„Der Weg geht ganz klar in die Cloud“

In der Reihe unserer Berichte über Schnittstellenpartner der DAT konnten wir mit Harald Pfau, Vorstand der WERBAS AG, sprechen.

Die im Baden-Württembergischen Holzgerlingen ansässige WERBAS AG ist seit über 35 Jahren ein Softwareunternehmen, das Produkte und Lösungen für Werkstätten anbietet. „Seit 1985 sind wir ein starkes Unternehmen mit einer Schwäche für Werkstätten“, erklärt Vorstand Harald Pfau. Die Software von WERBAS gestaltet sich für den Anwender modular, mit Schnittstellen zu über 200 Infosystemen und u.a. mit einem kostenfreien Teilekatalog auf OE-Basis.


Seit 25 Jahren Schnittstellenpartner der DAT
Bereits seit dem Jahr 1995 besteht eine Schnittstelle zur DAT – damals wie heute mit dem Schwerpunkt der Reparaturkostenkalkulation. WERBAS hat in Deutschland mittlerweile über 3.000 Kunden. „Gerade einmal 72 arbeiten noch mit der alten SilverDAT II-Schnittstelle, daran sieht man, dass der größte Teil unserer Kunden die von uns bereitgestellte SilverDAT 3-Schnittstelle nutzt“, berichtet Harald Pfau.
Was den Umfang der Nutzung von SilverDAT-Daten betrifft, so sind die reinen Karosserie- und Lackreparaturen der eher kleinere Teil. „Klassische Servicebetriebe sowie Mehrmarkenservicebetriebe nutzen unsere Software, aber unsere Kunden finden sich auch in der Seat, Opel-Servicepartner- und der PSA-Welt“, ergänzt Pfau.


Strategisches Geschäftsfeld Nutzfahrzeuge 
Mit DAF, MAN und IVECO arbeitet WERBAS mit drei Schwergewichten in der Nutzfahrzeug-Werkstattwelt. In der „WERBAS-Nfz“ - Ausprägung kann der Anwender ebenfalls sehr einfach direkt mit einem Klick auf das DAT-Logo in der Auftragspositionsmaske direkt in die Nutzfahrzeugkalkulation springen und dort wie gewohnt in der Teileauswahl die entsprechenden Arbeiten kalkulieren. „Nutzfahrzeugwerkstätten sind für uns ein strategisches Geschäftsfeld“, betont Pfau. „Dazu gehört das Transport- und Speditionsgeschäft, Verkehrsbetriebe, Bau- und Baumaschinenunternehmen und viele weitere. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich sehe, welche tollen und teilweise teuren Softwarelösungen in manchen Unternehmen eingesetzt werden, und wenn ich dann schaue, welche Software für den Prozess in der Werkstatt bereitsteht, dann ist da wenig. Daher treffen wir mit unserer WERBAS - Software immer sehr genau den Bedarf der Kunden.“


Cloudbasiertes Arbeiten 
Ganz aktuell hat die WERBAS AG unter der Bezeichnung WERBAS.ClOUD eine komplett neue Software-Infrastruktur gestartet. Produkte wie WERBAS.blue, Inventur oder Print2Archive werden künftig darunter verwaltet. Erste Schnittstellen z.B. zu Hella-Gutmann (OE-Servicechecklisten bis zum Eintrag ins digitale Serviceheft des Herstellers) und allen namhaften Teilgroßhändler und „drivelog“ (als Teileportallösung) stehen bereits. Harald Pfau: „Wir bieten damit die vollständige Abwicklung in der Cloud – egal auf welchem Endgerät. Der Anwender kann Aufträge anlegen, verwalten oder abrufen, Checklisten bearbeiten, auf die Fahrzeug- und Kundenhistorien und Archiv zugreifen und vieles mehr.“ Eines der erklärten Ziele ist es, bis zu 95% papierlos zu arbeiten und stets alle zum Prozess relevanten Daten direkt in der Hand am Smartphone oder am Tablet zu haben. „Der Weg geht ganz klar in die Cloud“, resümiert Harald Pfau.
 

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