News

DAT Newshttps://www.dat.de/news-feed/atom.xml2020-01-19T19:52:46+00:00https://www.dat.denews-824.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Dezember 2019-2020-01-07T12:18:11+00:002020-01-09T15:29:45+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt hat eine Punktlandung hingelegt und liegt fast genau auf Vorjahresniveau.Der Gebrauchtwagenmarkt hat eine Punktlandung hingelegt. Mit exakt 3.026 Einheiten mehr als im Vorjahr wechselten im Gebrauchtwagenjahr 2019 7.195.437 Fahrzeuge den Besitzer. Damit liegt der Markt rechnerisch mit 0% Veränderung auf Vorjahresniveau. Alleine im Dezember 2019 konnten knapp 500.000 Einheiten abgesetzt werden (499.968), das sind gegenüber November 14,8 Prozent weniger, aber im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 6,2 Prozent. Nach einigen Jahren, die von der Dieselkrise bestimmt wurden, hat sich dieses Thema 2019 deutlich abgeflacht. Viele Diesel mit alten Abgasnormen sind inzwischen in ausländische Märkte verkauft worden. Der hiesige Handel findet hauptsächlich mit modernen Euro-6-Dieseln statt, die aktuell nicht von Fahrverboten bedroht sind. Dies zeigt sich sowohl bei stabileren Restwerten als auch bei einer geringeren Anzahl an Standtagen. Die Standtage sind wieder auf das Niveau von 2016 gefallen. Gebrauchte Diesel-Pkw aller Abgasnormen standen im Dezember 89 Tage und gebrauchte Benziner 84 Tage. Früher oder später wird die aktuelle CO2-Thematik zu der Frage nicht nur nach klassischem Verbrenner oder elektrifiziertem Antrieb führen. Es wird auch eine Abwägung zwischen den unterschiedlichen Verbrennern geben. Nach dem Abflauen der emotional geführten Diskussion der vergangenen Jahre könnte nach einer sachlichen Neubewertung dem Diesel zukünftig wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht werden. Sowohl mit seinen gegenüber dem Benziner geringeren CO2-Emissionen punktet der Diesel als auch mit geringerem Verbrauch und niedrigeren Kraftstoffkosten. So wird der Diesel für alle eine Alternative sein, deren Fahrprofile oder mangelnde örtliche Infrastruktur weiterhin nicht zu elektrifizierten Antrieben passen. Beim Ausblick auf das Jahr 2020 sehen wir, dass zahlreiche Veränderungen und Einflüsse das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft prägen. Getrieben werden diese unter anderen von politischen Rahmenbedingungen. Das bedeutet: Die Hersteller pushen gemeinsam mit der Regierung die alternativen Antriebe, um diese Ziele zu erreichen. Begleitet wird dies durch steigende Prämien für elektrifizierte Fahrzeuge, die wiederum einen Einfluss auf das Preisniveau von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen haben. Problematisch hierbei ist, dass für Gebrauchtwagen, die älter als acht Monate sind, derzeit noch keine monetären Anreize geplant sind. Das heißt, die Käufer müssen durch die reinen Produkteigenschaften vom Kauf überzeigt werden. Umrahmt wird dieses Szenario von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Wirtschaftskraft in Deutschland, befeuert durch die unklare Lage rund um den Brexit und die amerikanische Handelspolitik speziell gegenüber China.https://www.dat.denews-819.atom/DAT passt Restwertprognosen für neue E-Autos an-2019-12-16T13:09:06+00:002019-12-16T13:50:58+00:00Die DAT passt ab Januar 2020 ihre Restwertprognosen für E-Autos und Plug-in-Hybride an. Die Anpassung der Restwerte erfolgt vor dem Hintergrund der bereits vorhandenen und von der Politik sowie den Herstellern angekündigten höheren Förderprämien für elektrifizierte Fahrzeuge. Diese plakativen Nachlässe haben direkten Einfluss auf das Wertverhalten dieser Pkw. „Die Hersteller können die von der EU vorgegebenen neuen Grenzwerte für CO2 nur dann erreichen, wenn sie einen höheren Anteil von elektrifizierten Fahrzeugen in den Markt bringen. Insbesondere dann, wenn sie auch weiterhin größere Fahrzeuge mit Verbrennermotor im Angebot haben möchten“, erläutert Martin Weiss, Leiter der DAT-Fahrzeugbewertung. Für den Kauf eines neuen Elektroautos sind Prämien von bis zu 6.000 Euro angekündigt worden. Derzeit befindet sich die angepasste Förderrichtlinie noch in Prüfung durch die EU-Kommission. Wegen dieser noch unklaren Ausgangslage beobachtet die DAT aktuell eine starke Kaufzurückhaltung bei E-Autos. Bereits umgesetzt ist jedoch eine sehr attraktive Förderung von rein elektrischen Dienstwagen und Plug-in-Hybriden mit aktuell mindestens 40 km elektrischer Reichweite. Für sie müssen die dienstwagenberechtigten Fahrer nur 0,5 Prozent des Listenneupreises versteuern. Keinerlei Anreize sind dagegen bislang für elektrifizierte Gebrauchtwagen zu beobachten. „Bisher gab es im Markt nur ein geringes Volumen an vollelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Daher haben wir Restwerte auf hohem Niveau beobachtet. Wir erwarten für das kommende Jahr jedoch einen spürbaren Anstieg des Volumens an neuen Elektrofahrzeugen und besonders Plug-in-Hybriden“ ergänzt Martin Weiss. „Zum einen wächst die Modellvielfalt an. Zum anderen machen die 0,5-Prozent-Regelung und die gestiegenen Nachlässe in Form von Prämien die Neuwagen attraktiver. Letztere allerdings haben zugleich direkten Einfluss auf das Restwertverhalten, da sie das Gesamt-Wertniveau beeinflussen. Daher werden wir eine Anpassung von aktuell bis zu drei Prozent vom Listenneupreis vornehmen. Sollte sich der Markt anders entwickeln, wird die DAT die Prognosewerte entsprechend anpassen“, resümiert Martin Weiss. https://www.dat.denews-814.atom/DAT trauert um Elmar Fuchs-2019-12-06T15:59:02+00:002019-12-11T08:17:47+00:00Elmar Fuchs, langjähriger Geschäftsführer des BVSK, ist tot. Der 58-jährige Anwalt für Verkehrsrecht ist am 5. Dezember 2019 verstorben. Der Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen ist Mitglied des DAT-Beirats, und Elmar Fuchs war enger Kooperationspartner von DAT u.a. mit autorechtaktuell.de. Jens Nietzschmann, Sprecher der DAT-Geschäftsleitung: „Wir sind fassungslos und sehr traurig. Mit Elmar Fuchs verband uns eine jahrzehntelange Freundschaft und sehr enge Zusammenarbeit. Mit ihm konnte man immer trefflich streiten, fachlich diskutieren und herzlich lachen. Er fehlt uns. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.“ https://www.dat.denews-813.atom/Gebrauchtwagenmarkt im November 2019-2019-12-06T11:14:50+00:002020-01-09T15:30:12+00:00Im November ist der Neuwagenmarkt kräftig gewachsen, während der Gebrauchtwagenmarkt leicht rückläufig war. 586.639 Besitzumschreibungen bedeuten einen Rückgang von 7,9 Prozent gegenüber Oktober 2019 und 3,5 Prozent Rückgang gegenüber November 2018. Kumuliert erreichte der Gebrauchtwagenmarkt 6.695.469 Einheiten und liegt damit leicht unter Vorjahresniveau (-0,4 Prozent). Im operativen Gebrauchtwagengeschäft hat sich die Situation rund um den Diesel zwar weiter entschärft, aber der Handel verliert Geld durch hohe Standzeiten. Im aktuellen DAT Diesel-Barometer wurden für gebrauchte Diesel 90 Tage errechnet, Benziner stehen fünf Tage kürzer. Die Verunsicherung über die Zukunft des Diesels ist auch weiter bei vielen Kunden sehr ausgeprägt. Die Beratungsleistung des Handels zu diesem Thema bleibt hoch – immerhin haben 85% der Händler dies für das Diesel-Barometer zurückgemeldet. Der Flottenmarkt wird durch die enorm gestiegenen Neuzulassungen für zahlreiche junge Gebrauchte sorgen, die im nächsten und übernächsten Jahr auf den Markt gespült werden. Darunter werden zahlreiche elektrifizierte Fahrzeuge sein, die wegen der 0,5-Prozent-Versteuerung für Dienstwagenberechtigte eine hohe Attraktivität haben. Darauf muss sich der Handel einstellen, denn er braucht vor allem qualifiziertes Gebrauchtwagen-Personal, um den hohen Beratungsbedarf zu decken. Dieser ist nämlich meist wesentlich höher, da das einzelne Fahrzeug in der Regel nicht nur isoliert verkauft werden kann, sondern immer ein Gesamtpaket inkl. Lademöglichkeit benötigt. Zudem fehlen bei den Gebrauchtwagen etwaige Benefits in Bezug auf Versteuerung und Prämien. Ob sich die jungen Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt abschließend zu den entsprechenden einst prognostizierten Werten vermarkten lassen, wird sich zeigen. https://www.dat.denews-812.atom/Ausblick auf den Fahrzeugmarkt 2020-2019-12-04T17:00:13+00:002019-12-06T09:00:57+00:00Die CO2–Vorgabe der EU, der Brexit und die amerikanische Handelspolitik werden den Automobilmarkt im Jahr 2020 bestimmen.Martin Weiss, Leiter Fahrzeugbewertung der Deutschen Automobil Treuhand GmbH, skizziert in seinem Statement die Rahmenbedingungen für das neue Autojahr: "Das Jahr 2020 wird ein Jahr der vielen Veränderungen und Einflüsse werden, die unser Neu- und Gebrauchtwagengeschäft prägen. Getrieben werden diese unter anderen von politischen Rahmenbedingungen.  Hierzu gehört vor allem die CO2 –Vorgabe der EU. Um die künftig herstellerindividuell geltenden Emissionsziele zu erreichen (die abhängig u.a. vom Gewicht der Fahrzeuge sind), wird es 2020 eine Einführungsphase geben. Ab 2021 muss dieses mit jedem neuen Fahrzeug erreicht werden, sonst drohen Strafzahlungen. Ohne einen Anteil von elektrifizierten Pkw – egal ob batterieelektrisch oder mit Plug-in-Technologie – wird es für die Hersteller sehr schwierig werden, diese CO2-Ziele zu erreichen. Dabei pushen die Hersteller gemeinsam mit der Regierung die alternativen Antriebe um diese Ziele zu erreichen. Begleitet wird dies durch steigende Prämien für elektrifizierte Fahrzeuge, die wiederum einen Einfluss auf das Preisniveau von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen haben. Problematisch hierbei ist, dass für  Gebrauchtwagen, die älter als  acht Monate sind, derzeit noch keine monetären Anreize geplant sind.  Das heißt, die Käufer müssen durch die reinen Produkteigenschaften vom Kauf überzeigt werden. Abschließend könnte auch der Diesel wieder mehr an Bedeutung gewinnen, weil dieser unter den reinen Verbrennungsmotoren in Bezug auf CO2 die beste Bilanz hat. Umrahmt wird dieses Szenario von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Wirtschaftskraft in Deutschland, befeuert durch die unklare Lage rund um den Brexit und die amerikanische Handelspolitik speziell gegenüber China." https://www.dat.denews-809.atom/Diesel-Barometer November 2019-2019-11-25T08:54:08+00:002019-12-07T19:35:52+00:00Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat im aktuellen Diesel-Barometer die Situation im Automobilhandel analysiert. DAT Diesel-Barometer zeigt Situation beim Automobilhandel Inzahlungnahmebereitschaft von DieselPkw deutlich gestiegen Informationsbedarf der Kunden weiter hoch Jeder fünfte Händler sieht die Dieselkrise als überwunden Jeder zweite Händler hat Kunden, die zum Diesel zurückgekehrt sind DieselGebrauchtwagen stehen im Schnitt 90 Tage beim Handel Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat im aktuellen DAT Diesel-Barometer® die Situation im Automobilhandel analysiert. Basis ist eine repräsentative Befragung von Automobilhändlern und eine Auswertung von Datenbanken des KBA und der DAT. Grundsätzlich entspannt sich die Situation weiter, allerdings sind im Detail noch Herausforderungen zu bewältigen. Hier die Fakten im Überblick: Über 90% der Händler nehmen wieder Diesel-Pkw in Zahlung: Die Frage, ob aktuell Diesel-Pkw in Zahlung genommen werden, verneinen nur 9% der Automobilhändler. Dieser Anteil lag vor einem Jahr noch bei 18%, im Frühjahr 2018 bei 22%. Vorsichtige Entspannung bei Drohverlustrückstellungen: Aktuell bilden 41% der Händler Rückstellungen für drohende Verluste aufgrund der anhaltenden Situation rund um den Diesel. Vor einem Jahr bestätigten dies noch 59%. Euro-5-Diesel weiter rückläufig: Die Anzahl der Fahrzeuge mit Emissionsklasse Euro-5 nimmt aus Sicht des Automobilhandels weiter ab. 15% des gesamten Gebrauchtwagenbestandes machen diese Fahrzeuge aktuell aus. Vor einem Jahr waren es noch 22%. Von allen auslaufenden Leasing- oder Finanzierungsverträgen erwarten die Händler noch 13% Euro-5-Diesel. Auch dieser Anteil lag vor einem Jahr deutlich höher (23%). Im Oktober 2019 wechselten nach Informationen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) noch 49.071 gebrauchte Euro-5-Diesel-Pkw, was 27% aller Diesel-Besitzumschreibungen ausmacht. An der Spitze liegen weiterhin die Euro-6-Pkw, gefolgt von den älteren Fahrzeugen der Emissionsklasse 4 oder niedriger. Beratungsleistung des Handels weiter hoch: 85% aller Händler gaben an, eine höhere Beratungsleistung in den Kundengesprächen bezüglich deren Fragen rund um den Diesel zu haben. Auch hier zeigt sich ein leichter Rückgang, weshalb man von einer leichten Entspannung sprechen kann: Vor einem Jahr bestätigten das noch 93% der Händler. Fakt ist aber: Der Informationsbedarf der Endverbraucher ist weiterhin sehr hoch. Vermarktung von Diesel-Pkw über andere Kanäle beliebt: Die Strategie des Handels, Diesel-Pkw an andere Händler oder ins Ausland zu verkaufen, hat sich im Rahmen der Diesel-Diskussion weiter verstetigt. Seit Mitte 2017 bestätigten immer mehr Händler, sie würden ihre gebrauchten Diesel-Pkw über andere Kanäle (Wiederverkäufer, Auktionen etc.) vermarkten. Auch die direkte Kontaktaufnahme von anderen Händlern aus dem Ausland ist bei 38% der Händler der Fall. Jeder fünfte Händler sieht die Dieselkrise als überwunden: Erstmals wurde für das aktuelle DAT Diesel-Barometer den Händlern die Frage gestellt, ob die Dieselkrise überwunden sei. Dies bestätigten 21% der Händler. Für knapp 80% gilt das demnach nicht. Kunden kehren zum Diesel zurück: 50% der Händler haben Kunden, die wieder zum Diesel zurückgekehrt sind. Auch diese Frage wurde erstmals im aktuellen DAT Diesel-Barometer gestellt. Was das Vertrauen der Händler selbst in die Dieseltechnologie betrifft, so ist hier ein Vergleich zum Vorjahr möglich: 43% statt vormals 56% glauben, dass die Bedeutung des Diesels im Vergleich zum Benziner abnehmen wird. Nachfrage nach alternativen Antrieben durch staatliche Anreize ist spürbar: 29% der Händler haben vermehrt Anfragen von Firmenkunden nach Pkw, die unter die sogenannte 0,5-%-Regelung fallen. Dies bedeutet, dass der Dienstwagenfahrer eines solchen Pkw von einem vergünstigten Steuersatz profitieren kann (nur 0,5% statt 1% des Bruttolistenpreises). Voraussetzung ist, dass der Pkw mindestens 40 km rein elektrisch fahren kann oder einen maximalen CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro Kilometer (gemessen nach WLTP) hat. Die Standzeiten der Diesel-Pkw sind weiter hoch: Im Durchschnitt stehen bei den Händlern gebrauchte Diesel-Pkw 90 Tage und kosten pro Tag 28 Euro. Dies ist weiterhin eine finanzielle Belastung für die Ertragslage im Handel. Bei den Fahrzeugwerten wird deutlich, dass bei drei Jahre alten Diesel-Gebrauchtwagen die Verlaufskurve leicht sinkt und nun bei 52,0% des ehemaligen Listenneupreises liegt. Der Abstand zu den vergleichbaren Benzinern (56,7% des ehemaligen Listenneupreises) ist nicht größer geworden. Der Gebrauchtwagenmarkt zeigt kaum Rückgang der Diesel-Nachfrage: Seit Jahresbeginn bis Ende Oktober wurden 1,94 Mio. Diesel-Besitzumschreibungen beim KBA registriert. Das ist ein leichter Rückgang von 0,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Neu zugelassen wurden im gleichen Zeitraum 973.898 Dieselfahrzeuge. 2018 waren es von Januar bis Oktober 935.629. Das entspricht einem Zuwachs von 4%. Michael Hedtke, Autohaus Hedtke: „Im Flottenkundenbereich spielt die wesentliche Musik weiterhin in Richtung hocheffizienter Dieseltechnologie. Es ist aber auch nicht von der Hand zu weisen, dass aufgrund der bestehenden staatlichen Kaufanreize, wie der Dienstwagenbesteuerung und der Umweltprämie, eine verstärkte Nachfrage für alternative Antriebe bei unseren Marken zu verzeichnen ist. Die große Herausforderung dabei liegt in den zukünftigen Restwerten dieser Fahrzeuge und hier insbesondere der PHEVs, denn für diese Brückentechnologie kennt niemand Stand heute die Marktchancen in 36 Monaten. Die Lage im operativen GW-Geschäft hat sich entschärft, und der freie Fall ist hier im Laufe des Jahres gestoppt worden. Weiterhin kann unsererseits im Bereich gebrauchter Dieselvermarktung im Durchschnitt leider immer noch nicht von einem ausreichenden Ertragsgeschäft gesprochen werden.“ Dr. Borris Wiebusch, Autohaus Wiebusch, ergänzt: „Die Verunsicherung über die Zukunft des Diesels ist auch bei unseren Kunden noch sehr ausgeprägt. Nur ausgesprochene Vielfahrer mit einer Jahresfahrleistung von mehr als 30.000 km suchen noch nach einem Diesel. Dagegen hat das ernsthafte Interesse an alternativen Antrieben seit Anfang des Jahres enorm zugenommen. Über 15% unserer gesamten Mitsubishi-Verkäufe entfallen mittlerweile auf den Outlander Plug-In Hybrid. Ferner haben sich im Jahr 2019 zwei Drittel unserer Outlander-Kunden für die Plug-In Hybrid-Variante entschieden.“ --- Über das aktuelle DAT Diesel-Barometer Das DAT Diesel-Barometer ist eine Momentaufnahme aus primär- und sekundärspezifischen Daten des Automarkts. Für die Befragung des Handels (November 2019) wurde im Auftrag der DAT eine repräsentative Stichprobe von 360 Online-Interviews (CAWI) über teleResearch GmbH durchgeführt (Feldzeit: 05. bis 18.11.2019). Die Gewichtung der Daten erfolgte nach Innungsmitgliedschaft, Händlertyp und Marke. --- Weitere Infos und Grafiken: https://dieselbarometer.dat.de/https://www.dat.denews-803.atom/Per VIN-Abfrage zur Reparaturanleitung-2019-11-12T12:37:00+00:002019-12-11T12:55:01+00:00Die DAT bietet Werkstätten den Zugriff auf OEM-Reparaturanleitungen an und erweitert damit den Funktionsumfang der SilverDAT 3 erheblich. Mit einem neuen Angebot unterstützt die DAT das effektive Arbeiten in den Werkstätten. Ab sofort können alle Anwender der SilverDAT 3 direkt aus dem Programm auf OEM-Reparaturanleitungen zugreifen. Der besondere Clou dabei ist, dass mit der Selektion eines Fahrzeugs zugleich die passenden Reparaturanleitungen voreingestellt werden. Dies spart angesichts der vielen Optionen moderner Fahrzeuge Zeit bei der Suche nach der passenden Anleitung und beugt Verwechselungen zwischen alternativ gültigen Baugruppen vor. Neben den unterschiedlichen Motoren, Getrieben und Antriebssystemen gilt dies besonders für die technische Ausstattung sowie Elemente der Karosserie. Für die Reparaturanleitungen bietet die SilverDAT 3 die VIN- und baugruppenspezifische Vorauswahl an. Besonders vorteilhaft bei der VIN-Abfrageist die Informationstiefe der abgefragten Daten. So berücksichtigt die VIN-Abfrage auch individuelle Details wie die Ausstattungsumfänge eines selektierten Modells. Der Anwender kann daher sofort auf passende Reparaturanleitungen der gewünschten Baugruppe zugreifen. Dabei besteht optional die Möglichkeit, die vordefinierten Ausstattungen zu berücksichtigen oder auch nicht. Das ist praktisch zum Beispiel beim nachträglichen Einbau eines ab Werk nicht verbauten Systems wie einer Anhängerkupplung. Ohne die VIN-Abfrage sind die genaue Selektion eines Fahrzeugs und damit die Auswahl der passenden Reparaturanleitung zum Teil schwierig. Die OEM-Reparaturanleitungen der DAT ermöglichen zudem die Textsuche inklusive der Berücksichtigung von Synonymen. So führt die Suche nach „Kupplungs-Betätigung“ oder „Kupplungspedal“ zum gleichen Suchergebnis. Zum Start hat die DAT die OEM-Reparaturanleitungen der Marken VW Pkw, Audi, Seat, Skoda, Renault, Dacia in die SilverDAT 3 integriert. Weitere Marken, weitere Sprachen, die Optimierung von Suchfunktionen und der Anwenderfreundlichkeit sind für zukünftige Updates in der Vorbereitung. Außerdem wird die DAT die OEM-Reparaturanleitungen demnächst zusätzlich als Stand-alone-Version und Oberflächenschnittstelle anbieten. Für alle Nutzer gilt: Jeder Abruf wird einzeln angerechnet, wobei als kostenpflichtige Transaktion der Zugriff auf die gesamten Dokumente pro selektiertem Fahrzeug für die Dauer von 10 Tagen gilt. https://www.dat.denews-798.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Oktober 2019-2019-11-11T16:27:00+00:002019-12-11T12:56:43+00:00Im Oktober hat der Automobilmarkt seinen Kurs Richtung Vorjahresniveau fortgesetzt.Der Gebrauchtwagenmarkt liegt aktuell kumuliert leicht darunter, der Neuwagenmarkt deutlich darüber. In Zahlen bedeutet dies Minus 0,1 Prozent bei den Besitzumschreibungen und Plus 3,4 Prozent bei den Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Detail wurden somit seit Jahresbeginn 6.108.803 Besitzumschreibungen und 3.024.751 Neuzulassungen beim KBA registriert. Geholfen haben hierbei im Monat Oktober die 637.004 Besitzumschreibungen (+7,5 Prozent gegenüber Vormonat) und die 284.593 Neuzulassungen (+16,3 [!] gegenüber dem Vormonat). Wir gehen davon aus, dass der Gebrauchtwagenmarkt das Vorjahresergebnis erreichen wird, und wir sind gespannt, wie am Ende dort die Dieselanteile stehen. Wir erinnern uns: Der Rückgang von 2017 zu 2018 betrug 5,15 Prozent, von 2016 auf 2017 von Minus 2,68 Prozent. Von 2015 zu 2016 beobachteten wir einen Rückgang von 3,30 Prozent. Aktuell liegt der Rückgang von Diesel-Gebrauchtwagen in den Monaten Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei nur knapp einem Prozent. Aus Sicht des Endverbrauchers – so scheint es – haben die vielen aktuellen Debatten das Dieselthema von der ersten Seite verdrängt. Normalität macht sich bemerkbar. Die Frage nach der wahrscheinlichste Motorart beim geplanten Autokauf hat bei unserer letzten Endverbraucherbefragung ergeben, dass der Diesel wieder Auftrieb bekommen hat. Dies deckt sich mit unseren Informationen aus dem Handel, wonach offenbar die Endverbraucher wieder vermehrt nach Diesel-Pkw fragen. Wir gehen auch davon aus, dass die durchschnittlichen Gebrauchtwagenpreise 2019 im Vergleich zum Vorjahr steigen werden – nicht nur weil die Listenpreise bei den Neuwagen deutlich gestiegen sind, sondern auch weil gut ausgestattete noch jüngere Gebrauchte über den Handel verkauft wurden. Spannend bleibt am Ende die Frage, wie sich die angekündigten höheren Prämien bei neuen Elektrofahrzeugen auf deren Gebrauchtwagenpreise auswirken werden. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen allerdings dem BAFA noch keine Informationen vor, wann und wie die Richtlinie zur Förderung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen geändert wird.https://www.dat.denews-805.atom/SilverDAT 3 Update-2019-11-11T14:19:00+00:002019-12-16T13:44:56+00:00Alles in perfekter Ordnung: Warum Sie sich ab sofort in der Reparaturkostenkalkulation noch schneller zurechtfinden werdenhttps://www.dat.denews-802.atom/DAT-Beirat tagt in Ostfildern-2019-11-08T18:35:00+00:002019-11-12T14:38:19+00:00Der DAT-Beirat tagte am 7. November in Ostfildern. Das Gremium besteht aus verschiedenen Verbraucherverbänden und überwacht unter der Leitung des ADAC die Aktivitäten und insbesondere die Wahrung der uneingeschränkten Neutralität der DAT im Sinne der privaten und gewerblichen Verbraucher. Neben der Wahl zum 1. Vorsitzenden stand die Information zu aktuellen und künftigen Produkten auf der Agenda. Das Gremium hat sich bei der Wahl erneut einstimmig für Markus Sippl, Leiter Fahrzeugtechnik beim ADAC, ausgesprochen. Dr. Thilo Wagner, DAT-Geschäftsführer Produkte und stellvertretender Vorsitzender des DAT-Beirates führte anschließend durch die weitere Agendapunkte und stellte eine Auswahl der aktuellen und künftigen Produkte vor. Diskussionsbedarf hatten die Teilnehmer besonders bei der Klassifizierung der Fahrzeugsegmente des KBA im Bereich der SUV und Geländewagen. Gleiches gilt für die Verortung von Fahrzeugen in die Antriebsform „alternative Antriebe“, obwohl es sich sehr oft um Pkw handelt, die keinen Meter rein elektrisch fahren können, sondern nur über ein 48-Volt-Bordnetz verfügen. Ebenso wurde die aktuell gültige Regelung der CO2-Emissionswerte vor dem Hintergrund der WLTP-Messungen intensiv besprochen. Dr. Martin Endlein, Leiter Unternehmenskommunikation, brachte die Teilnehmer auf den aktuellen Stand beim Diesel-Barometer und gab einen Ausblick auf die Weiterentwicklung dieser monatlichen Publikation. Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer Ausland, erläuterte die neuesten Entwicklungen bei der Verwendung künstlicher Intelligenz bei der Ermittlung der Schadenhöhe auf Basis von Fahrzeugbildern. Sehr positiv wurde von Teilnehmern des Gremiums hervorgehoben, dass sich die DAT als Dateninstanz um dieses Thema im Sinne der Automobilbranche kümmere. Sachverstand und künstliche Intelligenz schließen sich demnach nicht aus, sondern ergänzen sich – so der Tenor der Teilnehmer. Marketingleiter Till Hoffmann erläuterte in seinem Vortrag die Weiterentwicklung der DAT-Corporate Identity. Auf der Basis festgelegter Formen, Farben und Schriften kann die DAT ihr Erscheinungsbild nach außen und innen an ihrem Markenkern ausrichten.https://www.dat.denews-796.atom/Diesel-Barometer Oktober 2019-2019-10-28T11:52:09+00:002019-11-11T09:12:18+00:00Die DAT hat im aktuellen Diesel-Barometer® die Situation in den Fuhrparks analysiert. Diesel-Anteil in Fuhrparks bei 86 Prozent 8 Prozent der Diesel-Pkw haben einen Euro-5-Motor 88 Prozent der Fuhrparkleiter haben Diesel-Bestellungen nicht reduziert Bereitschaft, Pkw mit alternativen Antrieben zu beschaffen, deutlich gestiegen Erwerb von E-Autos wird vor allem zur Verbesserung der CO2-Bilanz des Fuhrparks in Erwägung gezogen „0,5%-Reglung“ für alternative Antriebsarten zeigt Wirkung Automobilmarkt insgesamt auf Vorjahresniveau   Hier die Ergebnisse im Überblick: - Diesel-Anteil in Fuhrparks bei 86%: Fuhrparks in Deutschland sind weiterhin in hohem Maße von Diesel-Pkw geprägt. Im Oktober 2019 betrug deren Diesel-Anteil 86%, dies ist ein leichter Anstieg um einen Prozentpunkt gegenüber der Befragung von September 2018. - Euro-5-Diesel machen 8% der Fuhrparks aus: Fahrzeuge mit Dieselmotoren der Emissionsklasse Euro 5 liegen mit 8% aktuell nur noch im einstelligen Bereich. Vor einem Jahr fuhren noch 17% aller Diesel-Pkw in den Fuhrparks mit diesen Motoren. - Einkaufskonditionen für Diesel-Pkw haben sich verbessert: Auf die Frage „Haben sich die Einkaufskonditionen für Diesel-Pkw in den letzten 6 Monaten verändert“, bestätigten 12%, die Konditionen hätten sich verbessert. 68% gaben zu Protokoll, sie seien gleich geblieben. Aus der Sicht von 17% der Befragten haben sie sich verschlechtert. - Bedarf an neuen Diesel-Pkw weiter hoch: 88% der Fuhrparkleiter gaben an, die Bestellungen von neuen Diesel-Pkw nicht zu reduzieren. Dies ist eine leichte Steigerung um vier Prozentpunkte gegenüber der Befragung von vor einem Jahr. Auch bei denjenigen, die sich ihren Dienstwagen selbst aussuchen können, herrscht ein hoher Zuspruch zum Diesel: 76% der Fuhrparkleiter bestätigten, dass weiterhin für diese Personen Diesel bestellt wurden und werden. Dies ist eine deutliche Steigerung um 13 Prozentpunkte gegenüber der Befragung im September 2018. - Alternative Antriebe im Fokus: Um 10 Prozentpunkte auf 59% gestiegen ist die Anzahl der Fuhrparkleiter, die mittelfristig vermehrt Pkw mit alternativen Antrieben in der Pkw-Flotte planen. Dieses Thema wurde erstmals im April 2019 abgefragt. Damals zogen 49% der Fuhrparkleiter dies in Erwägung. - Verbesserung der C02-Bilanz als Hauptgrund für E-Autos im Fuhrpark: Wenn es speziell um E-Autos geht, so steht als Grund für deren Beschaffung vor allem die CO2-Bilanz des gesamten Fuhrparks im Vordergrund, gefolgt von politischen/steuerlichen Rahmenbedingungen. Die CO2-Thematik ist somit klar an die Spitze gerückt. Immerhin 12% der Fuhrparkleiter ziehen aktuell die Anschaffung von E-Autos gar nicht in Erwägung. - „0,5-%-Regelung“ zeigt Wirkung: Von den befragten Fuhrparkleitern bestätigten 63%, dass aufgrund dieser steuerlichen Vergünstigung mehr Nachfrage von Dienstwagenberechtigten nach alternativen Antriebsarten in den Unternehmen herrscht. Diese Zahl lag im April 2019 noch bei 37%. Bei dieser Regelung geht es um einen vergünstigten Steuersatz (0,5% des Pkw-Bruttolistenpreises) für den Dienstwagenfahrer bei Anschaffung eines Pkw mit alternativen Antriebsarten. Voraussetzung: Der Pkw hat mindestens 40 km Reichweite rein elektrisch oder einen Ausstoß von max. 50 Gramm CO2/km nach WLTP. Dass aus den Anfragen der Dienstwagenberechtigten auch tatsächlich Bestellungen ausgelöst wurden, bestätigten 41% der Befragten. - Automobilmarkt insgesamt auf Vorjahresniveau: Der Automobilmarkt ist im September saisonbedingt etwas rückläufig, liegt insgesamt aber deutlich über den Septemberzahlen des Vorjahres. Neuzulassungen stiegen um 22, Besitzumschreibungen um drei Prozent. Kumuliert konnte der Neuwagenmarkt das Vorjahresergebnis um 2,5% übertreffen (seit Jahresbeginn wurden 2.740.158 Pkw neu zugelassen), der Gebrauchtwagenmarkt liegt mit 5.471.826 Besitzumschreibungen +0,1% über dem Vorjahresniveau. Dr. Martin Endlein, Leiter Unternehmenskommunikation: „In Firmenfuhrparks ist die Haltedauer der Fahrzeuge in der Regel kürzer als beim privaten Endverbraucher. Das zeigt sich deutlich am gesunkenen Anteil der Euro-5-Diesel, der aktuell nur noch 8% der Diesel-Pkw in den Flotten ausmacht. Aufgrund der Lieferfähigkeit moderner Diesel-Pkw und durch den weiterhin hohen Mobilitätsbedarf in dieser Sparte wurden auch die Bestellungen von Diesel-Pkw nicht reduziert. Im Bereich der Elektromobilität ist das Thema CO2 an die Spitze gerückt, wenn es um Gründe für die Beschaffung solcher Fahrzeuge geht. Aus Sicht der Dienstwagenberechtigten sind aber sicherlich auch die steuerlichen Vorteile ausschlaggebend, die Anschaffung eines E-Autos in Erwägung zu ziehen.“ Weitere Infos und Grafiken: https://dieselbarometer.dat.de/https://www.dat.denews-795.atom/ZDK-Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen tagte bei der DAT-2019-10-22T09:12:07+00:002019-11-11T14:27:44+00:00Von der Optimierung der Customer Journey über die neue GVO und die Ladeinfrastruktur in Händlerbetrieben bis zu neuen Vergütungssystemen sowie dem Betriebsvergleich spannte sich das Tagungsprogramm.Zu ihrer Tagung traf sich die Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) heute im Gebäude der DAT in Ostfildern. Jens Nietzschmann, Sprecher der DAT-Geschäftsführung, begrüßte die Teilnehmer und stellte in seinem Vortrag die Optimierung der Customer Journey vor. Dabei beschrieb er, wie sich durch Datenanalyse im Automobilvertrieb die Generierung von Leads verbessern lässt. Einen Einblick in diese neuen Lösungen präsentierte die DAT gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft xpxd consulting und der Partnerfirma MCON auf der IAA 2019. Antje Woltermann, ZDK-Geschäftsführerin, brachte die Vertreter der Fabrikatsverbände anschließend auf den aktuellen Stand zur „Allianz der europäischen Fahrzeughändler“, der bereits zehn Verbände angehören, welche die Lobbyarbeit für die Markenhändler in Brüssel leisten. Bekanntlich hatte der ZDK den europäischen Dachverband CECRA Ende 2018 verlassen. In einem weiteren Vortrag referierte Woltermann über die wettbwewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen für den Automobilhandel in Europa. Im Fokus stand dabei die GVO. Typischen Fragen rund um die Einrichtung einer Ladeinfrastruktur im Autohaus für Elektrofahrzeuge ging anschließend Niklas Hostnik, Referent des ZDK, nach. Dabei berichtete er über die Wechsel- und Gleichstromtechnologie, fahrzeugeigene Ladesysteme, die Stromnetzinfrastruktur sowie diverse Ladesäulen-Anbieter. Ellen Schmidt, Abteilung Betriebs- und Volkswirtschaft des ZDK, skizzierte danach die Arbeit der 'AG Konnektivität' und die Entwicklungen bei der Thematik „Aktivitätsbezogene Vergütung versus Pacht für die Bereiststellung von Händlerkapazitäten bei vermehrten Direktvertriebstätigkeiten des Herstellers“. Abschließend diskutierten Sven Gustafson und Ellen Schmidt mit den Tagungsteilnehmern über den aktuellen Stand beim ZDK-Betriebsvergleich „Stundenlöhne/Stundenverrechnungssätze“.https://www.dat.denews-793.atom/DAT legt CO2-Leitfaden neu auf-2019-10-15T07:07:31+00:002019-11-25T10:36:19+00:00Neuer Leitfaden steht auf der Homepage der DAT zum Download zur Verfügung und wird bald als gedruckte Broschüre lieferbar sein.Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat den „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch“ neu aufgelegt. Das Dokument steht auf der Homepage der DAT zum Download zur Verfügung und wird bald in einer gedruckten Form lieferbar sein. „Die Neuauflage des CO2-Leitfadens ist erforderlich, damit dieses Nachschlagewerk verordnungskonform bleibt. Gemäß der aktuell noch gültigen Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) dürfen die veröffentlichten Daten maximal ein Jahr alt sein. Unser CO2-Leitfaden aus dem Jahr 2018 verliert daher in wenigen Wochen seine Gültigkeit“, erklärt Markus König, Leiter der DAT-Produktlinie Costing Applications.   Ursprünglich wurde eine Novellierung der Pkw-EnVKV mit einer Umstellung auf die Auflistung der Werte gemäß dem Prüfverfahren WLTP („Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure“) für das Frühjahr 2019 erwartet. Da diese Novellierung durch die zuständigen Bundesbehörden terminlich noch nicht absehbar ist, musste der Leitfaden auf Basis der noch gültigen EnVKV neu erstellt und gedruckt werden. Der CO2-Leitfaden enthält die Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte der mehr als 1.000 aktuell in Deutschland angebotenen Pkw-Neufahrzeugtypen gemäß dem neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Zusätzlich werden hier die wesentlichen technischen Daten zu Motor und Getriebe aufgeführt. Mit diesen Daten können die Verbraucher die Fahrzeuge untereinander vergleichen. Aus den dort veröffentlichten CO2-Emissionsdaten lässt sich allerdings nicht die nach den WLTP-Werten ermittelte Kraftfahrzeugsteuer ableiten. Für die Richtigkeit der zur Verfügung gestellten Angaben sind weiterhin die jeweiligen Fahrzeughersteller und Importeure verantwortlich. Link zum Leitfaden https://www.dat.de/co2/https://www.dat.denews-790.atom/Gebrauchtwagenmarkt im September 2019-2019-10-08T14:25:26+00:002019-10-28T12:18:50+00:00Der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland hat sich mit dem September 2019 auf Vorjahresniveau eingependelt. In den ersten neun Monaten des Jahres wechselten nach Informationen des KBA 5.471.826 Pkw ihren Besitzer, das sind exakt 0,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Damit liegt der GW-Markt ganz klar auf Vorjahreskurs. Einen Beitrag hierzu leisteten die Autokäufer im September, die insgesamt fast 600.000 Gebrauchtwagen erwarben (592.677). Dies sind etwas weniger als im Vormonat August lagen (-2,2 Prozent), aber gegenüber dem Vorjahresmonat konnte eine Steigerung von 2,9 Prozent erzielt werden. Auch an dieser Stelle zeigt sich wieder einmal, wie robust speziell der Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland ist. Während mancherorts bereits der Abgesang der individuellen Mobilität angestimmt wird, zeigt sich bei sehr vielen Menschen, dass das eigene Automobil weiterhin hoch im Kurs steht. Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle nur erwähnt, dass die gewerblichen und privaten Zulassungen einen Beitrag für die guten Absatzzahlen auf dem Neuwagenmarkt (insgesamt +2,5 Prozent über Vorjahreszeitraum) geleistet haben. Für einen Großteil aller Autokäufer in Deutschland gilt, dass ein bestehendes Fahrzeug beim Kauf ersetzt wird. Welche Sichtweisen die Autokäufer auf die Inzahlungnahme oder den Verkauf an Privat haben, wird seit vielen Jahren im DAT-Report erhoben. So konnte beispielsweise ermittelt werden, ob ein Endverbraucher meint, auf dem Privatmarkt oder über Ankaufplattformen werden höhere Preise als bei der Inzahlunggabe erzielt. Das Ergebnis für den Bereich „Verkauf auf dem Privatmarkt“ war: Ein Drittel wusste keine Antwort, etwas mehr als 10 Prozent teilten diese Einschätzung, und fast 60 Prozent der befragten Vorbesitzer verneinten die Frage. Was die Einschätzung der Endverbraucher zum Verkauf über Ankaufplattformen betrifft, so konnte Folgendes ermittelt werden: Ein Drittel wusste nicht, ob man dort höhere Preise erzielen kann, knapp zwei Drittel der Autokäufer denkt das nicht, und nur ein niedriger einstelliger Prozentsatz war der Meinung, man hätte einen finanziellen Vorteil durch eine Online-Ankaufplattform erzielen können. Dies zeigt, dass der Handel bei der Inzahlungnahme klare Vorteile hat, die er ausspielen muss, um sich nicht nur weiter als kompetenter Partner beim Endverbraucher zu positionieren, sondern um auch den direkten Kontakt zum Endverbraucher nicht zu verlieren.https://www.dat.denews-782.atom/Sachverstand mit künstlicher Intelligenz verbinden-2019-09-27T11:43:46+00:002019-11-07T16:01:35+00:00DAT zeigt auf, wie künstliche Intelligenz als Technologie die Erfassung von Fahrzeugschäden unterstützen kann. Erkennen von Schadenumfängen durch Bildanalyse mit Hilfe künstlicher Intelligenz Verknüpfung der Bilderkennung mit der DAT-Reparaturkostenkalkulation Automatisierte Differenzierung von Oberflächen- und Strukturschäden Verschlankung der Prozesse bei Werkstätten, Sachverständigen und Versicherungen Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat auf der Bundestagung des Kfz-Gewerbes in Berlin erstmals Wege aufgezeigt, wie künstliche Intelligenz als Technologie bei der Erfassung von Fahrzeugschäden unterstützen kann. „Für die DAT als zukunftsweisendes Unternehmen ist es nicht nur wichtig, dass wir uns mit künstlicher Intelligenz beschäftigen. Mit Blick auf unsere Stellung als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft ist es für uns quasi ein logischer Schritt, die praktischen Vorteile solcher Technologien für unsere Kunden herauszuarbeiten und in unserer Produktlinie SilverDAT anzubieten. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass sich weniger neutrale Unternehmen über diese Technologie im Markt als Kalkulationsanbieter präsentieren und es damit zu wirtschaftlichen Nachteilen für die Prozessbeteiligten im Schadenmanagement kommt. Dies gilt insbesondere für die Kfz-Betriebe. Selbstverständlich kommen diese ebenso wenig wie Sachverständige und Versicherungen umhin, ihre digitalen Prozesse weiterzuentwickeln und auf neue Technologien wie die künstliche Intelligenz für Bilderkennung und Schadenkalkulation von der DAT zu setzen“, erklärt Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer. Daher testet die DAT derzeit mit diversen Kunden intensiv KI-gestützte Technologien zur Bildanalyse , mit deren Hilfe Fahrzeuge, Karosserieteile und Schäden mit unterschiedlichen Schweregraden erkannt und  in Verbindung mit dem SilverDAT Module „FastTrackAI“ automatisiert kalkuliert werden können. Die Bilderkennung ist dabei Ausgangspunkt eines digitalen Prozesses, der am Ende zu einem qualifizierten Kostenvoranschlag oder Gutachten mit belastbaren Schadenkosten führt. „Dadurch, dass wir Zug um Zug alle unsere 'Datenfiles', also die einzelnen digitalen Informationen zu Fahrzeugen, deren Ersatzteile und die dazugehörigen Arbeitswerte für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz vorbereitet haben, kann eine ziemlich treffsichere Kalkulation der Reparaturumfänge stattfinden. Auch der Schweregrad, und damit die Entscheidung, ob Ersetzen oder Instandsetzen in Frage kommt, wird dadurch sachkundig abgedeckt. Die Technologie hat aber noch Grenzen, insbesondere bei der Kalkulation von Strukturschäden. Hier ist der geschulte und 'analoge' Blick eines Sachverständigen immer noch verlässlicher als die KI Modelle - selbst wenn diese von der DAT kommen“, betont Helmut Eifert. Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung ergänzt: "Es ist völlig klar, dass die Lösung nicht für Schäden eingesetzt werden kann, bei denen die Karosseriestruktur z.B. an A-Säulen, Längsträgern usw. betroffen ist. Bei diesen Fällen ist nach wie vor die Inaugenscheinnahme, am besten durch einen  Kfz-Sachverständigen erforderlich. Dies sollte die Branche aber nicht davon abhalten, die KI-Technik in absehbarer Zeit zumindest für Schäden zu nutzen, für die eine schnelle Abwicklung in Frage kommt. KI ist unvermeidlich im Anmarsch und sollte deshalb, wo möglich, eingesetzt werden. Wenn eine Branchen-Institution wie die DAT die Technik nicht in die Hand nimmt, wird es eben ein vielleicht branchenfremdes Startup tun. Es ist dann allerdings nicht davon auszugehen, dass die berechtigten Interessen der Beteiligten am Schadenprozess in ausgewogener Form Berücksichtigung finden“.https://www.dat.denews-781.atom/Diesel-Barometer September 2019-2019-09-23T09:19:11+00:002019-10-22T16:17:30+00:00Diesel-Barometer® betrachtet die alternativen Antriebe und besonders die rein batteriebetriebenen Fahrzeuge.• Jeder fünfte Pkw mit alternativen Antrieben ist ein E-Auto • Ladegeschwindigkeit von E-Autos wichtiger als Verfügbarkeit von Ladestationen • Benötigte Reichweite von E-Autos im Schnitt bei 415 km • Wahrnehmung der Berichterstattung über E-Autos in den letzten drei Monaten sehen 38% positiver, 18% negativer • Nutzung von E-Autos wird als umweltfreundlich gesehen, Herstellung dagegen nicht • 33% sehen in einem E-Auto ein perfektes Alltagsauto • 45% würden E-Auto nur als Zweitwagen anschaffen, 39% könnten sich vorstellen, dies als Erstauto zu nutzen • Gebrauchtfahrzeugwerte von Diesel- und Benzin-Pkw weiter leicht fallend • Standtage gebrauchter Diesel-Pkw beim Handel erstmals seit 2016 wieder unter 90 Tagen   Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat im aktuellen DAT Diesel-Barometer® die alternativen Antriebe und dort insbesondere die rein batteriebetriebenen Fahrzeuge betrachtet. Basis für die Analysen ist neben Auswertungen von KBA- und DAT-Datenbanken auch eine repräsentative Stichprobe von 1.005 privaten Autokaufplanern, die über die GfK abgefragt wurden. Der Anteil an Pkw mit alternativen Antrieben wächst: Von allen seit Jahresbeginn neu zugelassenen Pkw fallen 7,9% in den Bereich der alternativen Antriebsarten. Vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch 5%. Als alternative Antriebsarten werden beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) alle Antriebe subsummiert, die nicht als reine Diesel- oder Benzin-Pkw gelten. Den größten Anteil machen aktuell 73,0 Prozent Hybrid-Pkw aus, gefolgt von 21,2 Prozent reine Elektrofahrzeuge. Bei der Betrachtung der Hybridfahrzeuge muss man allerdings beachten, dass durch die Systematik des KBA zu diesen Pkw auch so genannte Mild-Hybrid-Modelle und Fahrzeuge mit 48-Volt-Bordnetz zählen, obwohl sie keinen einzigen Meter rein elektrisch fahren können, sondern durch einen Benzin- oder Dieselmotor angetrieben werden. Ladegeschwindigkeit wichtiger als Verfügbarkeit von Ladestationen: Auf die Frage „Was wären die drei wichtigsten Anreize für Sie, sich für ein reines Elektroauto zu entscheiden?“ konnten die Endverbraucher, die kurz vor dem Autokauf stehen, aus mehreren Antworten wählen. An erster Stelle standen der Kaufpreis, die Reichweite und die Ladegeschwindigkeit. Die Verfügbarkeit von Ladestationen rangierte erst auf Platz 4. Benötigte Reichweite von E-Autos bei 415 km: Auf die Frage „Welche Reichweite erwarten Sie mindestens von einem reinen Elektroauto, damit es für Sie interessant ist und Ihre Bedürfnisse abdeckt?“ wurde eine durchschnittliche Reichweite von 415 km ermittelt. Wer im Jahr weniger als 10.000 km mit seinem Pkw zurücklegt, dem würden 365 km Reichweite genügen. Vielfahrer mit mehr als 30.000 Jahresfahrleistung bräuchten E-Autos mit einer Reichweite von 473 km, damit diese für sie interessant wären. Wahrnehmung der Berichterstattung über E-Autos in den Medien: Die Endverbraucher wurden gefragt, ob sich die Art der medialen Berichterstattung rund um das Elektroauto in den letzten drei Monaten verändert hat. Zur Antwort standen „Ja, sie ist positiver geworden“, „Ja, sie ist negativer geworden“, „Nein, sie ist gleich geblieben“ und „Weiß nicht / interessiert mich nicht“. 18% der Endverbraucher meinten, sie sei negativer geworden, 38% sahen sie positiver. 39% entschieden sich für „gleich geblieben“ und 5% hatten keine Meinung dazu. 45% würden ein E-Auto nur als Zweitwagen, 39% als Erstwagen nutzen: „Sehen Sie aktuell ein reines E-Auto eher nur als Zweit- oder Drittwagen in Ihrem Haushalt oder können Sie sich ein reines E-Auto auch als Ersatz des hauptsächlich genutzten Pkw im Haushalt vorstellen?“ 16% der Endverbraucher waren sich bei dieser Frage unschlüssig. 45% sehen diese Technologie derzeit nur in einem Zweitwagen, immerhin 39% sogar im Erstwagen ihres Haushaltes. Je nach verfügbarem Haushaltseinkommen verändern sich diese Anteile, d.h. je höher das Einkommen, desto häufiger wäre das E-Auto ein Zweitwagen. Situation der Diesel-Pkw im Autohandel: Die Gebrauchtfahrzeugwerte von drei Jahre alten Pkw verlaufen weiter leicht fallend. Für einen drei Jahre alten Diesel-Pkw werden aktuell 52,1% des ehemaligen Listenneupreises erzielt. Vergleichbare Benziner erzielen mit 56,8% weiterhin deutlich mehr. Die Standtage der Diesel-Gebrauchtwagen sind dagegen deutlich zurückgegangen. Derzeit befinden sich Diesel-Pkw 88 Tage im Bestand des Händlers, bevor sie verkauft werden. Unter 90 Tage Standzeit wurde zuletzt im August 2016 erreicht. Benziner kommen auf 79 Tage. Situation auf dem Automarkt in Deutschland: Insgesamt hat der Pkw-Markt im August etwas an Fahrt verloren: Benzin- und Diesel-Gebrauchtwagen waren weniger gefragt als im Vormonat, Benzin-Neuwagen erfreuten sich einer konstanten Nachfrage, Diesel-Neuzulassungen waren leicht rückläufig. Betrachtet man allerdings die kumulierten Zahlen, d.h. die Summen seit Jahresbeginn, und vergleicht diese mit dem Vorjahreszeitraum, so lag der Rückgang bei den Benzin-Gebrauchtwagen nur bei 0,3 Prozent, bei den Diesel-Gebrauchtwagen bei 1,3 Prozent. Diesel-Neuzulassungen stiegen im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent, Benzin-Neuzulassungen sanken um 4,5 Prozent. Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: Auf der IAA konnte man - zumindest an den Pressetagen - den Eindruck gewinnen, dass die dort vertretenen Aussteller zukünftig hauptsächlich rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge anbieten werden. Wie wir alle wissen, hätte ein solches Szenario für die Hersteller und Importeure wenig Chancen auf Erfolg und deshalb wurden mit Beginn der Publikumstage auch viele Elektrofahrzeuge gegen Benziner und Diesel ausgetauscht oder die Hybride prominenter platziert. Die Nutzung von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen hat eben noch nicht allzu viel mit der Lebenswirklichkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu tun. Wie unsere aktuelle Befragung von Kaufentscheidern zeigt, orientieren diese sich auch zukünftig wohl eher an ihrem konkreten Bedarf als an den Untiefen der zunehmend von Klima-Hysterie geprägten Diskussion in den deutschen Medien. Zwei Drittel der Bundesbürger (und somit auch der von uns repräsentativ befragten Personen) wohnen nicht in Ballungszentren mit mehr oder minder gut funktionierendem öffentlichen Nahverkehr, sondern auf dem Land und können deshalb nicht auf ihr eigenes Auto verzichten. Kein Wunder also, dass ein durchschnittlicher Pkw-Kaufplaner von E-Autos eine Reichweite von 415 Kilometer erwartet. Als selbstverständlich kann hierbei vorausgesetzt werden, dass diese Reichweite auch unter allen Witterungsbedingungen, also mit eingeschalteter Klimaanlage oder Heizung usw. erreicht werden muss. Auch recht logisch finde ich, dass keineswegs die Verfügbarkeit der öffentlichen Ladestationen den größten Anreiz für den Kauf eines Elektro-Autos bildet, sondern ein attraktiver Kaufpreis. Schließlich sind die Möglichkeiten, sich seine private Ladeinfrastruktur zu schaffen auf dem Land sicher etwas einfacher zu realisieren, als in der Stadt. Diese Erkenntnis war ganz offensichtlich auch Gegenstand der Überlegungen der Bundesregierung beim Schnüren des aktuellen Klimapaketes. Angesichts der Tatsache, dass die Urbanisierung in Deutschland so langsam an ihre natürlichen Grenzen stößt, wäre es aus meiner Sicht auch für grüne Politiker*innen ein sehr großes Wagnis, ihren Wählern das Landleben zu vermiesen. Weitere Infos und Grafiken: https://dieselbarometer.dat.de/https://www.dat.denews-776.atom/Die ‚Customer Journey‘ in neuer Dimension-2019-09-10T17:55:00+00:002019-09-27T13:00:00+00:00Die DAT auf der IAA 2019: Partner der DAT zeigen, wie sich innovative Einzelsysteme nahtlos zu einer herausragenden Gesamtlösung zusammenfügen„Dieses Auto will ich haben“ war gestern. Künftig sagt der Kunde „dieses Auto MUSS ich haben!“ Möglich macht dies eine einzigartige Kooperation der DAT mit sechs ausgewählten Partnern. Aus einem optimal abgestimmten Zusammenspiel der Akteure entsteht CARDESS®. Der Begriff CARDESS® setzt sich zusammen aus „CAR“ Automobil, „DE“ Dealer, „SS“ Software as a Service. CARDESS® ist das Vertriebssystem der Zukunft, das die Kundenbetreuung auf ein ganz neues Niveau hebt. Auf der IAA 2019 wird das ausgereifte System CARDESS® zum ersten Mal dem breiten Publikum vorgestellt. Gewohnter Stand, ungewohnte Aufteilung Traditionell finden Besucher der IAA die Deutsche Automobil Treuhand GmbH in Halle 8.0 am Stand D 35. Neu ist in diesem Jahr, dass der Stand ganz den Partnern der DAT gewidmet ist. Dabei handelt es sich um sechs ausgewählte Kooperationspartner, welche Produkte auf Basis von DAT-Daten entwickeln. Federführend ist die DAT-Tochter xpxd consulting GmbH. Ein Maximum an maßgeschneiderter Kundenbetreuung Ein solches Produkt, das in hohem Maße auf DAT-Daten basiert, ist CARDESS®. Es bildet die vollständig integrierte Reise vom Online- zum Showroom ab, von der ersten Informationssuche im Internet bis zum Autokauf vor Ort inkl. der Kundenbetreuung nach dem Kauf. Die einzelnen Prozesse fügen sich perfekt ineinander. CARDESS® liefert dem Händler alle wichtigen Daten (etwa Telematikdaten und einen Vergleich der Gesamtbetriebskosten verschiedener Fahrzeuge) und optimale Hilfsmittel (etwa Augmented-Reality-Unterstützung für Konfiguration und Zubehör sowie fahrzeugspezifisches Bildmaterial) für den Verkauf. Dieser wird für den Kunden zu einem Erlebnis, das ganz individuell auf ihn zugeschnitten ist und in dessen Verlauf er maßgeschneiderte Angebote bekommt. Zentrales Thema ist die Customer Journey, also der Weg des Kunden von der ersten Informationssuche bis zum Kauf eines Automobils. Messebesucher erfahren vor Ort auf der IAA, wie künftige Vertriebskonzepte in der Praxis funktionieren. Von der Online-Lead-Generierung über das Aktivieren ruhender Potenziale im Kundenstamm über die Besuchererkennung und -verfolgung auf der 100 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche durch Deckensensoren bis hin zur Interaktion mit State-of-the-Art Technologien im Showroom am Fahrzeug – inklusive integriertem und automatisiertem Folgeprozess. Customer Journey live aus erster Hand Messebesucher können eine solch neuartige Customer Journey selbst erleben. In einer rund 15-minütigen Customer Experience Tour auf dem Stand zeigen die DAT-Kooperationspartner, wie CARDESS® Umsatzsteigerung für das Autohaus und Erlebbarkeit für Kunden kombinieren. Auf mehreren Großbildschirmen verfolgen die Besucher die Verarbeitung der Daten in Echtzeit. Eine Augmented-Reality-Anwendung rundet die Customer Experience Tour ab. Die ca. 15-minütigen Touren auf dem Stand finden mehrfach am Tag statt. Die Teilnahme ist nach Anmeldung unter www.dat-consulting.com/iaa-2019/?lang=de möglich. Raphael Dammann, Managing Director xpxd consulting GmbH: „Die IAA ist für uns die ideale Plattform zur Präsentation von CARDESS. Hier zeigen wir mit mehreren DAT-Kooperationspartnern erstmals die komplette Customer Journey ‚end to end‘ inklusive der Conversion von online zu offline. Die Besucher erleben auf unserem Messestand live das nahtlose Zusammenspiel von hochentwickelten Systemen. Ziel ist es, den Autokäufern ein begeisterndes Einkaufserlebnis zu bereiten. Zugleich wollen wir den Autohändlern mit ausgefeilten Prozessen zu höheren Umsätzen verhelfen.“ Kooperationspartner: Advectus Solutions GmbH Die Advectus DMS-Technologieplattform gilt als zukunftssicheres und agiles DMS (Dealer-Management-System) auf dem Markt. Zu 100% in der Cloud bietet das Advectus-DMS ein ideales, kostengünstiges Fundament für die cloud-basierten Apps der DAT-Partner, gleich ob für den PKW-Handel, Reifen und Werkstatt, das Importeurgeschäft, oder NFZ. Geschäftskritische (Kunden- und Betriebs-) Informationen sind auf den Dashboards in Echtzeit verfügbar. Für den Anwender liegt hier das Potential für maximale Kundenzufriedenheit in einem effizienten Betrieb des Unternehmens. Technologische Neuerungen werden über Nacht zur Verfügung gestellt. CitNOW App-basierte Video- und Imagelösungen von CitNow machen den Fahrzeugkauf transparenter und einfacher. Personalisierte Kundenvideos wecken Emotionen beim Kunden. Ein maßgeschneidertes Kauferlebnis schafft Vertrauen und erleichtert den Aufbau einer persönlichen Beziehung zum Kunden. Dassault Systèmes 3DEXCITE Mit den 3DEXCITE Anwendungen von Dassault Systèmes lassen sich hochwertige 3D-Erlebnisse für Marketing und Vertrieb basierend auf CAD-Modellen (computergestützte Konstruktion) für verschiedene Branchen erzeugen. Fahrzeugbau und Mobilität ist eine davon. 3DEXCITE unterstützt im Verkaufsprozess von CARDESS® durch sofortige Verfügbarkeit von fahrzeugspezifischem Bildmaterial auf Basis der Fahrgestellnummer sowie eine neuartige Augmented-Reality-Anwendung zur Steigerung der Kaufbereitschaft im Autohaus. MCON Germany GmbH Das Ziel von MCON ist eine 360-Grad-Lösung für die Automobilindustrie: Websites, Portallösungen und E-Commerce-Plattformen bis hin zu Großhandelslösungen. MCON bietet hochmoderne IT-Hardware-Beratung, -Betrieb und -Support. MSX International GmbH Im Zuge der kürzlich angekündigten strategischen Partnerschaft mit MCON nimmt MSX International an der IAA 2019 teil, um aufzuzeigen, wie Automobilunternehmen mithilfe eines einzigartigen Spektrums disruptiver, digitaler Technologien ihr Kundenbindungs-Modell – und damit die gesamte Customer Journey – neu gestalten können. IAA-Besucher, die an der MSXI CARDESS® EXPERIENCE TOUR am DAT-Messestand teilnehmen, haben die Möglichkeit zu erleben, wie MSXI durch die innovative Vereinheitlichung und Verknüpfung von Informationen und Prozessen über Vertrieb und Service hinweg die Zukunft des Automobilhandels gestaltet. MSX International (MSXI) mit Hauptsitz in Detroit ist ein führender Anbieter von technologiegestützten Business Process Outsourcing (BPO) Dienstleistungen für OEMs in mehr als 80 Ländern. Die umfassende Expertise von MSXI in der Automobilindustrie kombiniert mit fortschrittlichen Datenanalyse- und kundenspezifischen Softwarelösungen, verbessert die Leistung und Effizienz von Autohausnetzwerken durch Umsatzsteigerung, Kostensenkung und Steigerung der Kundenzufriedenheit. Die breite BPO-Services-Suite des Unternehmens unterstützt OEMs in den Bereichen Garantie und Technik, Teile und Service, Channel Management, Kundenbindung sowie Flotte und Mobilität. MSXI beschäftigt weltweit mehr als 5.000 Teammitglieder. VEACT GmbH Veact sieht sich als zentrale Schnittstelle im Automobilmarketing. Das Unternehmen entwickelt Apps, Prozesse und Produkte. Datenbasiertes Marketing soll den Verkaufserfolg im Automobilhandel erhöhen. Marketing- und Vertriebsprozesse gestaltet Veact effizienter anhand von innovativer und webbasierter Software, profunder Branchenkenntnis und hoher Kompetenz in den Bereichen Marktanalyse und Marketingautomatisierung.https://www.dat.denews-777.atom/Aus DAT Consulting wird jetzt xpxd consulting-2019-09-10T17:53:00+00:002019-10-16T14:44:50+00:00Raphael Dammann wechselt in die Geschäftsführung der 100-prozentigen DAT-Tochtergesellschafthttps://www.dat.denews-775.atom/Gebrauchtwagenmarkt im August 2019-2019-09-05T17:53:00+00:002019-10-09T15:33:58+00:00Die Anzahl der Besitzumschreibungen im August war gegenüber Juli mit Minus 8,2 Prozent stark rückläufig. Die Anzahl der Besitzumschreibungen im August war gegenüber dem Vormonat Juli mit Minus 8,2 Prozent stark rückläufig. Insgesamt wechselten 606.189 Gebrauchtwagen den Besitzer. Gegenüber dem August vor einem Jahr bedeutet das 4,3 Prozent weniger Besitzumschreibungen. Addiert man sämtliche Gebrauchtwagenverkäufe der Monate Januar bis August, so kommt der Markt auf 4.879.149 Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind dies 0,3 Prozent weniger. Ein ausschlaggebender Faktor beim Gebrauchtwagenkauf ist die Garantie. Plattformen wie HeyCar werben aktiv mit diesem Leistungsversprechen, denn die Garantie ist das klassische Differenzierungsmerkmal des Handels vom Privatmarkt. In Zahlen bedeutet dies: 7 Prozent der Gebrauchtwagen auf dem Privatmarkt und 88 Prozent der beim Handel erworbenen Gebrauchtfahrzeuge verfügten 2018 über eine Garantie. Betrachtet man diese nach Alter und Kilometerstand, so fällt auf, dass die bis zu drei Jahre alten Fahrzeuge zu 77 Prozent mit einer Garantie verkauft wurden, die drei bis sechs Jahre alten Fahrzeuge nur noch zu 55 Prozent und die sechs Jahre und älteren Pkw nur noch zu 29 Prozent. In ähnlicher Form gilt das für die unterschiedlichen Laufleistungsklassen. Im Rahmen der Hersteller- und Importeursprogramme sind Garantieversprechen i.d.R. standardmäßig dabei. Umso wichtiger ist es, dieses Leistungsmerkmal beim Kaufinteressenten aktiv anzusprechen. Immerhin steht das Bedürfnis, ein zuverlässiges Fahrzeug zu erwerben, ganz oben auf der Agenda der Autokäufer. Um bestehenden Kunden ein spezielles Angebot zu machen, bietet es sich an, beim Garantieanbieter nach einer Garantieverlängerung oder einem Langzeitschutz zu fragen, um die Kunden womöglich sogar „ein Autoleben lang“ vor unerwarteten Kosten zu schützen. Apropos Kosten: Auf die Frage „Wären Sie bereit, für einen mit einer Garantie ausgestatteten Gebrauchtwagen mehr zu bezahlen? Wenn ja, wie viel?“ gaben diejenigen, die dieser Aussage zustimmten (25%), eine Summe von durchschnittlich 245 Euro zu Protokoll.https://www.dat.denews-774.atom/Die DAT auf der IAA 2019-2019-09-04T09:56:28+00:002019-09-10T09:27:30+00:00DAT zeigt mit ihrer Tochtergesellschaft und deren Partnern die ‚Customer Journey‘ online und offline.Auf der diesjährigen IAA gibt die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ihren Partnern Raum, die Customer Journey der Zukunft zu präsentieren. Der Standort der DAT ist in diesem Jahr in Halle 8.0, D 35. Anders als sonst auf der IAA widmet die DAT den Messestand in diesem Jahr vollständig ihren Partnern. Dabei handelt es sich um sechs ausgewählte Kooperationspartner, welche Produkte auf Basis von DAT-Daten entwickeln und/oder eigene Entwicklungen in einer neuen Plattform präsentieren. Federführend ist dabei das Tochterunternehmen der DAT, das sich mit Consulting-Dienstleistungen beschäftigt. Im Zentrum der Messepräsenz steht die ‚Customer Journey‘, also der Weg des Kunden von der ersten Informationssuche bis zum Kauf eines Automobils. Auf dem Messestand können die Besucher live erleben, wie zukünftige Vertriebskonzepte in der Praxis funktionieren: von der Online-Lead-Generierung über die Aktivierung ruhender Potenziale im Kundenstamm eines Autohauses über die Besuchererkennung und -verfolgung auf der 100 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche bis hin zur Interaktion mit State-of-the-Art Technologien im Showroom am Fahrzeug – inklusive integriertem und automatisiertem Folgeprozess. All das sorgt live vor Ort für ein Erlebnis aus erster Hand. Customer Journey in 15 Minuten erleben In einer 15-minütigen Customer Experience Tour auf dem Stand zeigen die DAT-Kooperationspartner den Besuchern, wie sie die Produktfamilie „CARDESS®“ mit DAT-Daten und -Logiken verwenden können, um eine vollständig integrierte Reise vom Online-Kontakt zum Offline-Showroom abzubilden. Für Autohandelsunternehmen bedeutet dies letztendlich eine Umsatzsteigerung. Ziel ist es außerdem, die Autohaus-Kunden mit diesem ganz besonderen Einkaufserlebnis zu begeistern. Auf mehreren Großbildschirmen können die Besucher die Verarbeitung der Daten in Echtzeit nachverfolgen. Ein ausgestelltes Fahrzeug stellt dabei den Praxisbezug her: Besucher können anhand einer Augmented Reality-Anwendung selbst erfahren, wie Umsatzsteigerung für das Autohaus und Erlebbarkeit für Kunden in Zukunft zusammengeführt werden. Die 15-minütigen Touren auf dem Stand finden mehrfach am Tag statt und bedürfen einer vorherigen Anmeldung. Aus mehreren Einzellösungen wird ein System Faszinierend für Besucher auf dem DAT-Stand ist vor allem das Zusammenspiel vieler Einzellösungen zu einem funktionierenden System. Hier können die Besucher die Zukunft des Automobilvertriebs im Autohaus erleben. Dabei trägt jede innovative Einzellösung dazu bei, dass das Ergebnis am Ende überzeugt und der Kunde begeistert ist. Dazu Raphael Dammann, Managing Director DAT Consulting GmbH: „Die IAA ist für uns die ideale Plattform zur Präsentation von CARDESS. Hier zeigen wir mit mehreren DAT-Kooperationspartnern erstmals die komplette Customer Journey ‚end to end‘ inklusive der ‚Conversion online to offline‘. Die Besucher erleben auf unserem Messestand live das nahtlose Zusammenspiel von hochentwickelten Systemen. Ziel ist es den Autokäufern ein begeisterndes Einkaufserlebnis zu bereiten. Zugleich wollen wir den Autohändlern mit ausgefeilten Prozessen zu höheren Umsätzen verhelfen. Melden Sie sich zu einer geführten Tour über dem Messestand an.“https://www.dat.denews-763.atom/Diesel-Barometer August 2019-2019-08-26T10:30:00+00:002019-09-23T09:38:48+00:00Die DAT hat im aktuellen Diesel-Barometer die Sicht der Endverbraucher auf den Diesel analysiert. Nachfrage im Juli nach neuen und gebrauchten Diesel- und Benzinfahrzeugen gestiegen Gebrauchte Diesel mit Emissionsklasse Euro 6 erreichen Höchstmarke Absicht, einen Diesel-Pkw zu kaufen, leicht gestiegen Mediale Berichterstattung über Diesel-Pkw ist in der Wahrnehmung leicht positiver geworden Weiterhin deutlicher Einfluss der Diesel-Diskussion auf den Zeitpunkt des Autokaufs Nachrüstung von Diesel-Pkw erfährt deutlich gestiegenen Zuspruch Diesel-Pkw stehen beim Handel wieder etwas länger, bevor sie verkauft werden Fahrzeugwerte gebrauchter Diesel-Pkw sinken weiter leicht   Hier die acht wichtigsten Ergebnisse im Überblick. Gestiegene Nachfrage im Juli: Im Juli konnte der gesamte Automarkt in Deutschland (darunter auch die gewerblichen Zulassungen) wieder kräftig zulegen. Gebrauchte Benziner und Diesel erreichten jeweils einen Jahresbestwert, die Neuwagennachfrage beider Antriebsarten stieg ebenfalls – besonders neue Diesel lagen über Vormonat und über dem Vorjahresmonat. Kumuliert liegen alle Diesel-Besitzumschreibungen mit 1,369 Mio. Einheiten leicht unter dem Vorjahreswert von 1,378 Mio. Einheiten. Alle Diesel-Neuzulassungen erreichten von Januar bis Juli eine Summe von 718.698 Einheiten. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es mit 693.536 etwas weniger. Euro-6-Diesel erreichten neue Bestmarke: In der Betrachtung nach Emissionsklassen wechselten 84.672 Gebrauchtwagen mit Euro-6-Diesel im Juli ihren Besitzer. Dies ist eine neue Höchstmarke seit Einführung der Euro-6-Motoren. Im Juli verteilten sich die Emissionsklassen bei den Diesel-Gebrauchtwagen zu 39% auf Euro 6, zu 34% auf Euro 5 und zu 27% auf die die Klassen Euro 4 und niedriger. Absicht, einen Diesel zu kaufen, leicht gestiegen: Beim anstehenden Autokauf würden sich 17% aller Befragten für einen Diesel entscheiden. Dieser Wert liegt einen Prozentpunkt über dem Vorjahr und hat sich seit dem Tiefpunkt im März 2018 (11%) stetig wieder nach oben entwickelt. Bei Dieselfahrern ist der Zuspruch mit 44% deutlich größer. Auch hier lag der Tiefpunkt mit 29% im März 2018. Seitdem stiegen die Werte wieder an. Wichtig hierbei ist: Unter allen Befragten gab etwa die Hälfte an, einen Neuwagen kaufen zu wollen, ein Drittel plant den Erwerb eines Gebrauchten. Innerhalb beider Käufergruppen variieren die tatsächlichen Anteile von Diesel und Benzin deutlich. Wahrnehmung einer veränderten medialen Berichterstattung: Auf die Frage „Hat sich die Art der medialen Berichterstattung über den Diesel Ihrer Meinung nach in den letzten 3 Monaten verändert?“ antworteten 14,1% mit „ja, positiver“. Vor gut einem Jahr lag dieser Wert bei 7,8%. Eine negativere Berichterstattung registrierten 32% (Juni 2018: 38,8%). Gut die Hälfte aller Befragten sah keine Veränderung (49%; Juni 2018: 49,1%). Diesel-Diskussion hat weiter Einfluss auf den Zeitpunkt des Autokaufs: Die anhaltende Diskussion um den Diesel sorgt aktuell bei 40% der Befragten dafür, dass sie den geplanten Autokauf verschoben haben. Hauptgrund bleiben die drohenden Fahrverbote, was immerhin 85% derjenigen, die den Autokauf verschoben haben, angaben. Etwas über die Hälfte (54%) zeigte sich dagegen unbeirrt und gab an, den Kauf nicht zu verschieben. Nachrüstung rückt stark in den Fokus: Während bei den letzten Befragungen etwa 40% angaben, dass sie sich an einer technischen Nachrüstung ihres eigenen Dieselfahrzeugs finanziell beteiligen würden, stiegt dieser Wert aktuell auf 62%. Das ist ein neuer Rekord. Wichtigster Grund ist der Werterhalt des eigenen Pkw, gefolgt von der möglichen Umgehung von Fahrverboten. Die generelle Bereitschaft zur Nachrüstung wurde ebenfalls erstmals abgefragt („Ich würde mich dazu bereit erklären, dass mein Diesel technisch nachgerüstet wird.“). Hier lag die Bestätigung sogar noch höher (67%). Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen beim Handel wieder leicht gestiegen: Beim Automobilhandel stehen Diesel-Gebrauchtwagen derzeit 93 Tage, Benziner 80. Diesel-Pkw stehen damit im Bundesdurchschnitt zwei Tage länger als im Vormonat. Bei den Benzinern sind die 80 Standtage seit Jahresbeginn ein Bestwert. Gebrauchtfahrzeugwerte entwickeln sich weiter leicht fallend: Bei der Wertentwicklung verlaufen die Kurven der dreijährigen Diesel-Gebrauchtwagen parallel zu den Werten der Benziner weiter leicht fallend. Diesel-Pkw erzielen aktuell noch 52,3% vom ehemaligen Listenneupreis, Benziner liegen mit 56,9% deutlich darüber. Weitere Infos und Grafiken: https://dieselbarometer.dat.de/https://www.dat.denews-756.atom/Acht Fakten zum Neuwagenkauf im Internet-2019-08-08T08:54:08+00:002019-09-10T06:25:28+00:00Die DAT hat die Daten des DAT-Reports 2019 gesondert zum Thema „Neuwagenkauf im Internet" analysiert. 1. Internet im Neuwagenkaufprozess nicht mehr wegzudenken 2. Einer von zehn Neuwagen wird im Internet gekauft 3. Hohe Zufriedenheit mit den Anbietern 4. Internetkäufer schätzen kurze Lieferzeiten 5. Internetkäufer bei Händler- und Marken-/Modellwahl flexibler 6. Internetkäufer bevorzugen Importeure 7. Positive Emotionen beim Autokauf überwiegen 8. Soziodemografie der Internetkäufer Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH hat die Daten des DAT-Reports 2019 gesondert zum Thema „Neuwagenkauf im Internet" analysiert. Schwerpunkt waren dabei Pkw-Käufer, die ihren Neuwagen 2018 über ein Neuwagenportal gefunden und dann erworben haben (im folgenden Text als „Internetkäufer" bezeichnet). Die Ergebnisse im Überblick: 1) Internet im Neuwagenkaufprozess für Verbraucher nicht mehr wegzudenken: Das Internet ist in Deutschland nahezu flächendeckend zugänglich: 99% der Neuwagenkäufer gaben an, Zugang zum Internet zu haben. Im Rahmen des Kaufprozesses nutzten 81% der Neuwagenkäufer das Internet für die Informationssuche zu Angeboten, Modellen oder Preisen. Mehr als die Hälfte davon (56%) besuchte dabei auch Seiten sogenannter Neuwagenportale. 2) Einer von zehn Neuwagen wird im Internet gekauft: Von den Verbrauchern, die Neuwagenportale im Kaufprozess nutzten, wurde gut ein Viertel dort auch fündig. Das heißt, sie entdeckten ihren neuen Pkw, wurden dann an einen Vertragshändler vermittelt und kauften dort den Neuwagen. Auf alle Neuwagenkäufer umgerechnet, kauften somit 12% ihren Pkw im Internet. 3) Hohe Zufriedenheit mit den Anbietern: Die generell im Neuwagenkauf hohe Zufriedenheit mit den Händlern wurde von den Internetkäufern noch übertroffen. Auf die Frage „Wie zufrieden waren/sind Sie insgesamt mit dem Händler, bei dem Sie Ihren Wagen gekauft haben?", antworteten 37% mit „außerordentlich zufrieden" und weitere 51% mit „sehr zufrieden". Bei allen Neuwagenkäufern lagen die Werte bei 28% und 56%. 4) Internetkäufer setzen andere Prioritäten: Die Pkw-Käufer wurden für den DAT-Report gebeten, 19 Kaufkriterien — von Anschaffungspreis bis Umweltfreundlichkeit — mit Werten von 1 (sehr wichtig) bis 4 (unwichtig) einzuordnen. Die daraus ermittelten Durchschnittswerte brachten „Zuverlässigkeit" sowohl bei allen Neuwagenkäufern als auch den Internetkäufern an die oberste Stelle (1,18 bzw. 1,28). Auf den nachfolgenden Rängen unterschieden sich die zwei Zielgruppen jedoch deutlich: Während generell bei den Neuwagenkäufern „Aussehen/Design" (1,50) und „Anschaffungspreis" (1,54) folgten, waren es bei den Internetkäufern erst „Anschaffungspreis" (1,44) und dann „Kraftstoffverbrauch" (1,55). Interessant ist, dass das Kriterium „kurze Lieferzeiten" im Schnitt Platz 10 (1,93) erreichte. Die Internetkäufer legten deutlich mehr Wert darauf und verorteten es auf Platz 7 (1,70). Umgekehrt war die „Nähe des Händlers" (2,22) weit abgeschlagen auf dem 16. von 19. Rängen. Unter allen Neuwagenkäufern erreichte dieses Kriterium Platz 8 (1,88). 5) Internetkäufer bei Händler- und Marken-/Modellwahl flexibler: Das Internet war für 54% der Internetkäufer ursächlich dafür, Händler im weiteren Umfeld zu kontaktieren. 80% kauften den Wagen dann schließlich bei einem anderen Händler als geplant. Unter allen Neuwagenkäufern lagen diese Werte nur bei 31% bzw. 23%. Auch bei der Marken- und Modellauswahl waren Internetkäufer offener und ließen sich von guten Angeboten leiten. Für eine andere Marke als ursprünglich geplant, entschieden sich 34% der Internetkäufer (der Durchschnittswert aller Neuwagenkäufer lag bei 20%) für ein anderes Modell 31% (19% betrug der Wert bei allen Neuwagenkäufern). Generell schätzten sich Internetkäufer aber auch deutlich weniger markenverbunden ein: Während ein Drittel der Neuwagenkäufer sich selbst als markentreu bezeichnete, waren es bei den Internetkäufern mit 24% deutlich weniger. Weitere 55% gaben an, zwischen zwei oder drei Marken zu wechseln (bei allen Neuwagenkäufern lag der Wert bei exakt 50%) und 21% gaben an, ihnen sei die Marke generell egal, denn es stünden in der Entscheidungsfindung Funktionalität oder Preis vor der Marke. 6) Internetkäufer greifen gerne zu Modellen von Importeuren: Während 2018 die Fahrzeugmarken der Importeure auf dem Neuwagenmarkt einen Anteil von etwas über 40% erreichten, kamen sie unter den Internetkäufer auf über 50%. Deutsche Premiummarken erreichen dagegen in dieser Zielgruppe nur 10%, bei allen Neuwagenkäufern war es gut ein Viertel. Dieser Sachverhalt spiegelt sich auch in den Neuwagenpreisen wider: Während Internetkäufer im Schnitt für ihren Neuwagen 26.870 Euro ausgaben, investierten alle Neuwagenkäufer durchschnittlich 31.130 Euro. 7) Positive Emotionen beim Online-Autokauf überwiegen: Die große Mehrheit der Internetkäufer stufte den Pkw-Kauf, gefragt nach emotionalen Faktoren, positiv ein. 53% bestätigten hierzu folgende Aussage: „Ein Autokauf ist für mich ein Erlebnis und macht mir Spaß. Ich informiere mich gerne (auch ausgiebig, über einen längeren Zeitraum) über Fahrzeuge und Angebote." Bezogen auf alle Neuwagenkäufer bestätigten nur 44% dieser Aussage. Weitere 37% der Internetkäufer schätzten den Kauf neutral ein — also weder negativ noch positiv (Gesamt 46%). 8) Soziodemografie der Internetkäufer: Internetkäufer unterscheiden sich in Bezug auf soziodemografische Merkmale nur wenig von den klassischen Neuwagenkäufern. Das Alter liegt mit 43,4 Jahren nur gering unter dem Durchschnitt (45,1Jahre). Identisch ist die Geschlechterverteilung: 66% Männer stehen 34% Frauen gegenüber. Das Haushaltsnettoeinkommen liegt mit 4.232 Euro bei den Internetkäufern allerdings rund 700 Euro darunter. Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer: „Einerseits bieten die Neuwagenplattformen im Internet für besonders preissensible Käufergruppen eine Lösung, andererseits ist deren Reichweite auch begrenzt, da dort sehr häufig nur bereits verfügbare Fahrzeuge oder solche mit Ausstattungsoptionen ‚von der Stange‘ zu haben sind. Unabhängig davon bereiten Best-Preis-Plattformen dem Automobilhandel naturgemäß Schmerzen, zumindest jenem Teil, der sich nicht an der Rabattschleuderei beteiligt. Leider verbergen sich hinter den Top-Preisen nämlich nicht nur Autovermieter mit hohen Einkaufsrabatten oder Hersteller bzw. Importeure, die nur die nächste KBA-Statistik im Blick haben. Händler, die quasi Wholesale betreiben und deshalb beim Angebot von Neufahrzeugen über Plattformen fast vollständig auf ihre Margen verzichten, entziehen ihren Kollegen die notwendigen Deckungsbeiträge gleich mit. Nun bin ich nicht so naiv zu glauben, dass dem Problem mit Solidarität beizukommen wäre. Die Branche sollte sich aus meiner Sicht aber mal vor Augen halten, was dem Fahrzeughandel insgesamt droht, wenn Google sich ernsthaft für den Fahrzeughandel in Deutschland interessieren würde. Davor muss man keine Angst haben, aber noch ein paar weitere Neufahrzeugplattformen sind dafür ganz bestimmt auch keine Lösung. Eher ein Grund dafür, dass die Krake aus Silicon Valley schließlich aktiv wird. Aus meiner Sicht müssten zwei Dinge geschehen: Erstens die Schaffung einer fabrikatsübergreifenden Handelsplattform, vielleicht unter der Ägide des ZDK, und zweitens eine strikte Preisdisziplin bei den Angeboten. Bei letzterem rede ich nicht von Sozialismus, sondern lediglich davon, dass zumindest Handelsmargen erzielbar sein müssen, die den Aufwand zur Vermarktung des komplexen Produktes ‚Auto‘ und die notwendigen Mittel für Investitionen in die Zukunft abdecken. Hierbei gehören selbstverständlich die Hersteller und Importeure mit ins Boot."   Über den DAT-Report Der DAT-Report ist eine jährliche Publikation der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) und erscheint seit 45 Jahren. Er ist seit den 1970er Jahren die verlässliche, neutrale Quelle für Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgeschäft. Der DAT-Report gilt als Standardwerk der Automobilbranche und gibt Jahr für Jahr in einer einzigartigen Form exakte Auskünfte über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland. Seit es den DAT-Report gibt, wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer transparent und greifbar. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit über vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis für den DAT-Report ist stets eine repräsentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut im Auftrag der DAT vorgenommen wird. Der aktuelle DAT-Report 2019 umfasst 84 Seiten und 131 Grafiken. Seit dem 26. Februar wird der neue DAT-Report 2019 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die Studie ist kostenpflichtig. Alle Informationen zu den Bestellmodalitäten finden sich unter report.dat.de Für den DAT-Report 2019 wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK insgesamt 3.943 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten befragt. Für den Pkw-Kauf waren es 2.628 Personen (Befragung durch Face-to-Face-Interviews); Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum März bis Juni 2018 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum dauerte von Juli bis Oktober 2018. Für den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.315 Autofahrerinnen und Autofahrer / Pkw-Halterinnen und -Halter befragt (Befragung durch Fragebogenversand per Post). Der Befragungszeitraum dauerte von Oktober bis November 2018. Auf Social Media Plattformen wie Instagram (@dat_gmbh) oder Twitter (@datgroup) werden u. a. regelmäßig Zahlen aus dem DAT-Report publiziert. Unter report.dat.de finden sich spezielle Grafiken und zusätzliche Informationen.     https://www.dat.denews-754.atom/Restwertprognose-2019-08-07T13:35:02+00:002019-09-04T08:00:46+00:00https://www.dat.denews-752.atom/Gebrauchtwagenmarkt im Juli 2019-2019-08-06T07:41:53+00:002019-09-05T15:53:05+00:00Bei den Besitzumschreibungen registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt 660.262 Einheiten, das sind 18 Prozent mehr als im Vormonat und 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Nach einem schwachen Automarkt im Juni zeigt sich der Juli von seiner Sonnenseite: Neu- und Gebrauchtwagenmarkt erreichten deutliche Zuwächse. Besonders bei den Besitzumschreibungen registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt 660.262 Einheiten, das sind 18 Prozent mehr als im Vormonat und 5,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Kumuliert konnten somit in den ersten sieben Monaten des Jahres 2019 4.272.960 Gebrauchtwagen verkauft werden, das sind 0,3 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Gebrauchtwagenmarkt ist damit wieder auf Kurs. In der Betrachtung der einzelnen Fahrzeugsegmente in Bezug auf die Gebrauchtfahrzeugwerte stechen zwei Segmente besonders heraus: die Minicars und die Kompaktklasse. Bei den drei Jahre alten Minicars konnten seit Mitte des Jahres deutlich höhere Preise durchgesetzt werden. Die Händlerverkaufspreise über alle Marken und Kraftstoffarten liegen aktuell bei durchschnittlich 58,4 Prozent des ehemaligen Listenneupreises und damit sogar über dem Wert zu Jahresbeginn. Auch die Fahrzeuge der Kompaktklasse verzeichneten erst sehr stabile, nun sogar leicht steigende Händlerverkaufspreise. Sie erreichen aktuell 55,6 Prozent des ehemaligen Listenneupreises. Beide Segmente sind insgesamt in Deutschland sehr beliebt. Zum Stichtag 1.1.2019 befanden sich 3,3 Mio. Minis im Pkw-Bestand und 12 Mio. Fahrzeuge, die der Kompaktklasse zugeordnet werden können. Auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt sehr gefragt sind auch SUVs und Kleinwagen. Beide liegen bei der Betrachtung der Gebrauchtfahrzeugwerte für dreijährige Pkw mit zuletzt 57,2 Prozent des Listenneupreises gleichauf. Beide Segmente unterscheiden sich allerdings deutlich z.B. nach Antriebsarten und Jahreslaufleistung. Vergleicht man dennoch die dreijährigen Diesel-Gebrauchtwagen beider Segmente, liegen die SUV mit 56,1 Prozent klar vor den Kleinwagen (54,1 Prozent), betrachtet man nur die Benziner, erzielen die Kleinwagen 58,4 Prozent, die SUV 57,8 Prozent. Insgesamt konnte der Handel, das wurde im aktuellen DAT Diesel-Barometer festgestellt, die Standtage von Diesel-Gebrauchtwagen weiter senken. Waren es im Januar noch 102 Tage, sind diese kontinuierlich auf aktuell 91 Tage gesunken. Benziner erreichen im Bundesdurchschnitt 82 Tage.https://www.dat.denews-758.atom/Drei Tipps für die Anwendung von SilverDAT 3-2019-08-01T00:00:00+00:002019-08-12T12:09:51+00:00Börsenversand aus der Gebrauchtwagenbewertung Wer ein Fahrzeug mit der SilverDAT 3 bewertet, kann dieses nach einem Ankauf in den Bestand übernehmen. Von dort sind es dann nur noch wenige Klicks bis zur Live-Schaltung in den führenden Börsen wie mobile.de oder autoscout24. Dafür benötigen Anwender der SilverDAT 3 nur eine Kundennummer bei den von ihnen gebuchten Börsen. Diese Daten gibt der Anwender einmalig über die Schaltfläche Verwaltung / die Auswahl Administration/ die Bewertung Stammdaten und dort über die Kachel Börsen / Börsendefinition ein. Die Auswahl ist selbsterklärend. Nach der Übernahme eines angekauften Fahrzeugs in den Bestand kann der Anwender Bilder des Gebrauchtwagens hochladen und den Verkaufspreis festlegen. Dann steht die Funktion zur Live-Schaltung in den ausgewählten Börsen zur Verfügung.   Kostenvoranschläge an die Versicherung übertragen Ein Großteil aller Unfallschäden wird über Versicherungen abgerechnet. In SilverDAT 3 ist daher die Funktion zum Versand der Kostenvoranschläge direkt an eine Versicherung integriert. Der Silver-DAT-Anwender muss zur Nutzung dieser Funktion bei der Auftragseröffnung lediglich auf der ersten Seite die Auswahl Versicherungsfall „Ja“ markieren, wodurch sich die Eingabefelder „Versicherung & Kennzeichenabfrage“ öffnen. Beim anschließenden Ausfüllen dieser Felder wird die zuständige Versicherung automatisch abgefragt. Nach dem Erstellen der Schadenskalkulation kann der Anwender den Kostenvoranschlag direkt über das cloudbasierte Modul myclaim an die Versicherung übertragen.   Von der Bewertung zur Kalkulation wechseln Grundsätzlich deckt SilverDAT 3 die Bereiche Fahrzeugbewertung und Reparaturkostenkalkulation ab. Manchmal ist es erforderlich, dass der Anwender zwischen den einzelnen Bereichen wechselt. So ist es oftmals erforderlich nach der Kalkulation der Instandsetzungskosten eines Fahrzeugs dessen Restwert zu ermitteln. Dafür bietet die SilverDAT 3  in der Zeile über der aktiven Kalkulation oder Bewertung eine Schaltfläche zum Übergang in den anderen Bereich an. Dabei nutzt die SilverDAT 3 alle schon eingegebenen Daten. Der Anwender muss diese nur um die zusätzlich erforderlichen Eingaben ergänzen. So sind die Angaben von Kilometerstand und Erstzulassung für die Wertermittlung erforderlich, aber nicht für die Reparaturkostenkalkulation.