DAT-Report 2019 - Präsentation

So früh wie nie zuvor in der langjährigen Geschichte des DAT-Reports hat die DAT die Ergebnisse der aktuellen Studie aus knapp 4.000 Verbraucherbefragungen präsentiert.

 

  • Alle Fakten rund um den Autokauf und Werkstatt
  • Diskussion rund um Autokäuferinnen
  • Update zum Thema Diesel

Berlin/Ostfildern (17. Januar 2018) - Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat heute vor rund 250 geladenen Gästen der Automobilbranche, Medienvertretern und Repräsentanten der Politik ihren neuen DAT-Report 2019 vorgestellt. Eine große Bildergalerie der Veranstaltung finden Sie auf https://report.dat.de/impressionen/ 

Die jährliche Studie erscheint zum 45. Mal und bietet allen interessierten Laien und Experten einen tiefen Einblick in das Autokaufverhalten und die Situation in den Werkstätten in Deutschland.

Nach einer Begrüßung durch den DAT-Geschäftsführer Jens Nietzschmann referierte der Bundestagsabgeordnete Arno Klare über die aktuelle Situation beim Diesel. Er zeigte sich überzeugt davon, dass der Diesel eine Zukunft hat.

Dr. Martin Endlein, Leiter DAT-Unternehmenskommunikation, stellte die aktuellen Highlights aus dem DAT-Report vor, darunter neue Fakten zum privaten Autoverkauf oder zur Akzeptanz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. „24 Prozent der Neuwagenkäufer haben einen Pkw mit einer alternativen Antriebsart in Erwägung gezogen. Aus Gründen der Reichweite, der höheren Kosten oder der Ladezeiten war 2018 von 100 zugelassenen Neuwagen nur einer mit Batterieantrieb“, erläutert Dr. Endlein die Zahlen. Weitere Details liefert ein Exkurs im aktuellen DAT-Report.

In einer Podiumsdiskussion zum Thema Frauen und Auto sprachen Belinda Dreilich, Erkner-Gruppe, und Oliver Bohn, Geschäftsführer des Autohauses Kuhn + Witte. Die Erkner-Gruppe hatte 2010 das Frauen-Autohaus „Senorita Maria“ gegründet. Oliver Bohn hat aktuell eine Kampagne unter dem Namen „Frauen mit Profil“ für seine Mitarbeiterinnen gestartet. „Diese Kampagne hat so viel positive Energie in unser Autohaus gebracht“, betont Oliver Bohn. Belinda Dreilich ergänzt: „Ich wünsche mir, dass künftig mehr Frauen in der gesamten Autobranche die Chance bekommen, ihre Kompetenzen zu beweisen.“

Anschließend wurden die Ergebnisse der Befragung der Werkstattkunden präsentiert. Erstmals wurde der Einfluss von Online-Bewertungen auf die Wahl der Werkstatt ermittelt. Bei einer nach wie vor hohen Werkstatttreue der Stammkunden (80 Prozent lassen ihr Auto immer in derselben Werkstatt warten oder reparieren), bestätigten immerhin 31 Prozent, sie würden bei der Wahl der Werkstatt Online-Kundenbewertungen wichtig finden.

Zum Thema Erfassung von Unfallschäden gaben 45 Prozent an, sie würden sich generell zutrauen, diese mit dem Smartphone zu erfassen und an die Versicherung zu schicken. In der genaueren Analyse würden bei leichten und mittleren Schäden je etwa 30 Prozent dies machen. Jochen Haug, Vorstand Schaden der Allianz, berichtet in einer Videobotschaft von der Schaden-Assistent-App.

Im Gespräch mit der Sachverständigen Victoria von Alkewitz berichtete sie von konkreten Beispielen. „Aufgrund der komplexen Technologie kann eine Erfassung eines Schadens nur auf Basis von Bildern auch zu Ungunsten der Kunden ausgehen“, gibt von Alkewitz zu bedenken.

Imelda Labbé, Präsidentin des DAT-Verwaltungsrates und Leiterin Aftersales Global Volkswagen Konzern, sprach in Ihrem Schlusswort von den positiven Botschaften für die gesamte Autobranche, die vom DAT-Report und der heutigen Veranstaltung ausgehen.

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