DAT-Fuhrpark jetzt mit Wasserstoffauto

Mit dem Toyota Mirai sammelt die DAT Erfahrungen im Fuhrpark, der bereits sehr früh elektrifiziert wurde.

Ostfildern (26. Mai 2021) – Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) hat ihren Firmenfuhrpark um ein Wasserstofffahrzeug ergänzt. Aus der noch kleinen Modellpalette verfügbarer Wasserstoff-Pkw wurde ein Toyota Mirai an den DAT-Mitarbeiter Siegfried Trede (Leiter Geschäftsbereich DAT-Akademie) übergeben. 

„Das Fahrzeug wird auf der Langstrecke zwischen Köln und Stuttgart eingesetzt. Damit bekommen wir schnell Erkenntnisse, ob die theoretischen Überlegungen zu Handhabung z. B. in Bezug auf das Tanken, sich in der Praxis bewahrheiten. Aber schon nach kurzer Zeit kann ich sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich irgendwo tanke oder parke, mit meinem Auto Aufmerksamkeit erzeuge, woraus sich viele interessante Gespräche ergeben“, berichtet Siegfried Trede von seinen ersten Erfahrungen. „Es freut mich zudem, dass man beim Mirai keine Abstriche in Bezug auf zügiges, aktives Fahren machen muss. Und: Das Befüllen des Tanks dauert im Vergleich zu rein batterieelektrischen Fahrzeugen nur wenige Minuten. Zudem kennt man nach kurzer Zeit die Wasserstofftankstellen entlang der Routen“, erklärt Siegfried Trede. 

DAT-Fuhrpark schon sehr früh elektrifiziert

Im DAT-Fuhrpark befinden sich derzeit knapp über 100 Pkw, darunter die verschiedensten Antriebsarten. „Wir haben uns bewusst für den Kauf und gegen das Leasing von Fahrzeugen entschieden“, erklärt der DAT-Verantwortliche Joachim Eder. „Aufgrund des Charakters der DAT als neutrale Dateninstanz der automobilen Wirtschaft achten wir stets darauf, dass unsere Dienstfahrzeugflotte hinsichtlich der zum Einsatz kommenden Fabrikate prozentual in etwa die Verteilung der Marktanteile von Herstellern und Importeuren in Deutschland abbildet. Darüber hinaus ist uns wichtig, dass wir die Fahrzeuge länger halten, um auch Erfahrungen mit höheren Laufleistungen und dem Verschleißverhalten zu machen. Diese Erkenntnisse sind für unsere Teams, die sich täglich beispielsweise mit der Software für Reparaturkostenkalkulationen oder Betriebskosten beschäftigen, sehr wertvoll.“

Die DAT hat sehr früh begonnen, Expertise bei alternativen Antrieben auf- und auszubauen. So bereicherte beispielsweise schon Anfang 2013 der erste Opel Ampera den DAT-Fuhrpark. Derzeit befinden sich u. a. ein Tesla Model3, ein Golf GTE Plug-in-Hybrid, ein Toyota RAV Vollhybrid und zahlreiche Verbrenner, die aufgrund ihres Startergenerators zu den Mildhybriden gerechnet werden, im Bestand. Sämtliche Pkw mit alternativen Antrieben machen rund sieben Prozent des Fuhrparks aus.

Je nach Fahrprofil werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Innen- und Außendienst mit der für sie am besten passenden Antriebsart ausgestattet. Wer eine hohe Jahresfahrleistung hat, tauscht öfter sein Fahrzeug und fährt eher einen Diesel, während Kolleginnen und Kollegen mit geringerer Jahresfahrleistung eher Benziner oder E-Autos wählen.
 

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