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DAT Newshttps://www.dat.de/news-feed/atom.xml2020-04-07T08:10:17+00:00https://www.dat.denews-830.atom/JETZT KOSTENFREI BUCHEN: SilverDAT 3 Webinare-2020-04-03T14:00:00+00:002020-04-03T16:03:50+00:00Alle DAT-Webinare bis 31. Mai sind jetzt für Sie gratis!https://www.dat.denews-848.atom/DAT-Barometer analysiert Fahrzeugsegmente-2020-03-26T12:30:56+00:002020-03-26T12:36:03+00:00Ein DAT-Barometer in Zeiten von Corona zu erstellen ist eine Herausforderung. Thematisch betrachten wir die Fahrzeugsegmente, zeitlich den Monat Februar und damit den letzten noch weitestgehend normalen Automobilmonat vor dem Einschnitt durch die Covid-19-Pandemie.  Neuwagenmarkt im Februar schwach, Gebrauchtwagen stabil Skepsis bei der Betrachtung der alternativen Antriebe geboten Hoher Anteil an gewerblichen Zulassungen DAT-Segmentierung der SUV/Geländewagen nach Größe Werte gebrauchter Diesel/Benziner verlaufen parallel   Ostfildern (26. März 2020) – Die Corona-Krise hat Deutschland und somit auch die Automobilbranche erreicht. Die Konsequenzen daraus sind heute noch nicht abzusehen. Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) arbeitet daran, diese Entwicklung in ihrem monatlichen DAT-Barometer zu beobachten, zu analysieren und mit Zahlen zu begleiten. Im aktuellen DAT-Barometer steht allerdings der Monat Februar im Fokus und damit der letzte Monat vor der Corona-Krise. Thematisch wird hierbei ein Blick auf die Fahrzeugsegmente, darunter insbesondere das SUV- und Kompaktklassen-Segment, geworfen. Zudem stehen die Entwicklung der Neuzulassungen und Besitzumschreibungen sowie die Wertentwicklung der Fahrzeuge im Mittelpunkt der Analyse.   Hier die Ergebnisse im Überblick: •           Neuzulassungen insgesamt im Minus, Elektro- und Plug-In-Pkw gestiegen: 486.243 Neuzulassungen zählte das KBA in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020, 239.943 waren es im Februar. Damit liegen die Zahlen im Februar -11% unter dem Februar 2019 und kumuliert mit -9% deutlich unter dem Vorjahreszeitraum. Betrachtet man ausschließlich die reinen Elektro-Pkw und Plug-In-Hybride, so verzeichneten diese einen Anstieg. Im Januar und Februar wurden 15.646 neue Elektro-Pkw und 16.993 Plug-In-Hybride zugelassen. Gemessen an allen Neuzulassungen haben beide Antriebsarten damit einen Anteil von 6,7%. •           Gebrauchtwagenmarkt stabil, Elektro- und Plug-In-Pkw noch auf geringem Niveau: In der Summe liegt der Gebrauchtwagenmarkt am Ende der ersten beiden Monate des Jahres 2020 mit 1.198.159 Einheiten 3,4% im Plus. Von allen Besitzumschreibungen wechselten 2.323 reine batterieelektrische Gebrauchtwagen und 2.357 Plug-In-Pkw den Besitzer / die Besitzerin. Der Marktanteil dieser beiden Antriebsarten liegt damit kumuliert bei 0,4 %. •           Kompaktklasse im Februar am gefragtesten: Nach der KBA-Segmentierung standen bei den Neuzulassungen vor allem Pkw der Kompaktklasse hoch im Kurs der Interessenten. Mit 20,8% lagen sie vor den SUV (20,6%) und den Kleinwagen (14,8%). Addiert man die SUV und Geländewagen (10,1%), machen diese mit 30,7% Marktanteil fast ein Drittel aller Neuzulassungen aus. •           Auffällig hohe Zahl alternativer Antriebe bei oberer Mittelklasse: Die 48-Volt-Technologie / Mildhybrid-Technologie setzt sich in unterschiedlichen Pkw-Segmenten durch und dient der Effizienzsteigerung beim Kraftstoffverbrauch. Je nach Hersteller wird diese Antriebsform auch „48 Volt Mildhybrid-System“ genannt. Es unterstützt den Verbrennungsmotor, ist aber nicht mit einem reinen batterieelektrischen Antrieb gleichzusetzen, denn ein Fahrzeug mit einem Mildhybrid-Antrieb ist nicht in der Lage, rein elektrisch zu fahren. Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotor, die über diese Technologie verfügen, werden in der KBA-Statistik anstatt zu den klassischen Antriebsarten zu den alternativen Antrieben gezählt. Am deutlichsten wird das aktuell bei der oberen Mittelklasse. Dort machen die alternativen Antriebe 59% aller neu zugelassenen Pkw aus. Aber auch die Oberklasse mit 47% Anteil alternativer Antriebe und die Mittelklasse mit 25% alternativen Antrieben zeigt, dass die Betrachtung der Antriebsart mit der notwendigen Sorgfalt vorgenommen werden muss. Ein klassisches Diesel-Segment bleiben die Reisemobile, ein klassisches Benziner-Segment die Minis, wobei auch hier mittlerweile 15% aller Pkw dieses Segments mit alternativen Antriebsarten zugelassen wurden. •           Gewerbliche Zulassungen bei 67%: Über zwei Drittel der Neuzulassungen im Februar waren gewerbliche Zulassungen. Darunter fallen Fahrzeuge, die auf Unternehmen, den Kfz-Handel, Autobauer und Vermieter zugelassen wurden. Bezogen auf die Fahrzeugsegmente wurden besonders viele Pkw im Bereich der Oberklasse (86%), oberen Mittelklasse (82%) und Mittelklasse (82%) gewerblich zugelassen. Auch bei den Minis konnten im Februar 70% gewerbliche Zulassungen verzeichnet werden. SUV lagen mit nur 57% gewerblichen Zulassungen ähnlich wie Kleinwagen (60% gewerbliche Zulassungen) deutlich höher in der Gunst der privaten Käufer als andere Segmente. Das Segment der Wohnmobile erzielte einen Privatanteil von 74%. •           SUV-Segmentierung der DAT: Die KBA-Unterscheidung zwischen SUV und Geländewagen führt zunehmend zu Diskussionen. Die große Modellvielfalt, die Antriebstechnik (nicht jeder SUV verfügt über einen Allradantrieb) und nur bedingte Geländetauglichkeit stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die unterschiedliche Größe dieser Fahrzeuge. Die DAT hat deshalb sämtliche Modelle analysiert und eine neue Unterteilung in kleine SUV/Geländewagen (z.B. die aktuellen Modelle Opel Crossland X, Hyundai Kona etc.), Kompakt-SUV (z.B. die aktuellen Modelle BMW X1, Audi Q2 etc.), mittlere SUV/Geländewagen (z.B. die aktuellen Modelle Mercedes-Benz GLC, Opel Grandland X etc.) und große SUV/Geländewagen (z.B. die aktuellen Modelle Audi E-Tron, Ford Edge etc.) vorgenommen. Das zeigt einerseits die Komplexität dieses Segments, sie subsumiert aber auch alle bisher als Geländewagen bezeichneten Pkw in diese Klassifikation. Demnach gehören 10% aller im Februar neu in diesen Fahrzeugklassen zugelassenen (insgesamt wurden laut KBA 49.330 SUV und 24.135 Geländewagen neu zugelassen) zu den großen SUV/Geländewagen. Den weitaus größeren Anteil nehmen mit 40% die mittleren SUV/Geländewagen ein. Auf kleine und Kompakt-SUV/Geländewagen entfallen 50%. •           Wertenwicklung der Gebrauchtwagen leicht gesunken: Die Werte der dreijährigen Gebrauchtwagen haben sich bereits Ende des Jahres 2019 stabilisiert. Zu Beginn des Jahres 2020 erzielten gebrauchte Benziner 56,3% des ehemaligen Listenneupreises, Diesel 52,1%. Damit sanken beide Fahrzeuggruppen jeweils um 0,1 Prozentpunkte zum Januar. •           Kompaktklasse besser als der Durchschnitt: In der Kompaktklasse herrscht seit jeher ein hoher Anteil an Benzinern. Daher weisen die dreijährigen Benzin-Gebrauchtwagen mit aktuell 57,3% des ehemaligen Listenneupreises einen deutlich höheren Wert auf, als der Durchschnitt. Bei den vergleichbaren Diesel-Gebrauchtwagen dieses Segments liegt der Fahrzeugwert bei 51,9% und damit etwas unter dem Durchschnitt.   Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: „In der öffentlichen Diskussion werden aktuell sämtliche Überlegungen über die voraussichtlich gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der massiven Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus nachrangig behandelt. Dennoch kann sich kein verantwortlich denkender Mensch der Frage verschließen, wie es wohl nach der Lockerung der staatlichen Maßnahmen in seinem persönlichen Umfeld und an seinem Arbeitsplatz weitergeht. Gerade vor dem Hintergrund der aktuell noch vorherrschenden Unklarheiten über die weitere Entwicklung der Pandemie sind auch von den Unternehmen in der automobilen Wirtschaft rasche und schmerzliche Entscheidungen zu treffen, um die Folgen der Deutschlandquarantäne zu überleben. Es ist allerdings auch keine Frage, dass dies - trotz diverser staatlicher Hilfen - nicht allen Unternehmen in unserer Branche ohne Blessuren oder auch größeren Schäden gelingen wird. Allen wünsche ich auch im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen bei der DAT gutes Gelingen, Standhaftigkeit und das immer notwendige Quäntchen Glück bei der Bewältigung der Krise. Vor allem aber beste Gesundheit und persönliches Wohlergehen.“   --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirt-schaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.   --- Über das aktuelle DAT-Barometer Das DAT-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Die Gebrauchtfahrzeugwerte entstammen dem Produkt „SilverDAT“, das Automobilbetrieben u.a. zur professionellen Wertermittlung von der DAT zur Verfügung gestellt wird. Die SUV-Segmentierung der DAT beruht auf Faktoren wie Länge, Radstand, Höhe etc. https://www.dat.denews-843.atom/Geschäftsbetrieb bei der DAT in Zeiten der Corona-Pandemie-2020-03-13T13:39:50+00:002020-03-13T14:24:21+00:00Statement der DAT-Geschäftsführung zum Krisenmanagement und zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sowie der Verfügbarkeit der DAT-Systeme für Kunden auch unter erschwerten Bedingungen.https://www.dat.denews-842.atom/DAT beteiligt sich am Telematik-Start-up High Mobility-2020-03-12T09:49:27+00:002020-03-12T10:48:04+00:00DAT wird Gesellschafter der High-Mobility GmbH, einem Telematik-Spezialisten für die rechtssichere und markenübergreifende Verarbeitung von Telematik-Daten.https://www.dat.denews-841.atom/Der GW-Markt im Februar 2020-2020-03-09T16:04:55+00:002020-03-09T16:17:44+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt ist von positiven Vorzeichen geprägt. Januar und Februar liegen in der Summe 3,4 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2019.Der Februar war zumindest auf dem Gebrauchtwagenmarkt von positiven Vorzeichen geprägt. Insgesamt wechselten laut KBA 565.020 Fahrzeuge aus Vorbesitz den Halter, das sind zwar 10,8 Prozent weniger als noch im Januar, aber immerhin 1,3 Prozent mehr als noch im Februar vor einem Jahr. Addiert man die Besitzumschreibungen der ersten beiden Monate dieses Jahres, kommt man auf 1.198.159 Einheiten. Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2019. Für alle Akteure auf dem Automarkt steht das Jahr 2020 im Zeichen der Elektrifizierung. Wir bei der DAT sehen besonders die Restwerte für Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge noch stabil im Vergleich zu den klassischen Verbrennern, einfach weil das Volumen dieser Fahrzeuge noch überschaubar ist. Künftig wird sich das aber ändern. Stärkere Förderprämien für Neuwagen und die 0,5-Prozent-Regelung werden dazu führen, dass vermehrt Plug-in-Hybride gekauft/zugelassen werden, selbst wenn diese nicht in das Fahrprofil passen, sondern der Halter aufgrund seiner Jahresfahrleistung eher ein Dieselfahrer wäre. Interessant wäre an dieser Stelle eine Auswertung, wie viele Ladekabel noch originalverpackt bei der Weitervermarktung auf dem GW-Markt im Kofferraum liegen werden. Damit die Automobilhersteller die Grenzwerte einhalten, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem ersten Schritt die Mitarbeiterflotte elektrifizieren, d.h. es werden im Anschluss viele junge PHEV und BEV in den Markt kommen, die im schlechtesten Fall an den Bedürfnissen vorbei zugelassen wurden und anschließend auf potenzielle Gebrauchtwagen-Käufer warten. Da auch gebrauchte Elektrofahrzeuge immer im Wettbewerb mit klassischen Verbrennern stehen, müssen ggf. weitere Preisanpassungen vorgenommen werden, um deren Attraktivität zu steigern. Eine dieser Incentives ist, dass der so genannte Umweltbonus nun auch auf junge gebrauchte Elektrifizierte erweitert wurde. Förderfähige Autos müssen nach dem 4. November 2019 oder später zugelassen worden sein und dürfen zum Zeitpunkt des Antrags auf Förderung maximal 12 Monate alt und maximal 15.000 Kilometer gelaufen sein. Bestätigen muss dies übrigens ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger (z.B. der DAT). Zudem darf dieses Fahrzeug nachweislich noch nicht durch den Umweltbonus oder eine vergleichbare staatliche Förderung in einem anderen EU-Staat gefördert worden sein. Weitere Punkte sind ein Netto-Listenpreis des Basismodells in Deutschland von maximal 65.000 Euro – und: Der junge Gebrauchte muss im Inland auf den Antragsteller zugelassen werden und mindestens sechs Monate zugelassen bleiben.https://www.dat.denews-840.atom/DAT-Report-Sonderauswertung zu Autokäuferinnen -2020-03-08T00:01:00+00:002020-03-18T09:32:36+00:00Die DAT hat die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2020 tiefer analysiert und dabei den Fokus auf die Frauen gelegt. Die Mehrheit der Frauen verbindet mit dem Auto positive Aspekte Hohes Verkehrsaufkommen wird kritisch gesehen Weniger als ein Viertel der Frauen kann sich Car-Sharing als Alternative vorstellen Top Pkw-Kaufkriterien der Neuwagenkäuferinnen: Zuverlässigkeit, Preis, Design Alternative Antriebsarten werden eher zurückhaltend in Erwägung gezogen   Die Deutsche Automobil Treuhand hat die Ergebnisse des aktuellen DAT-Reports 2020 tiefer analysiert. Hierbei wurde der Fokus auf die Frauen gelegt. Im Speziellen wurde ermittelt, wie die Einstellung der Neuwagenkäuferinnen und der Pkw-Halterinnen  zum Auto bzw. der automobilen Mobilität ist. Fünf zentrale Ergebnisse sind: Positive Sicht aufs Auto überwiegt: Die Mehrheit der Frauen, egal ob sie im letzten Jahr einen Neuwagen gekauft haben oder es sich um Pkw-Halterinnen handelt, verbindet mit dem Auto positive Aspekte. 79 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 53 Prozent der Pkw-Halterinnen erfreut der Anblick ihres Autos. Noch höher ist der Anteil der Frauen, die Spaß am Autofahren haben (86 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 79 Prozent der Pkw-Halterinnen). Daneben sind aber auch rationelle Gründe bedeutend: 90 bzw. 85 Prozent der Frauen sagen, sie fühlen sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt. Kritik am hohen Verkehrsaufkommen: Dem gegenüber stehen auch kritische Punkte bzgl. Auto und Mobilität: 76 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 79 Prozent der Pkw-Halterinnen finden das Verkehrsaufkommen zu hoch, da es immer mehr Staus gibt. 29 bzw. 41 Prozent lassen das Auto stehen, wann immer es geht. Und 35 Prozent der Neuwagenkäuferinnen und 57 Prozent der Pkw-Halterinnen sind davon überzeugt, dass sich individuelle Mobilität mehr in Richtung Öffentlicher Nahverkehr/Car-Sharing verändern muss. Akzeptanz von Car-Sharing gering: Car-Sharing als Mobilitätslösung ist in der öffentlichen Diskussion präsent, allerdings ist die Akzeptanz bei den Autokäuferinnen mäßig. Die Frage, ob ein Car-Sharing-Konzept eine Alternative zum eigenen Auto wäre, bejahen 22 Prozent der Neuwagenkäuferinnen (Männer 13 Prozent). Im Umkehrschluss heißt das: Für 78 Prozent der Frauen ist Car-Sharing keine Alternative zum eigenen Pkw. Fragt man nach den Gründen für die Ablehnung, geben 57 Prozent der Neuwagenkäuferinnen an, dass sie ihr Auto nicht mit anderen teilen wollen. 47 Prozent bemängeln die fehlende Flexibilität bei Car-Sharing, und am dritthäufigsten wird von 35 Prozent der Neuwagenkäuferinnen der zu hohe Aufwand als Grund dagegen genannt. Zuverlässigkeit an Platz 1 als Kaufkriterium: Jeder Neuwagenkäufer geht im Pkw-Kaufentscheidungsprozess nach bestimmten Kriterien und Gewichtungen vor. Die für den DAT-Report befragten Neuwagenkäufer wurden gebeten, 19 vorgegebene Kriterien zwischen „sehr wichtig (1)“, „wichtig (2)“, „weniger wichtig (3)“ bis „unwichtig (4)“ einzuordnen. Die Neuwagenkäuferinnen stufen dabei die Zuverlässigkeit mit einer Durchschnittsnote von 1,21 als wichtigstes Kriterium ein, gefolgt von Anschaffungspreis (1,44) und Aussehen/Design (1,55). Obwohl das Thema Umweltverträglichkeit insbesondere im Jahr 2019 in der öffentlichen Diskussion sehr präsent war, folgt es im Ranking erst im unteren Drittel. Auffällig dabei: Das Kriterium wird bei den Neuwagenkäuferinnen mit einer Durchschnittsnote von 1,95 bewertet, während es bei den männlichen Neuwagenkäufern nur auf 2,17 kommt. Ausgabebereitschaft für kraftstoffsparende Fahrzeuge hoch: Für ein Auto mit niedrigem Kraftstoffverbrauch würden 67 Prozent der Neuwagenkäuferinnen mehr Geld auszugeben. Ein Wagen der weniger CO2 Emissionen aufweist, ist für 57 Prozent ein Grund tiefer in die Tasche zu greifen. Doch wenn es um alternative Antriebsarten geht, sind die Frauen eher zurückhaltend. Die Frage, ob im Kaufprozess ein alternatives Antriebskonzept in Betracht gezogen wurde, bejahten dies nur 25 Prozent der Neuwagenkäuferinnen, bei den Männern waren es 38 Prozent. Uta Heller, Projektleiterin DAT-Report: „Das letzte Jahr hat den Automobilisten viel abverlangt. Der Deutschen ‚liebstes Kind‘ stand und steht am Pranger. Spaß am Autofahren, ein oftmals emotionaler Bezug zum eigenen Pkw oder die Notwendigkeit des eigenen Autos treffen auf drohende Fahrverbote, ‚Fridays for Future‘ und das ökologische Gewissen. Dies spiegelt sich in der Ergebnissen im DAT-Report deutlich wider.“ --- Anmerkung zu den Neuwagenkäuferinnen: Es handelt sich um Fahrzeuge, die auf Endverbraucherinnen zugelassen wurden. Kaufzeitpunkt war im Zeitraum März bis Juni 2019. Die ebenfalls befragten Pkw-Halterinnen hatten ihr eigenes Fahrzeug zum Zeitpunkt der Befragung etwa fünf Jahre im Besitz. --- Über den DAT-Report Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 46 Jahren. Er ist damit seit den 1970er Jahren die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Der DAT-Report gilt als Standardwerk der Automobilbranche und wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2020 umfasst 84 Seiten und 135 Grafiken. Seit Ende Februar wird der neue DAT-Report 2020 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter report.dat.de Für den DAT-Report 2020 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 4.032 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.599 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews), davon waren 427 Neuwagenkäuferinnen. Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2019 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2019. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.433 Pkw- Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post), davon waren 517 weiblich. Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2019. --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. https://www.dat.denews-838.atom/DAT-Barometer zeigt Automobilmarkt aus Käufersicht-2020-02-27T08:25:53+00:002020-03-13T14:14:01+00:00Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat ihr neues DAT-Barometer veröffentlicht. Gebrauchtwagen zum Jahresbeginn stark nachgefragt „Lust auf neuen Pkw“, „wirtschaftlicherer“ und „zuverlässigerer“ Pkw waren die Top3-Kaufgründe für einen Neuwagen Einfluss des PkwEnergielabels nur für ein Drittel der Käufer maßgeblich Elektrofahrzeuge konnten im Vergleich zum Vorjahresmonat zulegen Gebrauchtfahrzeugwerte haben sich zum Jahresende stabilisiert Gebrauchte DieselPkw verkauften sich im Januar schneller als Benziner   Das DAT-Barometer ist eine konsequente Fortführung des bisherigen monatlichen DAT Diesel-Barometers, allerdings werden alle Antriebsarten in den Fokus genommen und aus unterschiedlichen Richtungen beleuchtet. Zusätzlich werden weitere Branchenthemen auf Basis valider Daten vorgestellt. Der Diesel als Antriebsart wird im neuen Barometer weiterhin eine Rolle spielen. Hier die Ergebnisse im Überblick: Gebrauchtwagen stark nachgefragt: Der Automobilmarkt war zu Beginn des Jahres 2020 vor allem durch eine starke Nachfrage nach Gebrauchtwagen geprägt. Mit 419.321 Benzin- und 198.217 Diesel-Pkw wurden die Ergebnisse des Vorjahresmonats deutlich übertroffen (+5,3%). Der Neuwagenmarkt lag dagegen für beide Antriebsarten (126.806 Benziner, 80.257 Diesel) 7,3% unter den Zahlen des Vorjahresmonats. Elektrofahrzeuge konnten zulegen: Mit insgesamt 7.492 (+61,2%) neu zugelassenen und 1.257 (+57,5%) gebrauchten Elektrofahrzeugen im Januar 2020 stieg die Nachfrage nach dieser Antriebsart deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat. Auf Basis der letzten vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) veröffentlichten Zahlen lag der Anteil der privaten neu zugelassenen Elektrofahrzeuge bei 38,5% (aktuellster Stand ist das Autojahr 2018; FZ 14). „Lust auf neues Auto“ war Kaufgrund bei 33% aller Neuwagenkäufer: Auf Basis der repräsentativen Erhebungen für den DAT-Report wurden die Gründe für den Autokauf abgefragt und die Unterschiede zwischen Neu- und Gebrauchtwagenkäufer ermittelt. Die Top-3-Gründe für private Neuwagenkäufer waren: „Lust auf neues Auto“, „wirtschaftlicherer Pkw“ und „zuverlässigerer Pkw“. Bei den Gebrauchtwagenkäufer waren es diese Gründe in anderer Reihenfolge: Zuverlässigerer Pkw stand an Platz 1, gefolgt von der Lust auf einen neuen Pkw. Platz 3 war der wirtschaftlichere Pkw. Beide Käufergruppen hatten zu etwa gleichen Teilen auch den „Spontankauf“ und eine neue familiäre Situation als Kaufgrund angegeben. Weiter hoher Anteil an Fahrzeugersatz-Kauf: 75% aller Gebrauchtwagenkäufer und 85% aller privaten Neuwagenkäufer haben durch den aktuellen Autokauf ein bestehendes Fahrzeug ersetzt. Beim Autokauf selbst nutzten 83% aller Autokäufer das Internet zur Recherche, 17% kauften das Fahrzeug ohne Zuhilfenahme des Internets. Markentreue und Haushaltsnettoeinkommen sind deutliche Unterschiede bei Gebraucht- und Neuwagenkäufern: In ihrer Selbsteinschätzung bestätigten 33% aller Gebraucht- und 20% aller privaten Neuwagenkäufer, sie seien generell keiner Automobilmarke fest verbunden. Absolut markentreu und damit nur einer einzigen Marke verbunden, das bestätigten nur 20% der Gebraucht- und immerhin 29% der Neuwagenkäufer. Der Rest wechselt zwischen zwei bis drei Marken. Beim Haushaltsnettoeinkommen lagen die Gebrauchtwagenkäufer mit monatlich 3.275 Euro deutlich unter den Neuwagenkäuferhaushalten, die über monatlich 4.491 Euro verfügten. Pkw-Energieeffizienzlabel hat nur geringen Einfluss auf die Kaufentscheidung: Die für den Neuwagen verpflichtende Auszeichnung mit dem sog. Pkw-Label, das eine Skala mit farbigen Pfeilen zeigt, die für die CO2-Effizienzklassen stehen, hatte nur für 33% aller privaten Neuwagenkäufer einen maßgeblichen Einfluss auf den Autokauf. 38% meinten, es hätte gar keinen Einfluss gehabt, für 29% immerhin noch einen geringfügigen. Wertentwicklung von gebrauchten Diesel- und Benzin-Pkw stabilisiert sich zum Jahresende: Mit jeweils 56,5% vom ehemaligen Listenneupreis hat sich in den Monaten November und Dezember des letzten Jahres der Wert von dreijährigen Benzin-Pkw stabilisiert. Bei den vergleichbaren Diesel-Gebrauchtwagen blieb dieser im gleichen Zeitraum bei 51,8%. Der gesamte Jahresverlauf war von parallel verlaufenden Wertentwicklungen geprägt. Standzeiten von gebrauchten Diesel-Pkw erstmals leicht unter denen von Benzinern: Mit 89 Tagen verkauften sich gebrauchte Diesel-Pkw beim Handel erstmals etwas schneller als Benziner, die eine durchschnittliche Standzeit von 90 Tagen im Januar aufwiesen. Zuletzt war eine solche Entwicklung im Mai 2016 zu beobachten. Dr. Martin Endlein, Leiter DAT-Unternehmenskommunikation und verantwortlich für das DAT-Barometer: „Um über den Automobilmarkt Auskunft geben zu können, braucht man belastbare Fakten. Diese stehen in unserem jährlichen DAT-Report und unserem monatlichen DAT-Barometer. Speziell bei Letzterem haben wir uns zum Ziel gesetzt, unterschiedliche Antriebsarten und Akteure zu beleuchten, und dabei weiterhin auch die Entwicklung beim Diesel im Auge zu behalten. Daher haben wir den Namen auf ‚DAT-Barometer geändert‘. Zum Diesel ist zu beobachten: Im Gesamtjahresvergleich von 2018 auf 2019 haben Diesel-Gebrauchtwagen erstmals wieder ein leichtes Plus von 0,5% verzeichnen können. Und: Die Diesel-Standtage beim Handel liegen erstmals seit Mai 2016 (!) leicht unter denen der Benziner. Bei der Nachfrage nach alternativen Antrieben gilt für neue wie gebrauchte Fahrzeuge: Es sind im Januar 2020 zwar Steigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat spürbar, aber es handelt sich insgesamt noch um kleine Stückzahlen im Vergleich zum Rest des Marktes. Und: Bei den Hybriden gilt es klar zu differenzieren, um welchen Hybrid es sich handelt. So zählt z.B. ein aktueller Pkw der oberen Mittelklasse mit 3,0-Liter-Dieselaggregat wegen der darin verbauten Mild-Hybrid-Technologie statistisch gar nicht mehr zu Verbrennungsmotoren, sondern zu Hybridfahrzeugen, obwohl er keinen Meter rein elektrisch fahren kann. Die Themen bleiben also komplex, daher ist es umso wichtiger, über valide Daten zu verfügen.“ --- Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. --- Über das aktuelle DAT Barometer Das DAT-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primar- und sekundarspezifischen Daten des Automarkts. Für die Themen aus dem DAT-Report 2020 wurde eine repräsentative Befragung durch die GfK von insgesamt 4.032 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten durchgeführt. Für die hier aufgeführten Grafiken wurden 2.599 Personen befragt (Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum Marz bis Juni 2019 stattgefunden haben). Der Befragungszeitraum war von Juli bis Oktober 2019 (face-to-face). Weitere Informationen auf report.dat.de und barometer.dat.de. https://www.dat.denews-831.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Januar 2020-2020-02-06T12:31:10+00:002020-03-09T16:18:47+00:00Mit 633.139 Besitzumschreibungen registrierte das KBA 26,6 Prozent mehr als im Dezember 2019.Der Januar 2020 hat aus Sicht des Gebrauchtwagenmarktes positiv abgeschlossen. Mit 633.139 Besitzumschreibungen registrierte das KBA 26,6 Prozent mehr als im Dezember 2019 und 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Der Januar profitiert oftmals von Kaufentscheidungen, die noch im alten Jahr getroffen und dann Anfang des neuen Jahres realisiert werden. Die Lage der Feiertage rund um Weihnachten spielt ebenfalls eine Rolle. Die Großwetterlage im Jahr 2020 steht zunächst unter etwas besseren Vorzeichen als noch im Januar 2019. Immerhin wurde der Brexit beschlossen – auch wenn die Umsetzung und die damit verbundenen Verhandlungen über die wirtschaftliche Zusammenarbeit noch ausstehen. Die internationale Politik scheint u.a. durch das Abwenden des Impeachments in den USA ebenfalls wieder in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen, allerdings stehen durch die Ausbreitung des Corona-Virus‘ neue Herausforderungen an. Dies wird den Automobilbau aufgrund der komplexen und international vernetzten Produktionsketten allerdings stärker treffen als den Gebrauchtwagenmarkt in den einzelnen Ländern. Eines der momentan noch unklaren Themen hierzulande ist das weitere Vorgehen bei der Förderung von elektrisch betriebenen neuen Fahrzeugen (Tageszulassungen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen sind nach BAFA-Informationen zum aktuellen Stand nicht förderfähig), die mit zeitlicher Verzögerung auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen. Grundsätzlich ist zu überlegen, wie sich deren Werte entwickeln, wenn durch die 0,5-Prozent-Regelung für Dienstwagenberechtigte das Volumen weiter gepusht wird. Die DAT hat diesbezüglich ihre Prognosewerte um bis zu drei Prozent vom Listenneupreis angepasst. Bleiben wir aber beim Gebrauchtwagenmarkt: Speziell für die im Jahr 2019 verkauften Elektro-Gebrauchtwagen lohnt es sich, an dieser Stelle kurz Bilanz zu ziehen. Das KBA hat im Jahr 2019 11.376 Besitzumschreibungen für gebrauchte Elektrofahrzeuge registriert. Bezogen auf die rund 7,2 Mio. Einheiten aller Gebrauchtwagen ist dies noch eine überschaubare Menge. Und: Im Gesamtbestand aller Pkw in Deutschland (zum Stichtag 1.1.2019) befanden sich unter den 47 Mio. Pkw insgesamt 83.175 batteriebetriebene Fahrzeuge. Abschließend ist erwähnenswert, dass erstmals seit der Diskussion um den Diesel 0,5 Prozent mehr Diesel-Gebrauchtwagen (in Zahlen bedeutet das: 11.370 Diesel-Gebrauchtwagen) verkauft wurden als noch im Vorjahr. Insgesamt wechselten 2.281.410 gebrauchte Dieselfahrzeuge 2019 den Besitzer.https://www.dat.denews-827.atom/DAT-Report 2020 - Die Highlights-2020-01-23T14:30:00+00:002020-03-09T09:10:16+00:00Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) präsentiert in Berlin die Ergebnisse des DAT-Reports 2020.Heute stellt die Deutsche Automobil Treuhand GmbH den DAT-Report 2020 vor. Die jährliche Studie erscheint seit 46 Jahren und basiert auf einer repräsentativen Befragung von Endverbrauchern zu ihrem Verhalten zu Autokauf und Werkstattbesuch. Der DAT-Report behandelt zudem aktuelle Fragen rund um die Beziehung zum eigenen Automobil, zu Car-Sharing, Auto-Abos und Elektromobilität. Hier die Ergebnisse im Überblick.   1 Automobile Ausgangslage 1 | Positive Einstellungen zum Automobil überwiegen: 80% der privaten Neuwagenkäufer bestätigten, dass sie sich freuen, wenn sie ihr Auto sehen. Über 90% hatten Spaß am Autofahren und fühlten sich in ihrer Mobilität ohne Automobil eingeschränkt. 40% gaben an, sie fahren Auto auch nur zum Spaß. Diese sehr positiven Einstellungen zum Auto basieren auf einer repräsentativen Befragung privater Neuwagenkäufer. Wer 2019 einen Gebrauchtwagen gekauft hat, der sieht dies ähnlich, allerdings mit etwas geringeren Prozentwerten. Bei der Befragung des durchschnittlichen Pkw-Halters/Autofahrers in Deutschland sieht es folgendermaßen aus. Dieser besitzt sein Fahrzeug im Schnitt seit etwas über fünf Jahren und nur etwa jeder Zweite freut sich, wenn er sein Fahrzeug sieht. Knapp jeder Fünfte fährt Auto nur zum Spaß, aber fast 80% bestätigten, dass ihnen Autofahren Spaß mache. 84% gaben an, dass sie sich ohne Auto in ihrer Mobilität eingeschränkt fühlen. Erstmals abgefragt wurde auch, wie die aktuelle Verkehrssituation auf Deutschlands Straßen beurteilt wird: 80% der Pkw-Halter beklagten ein hohes Verkehrsaufkommen und immer mehr Staus. 2 | Erhöhte Ausgabebereitschaft für emissionsärmere Pkw gestiegen: Den Pkw-Käufern wurde die Frage gestellt, ob sie bereit wären, mehr Geld für einen Pkw auszugeben, wenn dieser weniger Kraftstoff verbraucht. Das Ergebnis war: 68% (2018: 55%) der Neu- und 58% (2018: 48%) der Gebrauchtwagenkäufer sprachen sich dafür aus. Bei der gleichen Frage, diesmal mit dem Fokus auf CO₂-Emissionen, bestätigten 53% (45%) der Neu- und 39% (36%) der Gebrauchtwagenkäufer eine höhere Ausgabebereitschaft. 3 | Akzeptanz von Car-Sharing als Alternative zum eigenen Pkw noch überschaubar: Auch wenn die Anzahl der Car-Sharing-Fahrzeuge inzwischen gewachsen und das Thema in den Medien präsent ist, so bleibt die Akzeptanz zumindest bei den Autokäufern trotz leicht gestiegener Werte überschaubar. Im Jahr 2015 konnten sich erst 9% der Neuwagenkäufer ein Car-Sharing-Fahrzeug als Alternative zum eigenen Auto vorstellen. Im Autojahr 2019 ist dieser Wert auf 16% gestiegen. Bei den Gebrauchtwagenkäufern konnten sich 2015 bereits 14% und aktuell 18% die Nutzung des Car-Sharings als Alternative zum eigenen Pkw vorstellen. 4 | Assistenzsysteme werden positiv gesehen: Trotz aller Komplexität wird die Vielzahl der Assistenzsysteme von Endverbrauchern als positiv gewertet. 90% der Neuwagenkäufer und 77% der Pkw-Halter sahen darin eine Verbesserung der aktiven und passiven Sicherheit. Fast ebenso viele meinten, Assistenzsysteme machen das Autofahren leichter bzw. angenehmer. Kritisch sahen 59% der Neuwagenkäufer und 74% der Pkw-Halter die Gefahr höherer Reparaturkosten im Schadensfall.   2 Autokauf 1 | Bedeutung der Probefahrt stark gestiegen: Als Informationsquelle hat die Probefahrt deutlich im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Sie steht bei Gebrauchtwagenkäufern an zweiter und bei Neuwagenkäufern an dritter Stelle der „Offline-Informationsquellen“. 86% aller Gebrauchtwagen- und 78% der Neuwagenkäufer haben vor dem Kauf eine Probefahrt durchgeführt. 15% bzw. 16% der Autokäufer wären sogar bereit, für eine Probefahrt zu bezahlen, wenn dieser Betrag später beim Kauf verrechnet wird. 2 | Handel schneidet bei Autokäufern gut ab: 81% der Gebrauchtwagenkäufer, die beim Markenhandel gekauft haben, und auch 81% der Neuwagenkäufer bestätigten, dass sie mit „Herz“ und Leidenschaft beim Autokauf beraten wurden. Allerdings haben nur 30% der Gebraucht- und 45% der Neuwagenkäufer wieder beim gleichen Händler gekauft. 3 | Hohe Investitionsbereitschaft beim Autokauf: Der Durchschnittspreis für einen Gebrauchtwagen lag 2019 bei 12.470 Euro. Das ist der höchste Preis seit dieser Erhebung. Beim Markenhandel wurden 16.470 Euro bezahlt, auf dem Privatmarkt 8.530 Euro. Für einen Neuwagen wurden 2019 33.580 Euro investiert – auch dies ein Höchstwert. Es handelt sich hierbei um einen Durchschnitt der tatsächlich bezahlten Preise und nicht um Listenpreise der Hersteller. 4 | Anteil an Privatleasing deutlich gestiegen: Insgesamt 22% aller privat erworbenen Neuwagen wurden 2019 geleast. Das ist eine Steigerung um acht Prozentpunkte gegenüber 2018. Addiert man alle geleasten und finanzierten Fahrzeuge, wurden 77% aller Neuwagen entweder geleast oder finanziert, nur 23% wurden ohne Finanzierung erworben. 5 | Stärkere Internetnutzung beim Autokauf: Über 80% der Autokäufer haben zu Informationszwecken das Internet genutzt. Neuwagenkäufer suchten vor allem auf den Webseiten der Automobilhersteller und den dort integrierten Neuwagenkonfiguratoren nach Informationen. Die Neuwagenportale, die im Vorjahr noch auf Platz 1 waren, sind auf den dritten Platz gerutscht. Insgesamt 10% aller von Privatpersonen erworbenen Neuwagen wurden über ein solches Portal gekauft. Gebrauchtwagenkäufer informierten sich vor allem auf den gängigen Online-Plattformen, knapp unter 20% aller Gebrauchtwagen wurden wie letztes Jahr allerdings ohne Zuhilfenahme des Internets gekauft.   EXKURS „Alternative Antriebe“ Im Sonderkapitel zu alternativen Antrieben wird neben den tatsächlichen Verkaufszahlen auch die Sicht der Endverbraucher zu E-Autos und Hybridfahrzeugen analysiert. Ein Thema ist das Wissen über alternative Antriebe, das insgesamt noch überschaubar ist. Die meiste Kenntnis liegt demnach bei den Neuwagenkäufern über das reine E-Auto vor (12% gaben an, sich schon intensiv damit beschäftigt zu haben; Gebrauchtwagenkäufer: 6%), was eine Durchschnittsnote von 2,6 bzw. 2,8 ergibt. Am hinteren Ende der Skala rangiert (Note 3,5 bzw. 3,7) der Wasserstoffantrieb. Erst 5% der Neuwagen- und 3% der Gebrauchtwagenkäufer haben sich intensiv damit auseinandergesetzt.   3 Werkstatt 1 | Hoher Anspruch an den Zustand des Pkw bleibt: 92% der Pkw-Halter meinten, ihr Fahrzeug müsse immer in einwandfreiem technischen Zustand sein; 78% bestätigten, sie würden anstehende Reparaturen oder Wartungsarbeiten nicht aufschieben, und auch bei der Pflege gaben 40% an, sie würden kleinere Roststellen und Kratzer sofort beseitigen lassen. 2 | Kommunikationsbedarf mit der Werkstatt leicht gesunken: Vor einer anstehenden großen Inspektion präferierten 2019 nur 57% (2018: 60%) eine ausführliche Dialogannahme. Hierbei werden die anstehenden Arbeiten persönlich mit dem Serviceberater/ Mechaniker besprochen. 41% (2018: 38%) gaben nur schnell den Schlüssel ab und reduzierten die Kommunikation auf maximal ein kurzes Gespräch inklusive Unterschrift unter den Werkstattauftrag. 3 | Informationsbedarf zu Reparaturkosten und Werkstätten gestiegen: Vor anstehenden Reparaturen ließen 74% (2018: 71%) der Pkw-Halter einen Kostenvoranschlag machen. Bei der Wahl einer Werkstatt hielten 36% eine positive Internetbewertung für wichtig (2018: 31%). Insgesamt haben vor einem anstehenden Werkstattbesuch wie im Vorjahr nur 15% im Internet nach Informationen gesucht. 4 | Günstigerer Versicherungstarif durch Preisgabe von Telematikdaten: 38% der Befragten würden Informationen über das eigene Fahrverhalten preisgeben, um einen günstigeren Versicherungstarif zu erhalten. 45% lehnten das ab, 17% waren sich unschlüssig. Die große Mehrheit der Pkw-Halter hat eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen (67%), 25% eine Teilkasko. 5 | Freiheit der Werkstattwahl leicht gesunken: Nur noch 54% der Pkw-Halter (2018: 56%) können im Schadenfall ihre Werkstatt frei wählen. 35% (2018: 34%) der Pkw-Halter mit einer Vollkaskoversicherung unterliegen der so genannten Schadenssteuerung, d.h. die Versicherung bestimmt, in welchem ihrer Partnerbetriebe der Schaden repariert wird. 11% wussten es zum Zeitpunkt der Befragung nicht.   Über den DAT-Report Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 46 Jahren. Er gilt seit den 1970er Jahren als verlässliche, neutrale Quelle und gibt exakte, repräsentative Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Diese umfangreiche und in Deutschland einzigartige Studie gilt seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2020 betrachtet das Autojahr 2019. Er umfasst 84 Seiten, 131 Grafiken und wird am 23. Januar 2020 in Berlin als Start in das neue Automobiljahr vor rund 250 Gästen aus Politik und Wirtschaft präsentiert. Ab dem 28. Februar wird der neue DAT-Report der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter dat.de/report Für den DAT-Report 2020 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 4.032 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.599 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2019 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2019. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.433 Autofahrer/Pkw-Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2019. Via Twitter (@datgmbh) werden u.a. regelmäßig Zahlen aus dem DAT-Report unter #datreport publiziert. Einmal im Monat erscheint der kostenfreie Newsletter u.a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report, dem DAT-Barometer oder zu Sonderthemen. Anmeldung unter dat.de/newsletter Hier können Sie den DAT-Report 2020 bestellen. Über die DAT Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit knapp 90 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.https://www.dat.denews-828.atom/DAT-Report 2020 - Die Präsentation-2020-01-23T14:29:00+00:002020-01-27T09:17:04+00:00Vor gut 220 geladenen Gästen präsentierte die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) heute in Berlin den neuen DAT-Report 2020.Bei der Fülle an Themen fiel es schwer, eine Kernaussage zu formulieren. In Verbindung mit den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Neuzulassungs- und den nahezu identischen Gebrauchtwagenzahlen zeigte sich, welche Bedeutung die individuelle Mobilität für die Menschen in Deutschland weiterhin hat. Wo sich die Käufer informiert haben, warum sie gekauft haben und welche Preise bezahlt wurden, erfuhren die Gäste in Berlin ebenso wie die Sicht auf Car-Sharing, Auto-Abos und Elektromobilität. DAT-Geschäftsführer Jens Nietzschmann begrüßte die Gäste in Namen der DAT und führte durch die Veranstaltung. Dr. Martin Endlein, Leiter der Unternehmenskommunikation, stellte mit Uta Heller, Projektleiterin Marktforschung (DAT-Report und DAT-Barometer), die Ergebnisse des DAT-Reports 2020 im Detail vor. Mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen ergänzten hochkarätige Gäste die Präsentation. Prof. Dr. Willi Diez, Initiator und Gründungsdirektor des Instituts für Automobilwirtschaft in Geislingen, hielt einen Impulsvortrag zu Entwicklungen in der Autobranche. Thomas Peckruhn, Vizepräsident des Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbes (ZDK), Sprecher des deutschen Fabrikatshandels und Inhaber des Autohauses Liebe, diskutierte mit den Machern des DAT-Reports über den Fahrzeughandel. Stefan Vorbeck, Mitglied des ZDK-Vorstandes, Sprecher der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten und Geschäftsführer des Automobilbetriebes „Auto-Vorbeck“, legte bei der Podiumsdiskussion über das Werkstattkapitel des DAT-Reports die Sicht des Automobilservice dar. Peter Börner, Präsident Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Mitglied des ZDK-Vorstandes zog nach der Vorstellung der Ergebnisse des DAT-Reports in seinem Schlusswort ein Resümee. Auf der linken Seite finden Sie Bilder von der Präsentation des DAT-Reports 2020 zum Download. Fotos: © Jens Jeske https://www.dat.denews-826.atom/Jetzt DAT Expert Partner werden-2020-01-20T12:18:00+00:002020-02-27T08:57:43+00:00Unverzichtbares Wissen & exklusive Software: Ihr Start bei der ältesten Sachverständigenorganisation der Welthttps://www.dat.denews-824.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Dezember 2019-2020-01-07T12:18:11+00:002020-02-06T15:20:32+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt hat eine Punktlandung hingelegt und liegt fast genau auf Vorjahresniveau.Der Gebrauchtwagenmarkt hat eine Punktlandung hingelegt. Mit exakt 3.026 Einheiten mehr als im Vorjahr wechselten im Gebrauchtwagenjahr 2019 7.195.437 Fahrzeuge den Besitzer. Damit liegt der Markt rechnerisch mit 0% Veränderung auf Vorjahresniveau. Alleine im Dezember 2019 konnten knapp 500.000 Einheiten abgesetzt werden (499.968), das sind gegenüber November 14,8 Prozent weniger, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 6,2 Prozent. Nach einigen Jahren, die von der Dieselkrise bestimmt wurden, hat sich dieses Thema 2019 deutlich abgeflacht. Viele Diesel mit alten Abgasnormen sind inzwischen in ausländische Märkte verkauft worden. Der hiesige Handel findet hauptsächlich mit modernen Euro-6-Dieseln statt, die aktuell nicht von Fahrverboten bedroht sind. Dies zeigt sich sowohl bei stabileren Restwerten als auch bei einer geringeren Anzahl an Standtagen. Die Standtage sind wieder auf das Niveau von 2016 gefallen. Gebrauchte Diesel-Pkw aller Abgasnormen standen im Dezember 89 Tage und gebrauchte Benziner 84 Tage. Früher oder später wird die aktuelle CO2-Thematik zu der Frage nicht nur nach klassischem Verbrenner oder elektrifiziertem Antrieb führen. Es wird auch eine Abwägung zwischen den unterschiedlichen Verbrennern geben. Nach dem Abflauen der emotional geführten Diskussion der vergangenen Jahre könnte nach einer sachlichen Neubewertung dem Diesel zukünftig wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Sowohl mit seinen gegenüber dem Benziner geringeren CO2-Emissionen punktet der Diesel als auch mit geringerem Verbrauch und niedrigeren Kraftstoffkosten. So wird der Diesel für alle eine Alternative sein, deren Fahrprofile oder mangelnde örtliche Infrastruktur weiterhin nicht zu elektrifizierten Antrieben passen. Beim Ausblick auf das Jahr 2020 sehen wir, dass zahlreiche Veränderungen und Einflüsse das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft prägen. Getrieben werden diese unter anderen von politischen Rahmenbedingungen. Das bedeutet: Die Hersteller pushen gemeinsam mit der Regierung die alternativen Antriebe, um diese Ziele zu erreichen. Begleitet wird dies durch steigende Prämien für elektrifizierte Fahrzeuge, die wiederum einen Einfluss auf das Preisniveau von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen haben. Problematisch hierbei ist, dass für Gebrauchtwagen, die älter als acht Monate sind, derzeit noch keine monetären Anreize geplant sind. Das heißt, die Käufer müssen durch die reinen Produkteigenschaften vom Kauf überzeigt werden. Umrahmt wird dieses Szenario von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Wirtschaftskraft in Deutschland, befeuert durch die unklare Lage rund um den Brexit und die amerikanische Handelspolitik speziell gegenüber China.https://www.dat.denews-819.atom/DAT passt Restwertprognosen für neue E-Autos an-2019-12-16T13:09:06+00:002020-02-04T09:48:24+00:00Die DAT passt ab Januar 2020 ihre Restwertprognosen für E-Autos und Plug-in-Hybride an. Die Anpassung der Restwerte erfolgt vor dem Hintergrund der bereits vorhandenen und von der Politik sowie den Herstellern angekündigten höheren Förderprämien für elektrifizierte Fahrzeuge. Diese plakativen Nachlässe haben direkten Einfluss auf das Wertverhalten dieser Pkw. „Die Hersteller können die von der EU vorgegebenen neuen Grenzwerte für CO2 nur dann erreichen, wenn sie einen höheren Anteil von elektrifizierten Fahrzeugen in den Markt bringen. Insbesondere dann, wenn sie auch weiterhin größere Fahrzeuge mit Verbrennermotor im Angebot haben möchten“, erläutert Martin Weiss, Leiter der DAT-Fahrzeugbewertung. Für den Kauf eines neuen Elektroautos sind Prämien von bis zu 6.000 Euro angekündigt worden. Derzeit befindet sich die angepasste Förderrichtlinie noch in Prüfung durch die EU-Kommission. Wegen dieser noch unklaren Ausgangslage beobachtet die DAT aktuell eine starke Kaufzurückhaltung bei E-Autos. Bereits umgesetzt ist jedoch eine sehr attraktive Förderung von rein elektrischen Dienstwagen und Plug-in-Hybriden mit aktuell mindestens 40 km elektrischer Reichweite. Für sie müssen die dienstwagenberechtigten Fahrer nur 0,5 Prozent des Listenneupreises versteuern. Keinerlei Anreize sind dagegen bislang für elektrifizierte Gebrauchtwagen zu beobachten. „Bisher gab es im Markt nur ein geringes Volumen an vollelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Daher haben wir Restwerte auf hohem Niveau beobachtet. Wir erwarten für das kommende Jahr jedoch einen spürbaren Anstieg des Volumens an neuen Elektrofahrzeugen und besonders Plug-in-Hybriden“ ergänzt Martin Weiss. „Zum einen wächst die Modellvielfalt an. Zum anderen machen die 0,5-Prozent-Regelung und die gestiegenen Nachlässe in Form von Prämien die Neuwagen attraktiver. Letztere allerdings haben zugleich direkten Einfluss auf das Restwertverhalten, da sie das Gesamt-Wertniveau beeinflussen. Daher werden wir eine Anpassung von aktuell bis zu drei Prozent vom Listenneupreis vornehmen. Sollte sich der Markt anders entwickeln, wird die DAT die Prognosewerte entsprechend anpassen“, resümiert Martin Weiss. https://www.dat.denews-814.atom/DAT trauert um Elmar Fuchs-2019-12-06T15:59:02+00:002019-12-11T08:17:47+00:00Elmar Fuchs, langjähriger Geschäftsführer des BVSK, ist tot. Der 58-jährige Anwalt für Verkehrsrecht ist am 5. Dezember 2019 verstorben. Der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen ist Mitglied des DAT-Beirats, und Elmar Fuchs war enger Kooperationspartner von DAT u.a. mit autorechtaktuell.de. Jens Nietzschmann, Sprecher der DAT-Geschäftsleitung: „Wir sind fassungslos und sehr traurig. Mit Elmar Fuchs verband uns eine jahrzehntelange Freundschaft und sehr enge Zusammenarbeit. Mit ihm konnte man immer trefflich streiten, fachlich diskutieren und herzlich lachen. Er fehlt uns. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.“ https://www.dat.denews-813.atom/Gebrauchtwagenmarkt im November 2019-2019-12-06T11:14:50+00:002020-01-09T15:30:12+00:00Im November ist der Neuwagenmarkt kräftig gewachsen, während der Gebrauchtwagenmarkt leicht rückläufig war. 586.639 Besitzumschreibungen bedeuten einen Rückgang von 7,9 Prozent gegenüber Oktober 2019 und 3,5 Prozent Rückgang gegenüber November 2018. Kumuliert erreichte der Gebrauchtwagenmarkt 6.695.469 Einheiten und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau (-0,4 Prozent). Im operativen Gebrauchtwagengeschäft hat sich die Situation rund um den Diesel zwar weiter entschärft, aber der Handel verliert Geld durch hohe Standzeiten. Im aktuellen DAT Diesel-Barometer wurden für gebrauchte Diesel 90 Tage errechnet, Benziner stehen fünf Tage kürzer. Die Verunsicherung über die Zukunft des Diesels ist auch weiter bei vielen Kunden sehr ausgeprägt. Die Beratungsleistung des Handels zu diesem Thema bleibt hoch – immerhin haben 85% der Händler dies für das Diesel-Barometer zurückgemeldet. Der Flottenmarkt wird durch die enorm gestiegenen Neuzulassungen für zahlreiche junge Gebrauchte sorgen, die im nächsten und übernächsten Jahr auf den Markt gespült werden. Darunter werden zahlreiche elektrifizierte Fahrzeuge sein, die wegen der 0,5-Prozent-Versteuerung für Dienstwagenberechtigte eine hohe Attraktivität haben. Darauf muss sich der Handel einstellen, denn er braucht vor allem qualifiziertes Gebrauchtwagen-Personal, um den hohen Beratungsbedarf zu decken. Dieser ist nämlich meist wesentlich höher, da das einzelne Fahrzeug in der Regel nicht nur isoliert verkauft werden kann, sondern immer ein Gesamtpaket inkl. Lademöglichkeit benötigt. Zudem fehlen bei den Gebrauchtwagen etwaige Benefits in Bezug auf Versteuerung und Prämien. Ob sich die jungen Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt abschließend zu den entsprechenden einst prognostizierten Werten vermarkten lassen, wird sich zeigen. https://www.dat.denews-812.atom/Ausblick auf den Fahrzeugmarkt 2020-2019-12-04T17:00:13+00:002020-01-23T13:28:46+00:00Die CO2–Vorgabe der EU, der Brexit und die amerikanische Handelspolitik werden den Automobilmarkt im Jahr 2020 bestimmen.Martin Weiss, Leiter Fahrzeugbewertung der Deutschen Automobil Treuhand GmbH, skizziert in seinem Statement die Rahmenbedingungen für das neue Autojahr: "Das Jahr 2020 wird ein Jahr der vielen Veränderungen und Einflüsse werden, die unser Neu- und Gebrauchtwagengeschäft prägen. Getrieben werden diese unter anderen von politischen Rahmenbedingungen.  Hierzu gehört vor allem die CO2 –Vorgabe der EU. Um die künftig herstellerindividuell geltenden Emissionsziele zu erreichen (die abhängig u.a. vom Gewicht der Fahrzeuge sind), wird es 2020 eine Einführungsphase geben. Ab 2021 muss dieses mit jedem neuen Fahrzeug erreicht werden, sonst drohen Strafzahlungen. Ohne einen Anteil von elektrifizierten Pkw – egal ob batterieelektrisch oder mit Plug-in-Technologie – wird es für die Hersteller sehr schwierig werden, diese CO2-Ziele zu erreichen. Dabei pushen die Hersteller gemeinsam mit der Regierung die alternativen Antriebe um diese Ziele zu erreichen. Begleitet wird dies durch steigende Prämien für elektrifizierte Fahrzeuge, die wiederum einen Einfluss auf das Preisniveau von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen haben. Problematisch hierbei ist, dass für  Gebrauchtwagen, die älter als  acht Monate sind, derzeit noch keine monetären Anreize geplant sind.  Das heißt, die Käufer müssen durch die reinen Produkteigenschaften vom Kauf überzeigt werden. Abschließend könnte auch der Diesel wieder mehr an Bedeutung gewinnen, weil dieser unter den reinen Verbrennungsmotoren in Bezug auf CO2 die beste Bilanz hat. Umrahmt wird dieses Szenario von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Wirtschaftskraft in Deutschland, befeuert durch die unklare Lage rund um den Brexit und die amerikanische Handelspolitik speziell gegenüber China." https://www.dat.denews-809.atom/Diesel-Barometer November 2019-2019-11-25T08:54:08+00:002020-01-20T11:16:53+00:00Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat im aktuellen Diesel-Barometer die Situation im Automobilhandel analysiert. DAT Diesel-Barometer zeigt Situation beim Automobilhandel Inzahlungnahmebereitschaft von DieselPkw deutlich gestiegen Informationsbedarf der Kunden weiter hoch Jeder fünfte Händler sieht die Dieselkrise als überwunden Jeder zweite Händler hat Kunden, die zum Diesel zurückgekehrt sind DieselGebrauchtwagen stehen im Schnitt 90 Tage beim Handel Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat im aktuellen DAT Diesel-Barometer® die Situation im Automobilhandel analysiert. Basis ist eine repräsentative Befragung von Automobilhändlern und eine Auswertung von Datenbanken des KBA und der DAT. Grundsätzlich entspannt sich die Situation weiter, allerdings sind im Detail noch Herausforderungen zu bewältigen. Hier die Fakten im Überblick: Über 90% der Händler nehmen wieder Diesel-Pkw in Zahlung: Die Frage, ob aktuell Diesel-Pkw in Zahlung genommen werden, verneinen nur 9% der Automobilhändler. Dieser Anteil lag vor einem Jahr noch bei 18%, im Frühjahr 2018 bei 22%. Vorsichtige Entspannung bei Drohverlustrückstellungen: Aktuell bilden 41% der Händler Rückstellungen für drohende Verluste aufgrund der anhaltenden Situation rund um den Diesel. Vor einem Jahr bestätigten dies noch 59%. Euro-5-Diesel weiter rückläufig: Die Anzahl der Fahrzeuge mit Emissionsklasse Euro-5 nimmt aus Sicht des Automobilhandels weiter ab. 15% des gesamten Gebrauchtwagenbestandes machen diese Fahrzeuge aktuell aus. Vor einem Jahr waren es noch 22%. Von allen auslaufenden Leasing- oder Finanzierungsverträgen erwarten die Händler noch 13% Euro-5-Diesel. Auch dieser Anteil lag vor einem Jahr deutlich höher (23%). Im Oktober 2019 wechselten nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) noch 49.071 gebrauchte Euro-5-Diesel-Pkw, was 27% aller Diesel-Besitzumschreibungen ausmacht. An der Spitze liegen weiterhin die Euro-6-Pkw, gefolgt von den älteren Fahrzeugen der Emissionsklasse 4 oder niedriger. Beratungsleistung des Handels weiter hoch: 85% aller Händler gaben an, eine höhere Beratungsleistung in den Kundengesprächen bezüglich deren Fragen rund um den Diesel zu haben. Auch hier zeigt sich ein leichter Rückgang, weshalb man von einer leichten Entspannung sprechen kann: Vor einem Jahr bestätigten das noch 93% der Händler. Fakt ist aber: Der Informationsbedarf der Endverbraucher ist weiterhin sehr hoch. Vermarktung von Diesel-Pkw über andere Kanäle beliebt: Die Strategie des Handels, Diesel-Pkw an andere Händler oder ins Ausland zu verkaufen, hat sich im Rahmen der Diesel-Diskussion weiter verstetigt. Seit Mitte 2017 bestätigten immer mehr Händler, sie würden ihre gebrauchten Diesel-Pkw über andere Kanäle (Wiederverkäufer, Auktionen etc.) vermarkten. Auch die direkte Kontaktaufnahme von anderen Händlern aus dem Ausland ist bei 38% der Händler der Fall. Jeder fünfte Händler sieht die Dieselkrise als überwunden: Erstmals wurde für das aktuelle DAT Diesel-Barometer den Händlern die Frage gestellt, ob die Dieselkrise überwunden sei. Dies bestätigten 21% der Händler. Für knapp 80% gilt das demnach nicht. Kunden kehren zum Diesel zurück: 50% der Händler haben Kunden, die wieder zum Diesel zurückgekehrt sind. Auch diese Frage wurde erstmals im aktuellen DAT Diesel-Barometer gestellt. Was das Vertrauen der Händler selbst in die Dieseltechnologie betrifft, so ist hier ein Vergleich zum Vorjahr möglich: 43% statt vormals 56% glauben, dass die Bedeutung des Diesels im Vergleich zum Benziner abnehmen wird. Nachfrage nach alternativen Antrieben durch staatliche Anreize ist spürbar: 29% der Händler haben vermehrt Anfragen von Firmenkunden nach Pkw, die unter die sogenannte 0,5-%-Regelung fallen. Dies bedeutet, dass der Dienstwagenfahrer eines solchen Pkw von einem vergünstigten Steuersatz profitieren kann (nur 0,5% statt 1% des Bruttolistenpreises). Voraussetzung ist, dass der Pkw mindestens 40 km rein elektrisch fahren kann oder einen maximalen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro Kilometer (gemessen nach WLTP) hat. Die Standzeiten der Diesel-Pkw sind weiter hoch: Im Durchschnitt stehen bei den Händlern gebrauchte Diesel-Pkw 90 Tage und kosten pro Tag 28 Euro. Dies ist weiterhin eine finanzielle Belastung für die Ertragslage im Handel. Bei den Fahrzeugwerten wird deutlich, dass bei drei Jahre alten Diesel-Gebrauchtwagen die Verlaufskurve leicht sinkt und nun bei 52,0% des ehemaligen Listenneupreises liegt. Der Abstand zu den vergleichbaren Benzinern (56,7% des ehemaligen Listenneupreises) ist nicht größer geworden. Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt kaum Rückgang der Diesel-Nachfrage: Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober wurden 1,94 Mio. Diesel-Besitzumschreibungen beim KBA registriert. Das ist ein leichter Rückgang von 0,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neu zugelassen wurden im gleichen Zeitraum 973.898 Dieselfahrzeuge. 2018 waren es von Januar bis Oktober 935.629. Das entspricht einem Zuwachs von 4%. Michael Hedtke, Autohaus Hedtke: „Im Flottenkundenbereich spielt die wesentliche Musik weiterhin in Richtung hocheffizienter Dieseltechnologie. Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass aufgrund der bestehenden staatlichen Kaufanreize, wie der Dienstwagenbesteuerung und der Umweltprämie, eine verstärkte Nachfrage für alternative Antriebe bei unseren Marken zu verzeichnen ist. Die große Herausforderung dabei liegt in den zukünftigen Restwerten dieser Fahrzeuge und hier insbesondere der PHEVs, denn für diese Brückentechnologie kennt niemand Stand heute die Marktchancen in 36 Monaten. Die Lage im operativen GW-Geschäft hat sich entschärft, und der freie Fall ist hier im Laufe des Jahres gestoppt worden. Weiterhin kann unsererseits im Bereich gebrauchter Dieselvermarktung im Durchschnitt leider immer noch nicht von einem ausreichenden Ertragsgeschäft gesprochen werden.“ Dr. Borris Wiebusch, Autohaus Wiebusch, ergänzt: „Die Verunsicherung über die Zukunft des Diesels ist auch bei unseren Kunden noch sehr ausgeprägt. Nur ausgesprochene Vielfahrer mit einer Jahresfahrleistung von mehr als 30.000 km suchen noch nach einem Diesel. Dagegen hat das ernsthafte Interesse an alternativen Antrieben seit Anfang des Jahres enorm zugenommen. Über 15% unserer gesamten Mitsubishi-Verkäufe entfallen mittlerweile auf den Outlander Plug-In Hybrid. Ferner haben sich im Jahr 2019 zwei Drittel unserer Outlander-Kunden für die Plug-In Hybrid-Variante entschieden.“ --- Über das aktuelle DAT Diesel-Barometer Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Für die Befragung des Handels (November 2019) wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 360 Online-Interviews (CAWI) über teleResearch GmbH durchgeführt (Feldzeit: 05. bis 18.11.2019). Die Gewichtung der Daten erfolgte nach Innungsmitgliedschaft, Händlertyp und Marke. --- Weitere Infos und Grafiken: https://dieselbarometer.dat.de/https://www.dat.denews-803.atom/Per VIN-Abfrage zur Reparaturanleitung-2019-11-12T12:37:00+00:002019-12-11T12:55:01+00:00Die DAT bietet Werkstätten den Zugriff auf OEM-Reparaturanleitungen an und erweitert damit den Funktionsumfang der SilverDAT 3 erheblich. Mit einem neuen Angebot unterstützt die DAT das effektive Arbeiten in den Werkstätten. Ab sofort können alle Anwender der SilverDAT 3 direkt aus dem Programm auf OEM-Reparaturanleitungen zugreifen. Der besondere Clou dabei ist, dass mit der Selektion eines Fahrzeugs zugleich die passenden Reparaturanleitungen voreingestellt werden. Dies spart angesichts der vielen Optionen moderner Fahrzeuge Zeit bei der Suche nach der passenden Anleitung und beugt Verwechselungen zwischen alternativ gültigen Baugruppen vor. Neben den unterschiedlichen Motoren, Getrieben und Antriebssystemen gilt dies besonders für die technische Ausstattung sowie Elemente der Karosserie. Für die Reparaturanleitungen bietet die SilverDAT 3 die VIN- und baugruppenspezifische Vorauswahl an. Besonders vorteilhaft bei der VIN-Abfrageist die Informationstiefe der abgefragten Daten. So berücksichtigt die VIN-Abfrage auch individuelle Details wie die Ausstattungsumfänge eines selektierten Modells. Der Anwender kann daher sofort auf passende Reparaturanleitungen der gewünschten Baugruppe zugreifen. Dabei besteht optional die Möglichkeit, die vordefinierten Ausstattungen zu berücksichtigen oder auch nicht. Das ist praktisch zum Beispiel beim nachträglichen Einbau eines ab Werk nicht verbauten Systems wie einer Anhängerkupplung. Ohne die VIN-Abfrage sind die genaue Selektion eines Fahrzeugs und damit die Auswahl der passenden Reparaturanleitung zum Teil schwierig. Die OEM-Reparaturanleitungen der DAT ermöglichen zudem die Textsuche inklusive der Berücksichtigung von Synonymen. So führt die Suche nach „Kupplungs-Betätigung“ oder „Kupplungspedal“ zum gleichen Suchergebnis. Zum Start hat die DAT die OEM-Reparaturanleitungen der Marken VW Pkw, Audi, Seat, Skoda, Renault, Dacia in die SilverDAT 3 integriert. Weitere Marken, weitere Sprachen, die Optimierung von Suchfunktionen und der Anwenderfreundlichkeit sind für zukünftige Updates in der Vorbereitung. Außerdem wird die DAT die OEM-Reparaturanleitungen demnächst zusätzlich als Stand-alone-Version und Oberflächenschnittstelle anbieten. Für alle Nutzer gilt: Jeder Abruf wird einzeln angerechnet, wobei als kostenpflichtige Transaktion der Zugriff auf die gesamten Dokumente pro selektiertem Fahrzeug für die Dauer von 10 Tagen gilt. https://www.dat.denews-798.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Oktober 2019-2019-11-11T16:27:00+00:002019-12-11T12:56:43+00:00Im Oktober hat der Automobilmarkt seinen Kurs Richtung Vorjahresniveau fortgesetzt.Der Gebrauchtwagenmarkt liegt aktuell kumuliert leicht darunter, der Neuwagenmarkt deutlich darüber. In Zahlen bedeutet dies Minus 0,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen und Plus 3,4 Prozent bei den Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Detail wurden somit seit Jahresbeginn 6.108.803 Besitzumschreibungen und 3.024.751 Neuzulassungen beim KBA registriert. Geholfen haben hierbei im Monat Oktober die 637.004 Besitzumschreibungen (+7,5 Prozent gegenüber Vormonat) und die 284.593 Neuzulassungen (+16,3 [!] gegenüber dem Vormonat). Wir gehen davon aus, dass der Gebrauchtwagenmarkt das Vorjahresergebnis erreichen wird, und wir sind gespannt, wie am Ende dort die Dieselanteile stehen. Wir erinnern uns: Der Rückgang von 2017 zu 2018 betrug 5,15 Prozent, von 2016 auf 2017 von Minus 2,68 Prozent. Von 2015 zu 2016 beobachteten wir einen Rückgang von 3,30 Prozent. Aktuell liegt der Rückgang von Diesel-Gebrauchtwagen in den Monaten Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei nur knapp einem Prozent. Aus Sicht des Endverbrauchers – so scheint es – haben die vielen aktuellen Debatten das Dieselthema von der ersten Seite verdrängt. Normalität macht sich bemerkbar. Die Frage nach der wahrscheinlichste Motorart beim geplanten Autokauf hat bei unserer letzten Endverbraucherbefragung ergeben, dass der Diesel wieder Auftrieb bekommen hat. Dies deckt sich mit unseren Informationen aus dem Handel, wonach offenbar die Endverbraucher wieder vermehrt nach Diesel-Pkw fragen. Wir gehen auch davon aus, dass die durchschnittlichen Gebrauchtwagenpreise 2019 im Vergleich zum Vorjahr steigen werden – nicht nur weil die Listenpreise bei den Neuwagen deutlich gestiegen sind, sondern auch weil gut ausgestattete noch jüngere Gebrauchte über den Handel verkauft wurden. Spannend bleibt am Ende die Frage, wie sich die angekündigten höheren Prämien bei neuen Elektrofahrzeugen auf deren Gebrauchtwagenpreise auswirken werden. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen allerdings dem BAFA noch keine Informationen vor, wann und wie die Richtlinie zur Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen geändert wird.https://www.dat.denews-802.atom/DAT-Beirat tagt in Ostfildern-2019-11-08T18:35:00+00:002019-11-12T14:38:19+00:00Der DAT-Beirat tagte am 7. November in Ostfildern. Das Gremium besteht aus verschiedenen Verbraucherverbänden und überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. Neben der Wahl zum 1. Vorsitzenden stand die Information zu aktuellen und künftigen Produkten auf der Agenda. Das Gremium hat sich bei der Wahl erneut einstimmig für Markus Sippl, Leiter Fahrzeugtechnik beim ADAC, ausgesprochen. Dr. Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer Produkte und stellvertretender Vorsitzender des DAT-Beirates führte anschließend durch die weitere Agendapunkte und stellte eine Auswahl der aktuellen und künftigen Produkte vor. Diskussionsbedarf hatten die Teilnehmer besonders bei der Klassifizierung der Fahrzeugsegmente des KBA im Bereich der SUV und Geländewagen. Gleiches gilt für die Verortung von Fahrzeugen in die Antriebsform „alternative Antriebe“, obwohl es sich sehr oft um Pkw handelt, die keinen Meter rein elektrisch fahren können, sondern nur über ein 48-Volt-Bordnetz verfügen. Ebenso wurde die aktuell gültige Regelung der CO2-Emissionswerte vor dem Hintergrund der WLTP-Messungen intensiv besprochen. Dr. Martin Endlein, Leiter Unternehmenskommunikation, brachte die Teilnehmer auf den aktuellen Stand beim Diesel-Barometer und gab einen Ausblick auf die Weiterentwicklung dieser monatlichen Publikation. Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer Ausland, erläuterte die neuesten Entwicklungen bei der Verwendung künstlicher Intelligenz bei der Ermittlung der Schadenhöhe auf Basis von Fahrzeugbildern. Sehr positiv wurde von Teilnehmern des Gremiums hervorgehoben, dass sich die DAT als Dateninstanz um dieses Thema im Sinne der Automobilbranche kümmere. Sachverstand und künstliche Intelligenz schließen sich demnach nicht aus, sondern ergänzen sich – so der Tenor der Teilnehmer. Marketingleiter Till Hoffmann erläuterte in seinem Vortrag die Weiterentwicklung der DAT-Corporate Identity. Auf der Basis festgelegter Formen, Farben und Schriften kann die DAT ihr Erscheinungsbild nach außen und innen an ihrem Markenkern ausrichten.https://www.dat.denews-796.atom/Diesel-Barometer Oktober 2019-2019-10-28T11:52:09+00:002019-11-11T09:12:18+00:00Die DAT hat im aktuellen Diesel-Barometer® die Situation in den Fuhrparks analysiert. Diesel-Anteil in Fuhrparks bei 86 Prozent 8 Prozent der Diesel-Pkw haben einen Euro-5-Motor 88 Prozent der Fuhrparkleiter haben Diesel-Bestellungen nicht reduziert Bereitschaft, Pkw mit alternativen Antrieben zu beschaffen, deutlich gestiegen Erwerb von E-Autos wird vor allem zur Verbesserung der CO2-Bilanz des Fuhrparks in Erwägung gezogen „0,5%-Reglung“ für alternative Antriebsarten zeigt Wirkung Automobilmarkt insgesamt auf Vorjahresniveau   Hier die Ergebnisse im Überblick: - Diesel-Anteil in Fuhrparks bei 86%: Fuhrparks in Deutschland sind weiterhin in hohem Maße von Diesel-Pkw geprägt. Im Oktober 2019 betrug deren Diesel-Anteil 86%, dies ist ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt gegenüber der Befragung von September 2018. - Euro-5-Diesel machen 8% der Fuhrparks aus: Fahrzeuge mit Dieselmotoren der Emissionsklasse Euro 5 liegen mit 8% aktuell nur noch im einstelligen Bereich. Vor einem Jahr fuhren noch 17% aller Diesel-Pkw in den Fuhrparks mit diesen Motoren. - Einkaufskonditionen für Diesel-Pkw haben sich verbessert: Auf die Frage „Haben sich die Einkaufskonditionen für Diesel-Pkw in den letzten 6 Monaten verändert“, bestätigten 12%, die Konditionen hätten sich verbessert. 68% gaben zu Protokoll, sie seien gleich geblieben. Aus der Sicht von 17% der Befragten haben sie sich verschlechtert. - Bedarf an neuen Diesel-Pkw weiter hoch: 88% der Fuhrparkleiter gaben an, die Bestellungen von neuen Diesel-Pkw nicht zu reduzieren. Dies ist eine leichte Steigerung um vier Prozentpunkte gegenüber der Befragung von vor einem Jahr. Auch bei denjenigen, die sich ihren Dienstwagen selbst aussuchen können, herrscht ein hoher Zuspruch zum Diesel: 76% der Fuhrparkleiter bestätigten, dass weiterhin für diese Personen Diesel bestellt wurden und werden. Dies ist eine deutliche Steigerung um 13 Prozentpunkte gegenüber der Befragung im September 2018. - Alternative Antriebe im Fokus: Um 10 Prozentpunkte auf 59% gestiegen ist die Anzahl der Fuhrparkleiter, die mittelfristig vermehrt Pkw mit alternativen Antrieben in der Pkw-Flotte planen. Dieses Thema wurde erstmals im April 2019 abgefragt. Damals zogen 49% der Fuhrparkleiter dies in Erwägung. - Verbesserung der C02-Bilanz als Hauptgrund für E-Autos im Fuhrpark: Wenn es speziell um E-Autos geht, so steht als Grund für deren Beschaffung vor allem die CO2-Bilanz des gesamten Fuhrparks im Vordergrund, gefolgt von politischen/steuerlichen Rahmenbedingungen. Die CO2-Thematik ist somit klar an die Spitze gerückt. Immerhin 12% der Fuhrparkleiter ziehen aktuell die Anschaffung von E-Autos gar nicht in Erwägung. - „0,5-%-Regelung“ zeigt Wirkung: Von den befragten Fuhrparkleitern bestätigten 63%, dass aufgrund dieser steuerlichen Vergünstigung mehr Nachfrage von Dienstwagenberechtigten nach alternativen Antriebsarten in den Unternehmen herrscht. Diese Zahl lag im April 2019 noch bei 37%. Bei dieser Regelung geht es um einen vergünstigten Steuersatz (0,5% des Pkw-Bruttolistenpreises) für den Dienstwagenfahrer bei Anschaffung eines Pkw mit alternativen Antriebsarten. Voraussetzung: Der Pkw hat mindestens 40 km Reichweite rein elektrisch oder einen Ausstoß von max. 50 Gramm CO2/km nach WLTP. Dass aus den Anfragen der Dienstwagenberechtigten auch tatsächlich Bestellungen ausgelöst wurden, bestätigten 41% der Befragten. - Automobilmarkt insgesamt auf Vorjahresniveau: Der Automobilmarkt ist im September saisonbedingt etwas rückläufig, liegt insgesamt aber deutlich über den Septemberzahlen des Vorjahres. Neuzulassungen stiegen um 22, Besitzumschreibungen um drei Prozent. Kumuliert konnte der Neuwagenmarkt das Vorjahresergebnis um 2,5% übertreffen (seit Jahresbeginn wurden 2.740.158 Pkw neu zugelassen), der Gebrauchtwagenmarkt liegt mit 5.471.826 Besitzumschreibungen +0,1% über dem Vorjahresniveau. Dr. Martin Endlein, Leiter Unternehmenskommunikation: „In Firmenfuhrparks ist die Haltedauer der Fahrzeuge in der Regel kürzer als beim privaten Endverbraucher. Das zeigt sich deutlich am gesunkenen Anteil der Euro-5-Diesel, der aktuell nur noch 8% der Diesel-Pkw in den Flotten ausmacht. Aufgrund der Lieferfähigkeit moderner Diesel-Pkw und durch den weiterhin hohen Mobilitätsbedarf in dieser Sparte wurden auch die Bestellungen von Diesel-Pkw nicht reduziert. Im Bereich der Elektromobilität ist das Thema CO2 an die Spitze gerückt, wenn es um Gründe für die Beschaffung solcher Fahrzeuge geht. Aus Sicht der Dienstwagenberechtigten sind aber sicherlich auch die steuerlichen Vorteile ausschlaggebend, die Anschaffung eines E-Autos in Erwägung zu ziehen.“ Weitere Infos und Grafiken: https://dieselbarometer.dat.de/https://www.dat.denews-795.atom/ZDK-Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen tagte bei der DAT-2019-10-22T09:12:07+00:002019-11-11T14:27:44+00:00Von der Optimierung der Customer Journey über die neue GVO und die Ladeinfrastruktur in Händlerbetrieben bis zu neuen Vergütungssystemen sowie dem Betriebsvergleich spannte sich das Tagungsprogramm.Zu ihrer Tagung traf sich die Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) heute im Gebäude der DAT in Ostfildern. Jens Nietzschmann, Sprecher der DAT-Geschäftsführung, begrüßte die Teilnehmer und stellte in seinem Vortrag die Optimierung der Customer Journey vor. Dabei beschrieb er, wie sich durch Datenanalyse im Automobilvertrieb die Generierung von Leads verbessern lässt. Einen Einblick in diese neuen Lösungen präsentierte die DAT gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft xpxd consulting und der Partnerfirma MCON auf der IAA 2019. Antje Woltermann, ZDK-Geschäftsführerin, brachte die Vertreter der Fabrikatsverbände anschließend auf den aktuellen Stand zur „Allianz der europäischen Fahrzeughändler“, der bereits zehn Verbände angehören, welche die Lobbyarbeit für die Markenhändler in Brüssel leisten. Bekanntlich hatte der ZDK den europäischen Dachverband CECRA Ende 2018 verlassen. In einem weiteren Vortrag referierte Woltermann über die wettbwewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Automobilhandel in Europa. Im Fokus stand dabei die GVO. Typischen Fragen rund um die Einrichtung einer Ladeinfrastruktur im Autohaus für Elektrofahrzeuge ging anschließend Niklas Hostnik, Referent des ZDK, nach. Dabei berichtete er über die Wechsel- und Gleichstromtechnologie, fahrzeugeigene Ladesysteme, die Stromnetzinfrastruktur sowie diverse Ladesäulen-Anbieter. Ellen Schmidt, Abteilung Betriebs- und Volkswirtschaft des ZDK, skizzierte danach die Arbeit der 'AG Konnektivität' und die Entwicklungen bei der Thematik „Aktivitätsbezogene Vergütung versus Pacht für die Bereiststellung von Händlerkapazitäten bei vermehrten Direktvertriebstätigkeiten des Herstellers“. Abschließend diskutierten Sven Gustafson und Ellen Schmidt mit den Tagungsteilnehmern über den aktuellen Stand beim ZDK-Betriebsvergleich „Stundenlöhne/Stundenverrechnungssätze“.https://www.dat.denews-793.atom/DAT legt CO2-Leitfaden neu auf-2019-10-15T07:07:31+00:002019-11-25T10:36:19+00:00Neuer Leitfaden steht auf der Homepage der DAT zum Download zur Verfügung und wird bald als gedruckte Broschüre lieferbar sein.Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat den „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch“ neu aufgelegt. Das Dokument steht auf der Homepage der DAT zum Download zur Verfügung und wird bald in einer gedruckten Form lieferbar sein. „Die Neuauflage des CO2-Leitfadens ist erforderlich, damit dieses Nachschlagewerk verordnungskonform bleibt. Gemäß der aktuell noch gültigen Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) dürfen die veröffentlichten Daten maximal ein Jahr alt sein. Unser CO2-Leitfaden aus dem Jahr 2018 verliert daher in wenigen Wochen seine Gültigkeit“, erklärt Markus König, Leiter der DAT-Produktlinie Costing Applications.   Ursprünglich wurde eine Novellierung der Pkw-EnVKV mit einer Umstellung auf die Auflistung der Werte gemäß dem Prüfverfahren WLTP („Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure“) für das Frühjahr 2019 erwartet. Da diese Novellierung durch die zuständigen Bundesbehörden terminlich noch nicht absehbar ist, musste der Leitfaden auf Basis der noch gültigen EnVKV neu erstellt und gedruckt werden. Der CO2-Leitfaden enthält die Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte der mehr als 1.000 aktuell in Deutschland angebotenen Pkw-Neufahrzeugtypen gemäß dem neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Zusätzlich werden hier die wesentlichen technischen Daten zu Motor und Getriebe aufgeführt. Mit diesen Daten können die Verbraucher die Fahrzeuge untereinander vergleichen. Aus den dort veröffentlichten CO2-Emissionsdaten lässt sich allerdings nicht die nach den WLTP-Werten ermittelte Kraftfahrzeugsteuer ableiten. Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Angaben sind weiterhin die jeweiligen Fahrzeughersteller und Importeure verantwortlich. Link zum Leitfaden https://www.dat.de/co2/https://www.dat.denews-790.atom/Gebrauchtwagenmarkt im September 2019-2019-10-08T14:25:26+00:002019-10-28T12:18:50+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland hat sich mit dem September 2019 auf Vorjahresniveau eingependelt. In den ersten neun Monaten des Jahres wechselten nach Informationen des KBA 5.471.826 Pkw ihren Besitzer, das sind exakt 0,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Damit liegt der GW-Markt ganz klar auf Vorjahreskurs. Einen Beitrag hierzu leisteten die Autokäufer im September, die insgesamt fast 600.000 Gebrauchtwagen erwarben (592.677). Dies sind etwas weniger als im Vormonat August lagen (-2,2 Prozent), aber gegenüber dem Vorjahresmonat konnte eine Steigerung von 2,9 Prozent erzielt werden. Auch an dieser Stelle zeigt sich wieder einmal, wie robust speziell der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland ist. Während mancherorts bereits der Abgesang der individuellen Mobilität angestimmt wird, zeigt sich bei sehr vielen Menschen, dass das eigene Automobil weiterhin hoch im Kurs steht. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle nur erwähnt, dass die gewerblichen und privaten Zulassungen einen Beitrag für die guten Absatzzahlen auf dem Neuwagenmarkt (insgesamt +2,5 Prozent über Vorjahreszeitraum) geleistet haben. Für einen Großteil aller Autokäufer in Deutschland gilt, dass ein bestehendes Fahrzeug beim Kauf ersetzt wird. Welche Sichtweisen die Autokäufer auf die Inzahlungnahme oder den Verkauf an Privat haben, wird seit vielen Jahren im DAT-Report erhoben. So konnte beispielsweise ermittelt werden, ob ein Endverbraucher meint, auf dem Privatmarkt oder über Ankaufplattformen werden höhere Preise als bei der Inzahlunggabe erzielt. Das Ergebnis für den Bereich „Verkauf auf dem Privatmarkt“ war: Ein Drittel wusste keine Antwort, etwas mehr als 10 Prozent teilten diese Einschätzung, und fast 60 Prozent der befragten Vorbesitzer verneinten die Frage. Was die Einschätzung der Endverbraucher zum Verkauf über Ankaufplattformen betrifft, so konnte Folgendes ermittelt werden: Ein Drittel wusste nicht, ob man dort höhere Preise erzielen kann, knapp zwei Drittel der Autokäufer denkt das nicht, und nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz war der Meinung, man hätte einen finanziellen Vorteil durch eine Online-Ankaufplattform erzielen können. Dies zeigt, dass der Handel bei der Inzahlungnahme klare Vorteile hat, die er ausspielen muss, um sich nicht nur weiter als kompetenter Partner beim Endverbraucher zu positionieren, sondern um auch den direkten Kontakt zum Endverbraucher nicht zu verlieren.https://www.dat.denews-782.atom/Sachverstand mit künstlicher Intelligenz verbinden-2019-09-27T11:43:46+00:002019-11-07T16:01:35+00:00DAT zeigt auf, wie künstliche Intelligenz als Technologie die Erfassung von Fahrzeugschäden unterstützen kann. Erkennen von Schadenumfängen durch Bildanalyse mit Hilfe künstlicher Intelligenz Verknüpfung der Bilderkennung mit der DAT-Reparaturkostenkalkulation Automatisierte Differenzierung von Oberflächen- und Strukturschäden Verschlankung der Prozesse bei Werkstätten, Sachverständigen und Versicherungen Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat auf der Bundestagung des Kfz-Gewerbes in Berlin erstmals Wege aufgezeigt, wie künstliche Intelligenz als Technologie bei der Erfassung von Fahrzeugschäden unterstützen kann. „Für die DAT als zukunftsweisendes Unternehmen ist es nicht nur wichtig, dass wir uns mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Mit Blick auf unsere Stellung als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft ist es für uns quasi ein logischer Schritt, die praktischen Vorteile solcher Technologien für unsere Kunden herauszuarbeiten und in unserer Produktlinie SilverDAT anzubieten. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass sich weniger neutrale Unternehmen über diese Technologie im Markt als Kalkulationsanbieter präsentieren und es damit zu wirtschaftlichen Nachteilen für die Prozessbeteiligten im Schadenmanagement kommt. Dies gilt insbesondere für die Kfz-Betriebe. Selbstverständlich kommen diese ebenso wenig wie Sachverständige und Versicherungen umhin, ihre digitalen Prozesse weiterzuentwickeln und auf neue Technologien wie die künstliche Intelligenz für Bilderkennung und Schadenkalkulation von der DAT zu setzen“, erklärt Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer. Daher testet die DAT derzeit mit diversen Kunden intensiv KI-gestützte Technologien zur Bildanalyse , mit deren Hilfe Fahrzeuge, Karosserieteile und Schäden mit unterschiedlichen Schweregraden erkannt und  in Verbindung mit dem SilverDAT Module „FastTrackAI“ automatisiert kalkuliert werden können. Die Bilderkennung ist dabei Ausgangspunkt eines digitalen Prozesses, der am Ende zu einem qualifizierten Kostenvoranschlag oder Gutachten mit belastbaren Schadenkosten führt. „Dadurch, dass wir Zug um Zug alle unsere 'Datenfiles', also die einzelnen digitalen Informationen zu Fahrzeugen, deren Ersatzteile und die dazugehörigen Arbeitswerte für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz vorbereitet haben, kann eine ziemlich treffsichere Kalkulation der Reparaturumfänge stattfinden. Auch der Schweregrad, und damit die Entscheidung, ob Ersetzen oder Instandsetzen in Frage kommt, wird dadurch sachkundig abgedeckt. Die Technologie hat aber noch Grenzen, insbesondere bei der Kalkulation von Strukturschäden. Hier ist der geschulte und 'analoge' Blick eines Sachverständigen immer noch verlässlicher als die KI Modelle - selbst wenn diese von der DAT kommen“, betont Helmut Eifert. Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung ergänzt: "Es ist völlig klar, dass die Lösung nicht für Schäden eingesetzt werden kann, bei denen die Karosseriestruktur z.B. an A-Säulen, Längsträgern usw. betroffen ist. Bei diesen Fällen ist nach wie vor die Inaugenscheinnahme, am besten durch einen  Kfz-Sachverständigen erforderlich. Dies sollte die Branche aber nicht davon abhalten, die KI-Technik in absehbarer Zeit zumindest für Schäden zu nutzen, für die eine schnelle Abwicklung in Frage kommt. KI ist unvermeidlich im Anmarsch und sollte deshalb, wo möglich, eingesetzt werden. Wenn eine Branchen-Institution wie die DAT die Technik nicht in die Hand nimmt, wird es eben ein vielleicht branchenfremdes Startup tun. Es ist dann allerdings nicht davon auszugehen, dass die berechtigten Interessen der Beteiligten am Schadenprozess in ausgewogener Form Berücksichtigung finden“.