So geht „Zukunftswerkstatt 4.0“

Das bundesweite Engagement der DAT im Bereich der Aus- und Weiterbildung wird um einen weiteren Baustein erweitert.

Beim Notartermin am 09. Juli 2020 (v.l.n.r.): Helmut Eifert, DAT-Geschäftsführer Ausland, Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer Inland und Sprecher der Geschäftsleitung, Prof. Dr. Stefan Reindl, Studiendekan und Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA), Dr. Benedikt Maier, Mitglied der IfA-Institutsleitung und Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt 4.0, Prof. Dr. Andreas Frey, Rektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU)

 

  • Zukunftswerkstatt 4.0 zeigt Innovationen und Technologien der Zukunft mit einem Innovationsschaufenster, Testlabor und Schulungszentrum. 
  • DAT, IfA und HfWU bilden ein zukunftsweisendes Konsortium und gründen mit der „Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0“ eine eigenständige Gesellschaft.
  • Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen der Automobilwirtschaft werden ihre innovativen Leistungsangebote in der Zukunftswerkstatt präsentieren.
  • Eröffnung im Januar 2021 in Esslingen bei Stuttgart

 

Ostfildern (9. Juli 2020) – Das bundesweite Engagement der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) im Bereich der Aus- und Weiterbildung wird um einen weiteren Baustein erweitert: Gemeinsam mit dem Institut für Automobilwirtschaft (IfA) und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) wurde heute das Forschungsprojekt „Zukunftswerkstatt 4.0“ an den Start gebracht. Zur Umsetzung des Geschäftsbetriebs der Zukunftswerkstatt 4.0 haben die drei Partner eine eigenständige Gesellschaft unter dem Namen „Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0 mbH“ gegründet.

Anhand der Gesellschafterkonstellation erfährt die neu gegründete Institution eine hohe Sichtbarkeit innerhalb der Branche und integriert nicht zuletzt Kompetenzen aus automobiler Forschung und Lehre. Motiviert ist das Konsortium durch den unaufhaltsamen und dynamischen Transformationsprozess in der Branche, der das Kfz-Gewerbe vor vielfältige Herausforderungen stellt.

Basis des Projektes bildet der Strategiedialog Automobilwirtschaft Baden-Württemberg, der durch die Landesregierung Baden-Württemberg ins Leben gerufen wurde. Das dadurch initiierte Projekt hat den Ausschlag dafür gegeben, dass aktuell auf rund 450 Quadratmetern die „Zukunftswerkstatt 4.0“ in Esslingen bei Stuttgart entsteht. Entlang der Customer Journeys im Sales und Aftersales können sich Unternehmen des Kfz-Gewerbes über innovative Technologien informieren und zugleich praxisnah erproben. Zusätzlich stehen Seminarräume für vielfältige Nutzungskonzepte zur Verfügung. Technologie- und Systemanbieter oder Start-ups werden zudem ihre spezifischen Lösungen in der Zukunftswerkstatt 4.0 präsentieren. Selbstverständlich sind auch etablierte Automobilzulieferer und -hersteller mit an Bord. Die Fertigstellung und Eröffnung der Zukunftswerkstatt 4.0 ist für Januar 2021 geplant.

Ab 2021 übernimmt dann die „Betreibergesellschaft Zukunftswerkstatt 4.0“, die sich aus DAT, IfA und HfWU rekrutiert, den Geschäftsbetrieb. „Die Gesellschafterkonstellation ist ein Glücksfall für die Ausgründung des an die HfWU vergebenen Forschungsprojektes“, so HfWU Rektor Prof. Dr. Andreas Frey. Jens Nietzschmann, Sprecher der Geschäftsführung der DAT, bezieht sich insbesondere auf die Notwendigkeit einer solchen Plattform zur Unterstützung des Kfz-Gewerbes und ergänzt: Wir haben unsere Kunden bei der systemgestützten Optimierung ihrer Prozesse bereits unterstützt, bevor die Begrifflichkeit ‚Digitalisierung‘ in aller Munde war. Und auch als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft, die wir seit langer Zeit auch sind, drängt sich ein Engagement wie dieses geradewegs auf. Als DAT werden wir nicht nur unsere Branchenexpertise einbringen, sondern auch die Rolle des Multiplikators und Bindeglieds bezüglich der Branche übernehmen“. IfA-Chef Prof. Dr. Stefan Reindl freut sich über den gelungenen Brückenschlag zwischen Forschung, Lehre und Branchenpraxis und betont: „Um mit der hohen Transformationsgeschwindigkeit Schritt zu halten, sind gerade unternehmensübergreifende Ansätze und Plattformen wie die Zukunftswerkstatt 4.0 erforderlich.“ „Die Zukunftswerkstatt 4.0 nimmt deswegen die Rolle eines Innovationsschaufensters, Schulungszentrums sowie eines Testlabors für das gesamte Kfz-Gewerbe ein“, so Reindl weiter.

In der Zukunftswerkstatt 4.0 verschmilzt idealerweise Theorie mit praxistauglichen Lösungsansätzen. Zahlreiche Institutionen und Unternehmen unterschiedlicher Wertschöpfungsstufen, aber auch branchenaffine Anbieter haben neben etablierten Automobilherstellern und -zulieferern bereits ihr Engagement zugesagt. Dr. Benedikt Maier, Geschäftsführer der Zukunftswerkstatt 4.0: „Die angebotenen Nutzungskonzepte reichen von unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsprogrammen über Produkttrainings für ausgewählte Anwendungsfälle bis hin zur Nutzung als Testlabor oder als Veranstaltungsplattform.“ Die Zukunftswerkstatt 4.0 freut sich auf weitere Partner, die ihre Technologien präsentieren und/oder das Lab individuell nutzen sowie die Transformation konstruktiv mitgestalten möchten.

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