Aktivieren Sie JavaScript, um diese Anwendung nutzen zu können.
Lesen Sie unter Internet Explorer oder Mozilla Firefox, wie Sie JavaScript aktivieren.

Aktuell

Highlights aus dem DAT-Report 2016

Am 29. Januar 2016 wurden in Berlin die Ergebnisse präsentiert.

Highlights aus dem DAT-Report 2016

Ostfildern/Berlin (29. Januar 2016) ‚Äď Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) pr√§sentierte am 29. Januar 2016 in Berlin vor rund 200 geladenen G√§sten aus der Politik, Wirtschaft und Medien die Highlights aus dem aktuellen DAT-Report 2016.

Nach einer Begr√ľ√üung durch die DAT-Gesch√§ftsleitung sprach der Parlamentarische Staatssekret√§r im Bundesministerium f√ľr Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, eine Keynote. Anschlie√üend wurden die wichtigsten Ergebnisse aus dem DAT-Report vorgestellt. Eine Podiumsdiskussionen mit Vertretern von Automobilbetrieben und Werkst√§tten zu den Inhalten des DAT-Reports sowie ein Schlusswort des ZDK-Pr√§sidenten J√ľrgen Karpinski rundeten die Veranstaltung ab.

F√ľr den DAT-Report wurden insgesamt knapp 4.000 Endverbraucher befragt, darunter ca. 1.400 Neuwagenk√§ufer, knapp 1.300 Gebrauchtwagenk√§ufer und rund 1.200 Pkw-Halter. Bei letzteren wurden das Reparatur- und Wartungsverhalten sowie weitere Werkstattthemen analysiert.

 

Ausgewählte Highlights aus dem DAT-Report 2016

1.    Hohe Zustimmung zum eigenen Automobil: √úber 90 % aller knapp 4.000 f√ľr den DAT-Report befragten Endverbraucher best√§tigten die Aussage ‚ÄěJa, es ist heutzutage notwendig, ein Auto zu besitzen‚Äú. Die Top-3-Gr√ľnde der rund 1.200 Pkw-Halter: (1) Individuelle Mobilit√§t, (2) Notwendigkeit f√ľr den Beruf/Wohnsituation, (3) erhebliche Zeitersparnis.

2.    Kritische Betrachtung der Datenspeicherung im Auto: Nur rund die H√§lfte aller Befragten ist mit der Speicherung von Daten, die beim Autofahren anfallen, einverstanden. Die Top-3-Institutionen, die Zugriff auf diese Daten haben d√ľrften, w√§ren (1) Versicherungen, (2) der eigene H√§ndler, (3) der Automobilhersteller/Importeur.

3.    Carsharing ist keine Alternative zum eigenen Automobil: F√ľr 88 % der befragten Pkw-Halter k√§me Carsharing als Alternative zum eigenen Auto nicht infrage. Besonders der hohe Aufwand, den Standort des jeweiligen Pkw zu ermitteln, das fehlende Angebot am eigenen Wohnort sowie das Unbehagen, ein Fahrzeug mit jemand anderem zu teilen, waren die Top-3-Begr√ľndungen.

4.    Die Kaufpreisentwicklung der Automobile kann mit den Einkommenssteigerungen mithalten: Eine Beobachtung √ľber 20 Jahre zeigt, dass der jeweilige Anschaffungspreis eines Neu- oder Gebrauchtwagens √ľber die Jahre hinweg einen konstanten Anteil am j√§hrlich verf√ľgbaren Haushaltsnettoeinkommen (HHNE) gehalten hat: Der Neuwagenpreis entspricht seit 20 Jahren stabil einem Anteil von rund 60 %, der Gebrauchtwagenpreis rund 30 % des j√§hrlich verf√ľgbaren HHNE der jeweiligen K√§ufergruppen.

5.    Autok√§ufer sind schnelle Entscheider: Nur 33 Tage dauerte es durchschnittlich bei einem Gebrauchtwagenk√§ufer von der ersten aktiven Informationssuche bis zum Kauf des aktuellen Fahrzeugs. Ein Neuwagenk√§ufer ben√∂tigte im Schnitt rund 53 Tage. Acht Wochen und l√§nger dauerte diese Phase nur bei 19 % der Gebrauchtwagen- und 38 % der Neuwagenk√§ufer.

6.    Hohe Investitionsbereitschaft beim Autokauf: Durchschnittlich gab ein Gebrauchtwagenk√§ufer 10.620 Euro, ein Neuwagenk√§ufer 28.590 Euro beim Kauf seines Pkw aus. Beide Werte liegen deutlich √ľber dem Vorjahr. 16 % der Gebrauchtwagenk√§ufer h√§tten sogar einen Neuwagen in Erw√§gung gezogen, sich dann aber f√ľr einen Gebrauchten entschieden.

7.    Mehr Gebrauchte wurden √ľber den Markenhandel verkauft: 2015 wurden 42 % und damit deutlich mehr Gebrauchtwagen beim Markenhandel gekauft als im Vorjahr (+4 Prozentpunkte). Der freie Handel kam auf 19 %. Der Privatmarkt fiel von 41 % auf 39 %. Der Markenhandel verkaufte damit erstmals seit 1996 wieder mehr Gebrauchte als der Privatmarkt.

8.    Die Bedeutung des Internets f√ľr die konkrete Kaufanbahnung ist weiter gewachsen: Neu- und Gebrauchtwagenk√§ufer haben das Internet mehr genutzt als je zuvor. W√§hrend die reine Informationsbeschaffung und das Durchsehen von Angeboten weiterhin auf einem hohen Niveau stabil geblieben sind, ist 2015 die konkrete Kaufanbahnung gestiegen. Das bedeutet: Im Internet ein spezielles Auto zu finden und exakt dieses eine Modell auch dann vor Ort beim Anbieter zu kaufen ‚Äď dies war h√§ufiger denn je der Fall, denn 35 % aller Gebrauchten und 11 % aller Neuwagen haben √ľber diesen Weg ihren neuen Besitzer gefunden. Zudem haben sich wegen des Internets 17 % der Neu- und 25 % der Gebrauchtwagenk√§ufer, die das Internet genutzt haben, f√ľr eine andere Marke als urspr√ľnglich geplant entschieden.

9.    Zuverl√§ssigkeit ist das Kriterium Nr. 1 beim Autokauf: Neu- und Gebrauchtwagenk√§ufer sch√§tzen v.a. zuverl√§ssige Automobile. Dies stand bei beiden K√§ufergruppen an Platz 1 der Kaufkriterien. Bei den Neuwagenk√§ufern folgte das Aussehen, dann der Preis. Bei Gebrauchtwagenk√§ufern der Preis, dann das Aussehen. In diesem Zusammenhang wurden beim Markenhandel besonders viele Gebrauchtwagen mit Garantie erworben (86 %). Auf dem Privatmarkt hatten nur 6 % eine noch g√ľltige Garantie.

10.  Hohe Stammkundenquote in den Werkst√§tten: 81 % der befragten Pkw-Halter waren Stammkunden. Das ist eine leichte Steigerung um einen Prozentpunkt gegen√ľber dem Vorjahr. Die Werkstattkunden gaben ihren Werkst√§tten zudem insgesamt sehr gute Noten.

11.  Thema R√§der und Reifen: Gut ein Drittel der Autofahrer (36 %) wechselte die R√§der in Eigenregie, 53 % lie√ü dies in einer Werkstatt vornehmen. Davon lie√üen 60 % ihre R√§der auch einlagern. Besonders die Halter von jungen Fahrzeugen bis vier Jahren nutzten zu 67 % dieses Angebot.

12.  Internetrecherche zu Reparatur- oder Wartungskosten: Wer vor einem Werkstatttermin im Internet nach Informationen gesucht hat, der orientierte sich zu 57 % auf der Homepage der jeweiligen Werkstatt oder des Autohauses. 38 % surften auf Werkstattportalen wie z.B. fairgarage.de nach Preisinformationen f√ľr die anstehende Reparatur oder Wartung.

13.  Neuwagenk√§ufer sind deutlich markentreuer als Gebrauchtwagenk√§ufer: Die Bindung an eine einzige Marke beim Autokauf ‚Äď das kommt nur f√ľr 17 % der K√§ufer von Gebrauchtwagen und f√ľr 26 % der K√§ufer von Neuwagen infrage. Am anderen Ende der ‚ÄěMarkentreue-Skala‚Äú stehen 35 % der Gebrauchtwagen- und 21 % der Neuwagenk√§ufer, die ihren Fokus eher auf den Preis oder die Funktion eines Automobils und nicht auf die Marke legen. Die √ľbrigen K√§ufer w√§hlen zwischen zwei oder drei Marken aus. Ein neues Unterkapitel des DAT-Reports behandelt dieses Thema ausf√ľhrlich und zeigt u.a., dass beispielsweise 36 % der Gebrauchtwagen- und 51 % der Neuwagenk√§ufer dennoch wieder einen Pkw derselben Marke gekauft haben, der sie auch bisher treu gewesen sind.

14.  Alternative Antriebe spielen bei der Kaufentscheidung kaum eine Rolle: Das Sonderkapitel ‚ÄěGr√ľne Mobilit√§t‚Äú zeigt auf, welche Kenntnis √ľber alternative Antriebe bei Autok√§ufern und Pkw-Haltern 2015 vorhanden war. Das Ergebnis: Intensiv besch√§ftigt haben sich die Pkw-K√§ufer zu weniger als 10 % mit diesem Thema. Zudem haben nach wie vor nur wenige K√§ufer alternative Antriebskonzepte √ľberhaupt als Kauf-Option in Erw√§gung gezogen (22 % der Neuwagenk√§ufer, 14 % der Gebrauchtwagenk√§ufer). Auf die Frage, f√ľr welchen Antrieb sich die Autok√§ufer entscheiden w√ľrden, wenn es demn√§chst keine Benzin- und Dieselmotoren mehr geben w√ľrde, sprach sich eine Vielzahl der Autok√§ufer (41 % der Neuwagen- und 32 % der Gebrauchtwagenk√§ufer) f√ľr den Hybridantrieb aus.

---

Hinweise f√ľr die Redaktionen

√úber den DAT-Report

Der DAT-Report erscheint seit 1974 und ist seitdem die verl√§ssliche, neutrale Quelle f√ľr Informationen rund um den Gebrauchtwagen- und Neuwagenkauf sowie das Werkstattgesch√§ft. Er gilt als Standardwerk der Automobilbranche, da er Jahr f√ľr Jahr in einer einzigartigen Form exakte Ausk√ľnfte √ľber die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland liefert. Durch den DAT-Report wird das Marktverhalten deutscher Autofahrer sehr transparent. Deshalb hat sich diese umfangreiche Studie bereits seit √ľber vier Jahrzehnten als wichtiges Instrument zur strategischen Planung in der Automobilwirtschaft etabliert. Basis f√ľr den DAT-Report ist stets eine repr√§sentative Befragung von Endverbrauchern, die von einem neutralen Marktforschungsinstitut vorgenommen wird.

Der aktuelle DAT-Report 2016 umfasst √ľber 80 Seiten und wird am 29. Januar 2016 in Berlin als Start in das neue Automobiljahr 2016 vor rund 250 G√§sten pr√§sentiert. Anschlie√üend liegt er den Fachmedien AUTOHAUS, Automobilwoche, kfz-betrieb und Krafthand bei. Die Auflage betr√§gt √ľber 105.000 Exemplare. Ab dem 12. Februar 2016 wird der DAT-Report als PDF-Datei kostenfrei ausschlie√ülich unter www.dat.de/report zum Download zur Verf√ľgung gestellt oder kann dort als gedrucktes Exemplar kostenfrei nachbestellt werden. Der DAT-Report 2016 wurde optisch und inhaltlich weiter √ľberarbeitet und mit neuen Info-Grafiken versehen. ‚ÄěDAT-Tipps‚Äú fassen komplexe Themen aus unterschiedlichen Grafiken kurz mit Handlungsableitungen f√ľr den Leser zusammen.

F√ľr den DAT-Report 2016 wurde eine repr√§sentative Befragung durch das Marktforschungsinstitut GfK von insgesamt 3.780 Privatpersonen zum Autokauf und zum Werkstattverhalten durchgef√ľhrt. F√ľr den Pkw-Kauf waren es 2.637 Personen; Bedingung: Der Pkw-Kauf musste im Zeitraum M√§rz bis Juni 2015 stattgefunden haben. Der Befragungszeitraum war Juli bis Oktober 2015. F√ľr den Reparatur- und Wartungsbereich wurden 1.143 Autofahrer / Pkw-Halter befragt. Der Befragungszeitraum war von Oktober bis November 2015.

Via Twitter (www.twitter.com/datgroup) werden u.a. regelm√§√üig Zahlen aus dem Report unter dem Hashtag #datreport publiziert. Einmal im Monat erscheint ferner der kostenfreie DAT-Newsletter u.a. mit weiteren Infos aus dem DAT-Report oder Sonderthemen und R√ľckblenden √ľber mehrere Jahre oder Jahrzehnte. Anmeldung unter www.dat.de/newsletter

---

√úber die DAT

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) ist ein international t√§tiges Unternehmen der Automobilwirtschaft, das gem√§√ü ihrem Auftrag umfassende Kraftfahrzeugdaten erhebt, aufbereitet und der Branche insbesondere √ľber das System SilverDAT¬ģ kosteng√ľnstig und fl√§chendeckend zur Verf√ľgung stellt.

Die DAT versteht sich als neutrales Bindeglied zwischen allen Akteuren der Automobilbranche und wird seit √ľber 80 Jahren von ihren Gesellschaftern VDA, VDIK und ZDK getragen. Aufgrund dieser Struktur hat die DAT einen einzigartigen Status sowie einen besonderen Auftrag innerhalb der Automobilbranche.

 

Pressebilder

Hier k√∂nnen Sie Fotos der Pr√§sentation des DAT-Reports 2016 in druckf√§higer Aufl√∂sung herunterladen. Bitte geben Sie als Bildquelle "DAT" an. Sollten Sie noch h√∂her aufgel√∂ste Bilder ben√∂tigen, bitte einfach melden:

Dr. Martin Endlein; martin.endlein@dat.de

 

 

Zur√ľck

Aktuell