe (Erstkäufer bezahlten deutlich weniger als diejenigen, die beim Kauf ein bestehendes Fahrzeug ersetzten). Beim Gebrauchtwagenkauf wurden auf dem Privatmarkt 7.730 Euro, beim freien Handel 7.890 Euro und beim Markenhandel 15.610 Euro bezahlt. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf den Seiten 31ff. und 42f. (Grafiken P25 und P42).

3) Verkauf des eigenen Pkw auf dem Privatmarkt wird kritisch gesehen: Der Verkauf auf dem Privatmarkt wird unabhängig vom dort erzielten Preis von einem Viertel der Befragten mit der Note ?eher negativ bis sehr negativ? beurteilt. Im Vergleich dazu wird die Inzahlungnahme beim Handel nur im einstelligen Bereich kritisiert, dagegen von 40 Prozent der Befragten als sehr positiv empfunden. Ähnlich gute Noten wurden beim Verkauf an Privat nur von einem Viertel der Befragten vergeben. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf Seite 20f. (Grafik P10).

4) Treue zur Automarke weiter hoch: 51 Prozent aller Neu- und 25 Prozent aller Gebrauchtwagenkäufer entschieden sich beim Autokauf wieder für die Marke, die sie bisher gefahren haben, obwohl sie sich selbst als weniger markentreu (34 Prozent der Neu- und 23 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer) eingeschätzt hatten. Als vollkommen unwichtig sahen nur 16 Prozent der Neu- und 30 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer die Automarke. Der Rest gab an, zwischen zwei oder maximal drei Marken zu wechseln. Wenn der aktuelle Pkw gestohlen würde und man den vollen Kaufpreis ersetzt bekäme, würden nach einer Haltedauer von ca. 4,5 Jahren immerhin noch 74 Prozent ihrer Marke treu bleiben. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 11 (Grafik A7).

C) Themen rund um alternative Antriebe / Elektromobilität

1) Kenntnisstand zu elektrifizierten alternativen Antrieben überschaubar: Auf einer Skala von 1 (?intensiv damit beschäftigt?) bis 5 (?noch nie davon gehört?) wurden die Autokäufer gebeten, ihren Kenntnisstand bei reinen Elektrofahrzeugen, bei E-Autos mit Range Extender, bei Plug-In Hybriden und bei Hybriden ohne Plug-In-Technologie anzugeben. Neuwagenkäufer waren generell aufgeschlossener und hatten sich stärker mit den Technologien beschäftigt als Gebrauchtwagenkäufer. Mit der Durchschnittsnote 2,66 bei den reinen E-Autos war der Kenntnisstand der Neuwagen- und mit 2,91 bei den Gebrauchtwagenkäufern noch am deutlichsten ausgeprägt. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 49 (Grafik EA2).

2) Begrenzte Reichweite und hohe Anschaffungskosten sind Hinderungsgründe beim E-Auto: 60 Prozent der Neuwagenkäufer hatten als Grund gegen ein E-Auto die begrenzte Reichweite angegeben. Im Vorjahr lag dieser noch mit 51 Prozent auf dem zweiten Rang vor den Anschaffungskosten. Gebrauchtwagenkäufer nannten diese als wichtigsten Grund und machten sich mit 55 Prozent etwas weniger Gedanken um die Reichweite als die Neuwagenkäufer. Generell einen Pkw mit alternativem Antrieb hatten nur 12 Prozent der Gebrauchtwagen- und 24 Prozent der Neuwagenkäufer überhaupt in Erwägung gezogen. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 49f. (Grafiken EA3 und EA4).

3) Über ein Drittel der Autokäufer hat keine Lademöglichkeit: Gefragt nach Lademöglichkeiten für ein E-Auto antworteten 37 Prozent der Gebraucht- und 34 Prozent der Neuwagenkäufer, dass sie keinerlei Lademöglichkeiten in ihrer Nähe haben. Über 20 Prozent wussten es nicht bzw. konnten keine Angaben machen. 35 Prozent der Gebraucht- und 44 Prozent der Neuwagenkäufer bestätigten, dass es eine Möglichkeit (z. B. an einem zentralen Parkplatz, einer öffentlichen Ladestation o. Ä.) gebe. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 50 (Grafik EA5).

4) Hybrid liegt vor dem E-Auto in der Präferenz der Autokäufer: Auf die Frage, welche Antriebsart die präferierte wäre, wenn es keine reinen Verbrenner mehr gäbe, würden sich 67 Prozent der Neu- und 64 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer für ein Hybridfahrzeug entscheiden. Für ein E-Auto sprachen sich nur 33% der Neu- und 36% der Gebrauchtwagenkäufer aus. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 51.

D) Themen rund um das Werkstattgeschäft

1) Das eigene Auto ? weiterhin der Deutschen liebstes Kind: 88 Prozent aller Pkw-Halter legen Wert darauf, dass das eigene Fahrzeug immer in technisch einwandfreiem Zustand ist. 83 Prozent meinen, regelmäßige Pflege und Wartung erhöhe den Wiederverkaufswert. Knapp jeder Fünfte (24 Prozent) hat sein Auto liebgewonnen und zieht Reparaturen in Erwägung, auch wenn diese unwirtschaftlich sind. 57 Prozent finden, der Pkw muss innen wie außen gepflegt aussehen, da man sich sonst unwohl fühlen würde. 36 Prozent waschen/lassen das Auto einmal pro Monat waschen. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 71f. (Grafik W37).

2) Ein Drittel findet Kundenbewertungen von Werkstätten im Internet wichtig: 31 Prozent der Pkw-Halter gaben an, ihnen seien gute Kundenbewertungen bei der Wahl der Werkstatt wichtig. Je jünger die Befragten, desto bedeutsamer ist dieses Thema. Generell muss man die hohe Werkstatttreue der Pkw-Halter in Deutschland hervorheben. 80 Prozent lassen alle Arbeiten immer in derselben Werkstatt durchführen, nur 17 Prozent fühlen sich beim Werkstattbesuch häufig nicht optimal beraten. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 72f. (Grafik W39 und W40).

3) Knapp die Hälfte würde sich zutrauen, einen Unfallschaden per Smartphone zu dokumentieren: Nach einem Unfall würden sich 45 Prozent der Pkw-Halter zutrauen, eine aussagekräftige (Foto-)Dokumentation der Beschädigung an ihrem Fahrzeug ähnlich der Aktivitäten eines Gutachters per Smartphone vorzunehmen und via App dies einer Kfz-Versicherung zu senden. Aus den Informationen würde die Versicherung letztendlich den Schadensumfang feststellen. 30 Prozent verneinten dies. Weitere Informationen im DAT-Report 2019 auf S. 70 (Grafik W35).

4) Online-Buchungsbereitschaft von Reparatur- und Wartungsarbeiten stabil: 36 Prozent der Pkw-Halter würden einen Wartungsauftrag verbindlich online buchen. Das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. 26 Prozent würden dies bei anstehenden Reparaturen machen ? ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr. Generell suchten nur 15 Prozent der Pkw-Halter vor einem Werkstattbesuch nach Informationen im Internet. Beim Autokauf waren es ca. 80 Prozent. Weitere Informationen im DAT-Report auf S. 76 (Grafik W45).

Der DAT-Report enthält zusätzlich zu den genannten Fakten eine Vielzahl an weiteren Themen, darunter z. B. die Zufriedenheit mit der Werkstatt/dem Autoverkäufer und die Gründe für die Wahl des Autohauses. Ferner wurden Daten zu reparierten und nicht-reparierten Unfallreparaturen erhoben. Die Emotionen beim Autokauf und die Rolle der Garantie- und Finanzierungsanbieter wurden ebenso abgefragt wie die Auswirkungen, die das Internet auf den Autokauf hat. Die Bestellmöglichkeiten sind auf report.dat.de zusammengestellt.

---

Über den DAT-Report

Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 45 Jahren. Er ist seit den 1970er Jahren die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Der DAT-Report gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2019 umfasst 84 Seiten, 131 Grafiken und wird am 17. Januar 2019 in Berlin als Start in das neue Automobiljahr vor rund 250 Gästen aus Politik und Wirtschaft präsentiert. Ab dem 26. Februar wird der neue DAT-Report 2019 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter report.dat.de

Für den DAT-Report 2019 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.943 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.628 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2018 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2018. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.315 Autofahrer/Pkw-Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2018. Via Twitter (twitter.com/datgroup) werden u. a. regelmäßig Zahlen aus dem DAT-Report unter #datreport publiziert.

Unter report.dat.de finden sich spezielle Grafiken und zusätzliche Informationen. Einmal im Monat erscheint ferner das DAT Diesel-Barometer® unter dieselbarometer.dat.de und der kostenfreie SilverDAT-Newsletter u. a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report oder Sonderthemen und Rückblenden über mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Anmeldung unter www.dat.de/newsletter.

---

Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

https://www.dat.denews-630.atomDAT-Report in den Medien-2019-01-18T09:43:58+00:002019-02-20T14:40:15+00:00Videobeiträge auf ZDF und n-tv - und weitere News

Die Medienresonanz des aktuellen DAT-Reports war sehr groß. Neben zahlreichen Meldungen in Online- und Printmedien berichtete das ZDF in den Heute-Nachrichten um 12 Uhr und der Nachrichtensender n-tv mehrmals am Tag über den DAT-Report.

Hier geht es zum Videobeitrag im ZDF: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/videos/report-alte-diesel-gehen-schlecht-100.html

Hier sehen Sie den Videobeitrag auf n-tv: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Praemien-und-Steuerboni-locken-Deutsche-nicht-zu-E-Autos-article20815706.html

Hier gehts zum Videobeitrag auf colornews.de: https://schaden.news/de/article/link/40926/dat-report-2019-interview-endlein 

Die Online-Meldung publizieren wir auf unserem Twitter-Profil https://twitter.com/DATGROUP 

Einen Radiobeitrag brachte der Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/diesel-gebrauchtwagen