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DAT News/news-feed/2019-01-16T00:53:34+00:00https://www.dat.denews-627.atomGebrauchtwagenmarkt im Dezember / Jahresrückblick-2019-01-11T14:49:58+00:002019-01-11T14:55:03+00:00So war das Jahr 2018

Das außergewöhnliche Automobiljahr 2018 ist vorbei, und es ist Zeit, Bilanz zu ziehen. In den Zahlen des KBA bedeutet dies: 3.435.778 Neuzulassungen, das sind 0,2 Prozent weniger als 2017, und 7.192.411 Besitzumschreibungen, 1,5 Prozent weniger als 2017. Insgesamt trotz aller Widrigkeiten ein stabiles Autojahr.

Der Dezember war sicherlich aufgrund der etwas ungünstigen Lage der Feiertage kein guter Monat für die Stückzahlen im Handel. Im Vergleich zum Dezember 2017 lagen der Neuwagenmarkt mit 6,7 und der Gebrauchtwagenmarkt mit 9,4 Prozent im Minus.

Das KBA hat ferner festgestellt, dass der Anteil dieselbetriebener Pkw in der Jahresbilanz 32,3 Prozent ausmachte, im Vorjahr lag er noch bei 38,8 Prozent. Bei der Interpretation der Zulassungszahlen muss man allerdings besonders wachsam sein, da ein Diesel-Pkw mit Mild-Hybrid nicht mehr bei den zugelassenen Dieseln, sondern bei den Hybridfahrzeugen auftaucht.

Ohne an dieser Stelle zu viele Konjunktive zu bemühen, glauben wir, dass das Jahr 2018 ein außergewöhnlich gutes Jahr hätte werden können. 2018 war das neunte Jahr in Folge mit einem wirtschaftlichen Aufschwung, guter Lage auf dem Arbeitsmarkt und dem damit verbundenen hohen Bedarf an individueller Mobilität. Wäre nur die gesamte Diskussion um den Diesel nicht gewesen ? und auch die geht 2019 mittlerweile in ihr viertes Jahr.

Immerhin: Im Bundesdurchschnitt sind die Fahrzeugwerte der dreijährigen Diesel-Gebrauchtwagen seit Jahresbeginn relativ konstant verlaufen. Bezogen auf die Fahrzeugsegmente sind insbesondere die Oberklasse und die obere Mittelklasse in der zweiten Jahreshälfte stärker unter Druck geraten als die anderen Segmente. Nach wie vor auf einem sehr stabilen Niveau sind die SUV und die Kleinwagen / Minicars. Dort sind im Vergleich zu den SUV allerdings die Dieselanteile deutlich geringer.

Aus den Zahlen des neuen DAT-Reports 2019 ist bereits heute schon abzusehen, dass der Autohandel seinen Marktanteil bei den Gebrauchtwagen halten konnte, und auch die Kunden haben bei Fragen häufiger den Handel kontaktiert als noch vor einem Jahr. Wie die Diskussion um Fahrverbote und den Diesel weitergeht, können wir noch nicht absehen. Sie werden auf alle Fälle dazu führen, dass die Automobilhersteller viel mehr Neufahrzeuge verkaufen werden, auffällig ist das gesunkene Nachlassverhalten, sodass die Hersteller 2019 mit sprudelnden Gewinnen rechnen dürfen.

https://www.dat.denews-622.atomJahresfazit von Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer-2018-12-28T10:10:18+00:002018-12-28T10:12:45+00:00Vier Punkte zur Dieselkrise

Zum Ende des dritten Jahres nach Beginn der Dieselkrise sind vier Punkte festzuhalten:

1. Die deutschen Verbraucher wenden sich bei Neufahrzeugen zunehmend vom Diesel ab. Der im Vergleich zum Vorjahr trotzdem nicht ins bodenlose gefallene Absatz wird somit noch stärker als zuvor von den gewerblichen Nutzern getragen. Bei den gebrauchten Dieseln ist absurderweise eine besondere Zurückhaltung bei Euro-5-Dieseln zu verzeichnen, obwohl diese relativ jung sind und dazu beitragen könnten, dass die Reduzierung der Stickoxide weiter so konsequent voranschreitet, wie in den zurückliegenden 25 Jahren geschehen. Von dieser negativen Entwicklung profitieren insbesondere exportorientierte Autohändler, und auch Verbraucher außerhalb von Deutschland freuen sich über hochwertige und trotzdem kostengünstige Fahrzeuge aus dem Mutterland der Dieseltechnologie.

2. Umweltprobleme, so sie denn durch ältere Diesel-Fahrzeuge in signifikantem Umfang verursacht werden, verlagert Deutschland rücksichtslos in seine Nachbarländer. Verantwortlich hierfür ist die Bundesregierung, deren Aktivitäten zur Abwendung von Fahrverboten bislang quasi vollkommen ins Leere liefen. Nach wie vor fehlen klare Regeln im Umgang mit der Überschreitung von Grenzwerten und auch zu deren Zustandekommen. Auch hinsichtlich der grundsätzlichen Notwendigkeit des Grenzwertes von 40 µg/m3 im Außenbereich lässt die Politik weiterhin zu viele Fragen unbeantwortet. Die deutsche Verkehrs- und Energiepolitik ist für Verbraucher, von denen immerhin zwei Drittel außerhalb von Ballungsgebieten und somit außerhalb von möglichen Fahrverbotszonen wohnen, derzeit kaum kalkulierbar. Selbige vergüten dies mit einer deutlichen Zurückhaltung beim Erwerb von Fahrzeugen mit Elektroantrieb.

3. Die Hersteller und Importeure setzen unterdessen auf den altershalber ohnehin notwendigen und damit organischen Austausch der Fahrzeugbestände. Konsequenterweise fördern sie deshalb den Absatz neuer Fahrzeuge mit modernen Antriebstechnologien durch zahlreiche Absatzprogramme. Zusätzlich parieren sie die manisch, aber gleichzeitig unkoordinierte Fixierung der Politik auf alternative Antriebe durch ein zunehmendes Angebot an hybridisierten Dieselfahrzeugen, welche durch 48-Volt-Bordnetze nun nicht mehr als Umweltsünder kategorisiert werden. Es ist möglicherweise aber nur eine Frage der Zeit, bis dieser Charade durch die Aufsichtsbehörden ein Ende gesetzt wird. Auch sind die Konzerne sicher schlecht beraten, wenn Sie im Zusammenhang mit der Einhaltung zukünftiger CO2-Grenzwerte weiterhin auf die hinsichtlich der Zulassungszahlen nicht gewichteten Durchschnittwerte ihrer Modellflotten setzen. An einer umfassenden Investition in die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mir SCR-Katalysatoren zeigen die Konzerne auch weiterhin kein Interesse.

4. Letzteres trifft insbesondere Händler mit größeren Gebrauchtfahrzeugbeständen an Euro-5-Dieseln, da diese zum einen lange Standzeiten inklusive der entsprechenden Kosten aufweisen und zum anderen dann meist auch nur mit erheblichen Abschlägen vermarktet werden können. Anders als bei Verbrauchern, welche den medial viel beschworenen Verlust bei ihren Dieselfahrzeugen nur dann tatsächlich realisieren, wenn sie das Fahrzeug aktuell auch verkaufen möchten, ist der gewerbliche Handel mit Diesel-Fahrzeugen derzeit ein tagtäglich erlittenes Zuschussgeschäft. Nur den unternehmerischen Fähigkeiten der allermeisten Händler ist es zu verdanken, dass sie durch die Diesel-Krise nicht in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Auch die Hersteller und Importeure haben ihren Handelsorganisationen in diesen Zeiten viel zu verdanken. Immerhin sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben, die jeden Tag den verunsicherten Verbrauchern gegenübertreten und diese in zahllosen sowie zeitintensiven Beratungsgesprächen davon überzeugen, der jeweiligen Konzernmarke trotz aller Widrigkeiten die Treue zu halten. Wie man in den Konzernetagen feststellen kann, gelingt dies in den allermeisten Fällen sogar überraschend gut.

 

https://www.dat.denews-621.atomDAT Diesel-Barometer Dezember-2018-12-28T09:53:47+00:002018-12-28T10:09:12+00:00Schwerpunkt alternative Antriebe
  •   Diesel-Neuzulassungen im dritten Monat in Folge gestiegen
  •   Bei Diesel-Gebrauchtwagen sind vor allem Pkw mit Euro-6-Schadstoffnorm gefragt
  •   Preise für Diesel-Kraftstoff im Jahresvergleich 20 Prozent gestiegen
  •   Fokus auf Hybridfahrzeuge: Viele davon sind Diesel-Pkw
  •   Fokus auf gebrauchte Elektro-Fahrzeuge: Wertentwicklung stabil zwischen Diesel und Benzin
  •   Gebrauchtfahrzeugwerte verlaufen weiter wie erwartet
  •   Standtage von Diesel-Pkw wieder unter 100 Tagen

Ostfildern (28. Dezember 2018) ? Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat in ihrem aktuellen DAT Diesel-Barometer neben den Entwicklungen auf dem Diesel-Markt einen thematischen Schwerpunkt auf die alternativen Antriebe gelegt. Hier die Ergebnisse im Überblick:

- Diesel-Neuzulassungen im dritten Monat in Folge gestiegen: Seit dem Einschnitt durch die WLTP-Messungen erholt sich der Diesel-Neuwagenmarkt und erreicht im November 92.642 Neuzulassungen. Insgesamt wurden damit seit Jahresbeginn 1.028.271 Diesel-Pkw neu zugelassen. Das entspricht allerdings einem Rückgang von knapp 18% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei den Besitzumschreibungen beträgt der Rückgang im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr nur 4%.

- Diesel-Gebrauchtwagen mit Euro-6-Norm sind weiter im Aufwind: Bei der Analyse der Besitzumschreibungen nach Abgasnorm sind die Euro-6-Modelle weiter stark gefragt. Sie erreichen im November mit etwa 70 Tausend Einheiten einen Marktanteil an allen Diesel-Gebrauchtwagen von 39%. Deutlich weniger gefragt waren Pkw mit der Euro-1- bis -4-Norm, die noch auf 35% Marktanteil kommen. Am wenigsten gehandelt (knapp 46 Tausend Einheiten) wurden Pkw mit Euro-5-Motoren.

- Kraftstoffpreise deutlich gestiegen: Im Vergleich zum November 2017 lagen die Preise im November 2018 für Diesel 20,2% höher, für Benzin 11,8% höher. Seit Januar 2016 betrug die Steigerung bei Diesel 44,4%, bei Benzin 23,5%.

- Hybridfahrzeuge führen Zulassungsstatistik bei alternativen Antrieben an: Seit Januar wurden 120.042 Pkw mit Hybrid-Antrieb neu zugelassen. Wichtig hierbei: Zahlreiche dieser Pkw können keinen einzigen Kilometer rein elektrisch fahren, weil sie zu den so genannten Mild-Hybriden zählen. Sehr deutlich sieht man dies an der Oberklasse: Von allen seit Jahresbeginn 30.157 neu zugelassenen Fahrzeugen dieses Segments zählen nach der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) 10.155 Fahrzeuge zu den Hybridfahrzeugen, 1.975 davon sind Plug-in-Hybride. Die verbleibenden 8.180 Pkw verfügen größtenteils über einen Mild-Hybrid-Antrieb und können somit eher den diesel- und benzinbetriebenen Pkw zugeordnet werden.

Von allen in der Oberklasse neu zugelassenen Pkw hatten 1.185 einen Elektroantrieb. In Summe über alle Fahrzeugsegmente waren es 32.226 Elektrofahrzeuge, das bedeutet +48,9% mehr als im Vergleichszeitraum 2017.

- Werte von drei Jahre alten E-Autos stabil: Seit Jahresbeginn sind 6.799 Elektrofahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt verkauft worden. Neu zugelassen wurden 32.226 E-Autos. Die noch geringe Anzahl an Gebrauchtwagen führt dazu, dass diese zu relativ stabilen Preisen gehandelt wurden. Das Bewusstsein für alternative Antriebe ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was sich auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt zeigt.

- Gebrauchtwagen-Wertverläufe bei Verbrennern weiter parallel: Die dreijährigen Benzin- und Diesel-Gebrauchtwagen entwickeln sich bei den Fahrzeugwerten weiterhin wie erwartet. Die Schere zwischen beiden Antriebsarten ist nicht größer geworden, sondern verläuft seit Jahresbeginn konstant parallel. Regionale Abweichungen aufgrund der weiter aktuellen Diskussionen um drohende Fahrverbote sind möglich.

- Diesel-Gebrauchtwagen erstmals wieder unter 100 Standtagen: Beim Handel stehen gebrauchte Diesel-Pkw mit 99 Tagen weiterhin deutlich länger als Benziner (83 Tage), dennoch sind sie zum zweiten Mal in diesem Jahr unter die 100-Tage-Grenze gerutscht.

 

Jahresfazit von Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer

Zum Ende des dritten Jahres nach Beginn der Dieselkrise sind vier Punkte festzuhalten:

1. Die deutschen Verbraucher wenden sich bei Neufahrzeugen zunehmend vom Diesel ab. Der im Vergleich zum Vorjahr trotzdem nicht ins bodenlose gefallene Absatz wird somit noch stärker als zuvor von den gewerblichen Nutzern getragen. Bei den gebrauchten Dieseln ist absurderweise eine besondere Zurückhaltung bei Euro-5-Dieseln zu verzeichnen, obwohl diese relativ jung sind und dazu beitragen könnten, dass die Reduzierung der Stickoxide weiter so konsequent voranschreitet, wie in den zurückliegenden 25 Jahren geschehen. Von dieser negativen Entwicklung profitieren insbesondere exportorientierte Autohändler, und auch Verbraucher außerhalb von Deutschland freuen sich über hochwertige und trotzdem kostengünstige Fahrzeuge aus dem Mutterland der Dieseltechnologie.

2. Umweltprobleme, so sie denn durch ältere Diesel-Fahrzeuge in signifikantem Umfang verursacht werden, verlagert Deutschland rücksichtslos in seine Nachbarländer. Verantwortlich hierfür ist die Bundesregierung, deren Aktivitäten zur Abwendung von Fahrverboten bislang quasi vollkommen ins Leere liefen. Nach wie vor fehlen klare Regeln im Umgang mit der Überschreitung von Grenzwerten und auch zu deren Zustandekommen. Auch hinsichtlich der grundsätzlichen Notwendigkeit des Grenzwertes von 40 µg/m3 im Außenbereich lässt die Politik weiterhin zu viele Fragen unbeantwortet. Die deutsche Verkehrs- und Energiepolitik ist für Verbraucher, von denen immerhin zwei Drittel außerhalb von Ballungsgebieten und somit außerhalb von möglichen Fahrverbotszonen wohnen, derzeit kaum kalkulierbar. Selbige vergüten dies mit einer deutlichen Zurückhaltung beim Erwerb von Fahrzeugen mit Elektroantrieb.

3. Die Hersteller und Importeure setzen unterdessen auf den altershalber ohnehin notwendigen und damit organischen Austausch der Fahrzeugbestände. Konsequenterweise fördern sie deshalb den Absatz neuer Fahrzeuge mit modernen Antriebstechnologien durch zahlreiche Absatzprogramme. Zusätzlich parieren sie die manisch, aber gleichzeitig unkoordinierte Fixierung der Politik auf alternative Antriebe durch ein zunehmendes Angebot an hybridisierten Dieselfahrzeugen, welche durch 48-Volt-Bordnetze nun nicht mehr als Umweltsünder kategorisiert werden. Es ist möglicherweise aber nur eine Frage der Zeit, bis dieser Charade durch die Aufsichtsbehörden ein Ende gesetzt wird. Auch sind die Konzerne sicher schlecht beraten, wenn Sie im Zusammenhang mit der Einhaltung zukünftiger CO2-Grenzwerte weiterhin auf die hinsichtlich der Zulassungszahlen nicht gewichteten Durchschnittwerte ihrer Modellflotten setzen. An einer umfassenden Investition in die Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen mir SCR-Katalysatoren zeigen die Konzerne auch weiterhin kein Interesse.

4. Letzteres trifft insbesondere Händler mit größeren Gebrauchtfahrzeugbeständen an Euro-5-Dieseln, da diese zum einen lange Standzeiten inklusive der entsprechenden Kosten aufweisen und zum anderen dann meist auch nur mit erheblichen Abschlägen vermarktet werden können. Anders als bei Verbrauchern, welche den medial viel beschworenen Verlust bei ihren Dieselfahrzeugen nur dann tatsächlich realisieren, wenn sie das Fahrzeug aktuell auch verkaufen möchten, ist der gewerbliche Handel mit Diesel-Fahrzeugen derzeit ein tagtäglich erlittenes Zuschussgeschäft. Nur den unternehmerischen Fähigkeiten der allermeisten Händler ist es zu verdanken, dass sie durch die Diesel-Krise nicht in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Auch die Hersteller und Importeure haben ihren Handelsorganisationen in diesen Zeiten viel zu verdanken. Immerhin sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben, die jeden Tag den verunsicherten Verbrauchern gegenübertreten und diese in zahllosen sowie zeitintensiven Beratungsgesprächen davon überzeugen, der jeweiligen Konzernmarke trotz aller Widrigkeiten die Treue zu halten. Wie man in den Konzernetagen feststellen kann, gelingt dies in den allermeisten Fällen sogar überraschend gut.

https://www.dat.denews-528.atomDAT überarbeitet ihren Leitfaden für die Pkw-Verbrauchswerte-2018-12-20T18:31:00+00:002018-12-21T13:47:42+00:00DAT bereitet für das Frühjahr 2019 neue Darstellung der CO2- und Verbrauchswerte für Pkw vor.

 

 

 

 

 

  • Neuer DAT-Leitfaden wird in Abstimmung mit dem BMWi und den Verbänden der Automobilindustrie 2019 zur Verfügung gestellt
  • Publikationstermin hängt vom Inkrafttreten der Gesetzesnovellierung und der Verfügbarkeit der Herstellerdaten ab
  • Bisheriger ?Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch 2018? bleibt noch bis zur Novellierung der Pkw-EnVKV gültig
  • DAT-Leitfaden wird zukünftig als Online-Datenbank zur Verfügung gestellt und mit Such-, Filter- und Vergleichsfunktionen komfortabel zu bedienen sein
  • Nutzung wird für Endverbraucher wie bisher kostenfrei bleiben

 

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) bereitet für das Frühjahr 2019 eine neue Darstellung der CO2- und Verbrauchswerte für Pkw vor. Der neue ?DAT-Leitfaden? entsteht auf Grundlage der zukünftigen Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) und in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie den Verbänden VDA (Verband der Automobilindustrie e.V.) und dem VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V.).

Die Darstellung strukturierter WLTP-Werte sämtlicher in Deutschland angebotenen Neufahrzeuge erfolgt künftig in Form einer Webapplikation. Verschiedene praktische Filter- und Vergleichsfunktionalitäten ermöglichen ein komfortables Handling für den Endverbraucher.

?Seit der Einführung der ?Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung? ? kurz Pkw-EnVKV ? im Jahr 2004 publiziert die DAT die CO2- und Verbrauchswerte der Hersteller und Importeure. Mit der Einführung der breit gefächerten WLTP-Messung wird auch das Datenvolumen des DAT-Leitfades in ganz erheblichem Umfang steigen. Um die Informationen den Verbrauchern dennoch in einer praktikablen Art und Weise verfügbar zu machen, werden wir den DAT-Leitfaden zukünftig ausschließlich online zur Verfügung stellen?, erklärt Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer. ?Selbstverständlich bleibt der Leitfaden für interessierte Endverbraucher weiterhin kostenfrei und dient dem Handel und den Herstellern als notwendige Referenzquelle. Bis die Novellierung der Pkw-EnVKV im kommenden Jahr Gesetzeskraft erlangt und damit auch die Rahmenbedingungen der Veröffentlichungspflichten geregelt sind, haben wir leider keine Möglichkeit den bestehenden, für 2018 gültigen DAT-Leitfaden um die WLTP-Werte zu ergänzen.?

 

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Hintergrundinformation

Mit der Verordnung (EU) 2017/1151 erfolgte die verbindliche Einführung des neuen WLTC / WLTP für die Typprüfung neuer Modelle und neuer Motorvarianten ab 1. September 2017 und ab 1. September 2018 für alle neu zugelassene Fahrzeuge.

Der Begriff WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) beschäftigt die Automobilwirtschaft derzeit intensiv und wird den Markt in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter bestimmen. Mit der Umstellung auf WLTP will der Gesetzgeber Verbrauchs- und Emissionswerte erreichen, welche näher an den im täglichen Fahrbetrieb der Automobile in Kundenhand erreichbaren Werten liegen und trotzdem vergleichbar bleiben. Die nach dem bisher gültigen NEFZ (Neuer Europäische Fahrzyklus) ermittelten Messwerte wurden zuletzt als zu theoretisch angesehen.

Bis zur Novellierung der Pkw-EnVKV, voraussichtlich im Frühjahr 2019, bleiben die Werte des Neuen Europäischen Fahrzyklus? (NEFZ) in der DAT-Publikation ?Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch? sowie beim Pkw-Label im Handel verbindlich vorgeschrieben. Die bereits nach WLTP ermittelten Werte werden für diesen Zweck in NEFZ-Werte umgerechnet. Die Fahrzeughersteller können die WLTP-Werte zusätzlich freiwillig veröffentlichen, allerdings muss für den Kunden/Autokäufer beim Labeling die NEFZ-Relevanz klar ersichtlich sein.

Der DAT-Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch ist daher in den kommenden Monaten in seiner für 2018 gültigen Form weiterhin verordnungskonform. Die Druckversion ?Ausgabe 2018? und die Onlineversion ?Ausgabe Q3/2018? behalten bis auf weiteres ihre Gültigkeit.

https://www.dat.denews-618.atomGebrauchtwagenmarkt im November 2018-2018-12-06T10:49:13+00:002019-01-11T14:55:43+00:00Kurz vor Jahreswechsel liegt der GW-Markt nur leicht unter Vorjahr, aber fehlende Erträge belasten den Handel.

Die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zeigen, dass der Gebrauchtwagenmarkt kumuliert von Januar bis November mit -0,8 Prozent leicht unter dem Vorjahr liegt. Konkret bedeutet dies 608.093 Besitzumschreibungen im November, das sind -5,8 Prozent gegenüber dem Vormonat Oktober und -3,8 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Bis November 2018 wurden demnach 6.721.828 Gebrauchtwageneinheiten vom KBA gezählt.

Die KBA-Auswertung nach Diesel und Benzin liegt immer erst zur Monatsmitte vor, aber bislang erreichten die Benzin-Gebrauchtwagen einen Anteil von 67 Prozent, Diesel-Pkw machten an allen Besitzumschreibungen 32 Prozent aus ? ein Prozentpunkt unter dem Vorjahr.

Hat der Gebrauchtwagenmarkt sein Ziel erreicht? In Zahlen? Ja. Beim Ertrag? Eher nein. Fast zwei Drittel der Händler (59%) bilden Rückstellungen für drohende Verluste, 18% nehmen derzeit keine Diesel-Pkw in Zahlung. Insgesamt stehen gebrauchte Diesel-Pkw aktuell 102 Tage bei leicht gestiegenen Standkosten von 30 Euro pro Tag und Pkw. 61% der Händler vermarkten ihre Diesel-Gebrauchtwagen zunehmend über andere Kanäle (z. B. Auktionen), 32% werden häufiger von Händlern aus dem Ausland kontaktiert, die dann gebrauchte Diesel-Pkw abkaufen möchten. Bei der Entwicklung der Gebrauchtfahrzeugwerte sind die Benzin- und Diesel-Pkw weiter, wie erwartet, beide leicht gesunken. Große Abweichungen vom Durchschnittswert gibt es natürlich je nach Standort.

Viel Zeit investiert der Handel auch in die Beratung der immer noch verunsicherten Kunden: Fast alle Händler (93%) bestätigten dies, denn es mehren sich auch die Fragen nach den unterschiedlichen Euro-6-Normen. Betrachtet man nur die verkauften Diesel-Gebrauchtwagen nach ihren Schadstoffnormen, so waren im Oktober am stärksten die Euro-6-Diesel gefragt. Mit 69.620 Einheiten lagen sie deutlich über den Euro-5-Gebrauchtwagen, die mit 48.545 Einheiten kontinuierlich zurückgegangen sind. Auf Basis unserer Befragungen für das DAT Diesel-Barometer machen diese Fahrzeuge beim Autohandel aktuell nur noch 22% des Gebrauchtwagenbestandes aus. Von allen noch zu erwarteten Leasing- und Finanzrückläufern sind es nur noch 23% Euro-5-Diesel.

Wegen der Umweltprämien gaben 60% der Händler an, sie hätten v.a. mehr neue Benziner verkauft. Die Anzahl derer, die mehr neue Pkw mit alternativen Antrieben verkaufen konnte, hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast halbiert. Dadurch rückt die CO2-Richtlinie, die ab 2020 gilt, weiter in die Ferne.

https://www.dat.denews-596.atomDAT Diesel-Barometer November-2018-11-27T16:27:00+00:002018-12-28T10:06:09+00:00Aktuelles DAT Diesel-Barometer greift die Lage im Handel auf.

 

 

(alle Infos und alle Grafiken sind auf https://dieselbarometer.dat.de )

 

 

  • Automobilmarkt insgesamt zeigt leichte Entspannung
  • Nur noch 22% der Gebrauchtwagen beim Händler sind Euro-5-Diesel
  • Knapp zwei Drittel der Händler bilden Drohverlustrückstellungen, 18% nehmen derzeit keine Diesel-Pkw in Zahlung
  • Standzeit bei Diesel-Gebrauchtwagen bei 102 Tagen, Benziner bei 83, Standkosten auf 30 Euro pro Diesel-Pkw pro Tag leicht gestiegen
  • Aktivitäten der Politik sorgen aus Sicht des Handels für mehr Verunsicherung beim Kunden
  • Beratungsleistung des Handels weiter gestiegen, auch durch Fragen zu Euro-6-Normen
  • Gebrauchtfahrzeugwerte von Diesel- und Benzin-Pkw entwickeln sich weiter parallel
  • Ein Drittel der Autohäuser wird von Händlern aus dem Ausland vermehrt kontaktiert, um Dieselfahrzeuge abzukaufen

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat für das aktuelle DAT Diesel-Barometer eine umfangreiche Befragung beim Automobilhandel durchführen lassen. Die Situation ist nach wie vor angespannt, v.a. aufgrund der Diskussion um Fahrverbote und der damit verbundenen Verunsicherung bei den Verbrauchern.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

  1. Neuwagen- und Gebrauchtwagenverkäufe stabilisieren sich: Nach dem starken Rückgang im September konnte sich der Markt nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes wieder erholen: Mit knapp 445.000 gebrauchten Benzinern wurde ein Jahreshöchstwert erreicht, die verkauften Diesel-Gebrauchtwagen erreichten knapp die 190.000er-Grenze. Bei den Neuzulassungen gingen die Zahlen im Vergleich zum September ebenfalls nach oben.
  2. Euro-6-Gebrauchtwagen weiter gefragt: Von allen verkauften Diesel-Gebrauchtwagen haben die Euro-6-Gebrauchtwagen mit 69.620 Einheiten mengenmäßig den größten Anteil (37%). Mit rund 48.500 Euro-5-Diesel-Gebrauchtwagen im Oktober wurden seit Jahresbeginn die wenigsten Pkw mit dieser Schadstoffklasse verkauft.
  3. Immer weniger Euro-5-Gebrauchte im Angebot: Bezogen auf alle Gebrauchtwagen, die beim Handel derzeit im Angebot sind, machen die Euro-5-Diesel-Gebrauchtwagen nur 22% aus. Aus allen Fahrzeugen, die künftig aus noch laufenden Leasing- und Finanzierungsverträgen zum Handel zurückkommen und vermarktet werden müssen, haben die Euro-5-Diesel-Gebrauchtwagenwagen einen Anteil von 23%.
  4. Händler bilden weiterhin Rückstellungen für drohende Verluste. Die Ablehnung von Diesel-Inzahlungnahmen ist leicht zurückgegangen: 59% (April 2018: 61%) der Händler bilden Rückstellungen für drohende Verluste aufgrund der Diesel-Problematik. 18% (April 2018: 22%) nehmen derzeit keine Diesel-Pkw in Zahlung. Beide Ergebnisse liegen somit etwas unter den Zahlen der Befragung im April 2018.
  5. Standtage von Diesel-Pkw etwas zurückgegangen: Im Handel stehen gebrauchte Diesel-Pkw im Schnitt 102 Tage, bis sie verkauft werden, Benziner dagegen nur 83 Tage. Die Standkosten pro Diesel-Pkw pro Tag sind aktuell auf 30 Euro gestiegen.
  6. Auswirkungen der Umweltprämien sorgen v.a. für mehr neue Benziner: 60% der Händler haben wegen der Umweltprämien mehr neue Benziner verkauft. Nur 14%, statt wie vor einem Jahr noch 27%, gaben an, mehr neue Pkw mit alternativen Antrieben verkauft zu haben.
  7. Handel investiert weiterhin sehr viel Zeit in die Beratung der Kunden: Die so genannten Diesel-Gipfel haben aus Sicht von fast allen Händlern (94%) zu noch mehr Verunsicherung bei den Kunden geführt. Die Beratungsleistung ist weiter angestiegen, da zusätzlich mehr Fragen zu den Euro-6-Normen gestellt werden.
  8. Gebrauchtfahrzeugwerte entwickeln sich wie erwartet: Die Verläufe der Fahrzeugwerte von dreijährigen Gebrauchtwagen entwickelt sich bei Diesel- und Benzin-Pkw wie erwartet weiterhin nahezu parallel. Für einen drei Jahre alten Benzin-Gebrauchtwagen können derzeit im Bundesdurchschnitt 57,1% des ehemaligen Listenneupreises erzielt werden. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahresmonat. Der Durchschnittswert für dreijährige Diesel-Gebrauchtwagen liegt mit 52,1% des ehemaligen Listenneupreises 1,8 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat.
  9. Ein Drittel der Händler wird häufiger direkte von Händlern aus dem Ausland kontaktiert: Erstmals wurde im DAT Diesel-Barometer danach gefragt, ob die Händler hierzulande häufiger direkt von Händlern aus dem Ausland kontaktiert werden, die dann auch Diesel-Gebrauchtwagen abkaufen. Bei 32% der Befragten ist das so. Insgesamt nutzen 61% der Händler vermehrt so genannte B2B-Vertriebskanäle für ihre Diesel-Gebrauchtwagen, darunter z.B. Auktionen oder der Verkauf an Zwischenhändler.

Frank Münzenmayer, Geschäftsführer Gebrauchtwagen bei Hahn Automobile, Fellbach und Mitglied im DAT Experten-Arbeitskreis Diesel: ?Durch die Umweltprämien der Hersteller gab es eine Belebung im Gebrauchtwagen- und Neuwagengeschäft, dennoch befinden wir uns im dritten schwierigen Jahr in Folge. Viele unserer Kunden würden gerne wieder zu einem Diesel zurückkehren, aber durch die aktuelle Situation in Bezug auf CO2-Messungen herrscht sehr viel Verunsicherung - beispielsweise dahingehend, welche Besteuerung der Pkw-Halter am Ende zu erwarten hat. Zu diesem Punkt kommt die weiter anhaltende öffentliche Diskussion um Diesel und Fahrverbote. Eine angespannte Stimmung im Automobilhandel insgesamt und speziell bei den Verkäufern ist die Folge. Dabei sind es gerade unsere Verkäufer, die eine hohe Beratungsleistung bieten und die wir heute mehr denn je benötigen.?

https://www.dat.denews-590.atomSilverDAT 3 Update-2018-11-07T14:19:15+00:002018-11-07T16:24:30+00:00Technologische Weiterentwicklung der "SilverDAT 3" setzt Fokus auf intuitives Bedienkonzept

Anfang November hat die DAT mit einem umfangreichen Update die SilverDAT 3 in wesentlichen Punkten überarbeitet. Mit der technologischen Weiterentwicklung in ihrem Kernprodukt setzt die DAT den Fokus auf ein intuitives Bedienkonzept für mehr Flexibilität und effiziente Prozessabwicklung im Arbeitsalltag ihrer Kunden.

Die Optimierung der Usability für mehr Flexibilität und effiziente Prozessabwicklung im täglichen Arbeitsablauf stand dabei im Fokus. Mit diesem Update wurde unter anderem das Responsive-Design-Konzept auf Basis von Kundenfeedback und Anregungen von Kollegen aus dem Haus deutlich überarbeitet. ?Das bedeutet für unsere Kunden, dass sie mit SilverDAT 3 auf jedem beliebigen Tablet arbeiten können?, sagt DAT-Mitarbeiterin Nadine Kärcher, die als Technical Pre-Sales Consultant Management Applikations bei der DAT an der Oberflächenentwicklung arbeitet.

Für die DAT stand der Kundennutzen bei diesem Projekt an erster Stelle. Es ging darum, die Bedienung der SilverDAT 3 weniger kompliziert zu machen. Nun kann jeder Anwender seine Aufgaben leichter erledigen. Alle Funktionen wurden hinterfragt und das Design vereinfacht, damit die wichtigen Punkte besser erkennbar sind. ?Wir möchten, dass die Kunden mit so wenig Klicks wie möglich ? nach dem Motto 'Keep it simple' - bei der Bedienung der Software auskommen?, betont Nadine Kärcher.

Das übersichtliche Navigationskonzept des Hauptmenüs erleichtert die Steuerung durch die primären Module wie beispielsweise die Vorgangsübersicht. Notwendige Aktionen ? wie einen neuen Vorgang erfassen - sind immer verfügbar. Weitere Aktionen werden angezeigt, sobald ein oder mehrere Vorgänge ausgewählt werden. Zudem gibt es zusätzliche Interaktionen für einzelne Arbeitsschritte, die nun in einer vereinfachten Darstellung sichtbar sind. So können mit wenigen Klicks beispielsweise die Anhänge oder Berichte eines einzelnen Vorgangs angezeigt werden. Die zentrale Ansicht der Funktionen ? wie ein ?Fahrzeug reparieren?, ein ?Fahrzeug bewerten? oder eine ?E-Mail versenden? ? schafft Klarheit für den Anwender.

Die Erweiterung der Statusleiste gibt einen klaren Überblick und die Kontrolle über die nächsten möglichen Prozessschritte innerhalb eines Vorgangs. Wichtige Bedienelemente rücken in der Tabletansicht in den Fokus. Weitere Funktionen können durch das sogenannte Hamburger-Menü in allen Modulen beliebig ein- und ausgeblendet werden. Die fixierte Tableiste sorgt beim Scrollen dafür, dass Anwender den Überblick über die verschiedenen Formularinhalte behalten. Wenn die Auftragsdaten befüllt sind, können Anwender nun noch einfacher in die Fahrzeugauswahl wechseln und anschließend eine Kalkulation durchführen. Zusätzlich können die Kunden nun direkt mit dem Tablet die für sie notwendigen Bilder aufnehmen und hochladen. All diese Erweiterungen garantieren hohe Flexibilität und Effizienz im Arbeitsalltag mit der SilverDAT 3.

https://www.dat.denews-589.atomGebrauchtwagenmarkt im Oktober 2018-2018-11-07T11:54:40+00:002018-12-06T11:02:19+00:00Automobilmarkt auf turbulentem Erholungskurs: NW lagen 7,4 % unter Vorjahresmonat und GW 8,7 % im Plus.

Im Oktober hat sich der Automobilmarkt wieder einigermaßen erholt. Während der Neuwagenmarkt noch 7,4 Prozent unter dem Vorjahresmonat lag, konnte der Gebrauchtwagenmarkt 8,7 Prozent gutmachen. Die 645.389 vom KBA gezählten Besitzumschreibungen bedeuten zudem eine Steigerung zum schwachen September von 12,0 Prozent. Summiert man alle Besitzumschreibungen seit Jahresbeginn, kommt der Gebrauchtwagenmarkt in den 10 Monaten des Jahres 2018 auf 6.113.735 Einheiten. Damit liegt der Markt nahezu auf Vorjahresniveau. In Zahlen bedeutet das -0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Zur Ergänzung: Der Neuwagenmarkt liegt kumuliert mit 1,4 Prozent im Plus und damit über Vorjahresniveau. Die Zulassungsrallye im August hat da ihren Beitrag geleistet. Wenn man die Turbulenzen des Jahres 2018 Revue passieren lässt, hätte man nicht mit so einer Punktlandung rechnen können.

Aufgrund der zahlreichen Prämien und Angebote der Hersteller sind wir gespannt, wie sich das ?Wanderungsverhalten? von Autokäufern hinsichtlich Fahrzeugart (Umsteiger z.B. von Gebraucht- auf Neuwagen) und Marke in diesem Jahr bemerkbar machen wird. Vergangenes Jahr haben sich z.B. laut DAT-Report nur 19 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer als markentreu bezeichnet. Diese Treue stieg beim tatsächlichen Autokauf. GW-Käufer erreichten einen Wert von 26 Prozent, das heißt: Wurde ein bisheriger Pkw durch einen Gebrauchten ersetzt, so stammte dieser bei 26 Prozent von der gleichen Marke wie der Vorwagen.

Interessant hierbei ist übrigens: 86 Prozent der Käufer beim Markenhandel haben bei dem Händler gekauft, dessen Autohaus auch diese Marke vertritt. 14 Prozent sind ?fremdgegangen?. Fragt man die Käufer vorher, ob ihnen diese Verbindung beim Gebrauchtwagenkauf wichtig ist, war dies 58 Prozent der Befragten egal. Das heißt: Die Bindung an die Pkw-Marke, die der Kunde kauft und der Händler, ist stärker, als es den Endverbrauchern eigentlich bewusst ist! Hier hat speziell der Markenhandel in Kombination mit seiner Herstellermarke starken Einfluss auf die Kaufentscheidung.

Wenn man übrigens die Gebrauchtwagenkäufer kurz nach dem Kauf mit der Frage konfrontiert, welches Modell oder welche Marke sie sich kaufen würden, wenn ihnen heute der Pkw gestohlen würde, dann ergibt sich für 2017 ein klares Bild: 92 Prozent würden wieder so kaufen. Umgekehrt bedeutet das: 8 Prozent haben sich de facto das falsche Fahrzeug gekauft.

https://www.dat.denews-553.atomDAT trauert um Michael Hofmann-2018-10-19T14:17:48+00:002018-10-19T14:21:37+00:00Michael Hofmann hat während seiner 25 Jahre bei der DAT die weltweit einheitliche Strukturierung von Automobildaten wesentlich geprägt und entwickelt.

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) trauert um Michael Hofmann, Leiter Vorentwicklung. Der ehemalige Prokurist und Hauptabteilungsleiter für Automobildaten ist vergangene Woche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag völlig unerwartet im Alter von 61 Jahren gestorben. Michael Hofmann hat während seiner 25 Jahre bei der DAT die weltweit einheitliche Strukturierung von Automobildaten wesentlich geprägt und entwickelt.

Michael Hofmann hinterlässt seine Frau und zwei Söhne.

Der Diplom-Ingenieur Hofmann war leidenschaftlicher Automobilist. Er begann seine Karriere bei Porsche in Zuffenhausen und Weissach und wechselte Mitte der 1990er Jahre zur DAT, wo er fast 20 Jahre als Leiter der Datenerstellung für die Reparaturkostenkalkulation wirkte. Dank seiner maßgeblichen Mitwirkung etablierte die DAT ein weltweit einzigartiges Codierungssystem für Automobildaten, das bis heute als DAT ?uropa-Code® die Basis für die intuitive Fahrzeugauswahl in nahezu allen DAT-Anwendungen und Online-Plattformen Eingang gefunden hat.

Michael Hofmann leitete in den vergangenen sechs Jahren die Abteilung Vorentwicklung. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden unter anderem die Anwendungen Mietwagenspiegel und die Nutzungsausfallkosten sowie die DAT-Produkte rund um die Fahrzeugdatenblätter für Rettungskräfte und Leitstellen entwickelt. Michael Hofmann war engagiertes Mitglied im DAT-Betriebsrat und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets ein willkommener Ansprechpartner mit viel Charme und Empathie.

?Die DAT hat Michael Hofmann viel zu verdanken. Wir verlieren mit ihm einen exzellenten Kenner der Branche, der mit seinem tiefen technischen Verständnis für uns alle eine große Bereicherung und ein Vorbild war. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau und den Angehörigen?, erklärt Dr. Thilo Wagner, Geschäftsführer Produktentwicklung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DAT in In- und Ausland.

https://www.dat.denews-550.atomVortrag auf der IAA Nutzfahrzeuge-2018-10-12T09:54:01+00:002018-10-12T10:03:21+00:00DAT war zusätzlich zum Messestand auch beim Fachkongress "Financial Services im Nutzfahrzeuggeschäft" auf der IAA Nutzfahrzeuge engagiert

Die DAT war mit zwei Kollegen auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vor Ort. Sehr positiv waren die zahlreichen Anfragen von Sachverständigen, die sich für die Bewertung von Nutzfahrzeugen in SilverDAT 3 und für die Lösungen von OnREX im Bereich der Reparaturkostenkalkulation und Schadenmanagement interessiert hatten.

Ebenfalls auf der IAA Nutzfahrzeuge konnten sich die Besucher auf dem Fachkongress "Financial Services im Nutzfahrzeuggeschäft" über aktuelle Trends informieren. Veranstalter war der Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA), Banken der Automobilwirtschaft (BDA) und die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT). In einem Vortrag berichtete Dr. Martin Endlein über eine spezielle Datenbankauswertung zur Durchdringung von Assistenz- und Sicherheitssystemen bei Transportern.

Die Analyse zeigte, dass bereits in den 1930er Jahren die Nutzfahrzeuge bei sicherheitsrelevanten Merkmalen hinter den Pkw lagen und erst in den letzten Jahren die Nutzfahrzeuge deutlich aufgeholt haben.

https://www.dat.denews-549.atomGebrauchtwagenmarkt im September-2018-10-08T11:56:15+00:002018-11-07T12:07:35+00:00Zahlen des Automobilmarkts zeigen deutlich, welche Auswirkungen die WLTP-Aktivitäten aus den Vormonaten haben

Die Zahlen des Automobilmarkts im September zeigen deutlich, welche Auswirkungen die WLTP-Aktivitäten aus den Vormonaten haben. Die Neuwagenzahlen sind erwartungsgemäß eingebrochen: Minus 36,7 Prozent gegenüber Vormonat und Minus 30,5 Prozent gegenüber Vorjahresmonat. Immerhin liegt der Neuwagenmarkt aufgrund der starken Vormonate kumuliert noch 2,4 Prozent im Plus. Der Gebrauchtwagenmarkt ist zwar auch rückläufig, aber längst nicht so deutlich: 575.990 Besitzumschreibungen im September bedeuten Minus 9,1 Prozent gegenüber Vormonat und Minus 2,0 Prozent gegenüber Vorjahresmonat. Seit Anfang des Jahres wurden 5.468.346 Gebrauchtwagen verkauft, das sind ? verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ? nur 1,5 Prozent weniger. Damit zeigt sich erneut, dass der GW-Markt trotz attraktiver Neuwagenprämien und Vorzieheffekten nicht solch starken Schwankungen unterliegt.

Hinzu kommt: Seit Jahresbeginn ist laut KBA die Nachfrage nach Diesel-Gebrauchtwagen mit rund 200.000 Einheiten pro Monat relativ stabil. Auffällig hierbei: Erstmals wurden im August die Euro-6-Diesel mengen- und anteilsmäßig am häufigsten gehandelt (71.636 Einheiten; 36 Prozent), am wenigsten die gebrauchten Euro-5-Diesel (58.630 Einheiten; 29 Prozent).

Dass der Diesel weiterhin gefragt ist, zeigt sich im aktuellen DAT Diesel-Barometer. Für den Weg zur Arbeit werden von den befragten Kaufplanern im Schnitt täglich 37 km zurückgelegt, Dieselfahrer kommen auf 45 km, Benzinfahrer auf 33 km. Neben dem generellen Bedarf an Diesel-Pkw ist auch die Attraktivität des Selbstzünders gestiegen. Seit der Befragung im Juni würden mehr Endverbraucher einen Diesel der neuesten Generation Euro 6d-TEMP in Betracht ziehen (35 Prozent; unter den Dieselfahrern 59 Prozent). Sollten Fahrverbote vom Tisch sein, würden sich 32 Prozent aller Befragten und 56 Prozent aller befragten Dieselfahrer (wieder) für einen Diesel entscheiden. Konkret gefragt nach der Motorart beim nächsten Autokauf würden sich aktuell 15 Prozent (März: 11 Prozent) für einen Diesel entscheiden (Diesel-Fahrer zu 40 Prozent [März: 29 Prozent]). Ihren Pkw-Kauf haben nur 34 Prozent verschoben, 58 Prozent tun das nicht. Sollte eine technische Nachrüstung möglich sein, würden sich Dieselfahrer zu 38 Prozent finanziell daran beteiligen (Juni: 41 Prozent). Top-1-Grund bleibt die Umgehung der Fahrverbote. Was die Gebrauchtwagenwerte betrifft, so verlaufen Benzin und Diesel-Pkw parallel ohne Einbrüche. Der Handel hatte im August wieder etwas längere Standzeiten: Gebrauchte Diesel-Pkw stehen 103, Benziner 80 Tage bis zum Verkauf.

https://www.dat.denews-545.atomDAT Diesel-Barometer® September 2018-2018-09-26T07:32:44+00:002018-10-19T14:17:22+00:00DAT Diesel-Barometer zeigt gestiegene Akzeptanz von Diesel-Pkw
  • Stabile Nachfrage nach gebrauchten DieselPkw
  • Erstmals mehr gebrauchte Euro6-Diesel-Pkw verkauft als Euro 4 und niedriger
  • Dieselfahrer pendeln 45 km pro Tag, Benzinfahrer nur 33 km
  • Über ein Drittel würde Euro6d-temp-Pkw kaufen
  • DieselKaufabsicht als ?wahrscheinlichste Motorart? deutlich gestiegen
  • Ein Drittel der Autokaufplaner zögert den Kauf hinaus, v.a. wegen der Diskussion um Fahrverbote
  • Knapp 40 Prozent würden sich finanziell an einer technischen Nachrüstung beteiligen
  • Gebrauchtfahrzeugwerte verlaufen saisonal üblich
  • Diesel und Benzin-Gebrauchtwagen stehen beim Handel wieder etwas länger

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat das aktuelle DAT Diesel-Barometer® veröffentlicht. Themenschwerpunkt ist eine repräsentative Befragung von Autokaufplanern durch das Marktforschungsinstitut GfK sowie eine Analyse der KBA- und DAT-Datenbanken.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

  1. Diesel-Gebrauchtwagen weiter gefragt: Im August wurden laut KBA-Informationen 200.208 Diesel-Gebrauchtwagen gehandelt, das sind knapp 6% mehr als im August 2017. Im Vergleich zum Juli 2018 (205.438 Einheiten) liegt der Wert rund 2,6% darunter. Gebrauchte Benziner sind ebenfalls weiter sehr gefragt.
     
  2. Gebrauchte Euro-6-Diesel an der Spitze: Erstmals wurden mehr Euro-6-Dieselgebrauchtwagen verkauft als Euro-1-bis-4-Diesel-Pkw. Den geringsten Anteil an den Besitzumschreibungen im August hatten die Euro-5-Dieselgebrauchtwagen.
     
  3. Dieselfahrer legen 45 km pro Tag zurück: Von allen Befragten nutzen 67% ihren Pkw für den Arbeitsweg. Im Schnitt werden 37 km pro Tag zurückgelegt, Dieselfahrer liegen mit 45 km deutlich darüber, Benzinfahrer mit 33 km deutlich darunter.
     
  4. Moderne Euro-6d-TEMP-Diesel-Pkw bleiben attraktiv: 35% aller Befragten würden sich für einen modernen Euro-6d-TEMP-Diesel entscheiden. Generell wäre die Akzeptanz eines Diesel-Pkw deutlich höher, wenn Fahrverbote vom Tisch wären.
     
  5. Akzeptanz von Diesel-Pkw gestiegen: Auf die Frage, was die wahrscheinlichste Motorart beim nächsten Kauf sein wird, haben 15% aller Befragten den Diesel angegeben. Im Vergleich zu den Antworten vor einem halben Jahr ist das eine Steigerung um 4 Prozentpunkte. Unter den Dieselfahrern würden sich 40% wieder für einen Diesel entscheiden ? eine deutliche Steigerung um 11 Prozentpunkte.
     
  6. Ein Drittel der Kaufplaner zögert: 34% derjenigen, die aktuell einen Fahrzeugkauf planen, zögern die Kaufentscheidung hinaus. Hauptgrund ist die Diskussion um Fahrverbote.
     
  7. Knapp 40% würden sich an technischer Nachrüstung finanziell beteiligen: ?Ich wäre bereit, mich an einer technischen Nachrüstung meines aktuellen Diesels finanziell zu beteiligen, wenn ich damit Fahrverbote umgehen kann.? Dieser Aussage stimmten 38% aller befragten Dieselfahrer zu. Hauptgrund sind Fahrverbote, gefolgt von Werterhalt und der Tatsache, sich nicht von seinem Fahrzeug trennen zu müssen.
     
  8. Keine Einbrüche bei Gebrauchtfahrzeugwerten: Die Entwicklung der Werte von dreijährigen Gebrauchtwagen zeigt keine außergewöhnlichen Auffälligkeiten. Mit 52,5% des ehemaligen Listenneupreises im August 2018 bleiben die Werte zwar unter Vorjahr, aber sie zeigen keine weitere Abweichung nach unten. Wegen der in manchen Regionen allerdings weiter stark angespannten Diesel-Situation sind regional hohe Abweichungen bei den Gebrauchtwagen-Verkaufspreisen je nach Fabrikat möglich. Die hier dargestellten Werte zeigen den markenübergreifenden Bundesdurchschnitt. Benziner verlaufen parallel zu den Dieseln, die Schere geht nicht weiter auseinander.
     
  9. Gebrauchtwagen stehen fünf Tage länger beim Handel als im Vormonat: Mit 103 Tagen bei Diesel- und 80 Tagen bei Benzingebrauchtwagen hat der Automobilhandel wieder mit etwas längeren Standzeiten zu kämpfen. Dort ist die Situation weiterhin angespannt.


Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: ?Die aktuelle Befragung von Endverbrauchern vor der Kaufentscheidung zeigt: Pkw mit Dieselmotor haben wieder an Attraktivität gewonnen, und die Wogen glätten sich langsam. Nun hört man aus dem Verkehrsministerium, dass neben neuen Wechselprämien auch ernsthaft über eine technische Nachrüstung von Euro-5-Dieseln diskutiert wird. Der Plan ist, die Halter an den Kosten zu beteiligen. Dazu wären 38% sogar bereit - offen bleibt allerdings in welcher Höhe. Es bleibt zu hoffen, dass diese Entscheidungen nicht zu noch mehr Verwirrung, sondern zu mehr Rationalität und einer langfristigen Lösung führen.?

https://www.dat.denews-541.atomSieben Fakten rund um Reifen-2018-09-19T09:08:02+00:002018-11-07T14:55:47+00:00Auswertung aus dem DAT-Report 2018 im Vorfeld der Reifensaison.

Wie verhalten sich Endkunden beim Thema Reifen? Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat die Daten aus dem DAT-Report 2018 im Vorfeld der Radwechselsaison genauer unter die Lupe genommen. Generell kann festgestellt werden, dass vielen Autofahrern das Herumwuchten der immer schwereren Autoräder zu umständlich wurde und sie nach einer Lösung suchten. Tatsächlich ist es der Kfz-Branche gelungen, die Einlagerung der jeweils ungenutzten Radsätze der Kundenfahrzeuge während der Sommer- und Wintersaison auszubauen und mit vielen Kunden mindestens zwei feste Kontakte im Jahr zu haben. Es ist allerdings ein Unterschied, ob der Pkw-Halter in einer Groß- oder Kleinstadt lebt, da häufig die Platzverhältnisse in Großstadtwohnungen ein eigenes Einlagern erschweren.

 

  1. Wo wird gewechselt? Von allen repräsentativ befragten Endverbrauchern lassen 23 Prozent den Radwechsel in einer Markenwerkstatt durchführen, 25 Prozent in einer freien Werkstatt. 13 Prozent der Autofahrer suchen für den Radwechsel einen Reifenfachbetrieb bzw. einen Reifenhändler auf.
     
  2. Wer wechselt selbst? Beachtliche 39 Prozent der Autofahrer führen den Radwechsel selbst oder mit Hilfe von Bekannten durch. In der Altersgruppe bis 29 Jahre liegt dieser Anteil bei 65 Prozent, bei der Altersgruppe 60+ nur bei 26 Prozent. Interessant ist, dass Pkw-Halter einer Kleinstadt unter 20.000 Einwohnern zu 48 Prozent in Eigenregie wechseln, während Großstädter (in Städten über 500.000 Einwohner) nur zu 24 Prozent selbst den Wechsel vollziehen.
     
  3. Wer lässt wechseln und einlagern? 59 Prozent derjenigen, welche die Räder in einer Werkstatt wechseln lassen, lassen die Räder dort auch einlagern.  Auch hier sind die Großstädter mit 63 Prozent deutlich vorn. Pkw-Halter in Kleinstädten nutzen dieses Angebot nur zu 54 Prozent. Was die Kosten pro Einlagerung inkl. Montieren betrifft, so gaben das die Befragten mit durchschnittlich 62 Euro an.
     
  4. Wer nutzt Ganzjahresreifen? Einigen Autofahrern ist der Aufwand für den saisonalen Räderwechsel zu hoch. So nutzen durchschnittlich 14 Prozent der Autofahrer Ganzjahresreifen. Aus der Altersgruppe der bis zu 29 Jahre alten Autofahrer nutzen nur 9 Prozent Ganzjahresreifen, während die Altersgruppe 60+ zu 16 Prozent auf Ganzjahresreifen unterwegs ist.
     
  5. Wann werden Reifen erneuert? Durchschnittlich nach 43.000 km Fahrleistung lässt ein privater Autokäufer die Reifen auf seinem Fahrzeug durch neue Reifen ersetzen, allerdings hat über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) auf die Frage ?Wie viele Kilometer können Sie in der Regel mit einem Satz Sommerreifen (oder Ganzjahresreifen) fahren bzw. nach welcher Kilometerleistung müssen Sie diese durch neue Reifen ersetzen?? keine Antwort. Fragt man nach dem Zeitraum, wird ein Zeitraum von vier Jahren angegeben ? allerdings wissen auch hier über die Hälfte (51 Prozent) nicht, wann der passende Zeitpunkt ist. Fragt man nach der Profiltiefe, so wird im Schnitt bei 2,6mm gewechselt. 39 Prozent der Befragten haben dazu keine Antwort.
     
  6. Wo werden Reifen gekauft? Bei den Einkaufsorten für Reifen konnten die Befragten aus mehreren Antwortmöglichkeiten wählen. Der örtliche Reifenhandel sicherte sich mit 33 Prozent bei allen privaten Autofahrern den größten Anteil. Markenwerkstätten kommen auf 24 Prozent, freie Werkstätten auf 21 und Systemanbieter auf 11 Prozent. Immerhin 23 Prozent aller Befragten bestellen ihre Reifen im Internet. Dabei überrascht es nicht, dass die Gruppe der bis 29 Jahre alten Autofahrer ihre Reifen zu 38 Prozent über das Internet bezieht und nur 12 Prozent der Altersgruppe 60+.
     
  7. Welche Rolle spielt die Reifenmarke? Gefragt danach, wie stark man grundsätzlich auf eine Bestimmte Marke beim Reifenkauf achtet, zeigte sich, dass nur 45 Prozent sehr stark darauf achten. 26 Prozent gaben zu Protokoll, dass dieses Thema nur wenig bis überhaupt keine Relevanz habe. Fahrer von SUVs und Mittelklassefahrzeugen, die in der Regel eine höhere Laufleistung pro Jahr erbringen, achten mit 49 bzw. 55 Prozent deutlich mehr auf die Reifenmarke als der Durchschnitt.
     

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Über den DAT-Report

Der DAT-Report erscheint seit 1974 und ist seitdem die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Er gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird.

Für den DAT-Report 2018 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.979 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten durchgeführt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.563 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2017 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum erfolgte von Juli bis Oktober 2017. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.416 Autofahrer / Pkw-Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2017.

https://www.dat.denews-540.atomDAT auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018-2018-09-19T06:54:08+00:002018-09-27T16:58:52+00:00In Halle 13, Stand B84 präsentiert die DAT vom 20.-27.09. Daten und Dienstleistungen rund um das Nutzfahrzeuggeschäft.

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist auch in diesem Jahr wieder auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vertreten.

In Halle 13, Stand B84 können sich Interessenten über die Produkte und Dienstleistungen der DAT im Bereich Nutzfahrzeuge informieren. Die DAT beliefert den Markt seit fast 90 Jahren mit Fahrzeugdaten, darunter auch Transporter und schwere Nutzfahrzeuge. Auf Basis dieser Daten können mit IT-Systemen der DAT Reparaturkostenkalkulationen und Fahrzeugbewertungen durchgeführt werden.

Zusätzlich bietet die DAT ein bundesweites Netz von über 250 Sachverständigenbüros, von denen über 100 Standorte einen Nutzfahrzeugschwerpunkt haben.

Am 24. September 2018 findet im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover die Fachveranstaltung ?Financial Services im Nutzfahrzeuggeschäft? statt. Für Besucher der IAA ist die Veranstaltung kostenfrei. Der VDA hat gemeinsam mit den Banken der Automobilwirtschaft (BDA) und der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) ein interessantes Themenspektrum rund um dieses wichtige Thema zusammengestellt. Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer, wird in einem Fachvortrag erstmals eine Auswertung umfangreicher Datenbanken zu Ausstattungsmerkmalen von Transportern präsentieren.

Alle Informationen zum Programm inkl. Anmeldung finden Sie hier: https://www.iaa.de//iaa/programm/fachveranstaltungen/#/veranstaltung/financial-services-im-nutzfahrzeuggeschft/1067

https://www.dat.denews-539.atomGebrauchtwagenmarkt im August 2018-2018-09-18T14:48:30+00:002018-10-08T14:06:33+00:00Die WLTP-Welle sorgt für Sondereffekte im Markt

Der Automobilmarkt im August dürfte in die Geschichte eingehen: 24,7 Prozent mehr Neuzulassungen als im Vorjahresmonat, kumuliert 6,4 Prozent mehr Wachstum als im Vergleichszeitraum 2017. Und der GW-Markt? Verhält sich stabil mit 633.533 Besitzumschreibungen, das ist in etwa auf Vorjahresniveau (-0,3 Prozent) und etwas mehr als noch im Juli 2018 (+1,5 Prozent). Kumuliert liegt der Gebrauchtwagenmarkt mit knapp unter 5 Mio. Einheiten (4.892.356 Besitzumschreibungen) 1,5 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die Aktivitäten rund um die WLTP-Verordnung haben dazu geführt, dass noch vor dem 1. September große Mengen an Neuwagen mit Zertifizierung nach dem alten NEFZ-Verfahren zugelassen wurden. Solche Sondereffekte wirken sich immer auf den Gebrauchtwagenmarkt aus ? allerdings mit zeitlicher Verzögerung. Wir beobachten, dass die Gebrauchtfahrzeugwerte bei Benzinern und Dieseln trotz anhaltender Diskussion stabil bleiben, d.h. die bundesdurchschnittlichen Verläufe dreijähriger Gebrauchter bewegen sich im normalen Bereich. Die Nachfrage nach jungen Gebrauchtwagen durch die Nichtverfügbarkeit von Neuwagen wird in den kommenden Monaten ansteigen.

Für den Handel gilt, dass innerhalb der 30 Tage, die ein Interessent für die Informationssuche bis zum Autokauf benötigt, alle Online- und Offline-Touchpoints professionell bedient werden müssen. Die  Rolle des Handels hat sich hierbei insbesondere für die Bestandskunden deutlich gesteigert: 23 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer informierten sich vor dem Kauf laut DAT-Report 1974 bei dem Händler, bei dem sie auch ihren Kundendienst machen lassen. Dies hat sich rund 40 Jahre später auf 42 Prozent erhöht. Die Qualität der eigenen Kundendaten inklusive deren Servicehistorie ist somit essentiell wichtig.

Für alle Interessenten gilt: Jeder fünfte Gebrauchtwagenkäufer hat aufgrund seiner Recherchen im Internet den Händler gewechselt. Eine schnelle Reaktionszeit auf Anfragen ist für 88 Prozent aller Käufer sehr wichtig bzw. wichtig. Deutlich darüber liegen allerdings die Punkte ?Bedarfsgerechte Beratung?, die Preiswürdigkeit und der Zustand der Gebrauchtwagen sowie die Informationsmöglichkeiten vor Ort. Die Nähe des Händlers zum eigenen Wohnort rangiert dagegen nicht in den Top-10-Kriterien. Nicht zu unterschätzen ist allerdings die Möglichkeit zur Probefahrt, die von 94 Prozent aller Gebrauchtwagenkäufer als sehr wichtig / wichtig gesehen wird. Wenn diese professionell und strukturiert durchgeführt wird, stehen die Chancen sehr gut, den Interessenten auch zum Kunden zu machen.

https://www.dat.denews-526.atomDAT auf der Automechanika 2018-2018-08-27T10:49:56+00:002018-09-19T09:48:46+00:00SilverDAT 3 und Produktneuheiten prägen den DAT-Auftritt

 

 

 

 

 

  • Zahlreiche Neuerungen bei SilverDAT 3 für Werkstätten
  • Neuheit: werkstattqualität.de
  • Neue Tools für Kfz-Sachverständige
  • Teilnahme an Schadenstraße und Weiterbildungs-Workshops
     

Auf der Automechanika 2018 präsentiert sich die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) in Halle 11, Stand C12, mit vielfältigen Produkten für den Automobilservice, den Autohandel, K+L-Betriebe, Sachverständige, Versicherungen und weitere Kundengruppen. Im Mittelpunkt steht die modulare Software SilverDAT 3 für die Schadenskalkulation, Fahrzeugbewertung und die Kommunikation mit Versicherungen. SilverDAT 3 enthält mit dem Modul ?myClaim? zugleich die Möglichkeit des professionellen, digitalen Schadenmanagements.

  • Neue Features in SilverDAT 3: Rechtzeitig zur Automechanika 2018 haben die Entwickler in Ostfildern die SilverDAT 3 um eine Reihe von Funktionen erweitert. Dazu zählen u.a. die Integration originaler Reparaturanleitungen, die Einbindung neuer 2D- und 3D-Grafiken, die schnelle Mehrfachauswahl von Teilen sowie die automatische Erkennung der Lackart via VIN-Abfrage. Zudem wurde die Funktionalität der Software verfeinert und damit die Umstellung von SilverDAT II auf SilverDAT 3 für Anwender noch reizvoller.
  • Neue Plattform ?werkstattqualität.de?: Für die Bewertung der Leistung von Werkstätten steht als Neuheit das Produkt werkstattqualität.de zur Verfügung. Dieses Tool bietet eine ausschließlich auftragsbezogene Bewertungsmöglichkeit für Endverbraucher. Damit soll eine faire Beurteilung von Werkstattleistungen durch die Kunden ermöglicht werden. Eine Bewertung einer Werkstatt ohne erfolgten Auftrag ist nicht möglich. Werkstätten können die erfolgten Kundenbewertungen in ihre eigene Webseite einbinden und automatisch bei einer Google-Suche anzeigen lassen.
  • Neue FairGarage-Webkits für Karosserie- und Lackierbetriebe: Ebenfalls für Servicebetriebe bietet die DAT seit einigen Jahren das Werkstattportal fairgarage.de an. Dabei handelt es sich um ein Onlineangebot, bei dem Endverbraucher sich über Reparaturen an ihrem Fahrzeug informieren, Werkstätten in ihrem Umfeld suchen, Angebote vergleichen und Termine online buchen können. Teilnehmende Werkstätten können ihre Konditionen hinterlegen, so dass die Kunden stets ein aktuelles Angebot erhalten. Die Funktionalität ist zugleich als WebKit verfügbar, welches in eine bestehende Webseite einer Werkstatt integriert werden kann. Im Vorfeld der Automechanika sind weitere WebKits an den Start gegangen, darunter u. a. fairrep.de von Auto-Vorbeck, hoeftkarosserie.de und brillianz-service.de von den gleichnamigen Fachbetrieben.
  • Neue Features für Sachverständige: Mit Dynarex bietet die DAT gemeinsam mit der OnREX GmbH ein Softwarepaket für Kfz-Sachverständige an, welches den kompletten Prozess der Schadensaufnahme bis zur Erstellung eines Gutachtens und der Rechnungserstellung abbildet. Dabei nutzt Dynarex die Kalkulationsdaten der DAT ? und ganz neu auch die Mietwagendaten und die Informationen zum Nutzungsausfall. Der besondere Pfiff an dieser Software ist der beliebige Wechsel zwischen unterschiedlichen Endgeräten. So kann ein Gutachter einen Auftrag auf seinem Tablet-PC eröffnen, den Schaden zum Beispiel in einer Tiefgarage erfassen und anschließend an seinem Büro-PC weiter bearbeiten. Diese Flexibilität macht Dynarex einzigartig. Speziell um den Endverbraucher in den Schadenprozess einzubinden, bietet Dynarex zudem eine neue E-Mail-Funktionalität, mit der sich aus dem System heraus relevante Dokumente per Mail versenden lassen.
  • Marktbeobachtung rund um den Diesel: Die DAT steht nicht nur für Kalkulation und Bewertung. Schon seit Jahrzehnten stellt die DAT dem Markt belastbare Fakten zur Marktentwicklung und dem Verbraucherverhalten zur Verfügung und fasst diese Daten im jährlich erscheinenden DAT-Report zusammen. Dazu kommt seit mehr als einem Jahr das DAT Diesel-Barometer®, welches monatlich Fakten zur Entwicklung des Diesel-Marktes liefert. Ebenfalls dem Diesel ist der sog. DAT-Faktencheck gewidmet, welcher speziell die Situation von Euro-5-Diesel-Fahrzeugen thematisiert.
  • Eintritt frei für alle Azubis: Wie zu jeder Automechanika bezahlt die DAT auch diesmal wieder für alle Auszubildenden aus dem Kfz-Gewerbe Eintrittskarten auf die Messe ? verbunden mit einer Einladung auf den Messestand. Dort bieten die DAT-Spezialisten den Auszubildenden einen kurzen Überblick über die Leistungsfähigkeit und die Anwendungsmöglichkeiten der DAT-Software und ?Daten.
  • Weiterbildungs-Workshops und Schadenstraße: Nachder Teilnahme am Schadentalk bei der vorletzten Automechanika nimmt die DAT 2018 erstmals auch an der Schadenstraße im Foyer der Halle 11.0 teil. Dieses Veranstaltungsformat dient ganz den Prozessen rund um die Schadenabwicklung. In diesem Kontext stehen auch u.a. die von der Messe Frankfurt angebotenen Weiterbildungs-Workshops. Dort engagiert sich die DAT erneut und bietet in der Galleria praxisorientierte Fortbildungen rund um die Themen Reparaturkostenkalkulation im Schadenprozess und die damit verbundene digitale Kommunikation mit Versicherungen an.
  • Zahlreiche weitere Präsenzen der DAT auf der Automechanika: Die enge Verbindung zum Kfz-Gewerbe zeigt sich durch die weiteren Präsenzen der DAT auf der Automechanika: Zusätzlich ist die DAT auf dem Stand des ZDK (Halle 9.0, Stand D62) vertreten Abgerundet wird der Messeauftritt der DAT durch eine Präsenz beim ZKF in Galleria 0, A15 und beim BFL, ebenfalls in der Galleria 0, Stand A10.
https://www.dat.denews-525.atomDAT startet Plattform „werkstattqualität.de“-2018-08-24T12:20:47+00:002018-09-19T09:49:02+00:00Premiere auf der Automechanika

 

 

 

 

 

  • Faire Bewertungsmöglichkeit für Werkstattkunden
  • Bewertung nur möglich in Verbindung mit tatsächlich erfolgtem Werkstattauftrag
  • Abgabe der Bewertung vor Ort im Automobilbetrieb oder von Zuhause per Link
  • Einbindung der Bewertungen in die eigene Werkstatt-Homepage
  • Google-Sichtbarkeit der Bewertungen

Die Deutsche Automobil Treuhand (DAT) stellt auf der Automechanika 2018 werkstattqualität.de als neues Bewertungs-Tool für Werkstattleistungen vor. Das Marketing-Tool können SilverDAT-Kunden ab September im Rahmen ihrer Lizenz nutzen. Für Werkstattkunden ist eine Bewertung eines Betriebs nur dann möglich, wenn eine Werkstattleistung tatsächlich erfolgt ist. Dies verhindert willkürliche Bewertungen. Werkstätten, die werkstattqualität.de nutzen, können die Resultate der Befragung unmittelbar auf ihrer Webseite veröffentlichen. Dadurch verbessert sich zugleich die Sichtbarkeit bei Google.

Konkret reicht der Kundendienstberater oder Serviceassistent dem Kunden bei der Abholung des Fahrzeugs ein Tablet-PC, auf dem die werkstattqualität.de-Applikation geöffnet ist. Der Kunde hat nun die Möglichkeit nach dem gängigen Bewertungsschema bis zu fünf Sterne zu vergeben und einen kurzen Kommentar zu hinterlassen. Dieser Vorgang dauert maximal eine Minute.

Die werkstattqualität.de-Applikation bietet neben der Bewertungsmöglichkeit auch sämtliche erforderlichen Funktionen für die Verwaltung und Einbindung auf die eigene Homepage. Dazu zählen ein Widget für die Einbindung auf der Werkstatt-Homepage, eine Microsite für die Darstellung der Bewertungen, ein Dashboard für die Administration, ein Tool für Kundenumfragen und eines für die Kampagnenverwaltung. Außerdem zählen eine Schnittstelle für den Newsletterversand, die suchmaschinenoptimierte Bereitstellung der Bewertungen sowie ein Druckvorlagengenerator für das Marketing zum Lieferumfang.

?Mit werkstattqualität.de gibt die DAT Kfz-Werkstätten ein wirksames Werkzeug in die Hand um die hohe Kundenzufriedenheit mit dem Automobilservice im Internet angemessen dazustellen?, erklärt Dr. Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer Produkte.

Als Anwender von werkstattqualität.de kommen sowohl freie als auch markengebundene Werkstätten sowie Kettenbetriebe in Frage. SilverDAT-Kunden können werkstattqualität.de im ersten Jahr kostenlos nutzen.

Alleinstellungsmerkmale

  • Bewertung erfolgt immer nur in Verbindung mit einem tatsächlich erfolgten Reparaturauftrag
  • Die Bewertung kann im Idealfall direkt vor Ort in der Werkstatt erfolgen
  • Bei Bedarf kann per Mail ein DeepLink an den Kunden geschickt werden, damit die Bewertung von zuhause aus erfolgen kann.

Leistungen für Automobilbetriebe

  • Widget für die eigene Homepage
  • Microsite für die Bewertungen
  • Administration über ein Dashboard
  • Kundenumfrage
  • Kampagnenverwaltung
  • Schnittstelle für Newsletterversand
  • Suchmaschinenoptimierte Bereitstellung der Bewertungen
  • Druckvorlagengenerator für das Marketing

Hintergrund-Info

Kundenzufriedenheit ist im Servicemarkt ein wertvolles Gut. Schließlich ist es weniger aufwändig Werkstattkunden zu halten als neue Kunden zu gewinnen. Im Kfz-Gewerbe wird diese Aufgabe bereits vorbildlich gelöst. So weist der DAT-Report 2018 eine hohe Zufriedenheit mit den Werkstätten aus. Immerhin äußerten sich 70 Prozent der Befragten außerordentlich beziehungsweise sehr zufrieden mit der Arbeitsleistung ihrer Werkstatt. Weitere 17 Prozent der Befragten äußerten sich zufrieden. Nur zwei Prozent der Befragten waren mit ihrer Werkstatt wenig oder gar nicht zufrieden. Für die Zufriedenheit spricht auch die hohe Kundentreue. Laut DAT-Report 2018 lassen 82 Prozent der Befragten Wartungs- und Reparaturarbeiten immer im gleichen Betrieb durchführen.

Demgegenüber steht eine äußerst kritische Darstellung der Werkstattleistung in der öffentlichen Diskussion oder in den sozialen Netzwerken, bei denen oft unzufriedene Werkstattkunden zu Wort kommen. So ist im Zusammenhang mit Werkstätten immer wieder von Abzocke und Betrug die Rede. Regelmäßig wird behauptet, dass Werkstätten ihren Kunden unnötige Reparaturen verkaufen, ungerechtfertigt Kleinteile abrechnen oder abgerechnete Leistungen bei Inspektionen nicht erbringen. Dazu kommen in den verschiedenen Bewertungsportalen im Internet häufig ungerechtfertigt negative Bewertungen, abfällige Bemerkungen und zum Teil schlechte Urteile über Betriebe sowie deren Mitarbeiter. Bei diesen negativen Darstellungen der Werkstattqualität fehlt meist ein Bezug zu realen Aufträgen. So lassen sich die Kunden-Beschwerden von den Werkstätten weder zurückverfolgen noch negative Urteile seitens der Werkstätten kommentieren.

Im Internetzeitalter informieren sich Autofahrer zunehmend online über Werkstätten, deren Leistungen und Bewertungen. Da über die Missleitungen schwarzer Schafe in der Branche aber überproportional häufig berichtet wird und negative Kundenerfahrungen oft zu unfairen Online-Bewertungen von Werkstätten führen, entsteht online ein verzerrtes Bild der Kfz-Werkstätten.

https://www.dat.denews-524.atomDAT Diesel-Barometer® August 2018-2018-08-23T07:17:30+00:002018-09-18T14:57:34+00:00DAT Diesel Barometer zeigt weitere Entspannung des Marktes

  • Steigende Nachfrage nach gebrauchten Diesel-Pkw: Besonders durch Euro-6-Diesel wurden Besitzumschreibungen beflügelt
  • 20-Jahres-Horizont: Diesel-Anteile zwischen 18% und 48% bei Neuzulassungen. Aktuell auf dem Niveau des Jahres 2000
  • Lichtblick für Händler: Standzeiten bei Diesel- und Benzin-Gebrauchtwagen jeweils um 9 Tage gesunken
  • Schatten für Händler: Gebrauchtfahrzeugwerte von dreijährigen Diesel-Pkw im Durchschnitt 2,2 Prozentpunkte unter Vorjahr
  • Analyse des KBA-Fahrzeugbestands: In Hamburg sind anteilig die meisten Euro-6-Diesel zugelassen
  • Kraftstoffpreise: Starker Anstieg vor und während der Urlaubszeit

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat für ihr aktuelles DAT Diesel-Barometer eine umfangreiche Analyse der Bestandszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) vorgenommen. Zudem sind die monatlichen Ergebnisse der DAT-Marktbeobachtung zu den Gebrauchtfahrzeugwerten und Standtagen beim Handel in das Barometer eingeflossen.

  1. Nachfrage nach gebrauchten Diesel-Pkw im Juli weiter gestiegen: Endverbraucher haben wieder mehr Lust auf Diesel-Pkw. Die Ergebnisse der KBA-Analyse zeigen, dass die Nachfrage nach gebrauchten Diesel-Pkw im Juli mit 205.438 Einheiten einen Jahreshöchstwert erreicht hat. Auch junge gebrauchte Diesel-Pkw liegen im Trend, denn die Nachfrage nach modernen Euro-6-Diesel-Gebrauchtwagen hat mit 86.985 Einheiten den zweithöchsten Wert seit Jahresbeginn erreicht. Günstige Diesel-Pkw der Emissionsklassen 4 oder niedriger bilden weiterhin die größte Gruppe der Besitzumschreibungen.
  2. 20-Jahre-Horizont der Dieselanteile reicht von 18% bis 48%: Die Analyse der Zahlen des KBA macht deutlich, wie stark die Nachfrage nach neuen Diesel-Pkw über die letzten Jahre gewachsen ist. Mit dem Siegeszug der direkteinspritzenden Turbodiesel wurde der Dieselmotor für Effizienz und Fahrspaß bekannt. Die Steigerung seit 1998 zeigt das deutlich. Damals lag der Diesel-Anteil bei Neuwagen noch bei niedrigen 18%. Der Höchstwert von 48% wurde 2007 und nach der Finanzkrise in vier aufeinander folgenden Jahren (2012-2015) erreicht. 2017 wurden 39% aller Neuwagen mit einem Dieselmotor zugelassen. Seit der in der Geschichte des Automobils einzigartigen Kritik am Dieselmotor sank dessen Anteil bei den Neuzulassungen. Er erreicht aktuell 32% und liegt damit in etwa auf dem Wert des Jahres 2000.
  3. Lichtblick für den Handel bei den Standtagen: Der Rückgang von 9 Tagen gegenüber dem Vormonat bedeutet, dass gebrauchte Diesel-Pkw beim Handel 98 Tage stehen, bevor sie verkauft werden. Das ist im Bundesdurchschnitt immer noch ein hoher Wert und bedeutet, dass beim Verkauf von Diesel-Gebrauchtwagen weiter kaum Erlöse zu erzielen sind. Vergleichbare Benziner werden dagegen bereits nach 75 Tagen verkauft. Dies ist der niedrigste Wert seit der Publikation des DAT Diesel-Barometers im April 2016.
  4. Schatten für den Handel wegen niedriger Gebrauchtfahrzeugwerte: Die Entwicklung der dreijährigen Gebrauchtfahrzeugwerte für Diesel-Pkw bleiben im Schnitt 2,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Allerdings entwickeln sich seit Jahresbeginn die Werte linear und parallel zu den Benzin-Gebrauchtfahrzeugwerten. Das bedeutet: Aktuell werden für drei Jahre alte gebrauchte Diesel noch 52,7% des ehemaligen Listenneupreises erzielt. Vergleichbare Benziner erzielen 57,5% des ehemaligen Listenneupreises. Regional hohe Abweichungen sind je nach Fabrikat und Modell weiter möglich.
  5. KBA-Bestand zeigt, in Hamburg fahren anteilig die meisten modernen Diesel: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat zum Stichtag 1.1.2018 insgesamt rund 15 Mio. Diesel-Pkw in Deutschland gezählt.Davon sind rund 37% mit der Euro-Norm 1-4 unterwegs, 37% mit der Euro-5-Norm und 25% mit der modernen Euro-6-Norm. In der Betrachtung nach den Bundesländern werden Unterschiede deutlich: In Hamburg sind anteilig die meisten Euro-6-Diesel-Pkw angemeldet. Von allen in Sachsen-Anhalt gemeldeten Pkw machen Euro-5-Diesel mit 41% den höchsten Anteil aus, in Schleswig-Holstein sind es die Diesel-Pkw mit Euro-4-Norm oder niedriger, die mit 43% den größten Anteil am Pkw-Bestand dieses Bundeslandes haben. Durch die jährlich stattfindende Verschrottung und den Export von Diesel-Pkw sowie durch die Neuzulassungen findet eine sukzessive Verjüngung des Bestandes statt.
  6. Diesel-Kraftstoffpreise vor und während der Urlaubszeit deutlich gestiegen: Einer Analyse der vom ADAC bereitgestellten Kraftstoffpreise zufolge sind insbesondere vor den Urlaubsmonaten die Kosten für Diesel-Kraftstoff stark angestiegen. Dennoch liegt Diesel aktuell im Mittel 16,4 Cent unter Normalbenzin. Im März 2018 war mit 118,3 Cent der niedrigste, im Juni mit 128,7 Cent der höchste Durchschnittspreis zu verzeichnen. Aktuell kostet ein Liter Diesel-Kraftstoff 128,1 Cent, Benzin (Super-95) 144,5 Cent.

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: ?Über 300.000 Personen haben sich im Juli für einen Diesel-Pkw entschieden ? im Verhältnis 2/3 gebraucht, 1/3 neu. Zudem verjüngt sich der Pkw-Bestand sukzessive durch Verschrottung oder Export alter und Neuzulassung moderner Pkw. Dies wird durch den Sondereffekt der Hersteller-Absatzprogramme noch beflügelt. In den kommenden Monaten werden wir allerdings deutlich schwächere Neuzulassungszahlen erleben, weil die neuen WLTP-Messungen zeitintensiv und aufwändig sind. Dies wird voraussichtlich die Standzeiten der Gebrauchtfahrzeuge weiter reduzieren, die Fahrzeugwerte weiter stabilisieren und den Händlern vielleicht die lang ersehnte Entlastung bringen.?

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Über das DAT Diesel-Barometer

Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Die Wertverläufe und Standzeiten ermittelt die DAT aufgrund der Transaktionspreise und weiterer Informationen, die vom Automobilhandel an die DAT übermittelt werden. Es handelt sich hierbei nicht um Angebotspreise in Internet-Fahrzeugbörsen, sondern um tatsächliche Gebrauchtwagen-Verkaufspreise vom Handel an Endverbraucher. Die Daten werden den DAT-Kunden in den sog. SilverDAT-Systemen zur Verfügung gestellt.

Für die Endverbraucherbefragung (Feldzeit: 07. bis 13. Juni 2018) wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 1.009 Online-Interviews (CAWI) über die GfK durchgeführt. Datengewichtung erfolgte nach Fahrzeugbestand (Marke u. Motorart). Zeitversetzt erfolgt eine repräsentative Befragung von Pkw-Händlern.

Die Marktzahlen zu Neuzulassungen und Besitzumschreibungen stammen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg, die monatlich der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. (www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/fahrzeuge_node.html)

Das DAT Diesel-Barometer wird seit April 2017 auf https://dieselbarometer.dat.de publiziert.

https://www.dat.denews-520.atomDAT kooperiert mit autorechtaktuell.de-2018-08-21T09:51:38+00:002018-09-06T18:53:18+00:00DAT-Kunden profitieren von fundiertem Wissen im Verkehrsrecht

 

 

 

  •  Neue Leistungen im Bereich Verkehrsrecht für DAT-Kunden
  •  Weiterer Ausbau des Netzwerks von Verkehrsrechtsexperten
  •  Weitere Verbreitung des SilverDAT Mietwagenspiegels

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) kooperiert mit dem Fachportal autorechtaktuell.de. Durch die Kooperation mit diesem Spezialanbieter für juristische Informationen kann die DAT ihren Kunden neue Leistungen im Bereich Verkehrsrecht anbieten. autorechtaktuell.de richtet sich an alle Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen, die sich gewerblich mit der Reparatur, dem Handel, der Finanzierung und der Versicherung von Kraftfahrzeugen beschäftigen. Darüber hinaus ist autorechtaktuell.de eine wichtige Quelle für Informationen rund um verkehrsrechtliche Fragen für Kfz-Sachverständige und Rechtsanwälte.
Elmar Fuchs, Geschäftsführer autorechtaktuell.de: ?Gemeinsam mit der DAT werden wir unser Netzwerk an Verkehrsrechtsexperten ausbauen und dieses den zahlreichen DAT-Kunden in der Automobil-, Finanz- und Versicherungswirtschaft zugänglich machen.? Jens Nietzschmann, Geschäftsführer DAT, ergänzt: ?Als Marktführer in der Daten- und Systemlandschaft des Kfz-Gewerbes sind wir stets an zusätzlichen Elementen zur Bindung unserer Kunden interessiert. Hierfür bietet sich die Kooperation mit den Experten von autorechtaktuell.de sehr gut an. Darüber hinaus besteht nunmehr die Möglichkeit, die Verbreitung unseres SilverDAT Mietwagenspiegels etwas einfacher bei Zielgruppen voranzubringen, die bislang nicht zu den traditionellen Kunden der DAT zählten.?
Der ?SilverDAT Mietwagenpiegel? enthält aktuelle Preise von Mietfahrzeugen und Daten zum Nutzungsausfall. ?Die Intelligenz dieses Systems zeigt sich darin, dass alle Pkw per VIN-Abfrage identifizieren lassen, anschließend automatisch einer Mietwagenklasse zugeordnet werden und diese mit den jeweils aktuell gültigen Preisklassen von 8.000 Vermietstationen aller relevanten Autovermieter verknüpft sind. Auf diese Weise können mit wenigen Klicks die wirklich relevanten Mietpreise für Unfallersatzfahrzeuge ermittelt werden. Darüber hinaus bietet der Mietwagenspiegel auch die Möglichkeit, die Kosten für den Nutzungsentgang rechtlich belastbar zu ermitteln. Dies wurde erst kürzlich durch vier in rascher Folge verkündete Gerichtsurteile bestätigt?, resümiert Jens Nietzschmann.

https://www.dat.denews-519.atom10 Fakten zu Senioren beim Neuwagenkauf -2018-08-15T10:20:00+00:002018-08-27T11:33:57+00:00Wir haben eine Sonderauswertung aus dem DAT-Report 2018 für die „Neuwagenkäufer über 60“ vorgenommen.

 

  1. Senioren sind markentreuer: 43% gaben an, sie kaufen immer die gleiche Automarke, der Durchschnitt liegt bei 31%. Nur 14% der Über-60-Jährigen meinte, die Marke sei egal ? deutlich weniger als beim Durchschnitt mit 17%. Zudem ersetzen sie zum großen Teil bestehende Fahrzeuge beim Kauf: 85% waren sogenannte Vorbesitzkäufer, 12% haben einen Zweitwagen erworben, immerhin 3% haben sich zum ersten Mal in ihrem Leben ein Auto gekauft. Der Durchschnitt bei allen Neuwagenkäufern liegt für die ?Erstmotorisierung? bei 9%.
     
  2. Senioren mögen SUVs: Jeder Fünfte über 60 Jahre hat sich beim Neuwagenkauf für einen SUV entschieden. Deutlich häufiger als im Durchschnitt wird auch ein Pkw der oberen Mittelklasse gekauft (10%; der Durchschnitt liegt bei nur knapp 6%). 40% aller Senioren haben sich für einen Dieselmotor entschieden.
     
  3. Senioren wählen bevorzugt deutsche Premiumhersteller und Importeursfabrikate: 34% der Neuwagenkäufer über 60 Jahre haben sich für ein Modell eines deutschen Premiumherstellers entschieden. Der Durchschnitt liegt bei 26%. 44% erwarben einen Neuwagen eines Importeurs, der Gesamt-Durchschnitt aller Neuwagenkäufer liegt für diese Fabrikatsgruppe bei 38%.
     
  4. Senioren gehen auf Nummer sicher: Senioren schließen im Schnitt deutlich mehr Service- und Wartungsverträge ab (46% entscheiden sich beim Neuwagenkauf für dieses Zusatzpaket, der durchschnittliche Neuwagenkäufer zu 40%), noch deutlicher wird es bei der Garantieverlängerung. Hierfür entschieden sich 45% aller Neuwagenkäufer über 60 Jahre, der Durchschnittswert kommt auf 34%.
     
  5. Senioren finanzieren ihren Neuwagen deutlich seltener: Von allen Neuwagen, die von der Generation 60 plus erworben wurden, sind 59% bar oder per Überweisung bezahlt worden. Bezogen auf alle Neuwagen liegt die Barzahlerquote bei niedrigen 24%. Damit einhergehend liegt auch der Anteil der Finanzierungen über den Handel und/oder dessen Herstellerbank bei den Senioren mit 31% auf sehr niedrigem Niveau ? verglichen zum Durchschnitt aller Neuwagenkäufer, die zu 63% über den eigenen Händler finanzierten.
     
  6. Senioren informieren sich vor allem offline: Das Internet wurde im Kaufprozess mit nur 60% deutlich weniger genutzt als von allen Neuwagenkäufern. Da lag die Internetnutzung bei hohen 80%. Bei den sogenannten Nettosummen der Online-Informationsquellen kommen die Senioren auf nur 51%, d.h. nur 51% aller Käufer der Generation 60 plus nutzten mindestens eine Online-Quelle. Bezogen auf alle Käufer waren es 78%. In der Offline-Welt ist die Situation anders: 96% aller Über-60-Jährigen nutzten mindestens eine Offline-Quelle. Bei allen Neuwagenkäufern lag die Quote bei 94%. Die Top-Infoquelle ist der Händler, bei dem man bereits Kunde ist. Danach kommen die Probefahrt und die Gespräche mit Bekannten, Verwandten und / oder Freunden. Auf dem 4. Platz folgen gedruckte Prospekte. Auf dem 5. Platz liegt der Besuch bei verschieden Händlern.
     
  7. Vertrauen beim Handel ist den Senioren sehr wichtig: Während den Vertretern der Generation 60 plus die Nähe des Händlers wesentlich wichtiger als dem Durchschnitt, legen sie auch sehr großen Wert auf die Sach- und Fachkenntnisse des Verkäufers, direkt gefolgt von der bedarfsgerechten Beratung. Deutliche Unterschiede werden im Punkt ?Immer gleicher Ansprechpartner? sichtbar: Das ist den Senioren wichtiger als dem Durchschnitt. Deutlich unwichtiger ist ihnen dagegen die schnelle Reaktionszeit auf Anfragen. Auf die Frage, warum der Wagen gerade hier gekauft wurde, lag an Platz 1 das Vertrauen zum Händler. Und auch Punkte wie ?Händler ist mir persönlich bekannt? werden deutlich häufiger als Kaufgrund genannt.
     
  8. Senioren schätzen Zuverlässigkeit: Gefragt, was beim Neuwagen besonders wichtig ist, gaben die Über-60-Jährigen vor allem die Zuverlässigkeit an ? in der Benotung ist dieser Punkt weiter vorn als beim Durchschnitt. Danach folgen Preis und Aussehen. Wichtig hierbei: Den Senioren ist das Aussehen des eigenen Pkw weniger wichtiger ist als dem Durchschnitt.
     
  9. Senioren pflegen den eigenen Wagen: 96% und damit die große Mehrheit aller Neuwagenkäufer über 60 Jahren sind der Meinung, dass der eigene Wagen stets in einwandfreiem technischen Zustand sein muss (Durchschnitt: 94%). Regelmäßige Wartung und Pflege erhöhen nach Ansicht von 92% der Generation 60 plus den Wiederverkaufswert (Durchschnitt: 91%), kleinere Roststellen oder Kratzer lassen 92% der Über-60-Jährigen sofort beseitigen (Durchschnitt: 88%). Zudem legen 88% der Senioren bei Reparaturen Wert auf Original-Ersatzteile, der Durchschnitt bestätigt das zu 86%.
     
  10. Senioren sehen Elektromobilität kritisch: Nur6 Prozent der Generation 60 plus haben beim Neuwagenkauf einen Pkw mit Elektroantrieb in Betracht gezogen. Einen solchen erworben haben nur knapp 3 Prozent. 61 Prozent der Über-60-Jährigen haben hauptsächlich aus Gründen der Reichweite kein Elektrofahrzeug erworben, an zweiter Stelle standen die Anschaffungskosten. Beim Durchschnitt aller Neuwagenkäufer, die sich kein E-Fahrzeug gekauft haben, war vor allem der Anschaffungspreis (58%) ausschlaggebend. Die Reichweite folgte auf Platz 2, danach die noch unausgereifte Infrastruktur. Was allerdings die Kenntnis über E-Fahrzeuge betrifft, so liegen Senioren über dem Durchschnitt: 47% haben eigenen Angaben zufolge schon viel über reine E-Autos gelesen/gehört und sich intensiv damit beschäftigt. Der Durchschnitt hat das nur zu 44%. Über ein E-Auto mit Reichweitenverlängerer haben sich bereits 27% aller Senioren informiert, der Durchschnitt liegt bei 25%.

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Über den DAT-Report

Der DAT-Report erscheint seit 1974 und ist seitdem die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Er gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Informationen zur Bestellung des DAT-Reports finden Sie hier: https://report.dat.de/ 

Für den DAT-Report 2018 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.979 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten durchgeführt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.563 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2017 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum erfolgte von Juli bis Oktober 2017. Die Betrachtungsgruppe der Senioren bezieht sich auf die ?Neuwagenkäufer über 60 Jahre?. Sie machen 11 Prozent aller Neuwagenkäufer aus (Fallzahl n=145). Sieben von 10 Autokäufern dieser Altersgruppe sind Männer. 

Via Twitter (www.twitter.com/datgroup) werden u.a. regelmäßig Zahlen aus dem Report unter dem Hashtag #datreport publiziert. Einmal im Monat erscheint ferner der kostenfreie SilverDAT-Newsletter u.a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report oder Sonderthemen und Rückblenden über mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Anmeldung unter www.dat.de/newsletter

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Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit über 87 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

https://www.dat.denews-518.atomGebrauchtwagenmarkt im Juli 2018-2018-08-08T14:23:37+00:002018-08-24T12:31:25+00:00Markt für gebrauchte Fahrzeuge bleibt zu Beginn der zweiten Jahreshälfte stabil

Der Automobilmarkt in Deutschland zeigt sich trotz der sommerlichen Temperaturen und der Urlaubszeit im Juli erstaunlich stabil. Betrachtet man die aktuellen KBA-Zahlen, so konnten 624.121 Gebrauchtwagen verkauft werden. Das sind immerhin 1,1 Prozent mehr als im Vormonat und ebenfalls 1,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Kumuliert wechselten somit seit Jahresbeginn 4.258.823 gebrauchte Pkw ihren Besitzer. Dies sind 1,7 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Zusätzliche Impulse bei jungen Gebrauchten scheint die derzeit eingeschränkte Verfügbarkeit von Neufahrzeugen zu haben. Diese ist aufgrund von Verzögerungen bei den ab September 2018 verpflichtend vorgeschriebenen Abgastests nach dem WLTP-Standard derzeit deutlich spürbar. Speziell von Mai auf Juni 2018 haben die gebrauchten Euro-6-Diesel-Pkw einen Sprung von 63.888 auf  68.710 Einheiten gemacht. Und auch von Euro-5-Diesel-Pkw wurden 60.417 Einheiten beim KBA registriert. Diese Fahrzeuge werden also gehandelt, insgesamt 362.020 Einheiten seit Jahresbeginn. Wie viele dieser Pkw bereits das Land verlassen haben, lässt sich auf Basis der uns vorliegenden Zahlen nur sehr schwer feststellen. Tatsache ist jedoch, dass die Rückläufer mit dieser Motorisierung immer weniger werden.

Die Abwärtsspirale der Gebrauchtfahrzeugpreise, insbesondere bei jüngeren Diesel-Fahrzeugen, scheint zum Stillstand gekommen zu sein. Für einen dreijährigen Diesel-Gebrauchtwagen liegt der Händler-VK bei 52,9 Prozent des ehemaligen Listenneupreises, und wenn wir ? wie im DAT Diesel-Barometer ? die Transaktionsmeldungen aus dem Handel seit Jahresbeginn in einer Kurve darstellen, zeigt sich eine gewisse Stabilisierung des Marktes. Dies bedeutet aber nicht, dass für viele Händler regional, fabrikatsbezogen und vor allem bei älteren Fahrzeugen die Diesel-Welt bereits wieder in Ordnung wäre. Wichtig ist an dieser Stelle, dass die Schere der Fahrzeugwerte zwischen Benzin- und Diesel-Gebrauchtwagen nicht weiter auseinandergegangen ist.

Interessant sind in diesem Zusammenhang Feststellungen zahlreicher Händler, deren Kunden sich nach dem Kauf eines Benziners vor einem oder zwei Jahren aktuell wieder ihren Diesel zurückwünschen. Da das Emissionsproblem als technisch gelöst eingestuft werden kann und auch hinsichtlich der Effizienz noch keine wirkliche Alternative zum Diesel in Sicht ist, sind wir davon überzeugt, dass der Selbstzünder noch auf längere Sicht eine wichtige Antriebsart bleiben wird.

https://www.dat.denews-509.atomDAT Diesel-Barometer® Juli 2018-2018-07-27T10:03:17+00:002018-08-23T07:17:01+00:00Aktuelles DAT Diesel-Barometer zeigt Wahrnehmung der Berichterstattung in den Medien
  • 88 Prozent verfolgen die Berichterstattung in den Medien
  • 12 Prozent der Dieselfahrer haben positivere Berichte wahrgenommen
  • Schlagzeilen zu Fahrverboten am stärksten in Erinnerung
  • Dieselzukunft aus Verbrauchersicht hat sich nicht verschlechtert
  • Fast die Hälfte der Kaufplaner glaubt, dass nicht Fahrverbote, sondern andere Faktoren für die Verbesserung der Luftqualität eine Rolle spielen

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) stellt im aktuellen DAT Diesel-Barometer® neben Auswertungen der aktuellen Zahlen des KBA und eigener Datenbanken die Reaktion der Autokaufplaner auf die Diesel-Diskussion in den Medien als Schwerpunktthema vor.

Hierzu wurde im Auftrag der DAT von der GfK eine repräsentative Befragung von Autokaufplanern durchgeführt.

Hier alle Ergebnisse des aktuellen DAT Diesel-Barometers im Überblick:

  • DieselGebrauchtwagen und Diesel-Neuwagen im Juni stärker gefragtals im Mai: Eine Analyse der Zahlen des KBA zeigt, dass im Juni deutlich mehr gebrauchte und neue DieselPkw verkauft wurden. Nach 197 Tausend Besitzumschreibungen im Mai stiegen die Gebrauchtwagenverkäufe im Juni auf 202 Tausend Einheiten. Die Diesel-Neuzulassungen stiegen von 95 Tausend auf 107 Tausend. Dennoch liegt der Diesel-Gebrauchtwagenmarkt kumuliert weiterhin etwa 5 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
  • Gebrauchtfahrzeugwerte von Diesel und Benzin-Pkw zeigen keine dramatischen Einbrüche: Die dreijährigen BenzinGebrauchtwagen erzielen aktuell noch 57,6 Prozent des ehemaligen Listenneupreises, Diesel-Gebrauchtwagen erreichen noch 52,9 Prozent. Damit scheint im bundesweiten Durchschnitt der starke Abwärtstrend der Diesel-Gebrauchtfahrzeugwerte gestoppt zu sein.
  • Wahrnehmung der DieselDiskussion in den Medien deutlich gestiegen: Innerhalb eines Jahres stiegt die Wahrnehmung der Autokaufplaner in den Medien deutlich von 75 auf 88 Prozent. Der Anteil derer, die lediglich davon gehört haben, sank im gleichen Zeitraum von 21 auf 10 Prozent. Unwissend zeigten sich aktuell nur 2 Prozent der Befragten.
  • Dieselfahrer deutlich sensibler für Berichterstattungen: In den vergangenen drei Monaten haben 12 Prozent der Dieselfahrer eine positivere Berichterstattung in Bezug auf den Diesel wahrgenommen. Der Durchschnittswert liegt bei 9 Prozent. Als ?gleich geblieben? haben 48 Prozent aller Befragten und 46 Prozent der Dieselfahrer die Berichterstattung eingeordnet. 40 Prozent aller Befragten gaben an, die Berichterstattung sei negativer geworden, Dieselfahrer sahen dies zu 39 Prozent so.
  • Fahrverbote bleibt das beherrschende Thema: Gefragt nach unterschiedlichen Themen wurde von den Verbrauchern vor allem das Inkrafttreten von Fahrverboten genannt. Dass diese aktuell nur sehr wenige Streckenabschnitte betreffen, wurde von 65 Prozent aller Befragten und von 72 Prozent der Dieselfahrer registriert. Berichte zu ungenauen bzw. fehlerhaften Feinstaubmessungen wurden von 66 Prozent der Dieselfahrer wahrgenommen, und auch bei den weiteren Themen wie die deutlich gesunkenen Emissionen moderner Diesel lagen die Dieselfahrer in der Wahrnehmung stets über dem Durchschnitt. Gleichauf informiert lagen beide Gruppen bei der Headline, dass BOSCH die DieselDiskussion für beendet erklärt hat.
  • Aussicht auf DieselZukunft nicht verschlechtert: Vor einem Jahr gaben 64 Prozent aller befragten Verbraucher an, dass die Bedeutung des Dieselmotors im Vergleich zum Benzin abnehmen würde. Ein Jahr später liegt dieser Wert bei 65 Prozent und damit nur einen Punkt über dem Vorjahr. Der Anteil derer, die sich unschlüssig sind, stieg leicht von 12 auf 14 Prozent.
  • Auswirkung von Fahrverboten auf Luftqualität wird kritisch gesehen: Knapp die Hälfte aller Befragten (45 Prozent) vermutet, dass Fahrverbote kaum Einfluss auf die Luftqualität in Innenstädten haben werden, da andere Faktoren eine Rolle spielen würden. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 35 Prozent. Deutlich gesunken von 19 auf 15 Prozent ist der Anteil derer, die eine wesentliche Verbesserung der Luftqualität durch Fahrverbote annehmen.
  • DieselAnteil in Bundesländern variiert regional stark: Während bundesweit 32 Prozent aller Neuzulassungen und 32 Prozent aller Besitzumschreibungen einen Dieselmotor aufweisen, liegt der Anteil von DieselPkw bei den Gebrauchtwagenverkäufen in neun Bundesländern über dem Durchschnitt, in zwei Bundesländern exakt auf dem Durchschnittswert. Die größte Abweichung ist Berlin mit 26 Prozent Dieselanteil bei den Besitzumschreibungen. Betrachtet man die Neuzulassungen, so liegen fünf Bundesländer über dem bundeweiten Diesel-Durchschnitt, die restlichen 11 Bundesländer darunter. Die größte Abweichung gibt es in Brandenburg, wo nur 25 Prozent aller Neuzulassungen einen Dieselmotor haben. Bei all diesen Zahlen muss beachtet werden, dass das KBA Diesel-Pkw mit 48-Volt-Bordnetz und Mildhybride zu den Hybridfahrzeugen und nicht zu Diesel- Pkw zählt. Dieses führt zu Verschiebungen der Marktanteile.

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: ?Im 33. Monat der Diesel-Diskussion ist der Selbstzünder-Markt zwar deutlich geschwächt, aber keineswegs tot. Dies zeigen die KBA-Zahlen der Diesel-Besitzumschreibungen (202.104) und Diesel-Neuzulassungen (106.618) im Juni mehr als deutlich. Die Anzahl an Verkaufstransaktionen liegt auf dem aktuellen Niveau bereits seit 18 Monaten stabil. Auch die Abwärtsspirale der Gebrauchtfahrzeugpreise, insbesondere bei jüngeren Diesel-Fahrzeugen, scheint bereits seit dem Spätherbst zum Stillstand gekommen zu sein, was aber nicht bedeutet, dass für viele Händler regional, fabrikatsbezogen und vor allem bei älteren Fahrzeugen die Diesel-Welt bereits wieder in Ordnung wäre. Impulse bei jungen Gebrauchten könnte die derzeit eingeschränkte Verfügbarkeit von Neufahrzeugen bringen, welche aufgrund von Verzögerungen bei der ab September 2018 verpflichtend vorgeschriebenen WLTP-Messungen derzeit deutlich spürbar ist. Dies gilt aber selbstverständlich nicht nur für gebrauchte Dieselfahrzeuge. Interessant sind in diesem Zusammenhang Feststellungen zahlreicher Händler, deren Kunden sich nach dem Kauf eines Benziners vor einem oder zwei Jahren aktuell wieder ihren Diesel zurückwünschen. Da das Emissionsproblem als technisch gelöst eingestuft werden kann und auch hinsichtlich der Effizienz noch keine wirkliche Alternative zum Diesel in Sicht ist, sind wir davon überzeugt, dass der Selbstzünder noch auf längere Sicht eine wichtige Antriebsart bleiben wird.?

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Über das DAT Diesel-Barometer

Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Die Wertverläufe und Standzeiten ermittelt die DAT aufgrund der Transaktionspreise und weiterer Informationen, die vom Automobilhandel an die DAT übermittelt werden. Es handelt sich hierbei nicht um Angebotspreise in Internet-Fahrzeugbörsen, sondern um tatsächliche Gebrauchtwagen-Verkaufspreise vom Handel an Endverbraucher. Die Daten werden den DAT-Kunden in den sog. SilverDAT-Systemen zur Verfügung gestellt.

Für die Endverbraucherbefragung (Feldzeit: 07. bis 13. Juni 2018) wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 1.009 Online-Interviews (CAWI) über die GfK durchgeführt. Datengewichtung erfolgte nach Fahrzeugbestand (Marke u. Motorart). Zeitversetzt erfolgt eine repräsentative Befragung von Pkw-Händlern.

Die Marktzahlen zu Neuzulassungen und Besitzumschreibungen stammen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg, die monatlich der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. (www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/fahrzeuge_node.html)

Das DAT Diesel-Barometer wird seit April 2017 auf https://dieselbarometer.dat.de publiziert.

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Über die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international tätiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, ergänzt, erstellt, aufbereitet, strukturiert und dem Markt dann flächendeckend über unterschiedlichste Medien und Softwarelösungen zur Verfügung stellt. Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen der Automobilbranche und wird seit über 87 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Ein aus verschiedenen Verbraucherverbänden gebildeter Beirat überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher.

https://www.dat.denews-504.atom"Unser Kalkulationssystem ist anerkannt"-2018-07-19T16:40:11+00:002018-08-13T14:37:58+00:00Statement zur aktuellen Berichterstattung

Bezogen auf den Artikel ?Kalkulationssysteme: Versicherer bezeichnen sie als unzulässig? im Newsletter Fahrzeug + Karosserie der Vogel Communications Group stellt Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer, fest:

"Pro Jahr werden mit SilverDAT allein in Deutschland ca. sieben Millionen Kostenvoranschläge und Schadengutachten erstellt sowie im Rahmen der Abrechnung von Unfallschäden mit Kfz-Versicherungen verwendet. Würden die Assekuranzen unsere Kalkulationssysteme als unzulässig behandeln, liegt es nahe, dass wir von solchen Vorgängen über kurz oder lang Kenntnis erlangen. Dies ist aber nicht der Fall und aus unserer Sicht auch nicht zu erwarten.

Seit vielen Jahrzehnten akzeptieren die Versicherungen die auf den Angaben der Hersteller und Importeure basierenden Reparaturkosten-Kalkulationen nicht nur uneingeschränkt, sondern sie nutzen die Systeme auch selbst in erheblichem Umfang. Uns ist allerdings bewusst, dass die Kfz-Versicherungen - insbesondere bei gesteuerten Schäden - zunehmend Einfluss auf die Ersatzteilpreise und Verrechnungssätze der Werkstätten nehmen, um die für die Reparaturen anfallenden Kosten zu reduzieren. In welchem Umfang die Betriebe und Kfz-Sachverständigen dies akzeptieren, obliegt der unternehmerischen Entscheidung der entsprechenden Anwender. Gleiches gilt selbstverständlich auch für die Auswahl des genutzten Kalkulationssystems."

https://www.dat.denews-502.atomDAT lädt Azubis zur Automechanika ein-2018-07-13T18:05:46+00:002018-08-21T10:05:03+00:00Wir übernehmen die Kosten für die Eintrittskarten

Wie seit vielen Jahren, laden wir Sie und Ihre Auszubildenden wieder zum Besuch der Automechanika ein. Gern übernehmen wir die Kosten für Ihre
Eintrittskarten. Wir sind davon überzeugt, dass nicht nur der DAT-Report, sondern insbesondere die SilverDAT-Systeme als wichtige Werkzeuge das spätere Berufsleben der heutigen Auszubildenden im Kfz-Gewerbe begleiten werden.

Deshalb würden wir uns freuen, Sie und Ihre Auszubildenden, selbstverständlich auch Ihre anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf unserem Messestand C12 in der Halle 11.0 begrüßen zu dürfen.

Die Automechanika 2018 findet vom 11. bis 15. September 2018 statt. Wenn Sie unsere Einladung annehmen möchten, senden Sie uns bitte eine Nachricht an automechanika@dat.de mit der Anzahl der gewünschten Karten. Sie erhalten dann von uns die Eintrittskarten-Gutscheine.

https://www.dat.denews-501.atomSchon mal einem REX begegnet?-2018-07-12T11:48:47+00:002018-08-13T14:05:45+00:00Was sich hinter den Kürzeln moderner Antriebssysteme verbirgt

Die Angebotsvielfalt der Antriebe von Fahrzeugen nimmt zu. So gibt es neben den klassischen Verbrennern längst Hybridantriebe und rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge viele Mischformen. Verwirrend sind allerdings manchmal die Bezeichnungen für die unterschiedlichen Antriebsarten. Wir haben für Sie die wichtigsten aktuellen Antriebssysteme und ihre Bezeichnungen zusammengestellt. Wenn ICE und REX aufeinandertreffen bedeutet das nicht dass einer der größten Dinosaurier plötzlich eine Bahncard besitzt. Vielmehr geht es um die Zukunft der (E-)Mobilität. Und die kennt viele Arten. Gar nicht so leicht den Überblick zu bewahren:

ICE: Internal Combustion Engine: Der klassische Verbrennungsmotor, Vorzugsweise als Benzin oder Diesel.

BEV: Battery Electric Vehicle: Elektroauto mit Batterie und Kabel.

HEV: Hybrid Electric Vehicle

  • Mikrohybrid: Hauptantrieb ist ein Verbrenner. Hier fährt nichts elektrisch. Schon eine Start-Stopp-Automatik wird hierzu gezählt.
  • Mildhybrid: Elektromotor unterstützt den Verbrenner (boosten). Auch die im Vormarsch befindlichen 48V Bordnetz-Varianten gehören hierzu.
  • Vollhybrid: Hauptantrieb ist ein Verbrenner. Auf kürzeren Strecken kann der Elektromotor den Antrieb übernehmen. Aufladung des Akkus rein über Rekuperation.

PHEV: Plug-in Hybrid Electric Vehicle: Im Vergleich zum normalen Vollhybrid kann das Fahrzeug durch einen größeren Akku länger elektrisch fahren. Der Akku kann zusätzlich noch über Kabel geladen werden.

FCEV: Fuel Cell Electric Vehicle: Brennstoffzellenfahrzeug: Hier übernimmt eine Brennstoffzelle die Funktion als Hauptenergiespender. Zusätzlich gibt es noch eine kleine Pufferbatterie die durch Rekuperation geladen werden kann.

REX: Range Extender Electric Vehicle: Elektrofahrzeug mit einem kleinen Verbrennungsmotor als Reichweitenverlängerer. Der Verbrennungsmotor treibt die Räder nicht direkt an.