Aktivieren Sie JavaScript, um diese Anwendung nutzen zu können.
Lesen Sie unter Internet Explorer oder Mozilla Firefox, wie Sie JavaScript aktivieren.

Aktuell

Die Highlights aus dem DAT-Report 2014

Die Highlights aus dem DAT-Report 2014

++++ Für die Eiligen ++++

hier geht's direkt zum neuen DAT-Report: www.dat.de/report 

+++++++++++++++++++

 

Jens Nietzschmann, DAT-Geschäftsführer Inland, begrüßte die Gäste in der Landesvertretung Baden-Württemberg.

 

Ostfildern / Berlin (26. Februar 2014) – Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) präsentiert in diesem Jahr zum 40. Mal den DAT-Report. Aus diesem Anlass fand am 26. Februar 2014 in Berlin eine Veranstaltung statt, in deren Rahmen die Ergebnisse aus dem aktuellen Report sowie ein Streifzug durch die vergangenen 40 Jahre vorgestellt wurden.

Begleitet wurde das Programm von zwei Redebeiträgen und einer Podiumsdiskussion. Als Redner traten auf: Katherina Reiche, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Sie sprach über die aktuelle verkehrspolitische Situation in Deutschland. Ferner berichtete der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Robert Rademacher, über die Situation des Kfz-Gewerbes gestern, heute und morgen.

Katherina Reiche, MdB, parlamentarische Staatssekretärin beim Verkehrsminister, sprach über die aktuelle verkehrspolitische Situation.

Robert Rademacher berichtete über das Kfz-Gewerbe gestern - heute - morgen entlang der Ereignisse aus dem DAT-Report.

Die Podiumsdiskussion behandelte Themen aus der Branche, gab einen Ausblick auf die Zukunft und diskutierte die Meilensteine aus den letzten 40 Jahre.

 

In einer Podiumsdiskussion über das Thema „40 Jahre DAT-Report – folgt die Branche ihrem Navi?“ erörterten Fachleute aus der Branche die Situation im Gebrauchtfahrzeug- und Neufahrzeughandel sowie Werkstattgeschäft. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren: Ernst Haack, ehemaliger Chefredakteur kfz-betrieb und ehemaliger Geschäftsführer Vogel Verlag, Mark Karpinski, Geschäftsführer Autoschmitt GmbH, Anselm Lotz, geschäftsführender Gesellschafter carparts & promotor GmbH, Thorsten Podlech, Geschäftsführer Autohaus Podlech, Volker Prüfer, ehemaliger DAT-Geschäftsführer, sowie Bernhard Wirtz, Gesellschafter der Lueg-Gruppe und ehemaliges ZDK-Vorstandsmitglied. Geleitet wurde die Podiumsdiskussion von Frau Prof. Anita Friedel-Beitz, Automotive Public Relations.

 

Die Highlights aus dem aktuellen DAT-Report 2014

Neuwagenkäufer waren 43 Jahre alt: Die für den DAT-Report befragten Käufer fabrikneuer Pkw aus den Zulassungsmonaten März bis Juni 2013 hatten ein Durchschnittsalter von 43 Jahren (2012: 44 Jahre). Damit kann nicht von einem „Altersrekord“ von Neuwagenkäufern gesprochen werden, wie es kürzlich in verschiedenen Medien zu lesen und zu hören war. Die Erklärung für diese Diskrepanz ist folgende: Das Durchschnittsalter der beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) registrierten Fahrzeughalter liegt tatsächlich bei rund 52 Jahren. Man muss jedoch zwischen Haltern und Käufern differenzieren, da die Kaufentscheidung häufig jüngere Personen treffen, die nicht zwangsläufig mit denen in den Fahrzeugdokumenten eingetragenen Personen übereinstimmen müssen. Dieser Logik folgend waren die Käufer gebrauchter Pkw 2013 im Schnitt sogar nur 39 Jahre alt – und damit auf Vorjahresniveau.

Mehr Erstkäufer: Mehr Menschen in Deutschland haben sich zum ersten Mal ein gebrauchtes Auto gekauft: Der Anteil der „Erstkäufer“ ist 2013 von 21 % auf 24 % gestiegen. Unter allen Neuwagenkäufern haben sich 11 % (2012: 10 %) zum ersten Mal ein Auto gekauft. Die Mehrheit der Autokäufer (71 %) hat 2013 beim Autokauf ihr bisheriges Fahrzeug (ihren „Vorwagen“) ersetzt.

Ohne den Handel ging es nicht: Die bisherigen Fahrzeuge der Autokäufer (die „Vorwagen“) wurden zu einem Großteil bei einem Händler in Zahlung gegeben. Dies betraf 57 % der Vorwagen von den Neuwagenkäufern. Zählt man die (i.d.R. beim Markenhandel) zurückgegebenen Leasingfahrzeuge noch dazu (10 %), liegt dieser Wert bei 67 %. Bei den Vorwagen der Gebrauchtwagenkäufer lag der Anteil des Handels bei 44 % (2012: 36 %). Der Teil, der von Privatperson an Privatperson verkauft wird, ist deutlich zurückgegangen: Bei den Vorwagen der Gebrauchtwagenkäufer sank er von 50 % auf 43 %, bei den Neuwagenkäufern von 33 % auf 27 %. Der Handel konnte demnach seine Inzahlungnahmequoten deutlich steigern.

Die besten Preise für das eigene Auto wurden beim Handel bezahlt: Wer sein Fahrzeug über das Internet verkauft, erzielt nicht zwangsläufig den besten Preis. Wer 2013 einen Neuwagen erworben und seinen Vorwagen an einen Privatmann verkauft hat, erzielte rund 4.060 Euro. Beim freien Händler lag der Preis bei knapp unter 5.000 Euro (4.920 Euro), der Markenhändler bot immerhin 6.170 Euro. Wer 2013 einen Gebrauchtwagen gekauft und seinen Vorwagen an einen Privatmann verkauft hatte, der bekam noch 2.450 Euro. Der freie Händler bot 2.720 Euro, der Markenhändler 3.610 Euro. Die beim Handel erzielten Preise können mit attraktiven Inzahlungnahmeangeboten beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Pkw beim Handel verbunden sein.

Die Autokäufer waren bereit, mehr für ihre Autos auszugeben: Auf dem Privatmarkt kostete ein Gebrauchtwagen im Schnitt 6.830 Euro (2012: 6.600 Euro). Dort waren die Fahrzeuge 7,3 Jahre alt und 92.120 km gelaufen. Beim Markenhandel waren die Fahrzeuge im Schnitt nur 4,4 Jahre alt und rund 58.000 km gelaufen. Durchschnittlich wurden beim Markenhandel 13.510 Euro (2012: 12.730 Euro) bezahlt.

Die Autokäufer hatten monatlich mehr Geld zur Verfügung: Die monatlichen Haushaltsnettoeinkommen sind bei Neu- und Gebrauchtwagenkäufern gegenüber 2012 um drei bzw. vier Prozent angestiegen. Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen eines Neuwagenkäufers betrug 3.774 Euro, das eines Gebrauchtwagenkäufers 2.840 Euro.

Die gekauften Fahrzeuge waren insgesamt qualitativ sehr hochwertig: An 88 % aller 2013 gekauften Gebrauchtwagen fielen in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf nach Angaben der Käufer keine Kosten für Reparaturen an – bei den Fahrzeugen, die beim Markenhandel erworben wurden, waren es sogar 94 %. Sollte an dem Fahrzeug einmal etwas zu bemängeln sein, hilft dem Käufer nicht nur die gesetzliche Gewährleistung, zu der der Handel verpflichtet ist, sondern auch eine darüber hinausgehende Gebrauchtwagengarantie. Dies ist eine freiwillige, vom Handel angebotene Garantieversicherung und damit ein besonderes Qualitätsmerkmal für Gebrauchtwagen, die bei Automobilbetrieben gekauft wurden. 2013 verkaufte der Markenhandel die große Mehrheit seiner Gebrauchtwagen mit einer GW-Garantie (73 %), die ganz jungen Gebrauchtwagen hatten noch eine Werksgarantie. Bei Privatanbietern hatten nur 2 % der Fahrzeuge eine GW-Garantie. Die für den Handel geltende gesetzliche Gewährleistung – eine zusätzliche Sicherheit für den Autokäufer – ist beim Kauf von Privat nicht vorhanden.

Optik der Gebrauchtwagen verdrängt erstmals Spritverbrauch: Was die Kriterien für den Kauf eines Gebrauchtwagens betrifft, so ist das Aussehen des Pkw erstmals auf den 2. Platz gerutscht. Mit der Note 1,6 hat die Optik des Fahrzeugs erstmals den Kraftstoffverbrauch auf den 3. Platz verwiesen. Damit liegt die Optik eines Gebrauchten ebenso wie die Optik eines neuen Pkw auf dem 2. Platz. Bei Gebrauchtwagenkäufern ist weiterhin der Preis das wichtigste Kaufkriterium, beim Neuwagenkäufer die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs.

Umweltverträglichkeit des Autos ist für Frauen wichtiger als für Männer: Bei den Gebrauchtwagen bewerteten Frauen die Umweltverträglichkeit als Kriterium für den Kauf mit Note 2,4, Männer mit 2,5. Bei den Neuwagenkäufern lagen die Noten weiter auseinander: Note 2,1 vergaben die Frauen, Note 2,3 die Männer.

Online-Neuwagenkauf bleibt attraktiv: 7 % aller Neuwagen in Deutschland wurden 2013 über eine Online-Neuwagenplattform gekauft, d.h. die Konfiguration und Bestellung des Fahrzeugs erfolgte über einen Anbieter im Internet, die Auslieferung erfolgte über den Händler.

Internet bleibt Informationsmedium Nr. 1: Sicherlich bedingt durch die hohe Verfügbarkeit des Internets (98 % der Neu- und 96 % der Gebrauchtwagenkäufer hatten Zugang zum Internet) informierten sich die Interessenten vor dem Autokauf im Netz. 74 % der Gebrauchtwagenkäufer schauten sich Anzeigen und Angebote an, 23 % haben Testberichte im Netz gelesen. Soziale Netzwerke sowie Blogs sind für 5 %, sonstige Informationen im Internet für 8 % der Gebrauchtwagenkäufer eine Informationsquelle. Neuwagenkäufer informieren sich zu 63 % im Internet, die Gespräche mit Händlern und Verkäufern sind jedoch mit 86 % weiterhin die wichtigste Informationsquelle.

Das Angebot des Händlers vor Ort ist kaufentscheidend: Wer sich im Internet informiert, findet längst nicht seinen Wunsch-Gebrauchtwagen. Knapp ein Drittel aller Gebrauchtwagenkäufer (30 %) haben ihren jetzigen Wagen über einen Anbieter im Netz gefunden, 40 % haben das Internet lediglich zu Informationszwecken genutzt und Preise verglichen. Wer seinen Gebrauchten beim Markenhändler gekauft hat, der hat zu 52 % im Netz die Preise und Angebote verglichen, zu 17 % hat er tatsächlich seinen jetzigen Wagen über ein Inserat gefunden und dieses spezifische Fahrzeug beim Markenhändler gekauft. Das bedeutet, die Fahrzeuge der Markenhändler im Internet waren für die Informationssuche zwar sehr wichtig, gekauft wurde dort dann oft ein anderer Wagen, als vorab im Netz besichtigt wurde.

Kunden mit dem Handel zufrieden: Die Autokäufer gaben ihren Händlern 2013 ähnlich gute Noten wie im Vorjahr. Auffällig ist: Die Gebrauchtwagenabteilungen der Markenhändler haben ihre Professionalität bei der Beratung, den Fachkenntnissen sowie bei der gesamten Verkaufsabwicklung gesteigert und lagen nahezu auf dem Niveau der Neuwagenabteilungen.

Mehr Fahrzeuge wurden finanziert: 2013 wurden 63 % aller Neuwagen teilweise oder ganz finanziert, (2012: 58 %). 15 % der Neuwagen wurden geleast. Bei den Gebrauchtwagen waren es 33 %, die finanziert und 1 %, die geleast wurden. Besonders die Fahrzeuge, die beim Markenhandel gekauft wurden, hatten eine Finanzierungsquote von 52 %.

Werkstatttreue stabil geblieben: 83 % der Autofahrer, die ihr Fahrzeug in einer Werkstatt reparieren und warten ließen, brachten wie im Vorjahr dieses immer in dieselbe Werkstatt. Sie waren demnach Stammkunden. Diejenigen, die ihr Fahrzeug ursprünglich neu gekauft hatten, blieben zu 83 % (2012: 87 %) ihrer Werkstatt treu. Wurde das Fahrzeug gebraucht gekauft, dann traf dies für 78 % (2012: 86 %) der Halter zu. Besonders treu zeigten sich Fahrzeughalter ab 50 Jahren und älter. Sie blieben im Jahr 2013 zu 86 % (2012: 89 %) ihrer ganz bestimmten Werkstatt kontinuierlich treu.

Frauen sind kritischere Werkstattkunden als Männer: Bei der Beurteilung ihrer Werkstatt vergaben Frauen 2013 in folgenden Punkten etwas schlechtere Noten als Männer: Termineinhaltung, Optik des Pkw bei Abholung, Einhaltung des Kostenvoranschlags und telefonische Benachrichtigung bei unerwarteten Reparaturen. Sie waren damit kritischer als noch vor einem Jahr. Dennoch liegen die Noten generell zwischen 1,4 und 1,9 und damit auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr.

Online-Buchung von Reparaturaufträgen und Kundendienstleistungen: Erstmals wurde im DAT-Report gefragt, wie die Meinung von Autofahrern zu Online-Buchungen von Werkstattleistungen ist. Das Ergebnis: 15 % der für den DAT-Report befragten Fahrzeughalter würden einen Reparaturauftrag verbindlich online buchen, beim Kundendienst würden sogar 18 % der Befragten ihre Buchung verbindlich online vornehmen.

 

Dr. Martin Endlein, Leiter Unternehmenskommunikation, stellte die aktuellen Ergebnisse aus dem DAT-Report vor.

 

Hinweis für die Redaktionen

 

Befragung für den DAT-Report 2014: Im Auftrag der Deutschen Automobil Treuhand GmbH führte die GfK Automobilmarktforschung, Nürnberg, eine persönliche Befragung bei Käufern (Privatpersonen; Firmenwagenfahrer zugelassen, sofern an Kaufentscheidung beteiligt) gebrauchter und fabrikneuer Pkw aus den Zulassungsmonaten März bis Juni 2013 durch. Die Feldarbeit wurde in den Monaten Oktober bis Dezember 2013 durchgeführt. Die Auswahl (Rekrutierung) der Befragten erfolgte durch den Interviewerstab der GfK. Die Befragung wurde persönlich (face-to-face) mittels CAPI (Computer Assisted Personal Interviews = computergestützte Befragung) durchgeführt. Insgesamt wurden 1.370 Interviews mit Gebrauchtwagenkäufern und 1.318 Interviews mit Neuwagenkäufern durchgeführt. Für den Bereich Kundendienst/Werkstattverhalten führte die GfK eine schriftliche Befragung unter repräsentativ ausgewählten Pkw-Besitzern (Privatpersonen; hauptsächlicher Nutzer des Fahrzeugs; Firmenwagenfahrer zugelassen) durch. Die Feldarbeit erfolgte vom 09.12.2013 bis 17.01.2014 (Versand der Fragebögen: 08.12.2013, Reminder-Versand: 30.12.2013). Dadurch wurden insgesamt 1.278 Interviews durchgeführt.

 

Erscheinungsweise: Im Jahr 2014 erscheint der DAT-Report zum 40. Mal. Der aktuelle DAT-Report wird am 26. Februar 2014 in Berlin präsentiert und liegt anschließend den Fachmedien AUTOHAUS, Automobilwoche und kfz-betrieb bei. Die Auflage beträgt erstmals 100.000 Exemplare. Ab dem 26. Februar 2014 wird der DAT-Report als PDF kostenfrei auf den Portalen der Fachmedien und unter www.dat.de/report zum Download zur Verfügung gestellt. Eine App des Reports wird in Kürze bei Google Play und im App Store von Apple bereitgestellt. Der neue DAT-Report ist um zahlreiche Grafiken erweitert und einem optischen und inhaltlichen Relaunch unterzogen worden.

                

Korrekturhinweis: In der Printausgabe des Reports in Grafik 1 (S. 8) hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die obere Linie muss die dunkelblaue Linie sein, sie steht für die Markenwerkstätten, die 2013 einen Marktanteil von 57 % bei Reparatur- und Wartungsarbeiten hatten. Die freien Betriebe – die untere hellblaue Linie - kamen auf einen Marktanteil von 35 %.

 

Hier finden Sie <media 1173 - - "TEXT, DAT-Pressemitteilung DAT-Report 2014 Highlights, DAT-Pressemitteilung_DAT-Report_2014_Highlights.pdf, 214 KB">diese Pressemitteilung als PDF</media>.

Bildmaterial und Grafiken aus dem Report können in druckfähiger Auflösung angefragt werden.

Den gesamten Report als ePaper können Sie über den nachstehenden Link ansehen und als PDF speichern.

dat.de/uploads/DATReport_2014/index.html

Hier finden Sie aktuelle Hinweise zum DAT-Report 2014.

Pressekontakt

Dr. Martin Endlein
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +49 711 4503-488
martin.endlein@dat.de

DAT Group
Hellmuth-Hirth-Str. 1
73760 Ostfildern

Zurück

Aktuell