Schnittstellenpartner abis REICOM car concept

Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet das mittelständische Softwarehaus mit der DAT zusammen. Wir haben uns mit dem jüngsten Sohn der Familie Reiter, Marc Reiter, unterhalten.

Die abis REICOM car concept GmbH ist ein langjähriger Schnittstellenpartner der DAT. Wir haben mit dem jüngsten Sohn der Familie, Marc Reiter, gesprochen

Seit wann arbeiten Sie mit der DAT zusammen? Was hat damals den Ausschlag gegeben?

Marc Reiter: Wir arbeiten seit Anfang der 1990er Jahre mit der Firma DAT zusammen. Ausschlaggebend war ein Treffen von Michael Reiter, Geschäftsführer von abis REICOM, mit dem damaligen stellvertretenden DAT-Geschäftsführer Herrn Jülich auf der Automechanika. Ziel war es die erste Schnittstelle zwischen der SilverDAT und abis KFZ zu entwickeln. Die Zusammenarbeit verstärkte sich als Herr Platz, ein Außendienstmitarbeiter der DAT, zusammen mit Herrn Reiter bei verschiedenen Kunden und Interessenten die SilverDAT sowie das abis KFZ installiert haben. Ganz besonders ist an dieser Stelle die DAT-Mitarbeiterin Sabine Gutzeit zu erwähnen, die stets mit Rat und Tat zur Seite stand.

 

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit der DAT charakterisieren?

Marc Reiter: Wir arbeiten seit vielen Jahren zufrieden mit der DAT zusammen. Gibt es mal ein Problem, wird dieses schnell und zuverlässig von unseren direkten Ansprechpartnern bearbeitet. Finden Änderungen an der SilverDAT statt, werden wir vorab informiert, um rechtzeitig ein entsprechendes Update für unsere Schnittstelle anbieten zu können.

 

SilverDAT II vs. SilverDAT 3: Wie ist der aktuelle Stand bei der Umstellung Ihrer Schnittstellen und der Umstellung unserer gemeinsamen Kunden?

Marc Reiter: Wir haben zum jetzigen Stand 80 % aller aktiven SilverDAT II Kunden auf die SilverDAT 3 umgestellt. Die Umstellung läuft an sich problemlos und ist in der Regel in wenigen Minuten erledigt.

 

Welche zentralen Hürden können Autohäuser, die mit Ihrer Software und der Schnittstelle zu uns arbeiten, meistern? Welche Vorteile haben Kfz-Werkstätten?

Marc Reiter: Dazu gibt es zahlreiche Punkte, die wir nennen können, z. B.

  • Durch den Austausch von Kunden- und Fahrzeugdaten sowie die Übernahme von Schadenskalkulationen entfallen sowohl in abis KFZ als auch in der SilverDAT 3 unnötige, zeitraubende und fehleranfällige Doppelteingaben.
  • Übernommene Schadenskalkulationen sind in abis KFZ belegbezogen zugeordnet und jederzeit aufrufbar.
  • Zusätzliche Möglichkeit zum Einlesen von Schadenskalkulationen externer Gutachter, die in der SilverDAT 3 als XML-Datei exportiert wurden.
  • Sowohl Kundenfahrzeuge als auch zum Verkauf stehende Fahrzeuge können über die Schnittstelle schnell und einfach bewertet sowie aktualisiert werden, sodass alle wichtigen Informationen in abis KFZ hinterlegt sind.
  • Übernahme und Anlage von bewerteten Fahrzeugen samt Ausstattung in abis KFZ.
  • Über die Fahrgestellnummernabfrage (VIN-Abfrage) lassen sich die Daten und Ausstattung von Fahrzeugen in abis KFZ schnell und einfach aktualisieren.

 

Sie sind der jüngste Sohn in der Familie. Wenn Sie heute einen (auf die IT / Software bezogenen) Wunsch frei hätten… was würden Sie sich wünschen?

Marc Reiter: Ich würde mir wünschen, dass es für die gesamte Branche mehr festgelegte Standards gibt (die auch eingehalten werden), sodass z. B. Schnittstellen schneller und einfacher umgesetzt und in einer gleichwertigen benutzerfreundlichen Qualität geliefert werden können. Es wäre außerdem schön, wenn sich mehr Teilelieferanten über gemeinsame Kataloglösungen verständigen und diese anbieten würden. Es gibt hier glücklicherweise bereits erste Ansätze, allerdings sollte, meiner Meinung nach, das Thema noch weiter ausgeweitet werden.

 

Herr Reiter, herzlichen Dank für das Interview!

Weiterempfehlen auf